So geht prognosebasiertes Laden

So geht prognosebasiertes Laden

Mit dem SMA Feature „Prognosebasiertes Batterieladen“ erwirtschaften Anlagenbetreiber höhere PV-Erträge und verlängern die kalendarische Lebensdauer der Batterie. Mit unserer Checkliste könnt ihr die Anlage in Sunny Portal entsprechend konfigurieren. So geht euch künftig kein wertvoller Solarstrom verloren und ihr verlängert die Lebensdauer eurer Geräte.

Eure Batterie ist trotz strahlendem Sonnenschein nicht zu 100 Prozent geladen? Kein Grund zur Sorge, wenn ihr das SMA Feature „Prognosebasiertes Laden“ nutzt. Denn dann könnt ihr euch auf die intelligente Ladung und Entladung der Batterie verlassen. Da ist eine nicht vollgeladene Batterie Teil der Intelligenz und durchaus gewollt. Dafür steuert der Sunny Home Manager 2.0 die Be- und Entladung der Batterie automatisch so, dass die Anlage möglichst nicht abregeln muss. Dazu lernt er das Verbrauchsverhalten eurer angeschlossenen Haushaltsgeräte und verknüpft es anhand standortbezogener Wetterdaten intelligent mit der PV-Erzeugungsprognose. Dadurch weiß der Energiemanager jederzeit, wie viel Energie wann verfügbar ist und wo sie benötigt wird. Alle verbundenen (Haushalts-)Geräte sind dann möglichst immer mit kostengünstigem und nachhaltigen Solarstrom versorgt. Als Anlagenbetreiber können Sie sich dann entspannt zurücklehnen. Von diesem intelligenten Regelverhalten profitieren Speichersysteme mit SMA Batterie-Wechselrichtern sowie Elektromobilitätsanwendungen mit dem SMA EV Charger.

Wichtig: Für die Einstellungen zum prognosebasierten Laden in Sunny Portal ist das Installateurs-Passwort erforderlich. Daher sollte euer Installateur die Anlage am besten bereits bei der Inbetriebnahme entsprechend konfigurieren.

Checkliste für das prognosebasierte Batterieladen mit dem Sunny Home Manager 2.0 in Sunny Portal

1. Standort

Konfiguration > Anlageneigenschaften > Anlagendaten

Zur Errechnung der zu erwartenden PV-Erzeugung ist die genaue Eingabe des Anlagenstandortes (Längen- und Breitengrad) sowie der Höhe erforderlich.

SMA Anlagedaten Standort

 

2. String-Konfiguration

Konfiguration > Anlageneigenschaften > String-Konfiguration

Die Konfiguration der Strings ist für die korrekte Errechnung der PV-Prognose (erwartete PV-Erzeugungskurve) insbesondere bei unterschiedlicher Modulausrichtung elementar und damit der Grundstein für die Einplanung der Verbraucher.

SMA String-Konfiguration

 

Editieren und erzeugen von Strings:

String konfigurieren SMA


Inf
o: PV-Anlagen mit Tigo-Optimizern können die Funktion „Prognosebasiertes Batterieladen“ nicht nutzen.

Bei kommunikativer Einbindung von Tigo-Optimizern in die Sunny Portal Anlage kann die Funktion des prognosebasierten Ladens nicht genutzt werden. Soll diese Funktion trotzdem verwendet werden, empfehlen wir, die Tigo-Optimizer über das Tigo SMART Webportal/ App zu überwachen und von einer direkten Einbindung in die Sunny Portal Anlage abzusehen.

3. Parameter 

Konfiguration > Anlageneigenschaften > Parameter

Die Eingabe der für die PV-Anlage gültigen Einspeisevergütung sowie ggf. eine Eigenverbrauchsvergütung ist elementar für eine korrekte Einplanung nach dem gewählten Optimierungsziel (ökologisch/wirtschaftlich) der Verbraucher durch den Sunny Home Manager 2.0.

Hintergrund: Die Optimierung des Sunny Home Managers 2.0 erfolgt ausschließlich auf der Grundlage von Preistabellen (auch bei einem ökologischen Optimierungsziel). Ohne Angabe der Vergütungen kann die entsprechende Planung nicht erfolgen.

Achtung: Die Eigenverbrauchsvergütung ist in Deutschland ausschließlich für Anlagen mit Inbetriebnahme zwischen dem 01.01.2009 und dem 01.04.2012 relevant. Für alle anderen Anlagen ist die Eigenverbrauchsvergütung 0,00 €. Die Eingabe der individuellen Stromgestehungskosten oder des aktuellen Strompreises beim Energieversorger ist hier nicht gemeint und führt zu falschen Preisberechnungen und damit einer fehlerhaften Einplanung.

SMA Vergütung

 

Falls vom lokalen Netzbetreiber eine Begrenzung der Wirkleistungseinspeisung gefordert ist, muss diese hier angegeben werden (z.B. 70-Prozent-Regelung). Diese Informationen nutzt der Sunny Home Manager 2.0 beim prognosebasierten Laden, um eine Abregelung der Anlage in Zeiten hoher Erzeugung zu vermeiden und möglichst viel selbsterzeugten PV-Strom zu nutzen.

Hinweis:  Sicherstellen, dass bei allen Wechselrichtern der Parameter „Betriebsart Wirkleistung“ auf den Wert „Wirkleistungsbegrenzung P durch Anlagensteuerung“ oder auf „Externe Vorgabe“ eingestellt ist.

SMA Begrenzung der Wirkleistungseinspeisung

 

Eingabe des aktuellen Stromtarifs des gewählten Energieversorgers als Grundlage für eine korrekte Einplanung gemäß Optimierungsziel. Neben dem fixen Tarif können auch variable Strompreise (z.B. HT-/NT-Tarif) konfiguriert werden.

Stromtarif SMA

 

Für jede Anlage muss entweder ein ökologisches (Maximierung des PV-Eigenverbrauchs) oder ein wirtschaftliches (Minimierung der Energiekosten) Optimierungsziel gewählt werden. Je nach Konstellation (z.B. PV-Vergütung, Strombezugskosten) variiert die Einplanung durch den Sunny Home Manager stark.

