EEG-Reform bedeutet Energiewende rückwärts

Dieser Artikel erschien 2014. Die Tipps und Techniken können möglicherweise veraltet sein.

EEG-Reform-2014

Die „EEG-Reform“, vielerorts schon als „EEG-Deform“ bezeichnet, ist verabschiedet. Leider hat der Widerstand der Bürger, der Genossenschaften, der Erneuerbare Energien-Verbände und der Verbraucherzentrale nur geringfügig Wirkung gezeigt. Das Gesetz bedeutet nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft einen weitgehenden Photovoltaik-Marktstillstand, ein Verfehlen der von der Politik selbst gesetzten Ausbauziele – und einen weiteren Verlust von Arbeitsplätzen.

Ganz konkret: In den ersten vier Monaten dieses Jahres wurden nach Angaben der Bundesnetzagentur 46 Prozent weniger Solarleistung in Deutschland neu installiert als zu Jahresbeginn des Vorjahres.

 

Statt der Strompreisbremse kommt jetzt die Investitionsbremse

Die Bundesregierung verspricht sich von der Reform eine Stabilisierung der EEG-Umlage und damit der Strompreise. Derzeit zahlen Haushaltskunden pro Kilowattstunde Strom 6,24 Cent EEG-Umlage. Die EEG-Novelle ändert daran nichts. Aber die Regierung hofft, dass die Umlage nur noch leicht steigen wird. Das wäre aber, so die Rechnung der Energiewende-Agentur Agora, auch ohne die EEG-Novelle passiert. Die Fördersätze für Solarstrom sind seit der EEG-Novelle 2012 nämlich deutlich gefallen – um rund 25 Prozentpunkte.

Der Belastung der Verbraucher steht zudem die Entlastung der Industrie entgegen, weil die Industrierabatte von rund fünf Milliarden Euro im Jahr weiterhin gewährt werden. So wird aus einem Gesetz, das eigentlich den Ausbau Erneuerbarer Energien fördern sollte, ein Gesetz zum Vorrang der Kohle. Und statt den Anstieg der Strompreise zu verhindern, hat man Investitionen und Innovationen in Erneuerbare Energien flächendeckend ausgebremst.

 

Eigenverbrauchsbelastung trifft den deutschen Markt mit voller Härte

Fest steht: Die Novelle trifft den deutschen Solarmarkt hart, da sind sich Verbände und Wirtschaft einig. Vor allem die neue Eigenverbrauchsregelung bremst das vielversprechende Geschäftsmodell der gewerblichen Eigenstromnutzung massiv aus. Denn ab dem 1.8.2014 will die Große Koalition bei Neuanlagen den Eigenverbrauch selbst erzeugten Solarstroms stufenweise bis 2017 mit 40 Prozent der EEG-Umlage finanziell belasten. Dieser Wert entspricht derzeit rund 2,5 Cent je Kilowattstunde (kWh). Viele Anlagen werden sich nicht mehr rechnen – und die Nachfrage weiter dramatisch zurückgehen.

Die EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch selbst erzeugten Solarstroms ist so, als würde die Bundesregierung eine Steuer auf selbst angebautes Gemüse erheben.

Mieter, die ihren Solarstrom vom Dach des Vermieters beziehen, kommen noch schlechter weg: Sie sollen sogar 100 Prozent der EEG-Umlage zahlen (derzeit 6,24 Cent je kWh). Also gerade der Mittelstand und das Gewerbe, bislang das Rückgrat der Energiewende in Deutschland, werden durch die Novelle bestraft. Lediglich Betreiber von Photovoltaik-Kleinstanlagen mit einer Leistung von bis zu 10 kWp – das klassische Eigenheim-Segment – bleiben von der Umlage befreit. Sie tragen aber laut Bundesverband Solarwirtschaft nur zu einem Fünftel zum Photovoltaikausbau bei.

 

Absurde Bilanz und Vertrauensverlust bei Bürgern und Investoren

Die Bilanz aus all den verabschiedeten, hochkomplexen Details wie Direktvermarktungspflicht, Degressionsmechanismus und Verordnungsermächtigung mutet absurd an: Zu einem Zeitpunkt, an dem die Solarenergie an der Schwelle zur Wettbewerbsfähigkeit steht, wird Solarstrom künstlich verteuert und damit die Förderabhängigkeit unnötig verlängert.

Offen bleibt, wie wir die gesetzten Klimaschutzziele erreichen wollen. Hier bleibt die Große Koalition eine langfristige Perspektive schuldig, die übrigens auch dringend nötig wäre, um das Vertrauen von Bürgern und Investoren in die deutsche Energiewende im In- und Ausland nicht vollständig zu verspielen.

 

Mehr Informationen zur EEG-Novelle und den (komplexen) Änderungen findet ihr in diesem Merkblatt des BSW Solar:

EEG 2014 – Was ändert sich zum 1.8.2014 für die Photovoltaik? (PDF)

 

Vielen Dank an den SFV für die super Grafik. 

1103 Kommentare
  1. Rainer sagte:

    „Die EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch selbst erzeugten Solarstroms ist so, als würde die Bundesregierung eine Steuer auf selbst angebautes Gemüse erheben.“

    Das ist durchaus einleuchtend und ich persönlich sehe das ganz genauso ! Nur passiert das leider in der „Wirklichkeit“ seit 1998 bei allen „sog. PV-Volleinspeisern“ bereits. Seit diesem Zeitpunkt zahlt jeder für seine eigengenutzte PV-Leistung bereits die volle „Dröhnung“, also 100% der gerade jeweils gültigen Umlage. Diese lag mal bei 25% und liegt gegenwärtig bei 52% bezogen auf die Basiskosten und wurde immer zu 100% „weitergegeben“.

    Was mich dabei mehr als „stutzig“ macht, ist die Tatsache, das niemand bemerkt haben will, das dies so ist. Weder wurde diese „argumentativ“ genutzt um zu zeigen, wie bereits ein Teil dieser Umlage von allen PV-Kleinanlagenbetreibern aufgebracht wird, noch, das weniger als 100% (30, 35 und 40%) eigentlich eine Verringerung der Umlage bedeutet.

    Wer wissen will wie ich zu dieser wohl für viele „erstaunlichen Bewertung“ komme, möge einfach mal oben auf „Rainer“ klicken um dort im Detail meine Sichtweise „nachzuvollziehen“ oder, was mich besonders freuen würde, mir einen entscheidenden Fehler in der „Beweiskette“ aufzuzeigen.

    Nur eine kleine Randbemerkung noch, das Leben findet immer „physikalisch“ statt – nur die Lenker der „Geldflüsse“ möchten uns vom „Gegenteil“ überzeugen, weil damit praktisch jede Art von Verfälschung möglich ist….

    Antworten
    • Anja Jasper
      Anja Jasper sagte:

      Hallo Matthias,

      SMA bekommt die Auswirkungen dieser Entwicklung natürlich zu spüren. Durch die anhaltende politische Diskussion in Deutschland und Projektverzögerungen im Ausland hatten wir im ersten Quartal 2014 einen hohen Verlust zu verzeichnen. Gerade für das Geschäftsmodell des gewerblichen Eigenverbrauchs bedeutet die verabschiedete Gesetzes-Novelle einen herben Rückschlag. Die weitere Entwicklung ist natürlich schwer prognostizierbar. Wir werden aber auf jeden Fall bei unserer Strategie bleiben: die Entwicklung neuer technologischer Ansätze, die Erschließung neuer Märkte und die systematische Kostenreduktion.

      Beste Grüße
      Anja Jasper

      Antworten
  2. Rainer sagte:

    „Ungefragt“ – es gibt kein Konzept welches die nun radikal abgebrochene Anschubfinanzierung von PV-Kleinanlagen ersetzen kann. Aber auch keine Konzepte welche es genügend attraktiv machen, PV-Anlagen ganz ohne Vertragsbindung – was in Konsequenz auch KEINE Netzeinspeisung bedeutet – anzubieten.

    Noch gibt es entsprechende Kapazitäten „am Markt“ welche die Realisierung von an den persönlichen Bedarf angepassten „temporäre PV-Inseln“ ermöglichen könnten. Klar die finanzielle Amortisation ist damit zwar nicht unmöglich, aber eben auf die eingesparte „Bezugsenergie“ beschränkt. Da solche „PV-Inseln“ ohne Speicher eher „nur ungünstig zu betreiben sind“, wohl auch nicht gerade die „tolle Geldanlage“. Es soll ja auch Leute geben deren Augenmerk nicht in erster Linie auf den größtmöglichen finanziellen Gewinn gerichtet ist…

    Technisch durchaus machbar, aber eben eine „Nische“, eine politisches Abdrängen in diese Nischensituation….

    Antworten
  3. Martin sagte:

    Sehr geehrte Frau Jasper.

    Zu erwähnen währe da was die künftige Teuerung der EEG-Umlage sein wird die Offshore-Windkraft die auf die kommenden Jahre mit wesentlich höher vergütet wird als irgend eine PV-Anlage. Des weiteren wurde in keiner Branche der Erneuerbaren eine Degration bei der Vergütung vorgesehen. Sprich ein kw installierten Leistung Biogas z.B. war nie so einem Druck ausgesetzt die Kosten zu senken wie bei der Photovoltaik. Einzig die Inflation die deren Energiekosten in die Höhe treibt.

    Umweltfreundliche Grüße

    P.s. eine 10kwq Anlage mit einem E-Auto ist doch eine sehr gute Kombination. Höchst effiziente Art der Mobilität preiswerte und weitestgehend unabhängige
    Herstellung des Stroms auch für Mittelständler.

    Mach den Scheich nicht Reich usw….

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      „Mach den Scheich nicht reich…“

      Tolles Argument!

      Dafür aber den Subventionsbetrüger, Insolvenzverschlepper und windigen „Geschäftsmann“ Rodbertus, der mit seiner EE-„Vorzeigefirma“ PROKON Millionen von Leuten um ihre Ersparnisse gebracht hat. Dafür ist er jetzt stolzer Eigentümer zweier Schlösser.

      5.000 Euro für ne 2kWp-Anlage, die dann 2.000 kWh Strom im Jahr spart. Theoretisch, denn praktisch spart die Anlage viel weniger, weil die 2.000 kWh nicht immer dann geliefert werden, wenn man sie braucht. Meistens um die Mittagszeit, wenn die meisten Leute arbeiten sind. Okay, kann man theoretisch speichern, aber dann sind wir nicht mehr bei 5.000 Euro. Und dann braucht man so um die 20 Jahre, bis sich die Investition lohnt. Oder mehr.
      Ich weiß ja nicht, wie wohlhabend ihr alle seid, aber schon mal drüber nachgedacht, dass nicht so viele Leute einfach mal ein paar Tausend Euro rumliegen haben? Mal ganz abgesehen von den 30 oder 40 Mio Mietshausbewohnern, die nicht mal bei vorhandenem Geld eine PV-Anlage auf’s Dach schrauben können.
      Und die Schnapsidee mit den E-Autos als Speicher ist einfach nur lächerlich! 😀
      Das Hauen und Stechen will ich mal sehen, wenn es darum geht, wer jetzt sein Auto stehen lassen muss, damit es überflüssigen Strom speichert oder fehlenden Strom ins Netz speist. Vielleicht entscheidet es ja eine neue Behörde per Eilerlass und Fremdsteuerung. Da war sie dann, eure sogenannte Unabhängigkeit bei der Energieerzeugung. Wobei mir bisher auch noch kein Mensch erklären konnte, worin eigentlich der Vorteil einer Energie-Unabhängigkeit liegen soll. Tatsächlich ist es ja nicht mal Unabhängigkeit, sondern ihr tauscht nur eine Abhängigkeit gegen eine andere, ihr Träumer. 🙂
      Mit der Lebensrealität der Mehrzahl der Deutschen hat das jedenfalls alles nichts zu tun! Aber das war bei Ideologien schon immer so…

      Antworten
      • Werner Grimm sagte:

        Hallo
        Die Argumente sind zum teil berechtigt gegen eine Anlage aber seht das mal so was bekommen Sie auf der Bank für IHR GELD noch an ZINSEN???
        So nun mal ne andere Rechnung legen Sie das Geld aufs Dach mit ner Anlage und schon haben SIE mehr Zinsen als auf der Bank.
        Schon mal darüber nachgedacht??
        Deshalb habe Ich mir eine angeschaft und bin vollkommen zufrieden.
        nur so als Denkanstoß
        W.Grimm

      • Peter Jensen sagte:

        Genau, Herr Grimm, PV-Anlagen eignen sich zum Geldverdienen für ein paar wenige, die es sich leisten können. Es ist eine Geldumverteilungsmaschine. Von allen auf wenige. Staatlich verordnet und ich kann mir nicht aussuchen, ob ich das so will.

        Nichts anderes. Kein Umweltschutz, keine Ressourcenschonung, kein besserer Strom, kein besseres Stromnetz… nichts. Nur Geld kann man damit verdienen. Also jedenfalls, wenn man sich vor Jahren so eine Anlage auf’s Dach geschraubt hat.
        Jetzt lohnt es sich ja auch nicht mehr, deswegen ist der Rückgang im Zubau in 2014 so dramatisch. Da ist plötzlich die Zukunft unserer Welt nicht mehr so wichtig! Mir war das von Anfang an klar, worum es dabei geht.
        Also freuen sie sich noch über ihre Erträge, die u.a. von mir stammen, der als Mietshausbewohner keine PV-Anlage hat. Vielleicht bedanken sie sich ja mal bei unserer Mietergemeinschaft. Früher haben sie Zinsen von der Bank bekommen, jetzt von mir. Blöd nur, dass ich gar keine Bank bin. Und dafür, dass sie von der Bank keine Zinsen mehr kriegen, kann ich auch nichts.
        Naja, mir tut das Geld ja nicht so weh. Mich stört vor allem die Ideologie hinter diesem Öko-Wahn und die Folgen für unser Land. Und dass die Abzocker sich auch noch als Weltenretter und bessere Menschen aufspielen. Naja, auch diese Phase geht irgendwann vorbei. Am Ende zählt nämlich auch da nur das Geld. 😀

      • Kilian Rüfer sagte:

        Hallo Herr Jensen,

        Sie stören sich daran, dass es manchen nur um das Geschäft geht und sagen, dass dies bei den Erneuerbaren der Fall sei. Es gibt immer „sone“ und „solche“ – keine Frage. Welche finanziellen Interessen aber haben diese Reform geprägt? Haben Sie das reflektiert? Ja, das alte EEG war eine Umverteilung von Marktanteilen. 25 % des Stromes geht nun durch sehr viele kleine und mittlere Bücher, anstelle von vier Oligopolen. Genau diesen Selbstläufer bremst diese Reform.

  4. Michael sagte:

    Leider haben Firmen wie SMA und Co noch keine Wechselrichter mit Steckdose entwickelt, die keinen Strom ins Netz einspeisen und über einen 220V-Stecker im Bedarfsfall Strom aus dem Hausnetz entnehmen können. Auch die Entwicklung autarker ( vom Wechselrichter entkoppelter ) Stromspeicher ist noch nicht brauchbar vorhanden. Mit solchen Produkten wären die politischen Entscheidungen über Einspeisevegütungen, Zwangsdrosselungen und Co unbedeutend.
    Der Aufwand fürs Anmelden / Genehmigen der Anlage beim Netzbetreiber und zusätzliche monatliche Umsatzsteuererklärungen würden ebenfalls wegfallen. Die Zukunft liegt nun mal in einer dezentralen Stromversorgung und es ist auch sehr beeindruckend zu sehen, dass eine PV-Anlage mit 2000WP ca. 2000 kwh Strom produziert und gerade mal 5000 Euro kostet. Viele Menschen sind bereit sich für 5000 Euro und mehr ein Auto zu kaufen, wenige aber nur sich eine Photovoltaikanlage zu kaufen. Man sollte auch nicht immer bei der Photovoltaikanlage nur aufs Geld schauen und sagen lohnt sich das finanziell ? Ein Smartphone für 600 Euro, das ein Jahr später nur noch 200 Euro kostet lohnt sich auch nicht. Mit einer Photovoltaikanlage kann jeder Mensch einen Beitrag zu einer sauberen Umwelt leisten, statt Braunkohleverstromung zu unterstützen.

    Antworten
  5. Peter Jensen sagte:

    Und dann immer diese untauglichen Vergleiche. Ein Auto für 5.000 Euro hat einen bestimmten Zweck. Es soll mich von A nach B bringen, und zwar immer dann, wenn ich es brauche.
    Ein Handy hat auch einen Zweck, ich kann damit telefonieren.
    Beide Gegenstände bringen mir Nutzen.
    Eine PV-Anlage bringt mir keinen Nutzen. Der Strom daraus ist nicht sauberer oder schneller oder besser als anderer Strom. Er kommt nur unregelmäßig und meistens dann, wenn er nicht benötigt wird. Und es kostet viel mehr als der Strom aus der Steckdose.
    Da bleibt euch dann nur der angebliche Nutzen, einen Beitrag für die Umwelt zu leisten. Worin genau besteht dieser Beitrag, wenn man für die gleiche Menge Strom einen viel größeren Ressourcenverbrauch hat? Wachsen Solarzellen irgendwo am Busch?
    Naja, Hauptsache, ihr habt ein gutes Gewissen. Was habt ihr eigentlich alle verbrochen, dass ihr euch ständig um ein gutes Gewissen bemüht? 😀

    Antworten
    • Michael sagte:

      Info für Herrn Peter Jensen
      1. Nutzen
      Eine PV-Anlage bringt Ihnen und anderen Menschen den Nutzen, sich und andere mit elektrischer Energie zu versorgen. Schauen Sie sich doch mal die Braunkohleabbaugebiete in Deutschland an, wo Dörfer plattgemacht werden und Menschen zwangsumgesiedelt werden und wertvolle Ökoflächen vernichtet werden. Sie wollen bestimmt auch nicht neben einem AKW oder einer Deponie für radioaktive Abfälle wohnen, die Jahrtausende den Boden verseuchen.
      2. Strom nur unregelmäßig und wenn er nicht benötigt wird
      In diesem Punkt haben Sie derzeit recht, es ist momentan unsinnig PV-Strom einzuspeisen und dafür Windräder bezahlt stillzulegen. Daher ist es wichtig und sinnvoll auch Geld für Energiespeicher zu investieren z.B. Gasdruckspeicher, Wasserpumpspeicher, Brennstoffzellen und neue Akkutechnologien.
      3. Ressourcenverbrauch
      In Sendungen wie Quarks & Co wurde darüber berichtet, dass ein PV-Modul in ca. 4 Jahren soviel Sonnenenergie in elektrische Energie umgewandelt hat, wie für die Produktion und Installation aufgewandt wurde. Bei einer Haltbarkeit eines hochwertigen Glas-Glas-Moduls von über 30 Jahren sieht die Energiebilanz dann wohl recht ordentlich aus.

      Antworten
      • Peter Jensen sagte:

        Info für Michael:
        1. Bisher haben mir Hunderte Kraftwerke in einem perfekten Mix die Energie geliefert. Viel billiger als jetzt.
        Waren sie schon mal im Lausitzer Braunkohlerevier? Da, wo noch vor 20 Jahren Kohle abgebaut wurde? Fahren sie mal hin, das wird ihr Herz erfreuen. Ein riesiges Naherholungsgebiet mit Seen und Wäldern gibt’s da jetzt. Heißt Renaturierung und ist Standard bei Tagebauen. Die Erde gibt uns Kohle, wir nutzen sie und danach machen wir es wieder schön. So läuft’s. Und wissen sie, wie die Solarzellen hergestellt werden? Und Windmühlen? Die wachsen nicht auf Bäumen. Da ist auch alles giftige und ungiftige Zeugs drin, dass uns die Erde zur Verfügung stellt. Im Zweifel verlagern sie den Abbau nur von Deutschland nach China oder so. Das ist aber sehr nachhaltig!
        Und die riesigen Solarfelder und Windparkgebiete sind auch für Mensch und Tier nicht mehr so nutzbar wie vorher.
        Neben AKW wohnen Menschen, mitten in Deutschland. In den AKW arbeiten sogar Menschen. Alle kerngesund. Und was meinen sie mit Deponie für radioaktive Abfälle? Die befindet sich Hunderte Meter unter der Erde. Da wohnt kein Mensch. Und kennen sie einen Ort in Deutschland, wo der Boden durch ein AKW verseucht ist? So einen Ort gibt es nicht! Dafür gibt es viele Orte weltweit, die eine höhere natürliche Strahlung haben als jeder deutsche Grenzwert. Und da leben auch Menschen!

        2. Schön, noch mehr Geld von allen Bürgern abzocken, um Speicher zu entwickeln. In mehr als Hundert Jahren, in denen wir elektrischen Strom kennen, ist es Forschern aus aller Welt nicht gelungen, Strom in großem Maßstab zu speichern.

        3. Ressourcenverbrauch.
        Um ein AKW mit 1000 MW zu ersetzen, brauchen sie über 700 WKA Enercon E-126 mit 6 MW.
        700 etwa 200m hohe Riesen in der Landschaft verteilt. Und dazu brauchen sie aber immer noch das AKW oder ein anderes Kraftwerk, weil der Wind nicht immer weht. Also alles doppelt!
        Die sog. Energiebilanz ist Augenwischerei. Typisch Quark & Co.