SMA Optimierungsziel

 

4. Verbraucherbilanz und -steuerung

Verbraucherbilanz und -steuerung > Konfiguration > Verbrauchereigenschaften

Verbraucherbilanz und -steuerung

 

Verbraucher

 

Die Priorität eines KANN-Verbrauchers entscheidet darüber, in welcher Reihenfolge der Sunny Home Manager 2.0 die einzelnen Verbraucher berücksichtigt.
KANN-Verbraucher sind Geräte oder Anwendungen, deren Betrieb nicht zwingend erforderlich ist (z.B. Betrieb der Waschmaschine). Im Unterschied dazu die MUSS-Verbraucher: Deren Betrieb ist zwingend erforderlich, auch wenn bei geringem Solarstromangebot ggf. zusätzlicher Netzbezug notwendig ist (z.B. Sicherstellen der Fahrbereitschaft des Elektrofahrzeugs).
Der Schieberegler ist für die Einplanung von KANN-Verbrauchern relevant und gibt an, welcher Mindestanteil von PV-Energie bzw. welche Maximalkosten für diese Verbraucher akzeptiert werden. Der Sunny Home Manager 2.0 plant die KANN-Verbraucher nur ein, wenn er die Einhaltung des Planungsziels sicherstellen kann. Steht der Schieberegler auf 100 Prozent PV-Erzeugung, so kann es vorkommen, dass in Abhängigkeit der Anlagengröße KANN-Verbraucher an bewölkten Tagen nicht eingeplant werden, da ein minimaler Netzbezug nicht ausgeschlossen werden kann. Der Schieberegler ist für die Einplanung von Verbrauchern relevant und gibt an, welcher Mindestanteil von PV-Energie bzw. welche Maximalkosten für diese Verbraucher akzeptiert werden.

Empfehlung: Die Priorität von Verbrauchern mit geringer Leistung (z.B. Wasch- und Spülmaschine) sollte niedriger gewählt werden als beispielsweise die Priorität des SMA EV Chargers.

Empfehlung: Einstellung auf 95 % PV-Erzeugung und 5 % Netzbezug (in Abhängigkeit der PV-Anlagengröße)

Hinweis: „Überschüssige PV-Energie“ entspricht der abgeregelten PV-Energie (im Fall einer Wirkleistungsbegrenzung z.B. 70-Prozent-Regelung)

Verbrauchereigenschaften

 

5. Batterie vor KANN-Verbraucher

Konfiguration > Geräteübersicht > Eigenschaften (Sunny Home Manager 2.0)

Geräteübersicht

 

Geräteeigenschaften

 

Mit dem prognosebasierten Batterieladen können die PV-Erträge durch die Vermeidung einer Abregelung optimiert werden. Im Feld „Erforderlicher Ladestand (SoC) für prognosebasiertes Laden“ kann ein gewisser Teil der Batterie von dieser Regelung ausgenommen werden.

Hinweis:
Das Häkchen beim prognosebasierten Batterieladen nur setzen, wenn die Anlage eine aktive Wirkleistungsbegrenzung hat.
Durch das Setzen des Häkchens „Batterieladen vor Kann-Verbraucher“ wird sichergestellt, dass zuerst die Batterie geladen wird, bevor der Sunny Home Manager KANN-Verbraucher wie z.B. den SMA EV Charger im PV-Überschussladen berücksichtigt.

SMA Smart Home Einstellungen

 

Ihr wollt jetzt auch prognosebasiert Laden?

Detaillierte Infos zur Funktion und den Vorteilen des prognosebasierten Batterieladens findet ihr in diesem Blogbeitrag.

 

 

61 Kommentare
  1. Lars
    Lars sagte:

    Hallo Frau Spangenberg, vielen Dank für diese super Übersicht. Ich habe eine Frage zum Punkt 4 (Verbraucherbilanz und -steuerung). Sie schreiben eine Empfehlung des EV Chargers Einstellung auf 95 % PV-Erzeugung und 5 % Netzbezug. Wieso diese Werte? Würde das bedeuten, dass das E Auto maximal mit 5% Netzstrom beladen wird und auf keinen Fall mehr? Das ist die Empfehlung beim prognosebasierten Laden oder?

    Wie sieht das beim reinen Überschussladen aus? Oder ist der Regler für Überschussladen nicht gedacht? Wenn doch, wie wäre die optimale Einstellung für das Überschussladen?

    Antworten
    • Christiane Keim
      Christiane Keim sagte:

      Hallo Lars,

      danke erstmal für die freundliche Rückmeldung.
      Also, der genannte Schieberegler ist genau für das PV-Überschussladen gedacht, denn in diesem Fall wird der SMA EV Charger als KANN-Verbraucher vom Sunny Home Manager 2.0 eingeplant, wenn das Planungsziel eingehalten werden kann. Je nach örtlichen Gegebenheiten (PV-Generatorgröße, Verbrauch, Wetter) variiert die optimale Einstellung. Zum Beispiel kann es bei einer relativ kleinen PV-Anlage mit 5 kWp sinnvoll sein, eine etwas konservativere Einstellung zu wählen, wohingegen bei einer 15 kWp Anlage auch die Einstellung auf 100% problemlos möglich sein sollte. Wählt man eine Einstellung mit z.B. 5% Netzbezug, bedeutet dies nicht, dass zu jeder Zeit genau 5% der Leistung aus dem Netz zum Laden des Fahrzeugs bezogen werden. Vielmehr ermöglicht man damit eine sichere Einplanung des SMA EV Chargers – auch z.B. an bewölkten Tagen. Im Tagesmittel sorgt der Sunny Home Manager 2.0 dafür, dass 5% Netzbezug möglichst nicht überschritten werden.

      Im prognosebasierten Lademodus wird der SMA EV Charger als MUSS-Verbraucher vom Sunny Home Manager 2.0 eingeplant, d.h. es wird möglichst viel selbst erzeugter Solarstrom zum Laden des Fahrzeugs verwendet. Um die Abfahrbereitschaft in jedem Fall sicherzustellen wird „zur Not“ auch auf zusätzlichen Netzbezug zurückgegriffen.

      Sonnige Grüße

      Christiane

      Antworten
  2. Herbert
    Herbert sagte:

    Ich habe eine weitere Frage. Ist es sinnvoll und möglich, die Fotovoltaikanlage über den Homemanager über Nacht abzuschalten, um Verluste durch die Anlage zu vermeiden, wenn kein Strom erzeugt wird? Ich habe an 22 Modulen zusätzlich 22 Tigo- Module installiert.