      • Peter Jensen sagte:

        Und die 700 WKAs reichen auch nur rechnerisch. Also theoretisch. Im Schnitt. Diese Durchschnittsbetrachtungen sind ja auch einer der beliebten Tricks der EE-Befürworter. In der Realität reichen die nicht aus. In der Realität brauchen wir 24h am Tag Strom.

        Wie sieht eigentlich die Realität aus zur Zeit?

        Heute 10 Uhr: Windstrom ca. 140 MWh
        Tatsächliche Gesamtproduktion Strom, also Bedarf: ca. 60.000 MWh

        Also wenn kein Wind weht, nützen auch 1 Mrd. WKAs nicht. Und am Donnerstag und Mittwoch sah es ähnlich düster aus. Ich war an den drei Tagen auf dem nördlichen Berliner Ring unterwegs. Morgens hin, abends zurück. Da liegen an der Autobahn etwa 10 Windparks verstreut, von ganz klein mit 3 bis 4 Anlagen bis ganz groß mit etwa 30 Anlagen! Keiner (!!!) der Windparks lieferte nennenswerten Strom. Da standen die Symbole der sog. Energiewende einfach blöd in der Landschaft rum und machten nix. Was für eine Verschwendung von Ressourcen! Auf einem der Türme stand die Aufschrift: „Erneuerbare jetzt!“ Da dachte ich mir: naja, jetzt gerade nicht. 🙂

  6. Michael sagte:

    Info für Peter
    Als Autofahrer werden Sie vermutlich auch bemerkt haben, dass sich die Benzinpreise seit der Euroeinführung mehr als verdoppelt haben. Wenn Sie sich die Strompreisentwicklung, Gaspreisentwicklung und Ölpreisentwicklung der vergangenen 40 Jahre anschauen, werden Sie feststellen, dass sich die Preise nach 10-15 Jahren verdoppelt haben. Vor 15 Jahren spielten dabei Photovoltaikanlagen noch keine Rolle. Die Energieversorger hätten die Preise auch ohne PV-Anlagen immer weiter erhöht. Nur jetzt haben Sie eine Schuldige ( EEG-Umlage ) gefunden und quasseln die PV-Anlagen schlecht. Eine PV-Anlage produziert in den Monaten März-Oktober hinreichend Strom für eine gute Eigenversorgung. Selbst an bewölkten und regnerischen Tagen sind 10 % der Maxleistung möglich. D.h. mit kleinen Hausinternen Speichern kann man in den nächsten Jahren schon von März – Oktober ohne Stromkonzerne auskommen. Man muss auch nicht große Flächen die von Energiekonzernen betrieben werden mit PV-Modulen zupflastern, es stehen Millionen ungenutzte Hausdächer zur Verfügung. Wenn man PV-Anlagen auch mal aufs Nord-Dach, an Ost- oder Westfassaden montieren würde, könnte man auch die Stromproduktion durch PV-Anlagen über größere Zeiträume erweitern. Auch wenn Sie als Mieter keine PV-Anlage installieren können, sollten Sie anderen dankbar sein, die eine PV-Anlage installieren und Strom für 13 Cent ( weniger als die Hälfte Ihres Strompreises ) und das auch noch nach 15 Jahren einspeisen. Die „vermeintlich“ billige Kohle aus dem In- oder Ausland kann ja wohl keine Lösung sein. Was die Schadstoffe in Solarmodulen betrifft kann ich Sie beruhigen. Solarmodule bestehen zu 99.9 % aus Glas und die 0.1mm dicken Wafer im Wesentlichen aus Silizium. Bei der Verbrennung von Kohle entsteht nicht nur CO2, sondern auch Quecksilber und andere Schädliche Substanzen.

    Antworten
  7. Peter Jensen sagte:

    Info für Michael:
    1998 kostete Strom (Erzeugung/Transport und Vertrieb) etwa 13 ct/kWh. Dazu kamen Steuern und Abgaben iHv 4 ct/kWh. Am Ende waren wir bei etwa 17 ct/kWh.
    2013 kostete Strom (Erzeugung/Transport/Vertrieb) etwa 14,5 ct/kWh. Eine Steigerung in 15 Jahren von etwa 11%. Das sind die Kosten, die die Energieversorger selbst betreffen. Abgaben und Steuern betrugen 2013 etwa 14 ct/kWh. Das macht eine Steigerung von etwa 350%. Also Preistreiber sind nicht die bösen Energiekonzerne oder der Ölpreis oder sonstwas, sondern allein der Staat. Und in den letzten Jahren eben ausschließlich die EEG-Umlage. Durch sie ist der Preis allein um mehr als 7 ct gestiegen, inklusive der USt.
    Das sind Fakten! Bitte halten sie sich an diese und arbeiten diese ab!
    Was hat eigentlich der Benzinpreis mit Windmüheln und Solaranlagen zu tun? Gar nichts, also warum warum werden hier immer steigende Benzinpreise als Argument für sog. EE gebracht? Und auch beim Benzinpreis ist der Staat der wesentliche Preistreiber.
    Und zur Zeit fallen die Gas- und Ölpreise seit einigen Jahren wieder.

    Und was meinen sie mit 13 ct/kWh, zu denen Strom ins Netz eingespeist wird? Sie vergleichen das tatsächlich mit dem Haushaltsendkundenpreis?
    Was soll das denn sein, diese 13 ct?

    Die EEG-Umlage? Nun, dann sind das die Kosten für die Erzeugung! Glauben sie wirklich, dass der Strom dann auch für 13 ct bei mir auf der Rechnung ankommt? Das können sie nicht ernst gemeint haben, oder?

    Also sie müssen schon den Erzeugungspreis von 13 ct mit den Erzeugungskosten konventioneller Kraftwerke vergleichen. Die liegen zwischen 3,5 und 7 ct, also um die Hälfte bis 3/4 niedriger. Transport/Vertrieb und Steuern/Abgaben kommen auf ihre 13 ct noch drauf!
    Wissen sie das wirklich nicht? Oder halten sie mich für so dumm, dass ich ihnen diesen Unsinn glaube?

    Und ihre 0,1% Silizium… schon mal den Abbau und die extrem energieaufwendige Herstellung aus Rohsilizium gesehen? Was da alles entsteht!

    Antworten
  8. Hans Diehl sagte:

    Ach wie schön Herr Jensen, dass ich Sie hier treffe, und Ihnen sagen kann, was man mir im EIKE Forum verwehrt, in dem man meine Beiträge dort nicht mehr veröffentlicht.
    Offensichtlich bin ich denen dort mit der Wahrheit doch etwas zu nahe gekommen.
    Aktuelles Beispiel. EIKE bringt die reiserische Aufmachung der FAZ „Der Irrsinn der deutschen Ökostromförderung geht weiter“ mit dem Hinweis Bus und Bahn würden deshalb teurer.
    Ich habe widersprochen, mit dem Hinweis, dass der Ökostrom gar nicht die Ursache der Preiserhöhung sein kann, weil der schon seit Jahren die Preise so wohl am Spotmart, als auch am Treminmarkt, der Leipziger Strombörse kontinuierlich senkt.

    Hier die Reaktion der Admin.
    Kommentar:
    Herr Diehl, Sie begreifen´s wirklich nicht. Nur 15 bis 20 % der Strommenge wird an der Börse verkauft. Der dort angebotene NIE-Strom wird zuvor in voller Höhe von den EEG Betroffenen bezahlt. Der niedrige Erlös an der Börse dafür wrid gegengebucht. Die Differenz bleibt und ist die EEG Umlage. Sinkt der Börsenpreis, steigt diese und umgekhert.
    Die „Großabnehmer“ haben langjährige Abnahme-Verträge und kaufen nur ihren Spitzenbedarf zu. Je mehr von dem überflüssigen Schrottstrom angeboten wird, umso billiger wird der Strom insgesamt an dieser Börse, weil ihn niemand braucht. So ist das mit Märkten.
    Da Sie dieses simple Prinzip offensichtlich nicht verstehen können, brauchen Sie auch hier nciht weiter kommentieren. Sie langweilen nur mit Ihrer Begriffstutzigkeit.
    mfG
    Admin
    Dass der Kommentarschreiber wenig Ahnung von der Materie hat sieht man schon daran, dass er die Umlage ins Spiel bringt. Die spielt nämlich für die Großabnehmer beim Einkauf allenfalls eine Nebenrolle.
    Was ich dem Kommentator darauf geanwortet habe, hat er leider nicht mehr gebracht.

    MfG

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Herr Diehl, was erzählen sie denn für einen Unsinn? Natürlich können sie weiter bei EIKE posten. Aber genau wie hier im SMA-Blog gibt es auch bei EIKE Regeln. Und wenn sie permanent immer wieder denselben Unsinn schreiben, macht sich der ehrenamtlich arbeitende EIKE-Admin eben nicht mehr die Mühe, das zu lesen und freizuschalten. Ist mir hier bei SMA auch schon passiert.
      Und sie kommen mit Sicherheit bei EIKE keiner unbequemen Wahrheit zu nahe, wie sie mit Selbstmitleid behaupten. Sie sind kein einsamer Streiter für die Wahrheit!
      Sie haben nur eben ihre eigene Realität, die mit der tatsächlichen Realität wenig gemein hat.
      Eine Gemeinsamkeit ist tatsächlich der Rückgang der Börsenstrompreise. Allerdings ist eine 1:1-Weitergabe von niedrigen Spotpreisen an die Endkunden in der tatsächlichen Realität gar nicht einfach so möglich. Das behaupten sie aber permanent. So etwas wäre nur möglich in einer Planwirtschaft mit einem staatlichen Energieamt oder irgendeiner Behörde. Dann könnte man Preise für Strom festlegen. Willkommen im Sozialismus!
      Und es beziehen auch nicht alle Großabnehmer ihren gesamten Strom zu dem Durchschnittspreis an der Börse. Das behaupten sie einfach nur immer wieder! Und es wird auch gar nicht genug Strom über die Börse gehandelt, um ganz Deutschland mit günstigeren Preisen zu beglücken! Und auch den direkten Zusammenhang zwischen niedrigen Spotpreisen und den Preisen für Langverträge gibt es nicht in der Ausprägung, wie sie behaupten. Das betrifft nur ganz wenige industrielle Großkunden.
      Die EEG-Umlage und die anderen Umlagen in Bezug auf die sog. EE erhöhen eben die Kosten der Energieversorgung. Deswegen steigen in Deutschland die Strompreise. So einfach ist das.
      Und was Bus und Bahn angeht… wenn die ÖPNV demnächst auch EEG-Umlage zahlen müssen, steigen deren Energiekosten. Und damit die Fahrpreise. Normal! Wo soll das Geld auch herkommen bei einer chronisch defizitären Einrichtung wie ÖPNV.