    Antworten
    • Christiane Keim
      Christiane Keim sagte:

      Hallo Herbert,

      der Sunny Home Manager sollte nicht abgeschaltet werden, da er ja 24/7 die Verbrauchsdaten aufnimmt.
      Die SMA Wechselrichter haben einen geringen Eigenverbrauch in der Nacht (z.B. SB2.5 2,0 W, STP10.0 5,0 W – weitere Informationen dazu in den jeweiligen Datenblättern auf unseren Produktseiten).
      Die Tigo-Optimierer an den Modulen selbst sind ausgeschaltet, sobald keine Einstrahlung vorhanden ist (Verbrauch 0W) – lediglich das Tigo COM-Gateway hat auch nachts einen geringen Standby-Verbrauch von etwa 1-2 W.

      Beste Grüße
      Christiane

      Antworten
  3. Rainer Bögl
    Rainer Bögl sagte:

    Hallo SMA,

    in Ihrem Artikel ist im Punkt 3 Parameter beschrieben, dass die Eingabe des Stromtarifs (Bezug) essentiell ist, damit der SHM 2.0 gemäß Optimierungsziel arbeiten kann. Nun habe ich bereits einen SmartMeter mit Gateway verbaut und beziehe einen stündlich variablen Stromtarif. Diese Stromtarife können täglich ab ca. 14 Uhr per API-Schnittstelle abgerufen werden. Leider ist es (aktuell) nicht möglich, diese Tarife zu hinterlegen, so dass ich den SHM nicht wirtschaftlich betreiben kann, da er immer irgendwie den falschen Stromtarif hinterlegt hat.
    Oder anders herum formuliert, würde das Sunny Portal variable Stromtarife über eine API-Schnittstelle vom entsprechenden Anbieter ziehen, wäre es die effizienteste Steuerung des Optimierungsziels.

    Vielen Dank für Ihre Rückmeldung schon vorab.
    Rainer

    Antworten
    • Christiane Keim
      Christiane Keim sagte:

      Hallo Rainer,

      aktuell steht nur die genannte Möglichkeit zur manuellen Konfiguration von Stromtarifen über das Sunny Portal zur Verfügung.
      SMA arbeitet an der Integration von variablen Stromtarifen über entsprechende API-Schnittstellen und wird darüber zu gegebener Zeit informieren.

      Beste Grüße
      Christiane

      Antworten
  4. Michael Nothnagel
    Michael Nothnagel sagte:

    Hallo Frau Keim,
    ich habe den Regler unter „optionaler Energiebedarf“ ganz nach links geschoben (100 % Netzbezug). Meine SMA Energy-App zeigt eine Ladeleistung von 0,0 kw und Bereits aufgeladen 0,0 kw/h an. Status OK. Fahrzeug angeschlossen. Sollte das Auto, mit dieser Einstellung, nicht geladen werden? Was muss ich einstellen, dass mein Auto geladen wird auch wenn kein Strom erzeugt wird?

    Antworten
    • Christiane Keim
      Christiane Keim sagte:

      Hallo Herr Nothnagel,

      um den Ladevorgang auch ohne PV-Erzeugung zu starten, kann der Schnelllade-Modus über den Drehschalter am Gehäuse des SMA EV Chargers aktiviert werden. Alternativ kann über die SMA Energy App ein Ladeziel für das prognosebasierte Laden konfiguriert werden. Der Sunny Home Manager 2.0 plant den Ladevorgang dann in jedem Fall ein, zur Not auch ohne verfügbare PV-Energie. Der Schieberegler unter „optionaler Energiebedarf“ sollte optimalerweise auf 90 -100 % PV-Erzeugung, je nach Anlagengröße, konfiguriert werden.
      Bei den aktuellen Wetterverhältnissen ist das Laden mit PV-Energie ja eher schwierig.

      Beste Grüße
      C. Keim

      Antworten
  5. Iraklitos Vasiloudis
    Iraklitos Vasiloudis sagte:

    Hallo Frau Keim,
    ich habe eine 5,7 KWp Anlage mit dem SHM 2.0 und einer Wärmepumpe. Bisher noch kein Akku. Nun ziehe in in Erwägung mir ein Elektroauto zuzulegen mit dem ich gerne 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen würde:
    1. Elektromobilität
    2. Den fehlenden Akku zu „ersetzen“
    Daher die Frage……. kann ich das eAuto gleichzeitig als Batterieersatz verwenden mit der gleichen/ähnlichen Funktionen das dieser bei Überschussstrom geladen wird UND der Strom aus der Batterie auch wieder genutzt wird (bis zu einer bestimmten Grenze) wenn zu wenig PV-Strom verfügbar ist?
    Aufgrund meiner Homeofficetätigkeit steht das Auto nämlich tagsüber ziemlich viel vor dem Haus.

    Antworten
    • Christiane Keim
      Christiane Keim sagte:

      Hallo Herr Vasiloudis,

      bitte entschuldigen Sie, dass Sie ein paar Tage auf unsere Rückmeldung warten mussten.
      Der SMA EV Charger ist geeignet für unidirektionales Laden des Elektrofahrzeugs, d.h. bidirektionales DC-Laden zuhause kann damit nicht realisiert werden (Grund dafür sind einige technische und vor allem regulatorische Rahmenbedingungen).

      Beste Grüße
      C. Keim

      Antworten
  6. Bernd UEHLEIN
    Bernd UEHLEIN sagte:

    Hallo
    seit 15.11.20 ist eine PVA bei mir in Betrieb und ab dem 4.12.20 ein SMA SBS mit einer 7,5 KWH Batterie angeschlossen. Seit dem 4.12. hat die Batterie kein einiges Mal korrekt funktioniert. In den letzten Wochen nur Ladung bis auf 99% aber keinerlei Entladung. Das ist ärgerlich, da somit Verbrauchsspitzen nicht abgefangen werden resp. nachts/abends keine Energie aus der Batterie bezogen wird und zudem überschüssige Energie ins Netz geladen wird, was nicht die Idee bei Installation der PVA war. Der Solateur macht SMA für das Problem verantwortlich, da es offensichtlich Softwareprobleme beim HomeManager gibt, die von SMA bislang nicht gelöst wurden. Wann wird dieses Problem einer Lösung zugeführt damit die bislang sinnlose Investition in den Batteriespeicher (BYD) endlich funktioniert.