      Antworten
  9. Hans Diehl sagte:

    Peter Jensen sagt:
    Eine Gemeinsamkeit ist tatsächlich der Rückgang der Börsenstrompreise. Allerdings ist eine 1:1-Weitergabe von niedrigen Spotpreisen an die Endkunden in der tatsächlichen Realität gar nicht einfach so möglich. Das behaupten sie aber permanent. So etwas wäre nur möglich in einer Planwirtschaft mit einem staatlichen Energieamt oder irgendeiner Behörde. Dann könnte man Preise für Strom festlegen. Willkommen im Sozialismus!

    @Herr Jensen
    Sie haben da bei EIKE offensichtlich Verständnisprobleme.
    Hier die Passage meines Beitrags, der bei EIKE – wie Sie sagen – als Unsinn zur Disqualifikation geführt hat.

    Zitat:
    An der Ökostromförderung können die Preiserhöhungen bei Bus und Bahn ja wohl nicht liegen. Ökostrom hat den Großhandelspreis in den letzten Jahren fast halbiert, und zum drei Personen Haushaltstarif werden diese Großabnehmer ja wohl nicht einkaufen. Mal wieder Volksverdummung pur.
    Hier einige Beweise dafür Zitat Ende.

    Wo lesen Sie in meinem Zitat, dass ich eine 1:1 Weitergabe der niedrigen Großhandelspreise fordere.
    Wenn ich das richtig verstehe, soll doch die Ökostromförderung der Grund für eine „Preiserhöhung“ bei Bus und Bahn sein.
    Besinnen Sie sich auf die obige Gemeinsamkeit des Rückgang der Börsenstrompreise, und erklären Sie mal allen Mitleser hier warum aus diesem Grund Bus und Bahn die Fahrpreise erhöhen müssen.
    Fazit: Unsinn ist alles, was bei EIKE nicht in die Energieideologie passt.

    Für diejenigen Mitleser, denen EIKE nichts sagt, geht mal über Googl in deren Forum.

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Herr Diehl, sie müssen aufpassen, dass sie nicht auch hier wegen andauernden Unsinns gesperrt werden.

      Die „Ökostrom“-Förderung erfolgt über die EEG-Umlage.
      Richtig? Richtig!
      Wenn Verkehrsbetriebe nun auch EEG-Umlage zahlen müssen, erhöht das deren Kosten.
      Richtig? Richtig!
      Woher bekommen die Verkehrsbetriebe ihr Geld? Von Fahrgästen aus dem Ticketverkauf.
      Richtig? Richtig!

      Also was verstehen sie jetzt daran nicht?

      Und glauben sie ernsthaft, alle städtischen Verkehrsbetriebe kaufen ihren Strom günstig an der Börse zum Spotmarktpreis? NEIN! Tun sie nicht! Also bitte wie zum Teufel soll sich der niedrigere durchschnittliche Börsenpreis auf die Stromkosten der Verkehrsbetriebe auswirken? Wenn überhaupt, dann nur zu einem verschwindend kleinen Teil. Denn die Menge an Strom, die über die Börse gehandelt wird, beträgt nur etwa ein Viertel bis ein Drittel des Stromes, der in Deutschland verbraucht wird.

      Also bitte, Herr Diehl, ordnen sie ihre wirren Gedanken und werfen einen Blick in die Realität!

      Antworten
  10. Peter Jensen sagte:

    Und außerdem haben ich und viele andere ihnen schon mehrmals klar gemacht:

    Die Kosten entstehen durch Zwangsabnahme und Zwangsvergütung, also die überteuerte Vergütung, die die EE-Anlagenbetreiber nach dem EEG erhalten.

    Wie diese Kosten umgelegt werden, ist letztlich völlig egal!
    Es sind zusätzliche, unnötige Kosten. In 2013 allein 23 Mrd. Euro!!!!!! Mehr als der gesamte Etat des Forschungsministeriums!!!!!
    Und über die Jahre gerechnet landen wir irgendwo bei 300 Mrd. Euro. Und der Netzausbau und die notwendigen Speicher sind noch nicht eingerechnet.

    Antworten
  11. Hans Diehl sagte:

    Peter Jensen sagt.

    Herr Diehl, sie müssen aufpassen, dass sie nicht auch hier wegen andauernden Unsinns gesperrt werden.

    Und glauben sie ernsthaft, alle städtischen Verkehrsbetriebe kaufen ihren Strom günstig an der Börse zum Spotmarktpreis? NEIN! Tun sie nicht! Also bitte wie zum Teufel soll sich der niedrigere durchschnittliche Börsenpreis auf die Stromkosten der Verkehrsbetriebe auswirken? Wenn überhaupt, dann nur zu einem verschwindend kleinen Teil. Denn die Menge an Strom, die über die Börse gehandelt wird, beträgt nur etwa ein Viertel bis ein Drittel des Stromes, der in Deutschland verbraucht wird.
    Also bitte, Herr Diehl, ordnen sie ihre wirren Gedanken und werfen einen Blick in die Realität!

    @Herr Jensen
    Cool bleiben Herr Jensen, sonst verstehen Sie es wieder nicht.

    Wo habe ich denn gesagt, dass die ihren Strom am Spotmarkt kaufen müssen.. Das habt ihr schon bei EIKE nicht verstanden was ich gesagt, verlinkt habe, und was Realität ist.. Deshalb werde ichs Ihnen zum wiederholten male erklären.
    Am Spotmarkt wird ein Teil des Strombedarfs kurzfristig in einem bestimmten Zeitfenster nach Merit Order gehandelt.
    Das letzte noch für die jeweilige Nachfrage benötigte konventionelle Kraftwerk bestimmt den Börsenpreis ( Grenzkraftwerk ). Alle Kraftwerke die unter dem Preis dieses Grenzkraftwerks produzieren werden zu dessen Preis bezahlt, der sogenannte Mitnahmeeffekt wird wirksam. Wenn nun teure Gaskraftwerke von den EE auf der Merit Order Kurve verdrängt werden, bestimmt das nächst billigere Kraftwerk den Börsenpreis. Es sinkt so wohl der Börsenpreis als auch der „Mitnahnmeeffekt wird geringer Dieser Spotmarktpreis ist dann „richtungsweisend“ für alle anderen Handelsarten. Am langfristigen Terminmarkt kann er zwangsläufig nur zeitversetzt ankommen, weil Verträge erst auslaufen müssen, er kommt aber an, wie Sie im Folgenden sehen können.

    http://www.iwr.de/news.php?id=23433

    Münster – Die Talfahrt der deutschen Strompreise an der Börse hält weiter an. Erstmals wurde jetzt am „Terminmarkt“ die Marke von 4 Cent pro Kilowattstunde (kWh) nach unten durchbrochen, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit. Großabnehmer und die Industrie bezahlten gestern für Grundlaststrom, den sie im Jahr 2015 geliefert bekommen, nur noch 3,99 Cent pro kWh. Auch der Future-Preis für das Jahr 2016 notierte mit 3,998 Cent auf dem tiefsten Stand seit Januar 2005. Der Grund für den Preisverfall ist ein deutliches Überangebot an Strom, trotz der acht abgeschalteten Atomkraftwerke. Auch die Stilllegung der nächsten Atomkraftwerke im Jahr 2015 (Grafenrheinfeld) und 2017 (Gundremmingen B) ist bereits eingepreist, so das IWR

    Übrigens wegen der Disqualifikation machen Sie sich mal keine Sorge, ich gehe davon aus,dass das hier ein seriöses Forum ist, da wird Unsinn anders definiert als im EIKE Forum.

    Mitleser, die nicht so mit der Materie vertraut sind, sollten zu mindest mal unter Merit Order googln.

    Antworten
  12. Hans Diehl sagte:

    Peter Jensen sagt:
    Und außerdem haben ich und viele andere ihnen schon mehrmals klar gemacht:
    Die Kosten entstehen durch Zwangsabnahme und Zwangsvergütung, also die überteuerte Vergütung, die die EE-Anlagenbetreiber nach dem EEG erhalten.
    Wie diese Kosten umgelegt werden, ist letztlich völlig egal!
    Es sind zusätzliche, unnötige Kosten. In 2013 allein 23 Mrd. Euro!!!!!! Mehr als der gesamte Etat des Forschungsministeriums!!!!!
    Und über die Jahre gerechnet landen wir irgendwo bei 300 Mrd. Euro. Und der Netzausbau und die notwendigen Speicher sind noch nicht eingerechnet.
    See more at: http://www.sma-sunny.com/2014/07/11/eeg-reform-bedeutet-energiewende-rueckwaerts/#comments

    @Herr Jensen
    Wenn Sie schon über die Jahre rechnen, dann bitte nichts unterschlagen.
    Schauen Sie mal hier:
    http://www.heise.de/tp/artikel/38/38613/1.html
    Die deutsche Gesellschaft muss jedes Jahr knapp 80 Milliarden Euro für den Import von Kohle, Gas und Öl an die russischen Gasbarone und an die arabischen Ölscheichs überweisen. Das sind in dreißig Jahren, mit denen Altmaier für die Energiewende etwa rechnet, 2,4 Billionen Euro. Hinzu kommen die Folgekosten des Klimawandels, die ohne Energiewende anfallen. Der frühere Chefvolkswirt der Weltbank, Sir Niclas Stern, schätzt, dass diese Folgekosten fünfmal höher als die Kosten für die Energiewende sein werden. Das wären nochmal fünf Billionen Euro. Wenn wir mal genau so großzügig rechnen wie der Umweltminister, dann kostet eine unterlassene Energiewende ungefähr 7,4 Billionen Euro.