    Antworten
  7. Ole
    Ole sagte:

    Hallo Frau Keim,

    geht das prognosebasierte Batterieladen mit dem SHM 2.0 auch in Kombination mit einem PV-Fremdwechselrichter?
    Konkret SHM 2.0 mit Batteriewechselrichter SMA SBS 5.0 mit BYD-Batterie in Kombination mit einer PV-Anlage mit PV-Wechselrichter eines anderen Herstellers (Erzeugungs-Erfassung vermutlich über SMA Energy Meter) mit der Randbedingung Einhaltung 60%-Grenze für KfW40plus. Geht das und wenn ja wie? Gibt es ein Dokument dazu von SMA?
    Über eine Auskunft freue ich mich sehr. Vielen herzlichen Dank im Vorraus!

    Antworten
    • Christiane Keim
      Christiane Keim sagte:

      Hallo Ole,

      das prognosebasierte Laden funktioniert zwar auch auch mit einem Fremd-Wechselrichter.
      Du benötigst dazu jedoch auch den SMA Energy Meter, der die Erzeugung der PV-Wechselrichter erfasst.
      Allerdings kann in dieser Konstellation der Sunny Home Manager die Wechselrichter nicht in ihrer Leistung regeln, da es keine direkte Kommunikation gibt.
      Damit kann eine 60 %-Regelung am Netzanschlusspunkt nicht realisiert werden kann.
      Diese Lösung kann nur mit SMA Wechselrichtern in ihrer vollen Funktionalität umgesetzt und genutzt werden.

      Beste Grüße
      Christiane

      Antworten
      • Bernhard
        Bernhard sagte:

        Hallo Frau Keim,
        auch wir betreiben eine 10 KWp PV-Anlage mit einem Fremd-Wechselrichter und Fremd-Speicher. Das prognosebasierte Laden mit dem SMA EV Charger 22 funktioniert aber nicht. Ein SMA Energy Meter wurde nachgerüstet – ohne Erfolg. Den Schieberegler im Sunny-Portal haben wir schon von ganz links bis ganz rechts geschoben. Gibt es noch andere Einstellmöglichkeiten?
        Herzlichen Dank für einen Rückmeldung.
        Mit freundlichen Grüßen
        Bernhard

      • Christiane Keim
        Christiane Keim sagte:

        Hallo Bernhard,

        vielen Dank für die Frage.
        Für weitere Unterstützung benötigen wir noch technische Details zur Abklärung – daher bitte nochmal direkt an den SMA Service wenden oder eine Anfrage über unser SMA Online Service Center stellen.

        Sonnige Grüße
        Christiane

  8. Erwin Kokoschinski
    Erwin Kokoschinski sagte:

    Ich habe eine Frage zum Überschussladen :

    Bisher wurde mit der Mennekes-App im Lademodus ÜBERSCHUSSLADEN das E-Auto nur geladen, wenn ein Überschuss PV-Energie von mindestens 1,4 kW verfügbar war. Ansonsten keine Ladung. Das war ok.

    Jetzt wurde die Anlage um eine Batterie und den Sunny Boy Storage erweitert.

    Ich möchte das Überschussladen jetzt umkonfigurieren, dass zunächst mit PV-Überschuss UND DER IN DER BATTERIE VORHANDENEN ENERGIE das E-Auto geladen wird.
    Geht das mit dem vorhandenen Sunny Home Manager 1.0 – oder was muss ich tun dass die von mir gewünschte Konfiguration läuft ?

    Antworten
    • Christiane Keim
      Christiane Keim sagte:

      Hallo Herr Kokoschinski,

      der SMA EV Charger wurde für den Betrieb mit dem Sunny Home Manager 2.0 entwickelt.
      Eine Visualisierung im Sunny Portal und der SMA Energy App sowie die Nutzung der intelligenten Funktionen im Zusammenspiel mit dem SMA Energy System Home sind daher nur in Kombination mit dem Sunny Home Manager 2.0 möglich.
      Grundsätzlich wird es aber eine Kompatibilität des SMA EV Chargers mit dem Sunny Home Manager 1.0 geben.
      Die Validierungstests dazu laufen und wir informieren rechtzeitig über diese verfügbaren Funktionalitäten.

      Beste Grüße
      C. Keim

      Antworten
  9. Klaus Bergbauer
    Klaus Bergbauer sagte:

    Hallo Frau Keim,
    meine PV-Anlage läuft seit dem 04.02.2021 (10 kWp; Sunny Boy Storage 3.7; [Sunny Tripower 10.0; 9,8 kW-Speicher). Ich bin also noch ein Neuling in Sachen PV.
    Folgendes „Problemchen“ drückt mich:
    Ich habe die prognosebasierte Steuerung geändert auf SoC 0% . Meinem Gefühl/meiner Wahrnehmung nach funktioniert das auch.
    Allerdings nicht die Speicherladung bzw. -entladung.
    Hier wird die Leistung nach wie vor in beiden Fällen bei maximal 1,75 kW begrenzt.
    Das hat in den letzten Tagen dazu geführt, das der Speicher einerseits nur so 85 -90 % geladen wurde, andererseits aber ins Netz eingespeist wurde. Da die Prognosen für die jeweils folgenden Tage eher schlecht waren, war es nicht nötig, Speicherkapazität für den nächsten Tag vorzuhalten.
    Abends ist es so, dass bei einer Leistungsanforderung von mehr als rd. 1,7 kW der mehr benötigte Strom aus dem Netz bezogen wurde/wird, obwohl der Speicher ausreichend geladen war/ist.
    Mir ist klar, dass im das im Ergebnis nur einige kWh ausmacht, aber vom Gefühl her ist das natürlich eine ganz andere Sache.
    Der Speicherwechselrichter eines Freundes erfüllt wohl problemlos höhere Leistungsanforderungen abends und auch tagsüber geht die Ladeleistung locker über die 2 kW.
    Das müsste doch auch bei unserer Anlage realisierbar sein, oder?
    Freundliche Grüße
    Klaus Bergbauer

    Antworten
    • Christiane Keim
      Christiane Keim sagte:

      Hallo Herr Bergbauer,

      bitte entschuldigen Sie, dass Sie auf unser Feedback im Blog etwas warten mussten.
      Parallel haben Sie sich ja auch schon im SMA Service gemeldet; zu Ihrer Anfrage wurde schon ein Case angelegt.
      Vermutlich wurden bei Ihnen die Batterie-Eingänge nicht gebrückt. Der Lade- und Entladestrom ist daher auf max. 10A begrenzt. Der korrekte Anschluss in Kombination mit der LG RESU 10M wird in Kapitel 3 der Bedienungsanleitung beschrieben. Sie erhalten den exakten Link noch mit separater Mail.
      Bitte berücksichtigen Sie, dass die erforderlichen Arbeiten nur von einem zertifizierten Fachhandwerker durchgeführt werden dürfen!

      Beste Grüße
      C. Keim

      Antworten
  10. Joachim Grimmer
    Joachim Grimmer sagte:

    „Batterielanden vor Kann-Verbraucher“

    Bei dieser Funktion heisst es dass: „Wenn Sie diese Funktion aktivieren, wird die Batterieladung vor einem von Ihnen definierten Kann-Verbraucher priorisiert.“

    1. Ich habe alles durchgesehen, leider aber keine Einstellmöglichkeit gefunden die das Batterieladen vor einem Kann-Verbraucher ermöglicht. Wo wird das eingestellt?

    2. Eine Wallbox ist im Modus „Überschussladen“ auch ein Kann-Verbraucher, ist der Hausspeicher dann auch vor der Wallbox priorisierbar?

    3. Kann festgelegt werden, dass der Hausspeicher bis zu einem bestimmten SOC priorisiert wird, oder wird dieser bei aktivierter Funktion immer vorher bis zu 100% geladen?

    Vielen Dank schon mal für die Antworten.

    Grüße

    Antworten
    • Christiane Keim
      Christiane Keim sagte:

      Hallo Herr Grimmer,

      im Modus „Überschussladen“ wird der Speicher erst bis zu dem eingestellten Wert, z. B. 70 % geladen, anschließend das Auto.
      Als Ergänzung zu Ihrer dritten Frage: Die Einstellung wurde im SMA Umfeld privat getestet und funktioniert einwandfrei.

      Beste Grüße
      C. Keim

      Antworten
  11. Jens Zeidler
    Jens Zeidler sagte:

    Hallo SMA Team,

    ich betreibe den EV Charger (22KW) in Kombination mit Home Manager 2.0 und SMA Tripower 8.0 um meinen 1-phasig Laden en E-Corsa von Opel zu laden. Auf der Website wird mit einphasigem Laden von bis zu 7,4 KW geworben, ohne die Schieflastverordnung zu verletzen, sofern Strom vom Dach kommt. Meine Wallbox lädt jedoch nie mit mehr als 4,4 KW, selbst wenn knapp 8KW vom Dach kommen und keine weiteren Verbraucher aktiv sind. Was mache ich falsch? Die 7,4 KW war der Hauptgrund, mich für die SMA Wallbox zu entscheiden.

    Antworten
  12. Christoph
    Christoph sagte:

    Hallo SMA Team,

    wie kann ich im Sunnyportal für den EV Charger 22kW die Empfehlung von 95% PV-Strom und 5% Netzbezug einstellen? Bei mir stehen die Werte aktuell auf 100% PV-Strom und 5% Netzbezug.

    Grüße

    Christoph

    Antworten
    • Christiane Keim
      Christiane Keim sagte:

      Hallo Christoph,

      bitte überprüfe unter den SMA EV Charger Verbrauchereigenschaften die Einstellung des Schiebereglers „optionaler Energiebedarf“.

      Sonnige Grüße
      Christiane

      Antworten
      • Christoph
        Christoph sagte:

        Hallo Christiane,
        danke für die Rückmeldung. Wo genau finde ich denn diesen Schieberegler? Bisher habe ich leider keine Einstellung gefunden.

        Grüße

        Christoph

      • Christiane Keim
        Christiane Keim sagte:

        Hallo Christoph,

        den „Schieberegler“ für den SMA EV Charger findest du im Sunny Portal unter „Verbrauchereigenschaften“.

        Sonnige Grüße
        Christiane

  13. Jürgen Meinhardt
    Jürgen Meinhardt sagte:

    Hallo Frau Keim,
    leider habe ich immer noch nicht verstanden, wie man die SMA-Wallbox als „KANN-Verbraucher“ einstellt. Ich finde in den Menüs keinerlei Einstellmöglichkeit.
    Der Schieberegler „Hohe Priorität – niedrige Priorität“ für die SMA-Wallbox hat keinerlei Auswirkungen, wenn ich die Position des Reglers verändere.
    Viele Grüße,
    Jürgen Meinhardt

    Antworten
    • Christiane Keim
      Christiane Keim sagte:

      Hallo Herr Meinhardt,

      zunächst Entschuldigung dafür, dass es mit der Rückmeldung ein bisschen gedauert hat.
      Der SMA EV Charger wird vom Sunny Home Manager 2.0 im PV-optimierten Lademodus als „KANN“-Verbraucher eingeplant.
      Zudem wechselt der SMA EV Charger automatisch nach Erreichen des im prognosebasierten Lademodus konfigurierten Ladeziels in den PV-optimierten Modus und wird als „KANN“-Verbraucher eingeplant.
      Die Priorität des Verbrauchers hat Auswirkungen, sobald mehr als ein steuerbarer Verbraucher in das SMA Energy System eingebunden ist.
      Dann wird z.B. der SMA EV Charger gegenüber einer Wärmepumpe oder der Waschmaschine einpriorisiert.

      Beste Grüße
      C. Keim

      Antworten
  14. Thomas Warnecke
    Thomas Warnecke sagte:

    Hallo! Super Anleitung, vielen Dank. Ich habe eine 6kWp Anlage (Sunny Boy 6.0), eine 9,8 kW Batterie und den Sunny Boy Storage 2.5 sowie den EV Charger 22. Unser Zoe lädt bei 11 kWh (Schnellladen problemlos aus). Jedoch lädt er nicht, wenn die Batterie des Hauses bei 100% voll ist und ich einen Überschuss über 3 kW ins öffentliche Netz einspeise. Mein Ziel war ja, den Überschuss ins Auto abzugeben und nicht an die Stadtwerke. Gibt es Erfahrungen mit dem Zoe? Im EV Charger wird er als schlafend angezeigt und er zuckt überhaupt nicht. Erst wenn ich den Regler am EV Charger auf Schnelllade drehe, fängt er an…

    Antworten
    • Christiane Keim
      Christiane Keim sagte:

      Hallo Thomas,

      aufgrund der Einstellung des minimalen Ladestromes bei der Renault Zoe von 10 A startet der Ladevorgang erst ab einem PV-Überschuss von >2,3 kW.
      Im vorliegenden Fall scheint die Batterie die Einplanung der KANN-Verbraucher durch den Sunny Home Manager 2.0 zu blockieren. Bitte deaktiviere den „verkürzten Prognosezeitraum“ in den Einstellungen des Sunny Home Managers 2.0 und passe den „erforderlichen Ladezustand (SoC) für prognosebasiertes Laden“ auf einen Wert zwischen 20 – 40% an. Im Anschluss sollte das PV-Überschussladen mit dem SMA EV Charger besser funktionieren.