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Herr Diehl, was haben sie gegen die Russen und gegen die Araber? Sind sie ausländerfeindlich? Also bitte mal im Ernst: was soll dieses Schwachsinns-Argument mit den 80 Mrd? Wir schenken denen das nicht. Wir bekommen dafür was. Nämlich Energie und Öl zu Marktpreisen! Ganz im Gegensatz zu den zufällig produzierenden sog. EE-Anlagen. Außerdem: WIR BRAUCHEN ÖL FÜR UNSERE INDUSTRIE! Für fast jedes Produkt! Was haben die sog. EE damit zu tun?
      Wir überweisen auch asiatischen Auto- und TV- und Computerherstellern Geld und amerikanischen Handyherstellern und sonstwem in der ganzen Welt! Nähen sie ihre Hosen selbst? Bauen sie ihre eigenen Ananas und Bananen an? Warum picken sie sich die Energieversorgung raus? Sie könnten es ja machen, wenn dadurch irgendwas besser werden würde? Wird es aber nicht! Energie wird dadurch teurer! Das ist alles! Also kommen sie nicht mit diesen Kindergarten-Argumenten mit Gasbaronen und Ölscheichs! Sie machen sich lächerlich!
      Und bitte beleidigen sie nicht meine Intelligenz, indem sie mir mit dem Klimawandelschwachsinn und Folgekosten kommen! 7 Billionen? Machen sie 10 draus, oder 50! Scheiß egal! Es bleibt Schwachsinn! Und beleidigen sie bitte auch nicht meine Intelligenz mit der Behauptung, die sog. Energiewende würde irgendwas gegen einen vermeintlichen Klimawandel helfen! Kommen sie sich nicht selbst blöd dabei vor, sowas zu schreiben? Die ganze Welt baut neue Kohlekraftwerke. Der Anteil Deutschlands an den CO2-Emissionen beträgt 3%. Aber auch nur vom menschlichen Anteil am CO2 in der Luft. Der natürliche Anteil ohne den Menschen beträgt 96%. Der CO2-Anteil in der Atmosphäre insgesamt beträgt nur 0,04%. Also 3% von 4% von 0,04% ist der deutsche Anteil am gesamten CO2 in der Atmosphäre. Und sie faseln was von verhindertem Klimawandel durch die sog. Energiewende in Deutschland. Lächerlicher kann man sich heute nicht mehr machen!

      Antworten
  13. Peter Jensen sagte:

    Herr Diehl: EIKE als unseriöses Forum darzustellen, macht ihre Kommentare nicht besser. Wieviel Monate konnten sie jetzt schon bei EIKE posten, bis man einmal ihren wiederholten Kommentar geblockt hat? Acht, neun, zehn? Mehr als ein Jahr? Schämen sie sich, dies als unseriös zu bezeichnen!

    Und dann müssen sie sich mal entscheiden, worüber sie reden wollen? Über die künftige Belastung des ÖPNV durch EEG-Umlage und Erhöhung der Fahrpreise oder über Grundlasttarife, Spitzenlasttarife, Spotmarkt, Terminmarkt oder Merit-Order-Effekt?

    Übrigens brauchen sie hier nicht weiter darauf aufmerksam zu machen, dass sie den M-E-Effekt verstanden haben. Das hat inzwischen jede Oma verstanden, dass die EEG-Umlage steigt, wenn der Börsenpreis sinkt. Und ich bestätige jetzt hier auch für alle Mitleser: Herr Diehl hat den M-E-Effekt verstanden!

    Und dann müssen sie auch mal erklären, wie sich die Börsenstrompreise auf die Haushaltskunden-Endpreise auswirken sollen! An der Börse nehmen zZ 250 Händler teil. Größtenteils Trader, dann die Handelsabteilungen der großen Energiekonzerne, dann ne Menge Stadtwerke und auch ein paar wenige índustrielle Großabnehmer. Die einzigen, die die niedrigen Börsenpreise an die Endkunden weitergeben könnten, wären die Stadtwerke. Die Händler machen es nicht, die Industrie sowieso nicht (warum auch?) und die Handelsabteilungen der großen Energiekonzerne auch nicht. Aber die Stadtwerke tun es auch nicht, da sie nämlich mit ihren eigenen Kraftwerken auch auf der anderen Seite sitzen und dort Verluste einfahren.
    Glauben sie mir, Herr Diehl, die Vertriebsseite des Stormmarktes ist noch die einzige, wo Wettbewerb herrscht. Da kämpfen etwa 1000 EVU um die Kunden! Wenn da Spielraum für Preissenkungen wäre, würde das auch geschehen. Da der Staat mit dieser sog. „Energiewende“ massiv dazwischenhaut, geht eben alles drunter und drüber. Zwangsabnahme und Garantievergütung abschaffen und alles läuft wieder. Sogar mit M-E-Effekt!

    Antworten
  14. Hans Diehl sagte:

    Peter Jensen sagt:
    Herr Diehl: EIKE als unseriöses Forum darzustellen, macht ihre Kommentare nicht besser. Wieviel Monate konnten sie jetzt schon bei EIKE posten, bis man einmal ihren wiederholten Kommentar geblockt hat? Acht, neun, zehn? Mehr als ein Jahr? Schämen sie sich, dies als unseriös zu bezeichnen!
    @Herr Jensen
    Ich habe lediglich das SMA Forum als seriös bezeichnet. Ohne EIKE als unseriös zu bezeichnen. Gut, vielleicht hatte ich bei meiner Formulierung, noch im Hinterkopf was ich gerade bei WIKI gelesen hatte.
    Zitat: EIKE ist jedoch in der rezipierten Klimawissenschaft nicht präsent und wird von dieser nicht als seriöses Institut betrachtet.

    Peter Jensen sagt:
    Übrigens brauchen sie hier nicht weiter darauf aufmerksam zu machen, dass sie den M-E-Effekt verstanden haben. Das hat inzwischen jede Oma verstanden, dass die EEG-Umlage steigt, wenn der Börsenpreis sinkt. Und ich bestätige jetzt hier auch für alle Mitleser: Herr Diehl hat den M-E-Effekt verstanden!
    @Herr Jensen
    Sorry ich bin jetzt von Ihnen ausgegangen. Sie hatten ihn offensichtlich noch nicht verstanden, sonst hätten Sie während unserer Diskussion bei EIKE nicht das Folgende geschrieben.
    Zitat: Der MOE kann gar nicht Kernpunkt der sog. Energiewende sein, denn diese lief schon 10 Jahre bis 2010 ohne die Strombörse und den MOE, aber mit Zwangsabnahme und -vergütung.Zitat Ende.
    Sie werden sich erinnern, dass ich Ihnen dazu erklären musste, dass es den MOE auch schon vor 2010 gab. Auch damals bestimmten die EE schon durch ihre vorrangige Verfügbarkeit die Einsatzreihenfolge der konventionellen Kraftwerke, und somit den Börsenpreis,sprich MOE. Nur musste der EEG Strom damals nicht vermarktet werden, was ab 2010 zu dem Paradoxon geführt hat, dass sich der EEG Strom selbst schadet in dem er den Börsenpreis senkt und dadurch die Umlage erhöht.
    Peter Jensen sagt:
    Und dann müssen sie auch mal erklären, wie sich die Börsenstrompreise auf die Haushaltskunden-Endpreise auswirken sollen! An der Börse nehmen zZ 250 Händler teil. Größtenteils Trader, dann die Handelsabteilungen der großen Energiekonzerne, dann ne Menge Stadtwerke und auch ein paar wenige índustrielle Großabnehmer. Die einzigen, die die niedrigen Börsenpreise an die Endkunden weitergeben könnten, wären die Stadtwerke. Die Händler machen es nicht, die Industrie sowieso nicht (warum auch?) und die Handelsabteilungen der großen Energiekonzerne auch nicht. Aber die Stadtwerke tun es auch nicht, da sie nämlich mit ihren eigenen Kraftwerken auch auf der anderen Seite sitzen und dort Verluste einfahren.
    @Herr Jensen
    Muss ich doch nicht erklären, einige machen es doch. Mein Versorger hat mir z.B geschrieben, auf Grund der günstigen Einkaufspreise, könnte er den Preis bis auf Weiteres halten, während andere erhöht haben.
    Eine jüngste Begebenheit, ich glaube ich habe sie auch bei EIKE gepostet. Aus meinem Bekanntenkreis, ein EVU Beschäftigter, mit dem ich ins Gespräch kam, weil sein Unternehmen mit einem besonders günstigen Angebot geworben hatte, fragte ich ob ihm bewusst ist, dass ihre günstigen Angebote/Einkaufspreise, auf Kosten der Verbraucher über eine höhere Umlage ginge. Mit einem verschnitzten Lächeln sagte der nur, die können doch zu uns wechseln. Muss ich dazu noch mehr sagen.

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Herr Diehl, ich habe keine Lust, die gesamte Diskussion, die schon bei EIKE lief, hier nochmal für sie zu wiederholen! Was soll das? Lesen sie einfach bei EIKE nach, da habe ich ihnen alles zu gesagt. Zumal sie sich eh die Zitate von EIKE hier so zusammenbasteln, wie es ihnen passt! Können sie gern weiter machen.

      Und auch zu ihrem tollen Versorger mit den angeblich günstigen Tarifen wurde ihnen bei EIKE schon alles gesagt!

      Und was ihre ganzen tollen Studien angeht… es gibt Studien für alles und jeden! Ein Blick in die Realität genügt, um den Wert einer Studie zu sehen.

      Falls sie den für Ideologen und Forentrolle typischen Kommentar jetzt schreiben wollen, brauchen sie nicht. Kenne ich schon. Nur weil ich keine Lust mehr habe, ihnen auch hier noch mehrmals ihre Denkfehler zu zeigen, heißt das nicht, dass mir die Argumente ausgehen würden. So etwa geht doch der Kommentar, oder?
      Die Argumente können sie alle bei dem seriösen Forum EIKE nachlesen. Dort kommen Gegner und Befürworter der sog. Energiewende und des sog. Klimawandels ausführlich zu Wort! Danke Herr Diehl, für die massive Werbung, die sie hier für EIKE machen. 😀
      Ich denke, ich werde gleich nochmal was spenden. Denn davon lebt EIKE. Da haben schon die Finanzbehörden ein Auge drauf. Ist ja schließlich ein gemeinnütziger, eingetragener Verein!
      Auch wenn Ideologen und grüne Propaganda-Schreiberlinge was anderes behaupten.

      Antworten
  15. Hans Diehl sagte:

    Herr Jensen

    Hier noch ein Nachtrag zu meinen Ausführungen über den Merit Order Effekt vor 2010
    http://www.sfv.de/artikel/wind-_und_solarstrom_senken_den_strompreis_der_merit-order_effekt.htm
    Für jede Stunde des Jahres ergeben sich andere Angebote und Nachfrageverhältnisse, unterschiedliche Börsenpreise und unterschiedliche Entlastungen durch die Einspeisung von Wind- und Solarstrom.
    Zur endgültigen Beurteilung, wie stark Wind- und Solarstrom den Strompreis entlasten, ist deshalb eine Untersuchung aller 8760 Stunden des Jahres erforderlich. Eine Untersuchung des IfnE (Ingenieurbüro für neue Energien) vom November 2007 im Auftrag des Bundesumweltministeriums ergab eine Senkung des Großhandelspreises durch alle Erneuerbaren Energien für das Jahr 2006 mit einem Volumen von bis zu 5 Mrd. Euro. Zieht man davon die gesamte Einspeisevergütung nach EEG für den Windstrom und alle anderen Erneuerbaren Energien ab, so ergibt sich immer noch eine Netto-Ersparnis von ca. 2 Mrd Euro. Zitat Ende.