      Beste Grüße
      Christiane

      Antworten
  15. Markus Mayr
    Markus Mayr sagte:

    Hallo,
    Wie sehe ich in der App (iOS) den Ladezustand des Speicher?
    Seit dem Update fehlt bei mir die Balken Übersicht!
    Grüße
    Markus

    Antworten
    • Christiane Keim
      Christiane Keim sagte:

      Hallo Markus,

      leider geht aus deiner Anfrage nicht klar hervor, welche SMA App du nutzt (Sunny Portal oder die SMA Energy App).
      Grundsätzlich sollten nach einem Update mit erneutem Logout/Login wieder alle Funktionen zur Verfügung stehen.
      Ansonsten gern nochmal melden mit weiteren Details (welche App, Version etc.).

      Sonnige Grüße
      Christiane

      Antworten
  16. Harald Paulus
    Harald Paulus sagte:

    Hallo SMA-Team,

    ich habe eine 20 kWp-Anlage mit einem STP 20000TL-30 und Tigo-Optimizern an allen Solar-Modulen.
    Die Optimizer waren direkt in die Anlage eingebunden.
    Nun habe ich zwei SMA EV Charger installiert um meine E-Autos prognosenbasiert zu laden.
    Dazu habe ich wie in diesem Artikel beschrieben, die Optimizer-Einbindung im Sunny Portal entfernt und statt dessen die String-Daten erfasst.
    Seit dem tritt in mehr oder minder regelmäßigen Abständen ein sehr unangenehmes Pfeifgeräusch auf, welches sowohl aus wechselnden Optimizern kommt, als auch aus dem Wechselrichter selbst.
    Können Sie hier eine Lösung empfehlen?

    Antworten
    • Christiane Keim
      Christiane Keim sagte:

      Hallo Herr Paulus,

      evtl. handelt es sich um ein Missverständnis: In unserem Beitrag „So geht prognosebasiertes Laden“ geht es um die Funktionalität des prognosebasierten Batterieladens in Kombination mit einem Sunny Boy Storage oder Sunny Island. Diese unterscheidet sich vom namensgleichen Lademodus des SMA EV Chargers. In Ihrem Fall schließt die Systemkonfiguration die kommunikative Einbindung der Tigo-Optimizer nicht aus.
      Bitte wenden Sie sich wegen der Geräuschentwicklung direkt an Ihren Installateur oder einen SMA Solar Fachpartner.

      Sonnige Grüße
      C. Keim

      Antworten
  17. Werner
    Werner sagte:

    Hallo SMA ,PV Freunde
    Wieso kann ,kein Prognoebasiertes laden eingestellt werden ,wenn man die Wirkleistungsbegrenzung,;Externe Vorgabe ;;eingestellt hat,Ich habe ein RSE eingebaut,
    möchte aber meine Batterie LG Resu 13 schonend ,oder Prognosebasiert laden können,
    ist das Irgendwie machbar.Finde im Netz nichts dazu .
    Anlage .Sunny Tripower,10.0/Sunny Island,Lg Resu 13,Enwritec Umschalteinrichtung.
    (Bin begeistert von dem System)
    Gruss Werner

    Antworten
    • Christiane Keim
      Christiane Keim sagte:

      Hallo Werner,

      durch Ihre Entscheidung für einen RSE und damit gegen eine Begrenzung der Wirkleistungseinspeisung ist Ihre PV-Anlage nicht von einer generellen Abregelung der Einspeiseleistung zur Mittagszeit betroffen. In dieser Anlagenkonstellation kann es daher zu einem unerwünschten Verhalten durch gegenseitige Beeinflussung der beiden Regler (RSE & SHM2.0) kommen. Gegebenenfalls können Sie nach Rücksprache mit Ihrem Netzbetreiber auf eine dynamische Wirkleistungsbegrenzung durch den Sunny Home Manager 2.0 inklusive Nutzung des prognosebasierten Batterieladens umstellen.

      Beste Grüße
      C. Keim

      Antworten
      • Werner
        Werner sagte:

        Hallo Frau Keim
        Danke für die Info.Ich versuche es mal mit dem Prognosebasiertes Laden.wenn es nicht Funktioniert stelle ich es wieder aus.und vielen Dank.

  18. Sven
    Sven sagte:

    Guten Abend Frau Keim,
    auch ich bin hier Neuling.
    6,75kWp Anlage
    SUNNY TRIPOWER 6.0
    SBS3.7-10 – 5,2 KW Batterie
    Nach der Einrichtung des prognosebasierten Ladens hat die Anlage nach einigen Tagen Anlernen sehr gute Wert ergeben. Ich bin immer gut über die Nacht gekommen (mit ca. 90 % Ladung)
    Seit einigen Tagen jedoch lädt die Batterie nur noch 80%, 70%, 60% … jetzt seit einigen Tagen konstant 60 %. Und das reicht nicht, sodass ab ca. 3 – 4 Uhr Strom aus dem Netz bezogen werden muss.
    Welche Einstellungen muss ich anpassen, damit ich wieder ausreichend Batterieladung erhalte?
    Vielen Dank vorab für Ihre Unterstützung.

    Antworten
    • Christiane Keim
      Christiane Keim sagte:

      Hallo Sven,

      unter den Geräteeigenschaften des Sunny Home Managers 2.0 findest du die „SMA SMART HOME Einstellungen“. Dort kann der Prognosezeitraum auf einen Tag verkürzt werden.
      Zusätzlich kannst du einen erforderlichen Ladezustand (SoC) für das prognosebasierte Laden konfigurieren bzw. diesen Wert erhöhen.

      Sonnie Grüße
      Christiane

      Antworten
  19. Sven
    Sven sagte:

    Guten Abend Frau Keim,
    ich habe folgendes Problem:
    Nach Einrichtung der prognosebasierten Ladens hat sich das System zunächst gut eingestellt:
    Ich hatte genügend Speicherkapazität um die Nacht sauber zu überbrücken.
    Seit einigen Tagen wird die Ladung der Batterie kontinuierlich reduziert und hat sich jetzt auf ca. 60 – 62 % eingepegelt.
    Das reicht nicht, sodass täglich ca. 2 Kw Netzbezug notwendig ist. Hierbei ist auch kein „Lerneffekt“ hinsichtlich des nächtlichen Verbrauchs zu erkennen.
    Welche Einstellungen sind vorzunehmen, damit wieder die benötigten 80 – 90 % Batterieladung erfolgt.
    Vielen Dank vorab für die Informationen
    Grüße Sven

    Antworten
    • Christiane Keim
      Christiane Keim sagte:

      Hallo Sven,

      im Sunny Portal kann unter den Geräteeigenschaften des Sunny Home Manager 2.0 im Bereich „SMA SMART HOME Einstellungen“ entweder der verkürzte Prognosezeitraum aktiviert werden (Prognosezeitraum wird von 48 auf 24 Stunden reduziert, sodass am aktuellen Tag mehr überschüssige PV-Energie in die Batterie geladen wird) und/oder ein erforderlicher Ladezustand (SoC) für das prognosebasierte Laden von z.B. 80% (die Funktion des prognosebasierten Batterieladens startet erst bei Erreichen des definierten Ladezustandes der Batterie) definiert werden.

      Beste Grüße
      Christiane

      Antworten
  20. Bertram Plieth
    Bertram Plieth sagte:

    Hallo Frau Spangenberg, eine gute Anleitung.
    Ich habe alles so eingerichtet, leider ist die Batterie nur zu 10% geladen …
    Eins ist mir aufgefallen: Sie schreiben „Hinweis: Sicherstellen, dass bei allen Wechselrichtern der Parameter „Betriebsart Wirkleistung“ auf den Wert „Wirkleistungsbegrenzung P durch Anlagensteuerung“ eingestellt
    ist.“
    Ich finde nur unter den Parametern im STP 8.0 (Anlagen- und Gerätesteuerung -> Wechselrichter) den Parameter „Betriebsart Wirkleistungsvorgabe“ mit dem Wert „externe Vorgabe“. Nirgens kann ich „Wirkleistungsbegrenzung P durch Anlagensteuerung“ einstellen.
    Liegt das an der Firmware oder habe ich etwas nicht gefunden?

    Antworten
    • Christiane Keim
      Christiane Keim sagte:

      Hallo Herr Plieth,

      erstmal danke für die nette Rückmeldung.
      Bei den Wechselrichtern muss der Parameter „Betriebsart Wirkleistungsvorgabe“ entweder auf „Wirkleistungsbegrenzung P durch Anlagensteuerung“ oder auf „Externe Vorgabe“ eingestellt sein.
      Die Einstellung bei Ihnen ist so korrekt. Bei Problemen mit der Batterieladung wenden Sie sich bitte an Ihren Installateur.

      Sonnige Grüße
      C. Keim

      Antworten
  21. Gerhard Deltau
    Gerhard Deltau sagte:

    Hallo,

    ich habe eine PV-Anlage mit 8,5 kWp (25 IBC MonoSol 340 MC-HC), einem SMA-Wechselrichter STP 8.0 in Verbindung mit einer BYD-Batterie (11 kW) und einem SMA-Sunny-Boy Storage 5.0 – und übergeordnet einen SMA-Home-Manager 2.0.

    Zusätzlich gibt es einen SMA-EV-Charger 22kW, an dem ein futschneuer ID.3 angeschlossen ist. Schnelladen des Fahrzeugs funktioniert; dabei werden ca. 11kW „gezogen“. Wenn ich im Fahrzeug „reduzierter AC-Ladestrom“ einstelle lade das Fahrzeu mit ca. 5,4kW Ladeleistung. Leider bekomme ich das prognosebasierte Laden nicht hin. In Ihrer Schritt-für-Schritt-Anleitung ist Schritt 2 die „String-Konfiguration“ vorgesehen. Im Sunny-Portal ht mein Installateur hier keine Angeben gemacht. Kann das Schon die Ursache dafür sein, dass bei mir das optimierte Laden hat funktioniert?

    Antworten
    • Christiane Keim
      Christiane Keim sagte:

      Hallo Herr Deltau,

      bitte überprüfen Sie zuerst die korrekte Parametrierung des SMA EV Chargers (u.a. Konfiguration des Netzbezugszählers).
      Die „String-Konfiguration“ hat keinen Einfluss auf die grundsätzliche Funktion des optimierten Ladens. Die Einstrahlungsprognose und damit die Einplanung durch den Sunny Home Manager 2.0 kann mit vollständig konfigurierten Daten jedoch verbessert werden.

      Beste Grüße
      C. Keim

      Antworten
  22. K.Achterkamp
    K.Achterkamp sagte:

    Hallo,
    ich habe seit dem 31.5. eine Anlage mit 22,4 kwp und einen 7,68 kw-Speicher. Etwas mehr Module auf der Südwestseite als auf der Nordostseite. Ich erreiche so nur kurzfristig die Wirkleistungsgrenze.
    Mein Eigenverbrauch liegt in den kurzen Nächten bei ca. 1 kw.
    Ich habe keine Kann-Verbraucher angegeben.
    Nachdem ich die Werte für prognosebasierte Laden eingestellt hatte, änderte sich 2 Tage lang nichts. Nach 2 Tagen konnte ich an der Anzeigeleuchte am Speicher erkennen, dass der Speicher nicht mehr zu 100 % voll geladen wurde. Der Speicher wurde bei einer Vorgabe des SoC-Wertes 80 bis auf 92 % geladen.
    Geladen wird weiter früh morgens.
    In der Anlagenübersicht ist aber zu sehen, dass der Speicher weiter bis zum Abend mit ca. 20 Watt geladen wird; das war vor der Einstellung auf prognosebasiertes Laden nicht der Fall.
    An Tagen mit Überschreitung der Wirkleistungsgrenze wird der Speicher in dieser Zeit trotzdem nicht geladen.
    Aus meiner Sicht ist es auch nicht erforderlich den Speicher täglich zu laden solange die Prognose gute Erzeugungswerte voraussagt.
    Was lässt sich da noch konfigurieren?
    Viele Grüße
    K.Achterkamp

    Antworten
    • Michael
      Michael sagte:

      Hallo K.Achterkamp, im Sunny Portal lässt sich unter den Geräteeigenschaften des Sunny Home Managers ein erforderlicher Ladezustand (SoC) für das prognosebasierte Batterieladen konfigurierten. Das heißt, bis zum Erreichen dieses definierten SoCs wird das prognosebasierte Batterieladen deaktiviert. In Ihrem beschriebenen Fall empfehlen wir diese SoC-Grenze herabzusetzen. Sonnige Grüße, Michael Meißner