    Schon seit Beginn der EE Einspeisung, ist da eine Grauzone entstanden, die von vielen Marktteilnehmern genutzt wird, auf Kosten ( Umlage ) der nicht privilegierten Endverbraucher.
    Vor 2010 weniger und nach 2010 ganz besonders Extrem.
    Schauen Sie sich mal diese Grafik an, die zeigt wie sich die Umlagenkurve von der Vergütungskurve nach oben verabschiedet..
    http://www.photovoltaikbuero.de/Portals/0/Auszahlung%20versus%20EEG-Umlage-Grafik%20Eva_1.jpg

    Antworten
  16. Rainer Jacob sagte:

    Den Cartoon finde ich toll gezeichnet.

    Finde ich aber auch seine Botschaft zutreffend bzw. trefflich?? Hm?

    Sprechblase:“Höchste Zeit, dass er sich im offenen Wettbewerb behauptet.“ Den offenen Wettbewerb hätten wir m.E. dann, wenn das EEG ersatzlos gestrichen würde und nur diejenigen Leute EE-Strom bezögen, die ihn auch wollen.

    Stärker noch irritierend an dem Cartoon finde ich, daß die Stromwirtschaft als ein Fight dargestellt wird – als ob es in der Stromwirtschaft darum ginge, dass Einer bzw. wer gewinnt. Ziel für die Stromwirtschaft eines Landes ist aber die zuverlässige/sichere, preiswerte, ökologisch vertretbare und bedarfsgerechte Stromversorgung. D.h.hier werden mehrere Ziele genannt, die in eine Rangigkeit zu bringen sind und die u.U. im Konflikt zueinander stehen.

    So hat im Bild der Kämpfer PV-Strom an der gesicherten! Stromversorgung den Anteil null. (Ich habe nicht geschrieben, daß der Kämpfer PV-Strom in D an der Stromversorgung null Anteil hat.) Damit konterkarriert PV-Strom das Ziel einer sicheren Stromversorgung. Und es wird klar, dass PV-Strom schon nur unter dem Aspekt der Sicherheit der Stromversorgung als alleinige Stromquelle nicht taugt.

    Das Thema wäre für andere Stromquellen und Ziele/Aspekte der Stromversorgung weiter fortzuführen. Mache ich hier jetzt nicht.

    Antworten
  17. Hans Diehl sagte:

    Hallo Herr Jacob, noch ein EIKE Kämpfer den man hier trifft
    Fehlt nur noch der Herr Heinzow, der im EIKE Forum immer als Pausenclown aufgetreten ist, um bekannt zu geben , dass der Diehl ein Forentroll ist, zum Thema selbst aber nie was beigetragen hat.
    Aber Spaß bei Seite, kommen wir zu Ihrem Thema.
    Rainer Jacob sagt:
    Den Cartoon finde ich toll gezeichnet.
    Finde ich aber auch seine Botschaft zutreffend bzw. trefflich?? Hm?
    @Herr Jacob
    Wo liegen Ihre Probleme.? Wenn Sie einigermaßen mit der Materie vertraut sind, können Sie doch auf der Grafik genau sehen, wie bis 2009 die Umlagenkurve, kontinuierlich über den gelben Vergütungssäulen verläuft. Mit anderen Worten, die Umlage erfüllte bis dahin genau ihren zweck, nämlich die Vergütungen zu decken.. Erst ab 2010 wo das Paradoxon konstruiert wude, dass die Umlage aus der Differenz zwischen Börsenpreis und Vergütung ermittelt wird, wobei der EE Strom den Börsenpreis selbst senkt, und dadurch die Umlage ständig erhöht, läuft die Umlage steil nach oben.
    Als sich das bis 2012 etwas stabilisiert hatte, kamen die erneuten Industrie Privilegien und es ging noch einmal steiler nach oben. Deutlicher kann man eigentlich nicht darstellen, dass die Umlage mit dem, für das sie eigentlich gedacht war, – die Vergütungen zu decken – nichts mehr zu tun hat.

    Rainer Jacob sagt:
    ,Sprechblase:”Höchste Zeit, dass er sich im offenen Wettbewerb behauptet.” Den offenen Wettbewerb hätten wir m.E. dann, wenn das EEG ersatzlos gestrichen würde und nur diejenigen Leute EE-Strom bezögen, die ihn auch wollen.

    Herr Jacob:
    Das wäre für die EE kein problem, aber unter den gleiche Voraussetzungen wie die Konventionellen.. Sie wissen doch, dass bei den EE alle Vergünstigungen transparent sind.
    Wenn das gleiche auch für ihre Konkurenten, die Konventionellen geschehen würde, müsste das wiie im Folgenden dargestellt aussehen.
    Schauen Sie mal hier:
    http://www.foes.de/pdf/2012-08-Was_Strom_wirklich_kostet_lang.pdf
    Doch auch die konventionellen Energieträger Atomenergie, Steinkohle und Braunkohle profitieren seit Jahrzehnten in erheblichem Umfang von staatlichen Förderungen in Form von Finanzhilfen, Steuervergünstigungen und weiteren begünstigendenRahmenbedingungen. Der Unterschied zu den
    Erneuerbaren besteht vor allem darin, dass ein Großteil der Kosten nicht transparent über den Strompreis ausgewiesen und bezahlt wird, sondern zulasten des Staatshaushalts geht.
    Die Zusatzkosten der konventionellen Energieträger sind sogar deutlich höher als die Förderung der erneuerbaren Energien durch das EEG. Sie betragen im Jahr 2012 mehr als 40 Mrd. Euro, während beim EEG erwartete 13 Mrd. Euro Differenzkosten auf die Verbraucher
    umgelegt werden. Würde man die Belastungen des Staatshaushalts und die externen Kosten durch die konventionellen Energieträger nach EEG-Methode auf den Verbrauch der nicht privil
    egierten Stromabnehmer umlegen, läge diese Konventionelle-Energien-Umlage im Jahr 2012 bei umgerechnet 10,2 Cent pro Kilowattstunde..

    Rainer Jacob sagt:
    Stärker noch irritierend an dem Cartoon finde ich, daß die Stromwirtschaft als ein Fight dargestellt wird – als ob es in der Stromwirtschaft darum ginge, dass Einer bzw. wer gewinnt.
    @Herr Jacob
    Das ist aber jetzt Ihre eigene Interpretation., Die Grafik trägt die Überschrift „Entwicklung der Auszahlungen an EEG Anlagenbetreibern, gegenüber der EEG Umlage für Haushalte und Mittelstand.“
    Genau das stellt die Grafik in eindeutiger Weise dar, nicht mehr und nicht weniger.

    Antworten
    • Rainer Jacob sagte:

      @ Hans Diehl

      Ich finde übrigens, daß Sie dem Herrn Heinzow ein wenig Unrecht tun. Wenn Sie bei EIKE nicht nur in dem Thread läsen, in dem Sie mit kommentieren, würden Sie feststellen, daß Herr Heinzow auf Beiträge anderer Foristen des öfteren relativ ausführlich eingeht.

      Warum allerdings Herr Heinzow – wie auch weitere Foristen bei EIKE – Sie für einen Troll halten, das sollten Sie sich selbst fragen.

      Meine ganz persönliche Meinung: Ein jeglicher Forist – wenn er denn kein Trottel ist – wird doch zu Kriterien kommen müssen, an Hand derer er einen seriösen Foristen von einem Forumsstörer (=Troll) unterscheidet. (Auch wenn meiner Meinung nach eine solche Unterscheidung nicht völlig sicher möglich ist.)

      Antworten
  18. Rainer Jacob sagte:

    Herr Diehl, in ihrem Eifer ist es Ihnen scheint´s völlig entgangen, daß ich mich mit meinen Ausführungen nur auf den Cartoon bezogen habe – ausschließlich auf den Cartoon. AUF SONST NICHTS!

    Sie schreiben u.A. am Schluß:
    ———
    Rainer Jacob sagt: Stärker noch irritierend an dem Cartoon finde ich, daß die Stromwirtschaft als ein Fight dargestellt wird – als ob es in der Stromwirtschaft darum ginge, dass Einer bzw. wer gewinnt. @Herr Jacob Das ist aber jetzt Ihre eigene Interpretation., Die Grafik trägt die Überschrift „Entwicklung der Auszahlungen an EEG Anlagenbetreibern, gegenüber der EEG Umlage für Haushalte und Mittelstand.“ Genau das stellt die Grafik in eindeutiger Weise dar, nicht mehr und nicht weniger.
    ———

    WO steht bitte bei dem Cartoon!: „Entwicklung der Auszahlungen an EEG Anlagenbetreibern gegenüber der EEG Umlage…“???

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Ja, Herr Jacob, so übereifrig kennen wir Herrn Diehl aus dem EIKE-Forum. 😀 Auch dort redet er oft am Thema vorbei oder lenkt auf andere Themen, wenn es ihm gerade in den Kram passt.
      Und wiederholt permanent die ewig gleichen und falschen Theorien und Behauptungen: Klimawandel und seine Folgen, angebliche Subventionen und externe Kosten für konventionelle Kraftwerke oder auch gern die Theorie, dass dieselben Politiker, die seit Jahren dieses unsägliche EEG und die sog. Energiewende unterstützen und weiter vorantreiben wollen (Merkel, Gabriel, Altmair, dessen Vorgänger…), im Jahre 2010 auf die Idee kamen, ihrem Lieblingskind „Energiewende“ den Stempel „Zu teuer“ aufzudrücken, obwohl die gleichen Leute doch der Meinung sind, dass die Energiewende nicht zu teuer ist. Also diese Schizophrenie muss man sich mal vorstellen: Herr Diehl glaubt also, die Befürworter der sog. Energiewende sind heimliche Gegner dieser Energiewende und versuchen mit den Regelungen zur Vermarktung über die Strombörse die sog. EE als teuer erscheinen zu lassen, was sie doch eigentlich doch gar nicht wären. Also wenn die sog. EE gar kein Preistreiber sind, wieso zum Teufel lassen dann die politischen Triebkräfte der sog. Energiewende die sog. EE als teuer dastehen?
      Die viel einfachere Lösung als diese kleine „Verschwörungstheorie“ hat er dann bei EIKE wieder großzügig ignoriert. Ich hab es nicht mehr genau in Erinnerung, aber wahrscheinlich hat er daraufhin nochmal allen Lesern erklärt, was die sowieso schon wussten, nämlich die Funktionsweise des M-O-Effekts.
      Und mit Ihrer Beschreibung des Cartoons haben sie völlig recht. Die Befürworter der sog. EE sind tatsächlich in einem Kampf. In einem ideologischen Kampf! Ihnen geht es nicht um sichere, preiswerte Energieversorgung, sondern um die Rettung der Welt. Die Energieversorgung ist da nur Mittel zum Zweck.
      Weltenretter hatten wir aber schon genug in der Vergangenheit. Mit katastrophalen Folgen. Mögen sie uns doch einfach in Ruhe lassen!