      Antworten
  23. Markus K.
    Markus K. sagte:

    Hallo,

    vorweg kurz ein paar Daten zur Anlage und zur Wallbox (Sunny Home Manager 2.0, Sunny Boy Storage 3.7, Sunny Tripower 10.0 und SMA EV CHARGER 22) bei 9,900 kWp Anlagenleistung und bei 10.200 Wh
    Batterie-Nennkapazität.
    Zwecks Vermeidung der dynamischen Wirkleistungsbegrenzung habe ich folgende Einstellungen getätigt:
    Prognosebasiertes Batterieladen: aktiv
    Erforderlicher Ladezustand (SoC): 20 %
    Verkürzter Prognosezeitraum: aktiv
    Batterieladen vor Kann-Verbraucher: aktiv

    Und beim SMA EV CHARGER 22 habe ich unter Optionaler Energiebedarf die Einstellung Überschüssige PV‐Energie: 100 %. Meiner Meinung nach sollte das ja eigentlich bedeuten, dass die dynamischen Wirkleistungsbegrenzung nie aktiv werden sollte – wird sie aber! Was mache ich falsch, bzw. was läuft da falsch. Mich wundert zudem, dass die Batterie meistens schon gen Mittag voll geladen ist.

    Grüße
    Markus

    Antworten
    • Christiane Keim
      Christiane Keim sagte:

      Hallo Markus,

      wenn du das prognosebasierte Batterieladen nutzen möchtest, führe bitte eine String-Konfiguration durch; dann den Parameter „Trennung nach Vollladung“ beim SMA EV Charger deaktivieren.
      Bitte beachte, dass das Fahrzeug bei der Einstellung 100% Überschüssige PV-Energie auch nur dann lädt, wenn die Wirkleistungsbegrenzung aktiv wird.
      Normativ bedingt benötigen Elektrofahrzeuge einen Mindestladestrom von 6 A, d.h. es sind mindestens 1,38 kW abgeregelte PV-Leistung erforderlich, bevor das Fahrzeug in dieser Einstellung geladen wird.

      Wir empfehlen daher, stattdessen die Einstellung 100% PV-Erzeugung zu wählen – für etwas mehr Toleranz auch bei bewölktem Wetter gern auch nur 90 – 95% PV-Erzeugung.

      Sonnige Grüße
      Christiane

      Antworten
  24. Armin Heinz
    Armin Heinz sagte:

    Hallo,
    ist das normal das der SHM die Geräte nur ein mal pro Minute regelt?
    Z.b. den Heizstab von My-Pv ELWA-E sollte doch im Sekunden Takt geregelt werde damit er beim Durchzug einer Wolke keinen Netzbezug hat!
    Der Energy Meter kann die Ströme ja i. 200ms Bereich erfassen, warum kann dies nicht mit einem Heizstab gelingen?
    Viele Grüße
    Armin Heinz

    Antworten
  25. Armin Heinz
    Armin Heinz sagte:

    Ist das normal das die Schaltzeit für Gerät z.B. Heizstab 1min beträgt?
    Bis der Heizstab bei Überschuss ein und aus Schaltet kann ja schon die nächste Wolke da sein und der Heizstab bezieht nicht gewollten Netzstrom!
    Viele Grüße
    Armin Heinz

    Antworten
  26. Mario Lack
    Mario Lack sagte:

    Zur Prognose benötigt SHM 2.0 doch mit Sicherheit auch die Lage uns Ausrichtung der Module. Ich vermute, dass dafür die Einträge „Geräteeigenschafte/String“ relevant sind. Mein Solarteur hat sowohl für meine Süd-, Ost- und Westseite als Azimut 75 eintragen.

    Wären nicht folgende Einträge richtig?:
    OST: -90
    West: 90
    Süd: 0

    Falls ja, kann ich für Ost dann einfach „-90“ oder muß zwischen Vorzeichen und Zahl ein Leerzeichen.

    Oder zieht der SHM 2.0 die Anlagendaten für die Prognose ganz wo anders her.

    Danke

    Mario Lack

    Antworten
    • Christiane Keim
      Christiane Keim sagte:

      Hallo Mario,

      bitte melde dich mit deiner Anfrage und weiteren Anlagendetails beim SMA Service – am besten über unser SMA Online Service Center.
      In der Regel ist der Installateur der erste Ansprechpartner, wenn es um den Anlagenaufbau im privaten Bereich geht.
      Falls dein Fachhandwerker Unterstützung benötigt, kann er sich auch gern beim SMA Service melden.

      Sonnige Grüße
      Christiane

      Antworten
  27. Mario Lack
    Mario Lack sagte:

    Hallo,
    an welcher Stelle im Portal stelle ich das Azimuth ein? Mein Solatheur hat zwar behauptet die Werte seien egal und sowohl für meine Süd-, Ost- und Westseite unter „String-Konfiguration“ den Wert 75 eingetragen.

    Um aber eine saubere Prognose zu erstellen, kann die Ausrichtung der Module aus meiner Sicht nicht egal sein. Eine Ostseite produziert doch viel früher als eine Westseite.

    Aus meiner Sicht gehören da folgende Werte rein (gegoogelt):

    OST: -90
    Süd: 0
    West: 90

    Falls das richtig ist, muss ich den negativen Wert (OST) mit einem Leerzeichen zwischen „-„ und den „90“ eintragen oder kann da durchgeschrieben werden.

    Vielen Dank

    Antworten
    • Christiane Keim
      Christiane Keim sagte:

      Hallo Mario,

      bitte wende dich (wie in unserer ersten Antwort schon vorgeschlagen) zur Unterstützung an den SMA Service.

      Sonnige Grüße
      Christiane

      Antworten
  28. Stefan
    Stefan sagte:

    Hallo,
    ich habe einen SHM 2.0 + Tripower 8.0 im Einsatz und überlege einen EV Charger 22 zu erwerben.
    Kann der EVC mit den eAUTO den Batteriestand des eAUTOs austauschen (SoC), so wie es auch mit einem Akku (BYD usw.) stattfindet?

    Danke schön
    Stefan

    Antworten
    • Christiane Keim
      Christiane Keim sagte:

      Hallo Stefan,

      der SOC wird nicht übertragen, da er nicht zur Verfügung steht.
      Diese Information wird über den CP (Kommunikation Ladestation und Auto) vom Auto nicht übermittelt.

      Sonnige Grüße
      Christiane

      Antworten

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