      Antworten
  19. HansDiehl sagte:

    Rainer Jacob sagt:
    Herr Diehl, in ihrem Eifer ist es Ihnen scheint´s völlig entgangen, daß ich mich mit meinen Ausführungen nur auf den Cartoon bezogen habe – ausschließlich auf den Cartoon. AUF SONST NICHTS! –

    @Gut, Herr Jacob, nicht nur Eifer, sondern viel mehr die Überraschung Sie hier zu treffen, muss der Grund gewesen sein, Ihre Aussage etwas oberflächlich zu deuten.

    Antworten
  20. Hans Diehl sagte:

    Aha, der Herr Jensen versucht wieder im “Rudel“ aufzutreten, so wie im EIKE Forum, alle gegen einen. Bevor Sie Ihre „Anti EEG“ Koalitionäre jetzt vom EIKE Forum alle anloggen, möchte ich Ihnen mitteilen, nicht mit mir.
    Ich würde Ihnen empfehlen, um all dem was Sie hier schreiben etwas mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen, sollten Sie mal dafür sorgen, dass bei der WIKI das Folgende entfemnt wird.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4isches_Institut_f%C3%BCr_Klima_und_Energie
    Zitat:
    EIKE ist jedoch in der rezipierten Klimawissenschaft nicht präsent und wird von dieser nicht als seriöses Institut betrachtet.

    Antworten
    • Rainer Jacob sagte:

      Herr Diehl, was für einen Quark Sie schon wieder schreiben:

      Aha, der Herr Jensen versucht wieder im “Rudel“ aufzutreten, so wie im EIKE Forum, alle gegen einen. Bevor Sie Ihre “Anti EEG“ Koalitionäre jetzt vom EIKE Forum alle anloggen, möchte ich Ihnen mitteilen, nicht mit mir.
      ….
      ———————–

      Bei EIKE gibt es keinen privaten Bereich für Foristen, der es ermöglichen würde andere Foristen nichtöffentlich zu kontaktieren.

      Und was WIKI da schreibt, darf es m.M.n. gerne schreiben. Ein jeder Mensch muß doch selber sehen, was er glaubt oder was er nicht glaubt.

      Außerdem, selbst der Prof. Sinn, der ja nun nicht son Doofi ist, wie Rainer Jacob und der von einem CO2-Anstieg induzierten Klimawandel ausgeht, ist für die Abschaffung des EEG. Ich anempfehle seine Thesen zur Energiewende.

      tinyurl.com/peu7epn

      Antworten
  21. Peter Jensen sagte:

    Herr Diehl, sind sie etwas zu früh aufgestanden heute? Alle gegen einen? Hallo? Bitte eine Runde Mitleid für Herrn Diehl. Vielleicht können ja ein paar der EE-Fans hier mal Herrn Diehl zu Hilfe kommen, damit der sich nicht so allein fühlt.
    Sie schreiben bei EIKE seit Monaten in einem Blog, das von EE-Kritikern betrieben wird. Und da wundern sie sich, dass sie dort in der Minderheit sind? Oh Mann, das ist wirklich lächerlich. Was glauben sie denn, wieviel Gegenwind ich hier bei SMA bekomme? Denken sie, ich habe mich auch nur einmal darüber beklagt?
    Und was den Wiki-Eintrag über EIKE angeht: Erstens bin ich nicht Organ von EIKE, ich kann also gar nichts fordern und zweitens ist es ein freies Land. Hier darf jeder sagen und schreiben, was er will. Vom Wahrheitsgehalt kann sich dann jeder selbst überzeugen. Z.B. auf der Informations- und Diskussionsseite EIKE, für die sie hier fleißig Werbung machen. Wenn sie alles glauben, was sie irgendwo lesen, kann ich es auch nicht ändern. Definieren sie mal unseriös und prüfen es dann mit EIKE. Für die „Klimawissenschaft“ reicht aber schon, die offizielle Meinung zu kritisieren, um als unseriös zu gelten. Nun ja…

    Antworten
    • Rainer Jacob sagte:

      Herr Diehl, und während Sie den Kaffee genießen, den Ihnen Herr Jensen bringen wird, können Sie sich den Vortrag „13 Thesen zur Energiewende“ von Prof. Sinn – dessen Wortlaut ich bereits verlinkt hatte – auch auf der Mediathek des ifo-Instituts anschauen/anhören.

      Der Text im Wortlaut:
      tinyurl.com/peu7epn

      Die Mediathek des ifo-Instituts:
      tinyurl.com/pwvqoau
      Der Vortrag ist leicht zu finden. Falls Sie etwas mehr Zeit haben: „Energiewende ins Nichts“ ist auch eine Empfehlung.

      Antworten
  22. Hans Diehl sagte:

    Um mal wieder zum Thread Thema zurückzukommen.
    „EEG Reform bedeutet Energiewende rückwärts“
    Muss man sich eigentlich auch nicht wundern, wenn man das Folgende liest

    Offensichtlich wissen die meisten der Abgeordneten überhaupt nicht was sie beschlossen haben.
    Den Eindruck jedenfalls muss man bekommen, wenn man die Recherchen des Solarförder Verein SfV näher betrachtet.

    Siehe hier:
    https://mail.google.com/mail/?tab=wm#inbox/14767489030e4658
    In unserer letzten Rundmail berichteten wir über eine unverständliche
    Regelung in § 61 (4) EEG 2014. Wir starteten den Versuch, bei
    Abgeordneten, die diesem Gesetz ja zugestimmt haben, Hilfestellung zu
    bekommen.
    Nur wenige Abgeordnete nahmen Kontakt mit uns auf. Leider stellten sie
    sich der Herausforderung einer Erklärung nur unzureichend und verwiesen
    auf die zu diesem Absatz vorhandene knappe Gesetzesbegründung in der
    Beschlussempfehlung (Bt.-Drs. 18/1891) oder auf andere, nicht weniger
    komplizierte Paragraphen im EEG 2014. Außerdem wurde vehement klargestellt,
    dass Abgeordnete keine Rechtsberatung machen dürfen. Wir sollten uns
    an das Bürgertelefon beim BMWi wenden
    (http://www.bmwi.de/DE/Service/infotelefone,did=632974.html).

    Das EEG 2014 lag uns bereits in seiner Gänze vor, es lag also nicht an
    fehlendem Gesetzestext. Text hatten wir also in erheblicher Menge; doch
    fehlte es an Verständlichkeit. Auch hatten wir im Vorfeld schon mehrfach
    versucht, Hilfe beim EEG-Bürgertelefon zu bekommen. Am 17.7. machte uns
    eine freundliche Mitarbeiterin beim Bürgertelefon darauf aufmerksam,
    dass die Auslegung der neuen gesetzlichen Regelungen (und nicht andere
    würde unsere Frage nach dem Regelungsinhalt des § 61 (4) EEG 2014
    bedeuten) schlussendlich den Juristen, Vereinen und Verbänden obliege.

    Hier beißt sich die bekannte Katze wohl selbst in den Schwanz. Sollen
    wir die Anwendungshinweise zu § 61 „EEG-Umlage für Letztverbraucher und
    Eigenversorger“ nun selbst zimmern, obwohl wir uns mit allem Nachdruck
    gegen eine EEG-Umlagepflicht auf de

    Antworten
    • Rainer Jacob sagte:

      Danke, Herr Diehl, für den Einblick, den Sie gewähren.

      Aber daß die Leute, die von einem Gesetz betroffen sind, über die Detailfragen der Durchführung der Regelungen im Regen stehen gelassen werden, wird m.E. nicht nur beim EEG so sein.

      Antworten
    • Rainer Jacob sagte:

      Herr Diehl, ich vermute, Sie meinen folgendes Rätsel:

      tinyurl.com/mmqkk8k

      Drei Antworten auf dieses Rätsel wurden bisher gegeben. Die 2. Antwort von Rainer 21.7. 20:40 könnte etwas hilfreich sein. (Ich bin nicht jener Rainer). Tja, Herr Diehl, wie soll ich nun darüber denken?

      ————–

      Haben Sie schon mal einen Wohngeldantrag ausgefüllt? Ich habe. In dem Merkblatt zum Wohngeldantrag steht: „Die Wohngeldbehörde hat sich bemüht, den Wohngeldantrag möglichst verständlich zu gestalten…“ Faktisch sind in dem Wohngeldantrag aber Fragen dabei, bei denen es Ihnen im Kopf so wird , als wären Sie besoffen.

      Antworten
  23. Hans Diehl sagte:

    Fortsetzung:

    Wissen die Abgeordneten überhaupt, welchen Regelungen sie – unter
    Zeitdruck – zugestimmt haben? Zitat Ende.

    Wahrscheinlich haben die sich bei so einem komplexen Thema auf ihre Berater verlassen, und die sehen so aus.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Externe_Mitarbeiter_in_deutschen_Bundesministerien

    Einer breiteren Öffentlichkeit wurden Personalaustauschprogramme, und die Mitarbeit Externer in Bundesministerien, durch das Fernsehmagazin Monitor am 19. Oktober 2006 bekannt. Der Beitrag wurde anmoderiert mit den Worten:
    „Lobbyisten versuchen, die Politik zu beeinflussen, um ihrem Arbeitgeber Vorteile zu verschaffen. Dazu sprechen sie auch in Ministerien vor. Manche Lobbyisten haben das gar nicht mehr nötig – sie sind nämlich schon da. Ja, richtig, das ist neu: Lobbyisten haben in unseren Ministerien mittlerweile eigene Büros – Tür an Tür mit Regierungsbeamten und […] mit eigener Durchwahl, und schreiben an Gesetzen mit. Bezahlt werden sie von ihren Unternehmen. Leihbeamte – gut für die Wirtschaft, schlecht für Bürger. […]“
    I

    I

    Antworten
  24. Hans Diehl sagte:

    Rainer Jacob sagt:
    Herr Diehl, und während Sie den Kaffee genießen, den Ihnen Herr Jensen bringen wird, können Sie sich den Vortrag “13 Thesen zur Energiewende” von Prof. Sinn – dessen Wortlaut ich bereits verlinkt hatte – auch auf der Mediathek des ifo-Instituts anschauen/anhören. – See more at: http://www.sma-sunny.com/2014/07/11/eeg-reform-bedeutet-energiewende-rueckwaerts/#comments

    @Herr Jacob:
    Na was denn jetzt, gerade hat mir Herr Jensen noch das Folgende geschrieben???

    Zitat:
    Wenn sie alles glauben, was sie irgendwo lesen, kann ich es auch nicht ändern.

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Ganz richtig: Sie sollen nicht alles glauben, habe ich ihnen geschrieben. Lesen und nachprüfen! Am besten anhand der Realität!

      Und wo sie schon so schön am Recherchieren sind, machen sie den Versuch doch mal mit anderen Gesetzen. Da werden sie schnell sehen, dass diese Art der Gesetzesentstehung nicht erst seit dieser EEG-Reform besteht. Das war auch schon bei Einführung des EEG vor etwa 15 Jahren so. Hätten die Abgeordneten damals gewusst, welchen Unsinn sie da absegnen, sie hätten es nicht getan. Das ist (leider) eine Entwicklung in unserer „Demokratie“.
      Ändert aber alles nichts daran, dass diese EEG-„Reform“ auch nur ein Herumdoktorn an den Symptomen ist. Die Ursache der Krankheit, nämlich Zwangsabnahme und Garantievergütung wird nicht bekämpft. Da kommt die Ideologie weiter zu ihrem Recht – entgegen jeglichem ökonomischen, physikalischen und auch ökologischen Sachverstand.

      Antworten
    • Rainer Jacob sagte:

      Ja klar, Herr Diehl.

      Ich habe doch geschrieben (26.7. 11:49):

      „Ein jeder Mensch muß doch selber sehen, was er glaubt oder was er nicht glaubt.“ – was in diesselbe Richtung weist, wie ihr Zitat von Peter Jensen.

      Ich erwarte keineswegs von Ihnen oder irgend einem anderen Menschen, daß er dem Prof. Sinn so einfach Alles glaubt.

      Antworten
  25. Hans Diehl sagte:

    Rainer Jacob sagt:
    Die EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch selbst erzeugten Solarstroms ist so, als würde die Bundesregierung eine Steuer auf selbst angebautes Gemüse erheben.“
    Das ist durchaus einleuchtend und ich persönlich sehe das ganz genauso ! Nur passiert das leider in der „Wirklichkeit“ seit 1998 bei allen „sog. PV-Volleinspeisern“ bereits. Seit diesem Zeitpunkt zahlt jeder für seine eigengenutzte PV-Leistung bereits die volle „Dröhnung“, also 100% der gerade jeweils gültigen Umlage. Diese lag mal bei 25% und liegt gegenwärtig bei 52% bezogen auf die Basiskosten und wurde immer zu 100% „weitergegeben“.
    Was mich dabei mehr als „stutzig“ macht, ist die Tatsache, das niemand bemerkt haben will, das dies so ist. Weder wurde diese „argumentativ“ genutzt um zu zeigen, wie bereits ein Teil dieser Umlage von allen PV-Kleinanlagenbetreibern aufgebracht wird, noch, das weniger als 100% (30, 35 und 40%) eigentlich eine Verringerung der Umlage bedeutet.

    @Herr Jacob:
    Sie haben Recht, die Umlage wird auf den Eigenverbrauch „latent“ schon immer bezahlt. Nur war Eigenverbrauch noch nicht immer ein separates Thema mit besonderem Verrechnungsverfahren.
    Aber warum hat das bei den gegenwärtigen Verhandlungen noch keiner bemerkt? Gute Frage.
    Ich habs an anderer Stelle schon geschrieben. Energiepolitik ist ein sehr komplexes Thema, und besonders die Energiewende. Wenn ich von dem ausgehe, was ich bei verschiedenen Begegnungen mit MdB aus meinem Wahlkreis von denen dazu gehört habe, bin ich davon Überzeugt, dass die bei diesem Thema auf Verdei und Verderb auf ihre Berater angewiesen sind, und die haben kein Interesse daran dass das bemerkt wird.
    Die Anfrage des SfV an die Abgeordneten, und die diesbezüglichen Antworten sagen alles. Das kann man denen noch nicht einmal übel nehmen, denn wie sollen die in der kurzen Zeit, in der ihnen das Gesetz vor der Abstimmung zur Verfügung stand, dieses „Juristen deutsch“ verstehen. Da steckt offensichtlich System dahinter. In einer Zeitung habe ich gelesen, dass man erstaunt sei, dass gerade während der Fußballweltmeisterschaft, ein so komplizierte Gesetzesänderung durchgewunken wurde.
    Fairerweise muss man sagen, dass das nicht für alle Abgeordneten gilt. Stellvertretend nenne ich den bayerischen CSU Abgeordneten Josef Göppel. Ich kenne ihn nur aus entsprechenden Veröffentlichungen. So weit ich mich erinnere, hat der schon bei der Entstehung des EEG, gegen seine Oppositionskollegen, mit der ROT/Grünen Regierung gestimmt.
    Bei der neuerlichen EEG Novelle hat er auch dagegen gestimmt, der Mann blickt voll durch. Googeln Sie mal zu diesem Thema, z.B. hier:http://www.abgeordnetenwatch.de/novelle_des_eeg-1105-629—abstimmungsverhalten-p_10_abst_nein.html .

    Aber davon abgesehen, gibt es auch schon immer eine Anzahl Volleinspeiser die – zu mindest für ihren Eigenverbrauch – keine Umlage zahlen.
    Das sind diejenigen, die dieser Empfehlung folgen.
    http://www.focus.de/immobilien/energiesparen/steigende-strompreise-bundesnetzagentur-raet-zu-anbieterwechsel_aid_697925.html
    „Durch einen Wechsel kann eine Familie 200 oder mehr Euro im Jahr sparen“, sagte Präsident Matthias Kurth den Zeitungen der WAZ-Gruppe vom Donnerstag. Trotz unterschiedlicher Angebote hätten bislang nur 15 Prozent der Bürger den Anbieter gewechselt. „Fast die Hälfte hat noch den teuersten Tarif beim Grundversorger.“ In anderen Märkten seien sich die Verbraucher viel klarer darüber, dass man durch Wechseln Geld sparen könne.

    Antworten
  26. Hans Diehl sagte:

    Herr Jensen, ich hatte gerade Langeweile, und habe mich mal mit Ihren Beiträgen beschäftigt.
    Bin dabei auf einen gestoßen, wo mich brennend interessieren würde, von wem Sie so schnell im Vorbeifahren erfahremn haben, dass die Windräder wegen Windstille gestanden haben.

    Peter Jensen sagt:
    Also wenn kein Wind weht, nützen auch 1 Mrd. WKAs nicht. Und am Donnerstag und Mittwoch sah es ähnlich düster aus. Ich war an den drei Tagen auf dem nördlichen Berliner Ring unterwegs. Morgens hin, abends zurück. Da liegen an der Autobahn etwa 10 Windparks verstreut, von ganz klein mit 3 bis 4 Anlagen bis ganz groß mit etwa 30 Anlagen! Keiner (!!!) der Windparks lieferte nennenswerten Strom. Da standen die Symbole der sog. Energiewende einfach blöd in der Landschaft rum und machten nix. Was für eine Verschwendung von Ressourcen! Auf einem der Türme stand die Aufschrift: “Erneuerbare jetzt!” Da dachte ich mir: naja, jetzt gerade nicht. – See more at: http://www.sma-sunny.com/2014/07/11/eeg-reform-bedeutet-energiewende-rueckwaerts/#sthash.xazYBPtw.dpuf

    Herr Jensen.
    Wie oben schon erwähnd, von wem haben Sie erfahren, dass die Windräder wegen Windstille standen??
    Haben Sie gewusst, dass an den von Ihnen genannten Tagen bundesweit um 10 Uhr schon 17 GW Sonnenstrom im Netz waren. In der Gegend von Berlin mit der intensivsten Strahlung zu der Zeit, vermutlich einiges mehr. Ist Ihnen bekannt, dass stehende Windräder nicht immer Windstille bedeutet.? So einfach können Sie Ihre Ideologie jetzt auch wieder nicht ernähren.

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Herr Diehl, wenn sie Langeweile haben, sollten sie künftig nicht mehr schreiben, denn offensichtlich ist dann auch ihr Verstand im stand-by.

      Sie wollen hier also dem Publikum kundtun, dass sie nicht in der Lage sind festzustellen, ob Wind weht oder nicht, wenn sie in einem Auto sitzen? Es ist mir jetzt zu blöd, ihnen ein paar Beispiele zu nennen, wie man das ganz einfach feststellen kann. Jedes Kind kann sowas. Wahrscheinlich wollten sie nur wieder irgendwas schreiben und einen uninteressanten „Nebenkriegsschauplatz“ aufmachen. So wie bei EIKE… typisch Forentroll.
      Aber vielleicht können sie mir auch sagen, warum fast alle Windräder stillgestanden haben an den Tagen.
      An ausreichender Stromproduktion aus PV-Anlagen, die sie andeuten, kann es jedenfalls nicht gelegen haben.
      Am 16.07. waren um 10 Uhr knapp 16 MW PV am Netz. Produktion, also Bedarf lag bei etwa 44 MW.
      Am 17.07. waren um 10 Uhr über 17 MW PV am Netz, Produktion, also Bedarf lag bei etwa 42 MW.
      Am 18.07. waren um 10 Uhr über 18 MW PV am Netz, Produktion, also Bedarf lag bei etwa 40 MW.
      Da war also noch genügend Platz im großen „Stromsee“ für ein paar Windanlagen.

      Wie soll man eigentlich ihre Vermutung verstehen, dass im Raum Berlin einiges mehr an Leistung PV am Netz als die bundesweiten 17 MW? Teilmenge soll größer sein als Gesamtmenge? Wie soll das gehen? War ihr Verstand da immer noch auf stand-by, als sie das geschrieben haben?

      Und was soll bedeuten „…In der Gegend von Berlin mit der intensivsten Strahlung zu der Zeit…“?

      Mir graut schon vor dem nächsten Mal, dass sie Langeweile haben, Herr Diehl. Das gibt wieder einen weitgehend sinnfreien Kommentar hier im Forum.

      Antworten
  27. Rainer Jacob sagte:

    Sehr geehrter Herr Diehl,

    ich bin NICHT jener Rainer, der den ersten Kommentar 12.7. 14:18 verfasst hat. Ich bin auch nicht jener Rainer, der bei „Der Sonnenflüsterer“ postet. Letzteres hatte ich Ihnen bereits in meinem Beitrag vom 28.7. 14:45 geschrieben.

    Das mag ja nun für Sie verwirrend sein. Aber „Rainer“ ist nun mal ein häufiger Vorname, wie auch „Hans“.

    MfG

    Antworten
    • Hans Diehl sagte:

      Ich dachte schon, wird außerhalb des EIKE Forum aus dem Saulus ein Paulus.

      Das kommt davon, wenn jemand nur mit halbem Namen postet.

      Trotzdem, das Thema ist auch für Sie nicht uninteressant.

      Antworten
      • Peter Jensen sagte:

        „Vom Saulus zum Paulus“?

        Willkommen bei der Religionsgemeinschaft der „Energiewender“. 😀

  28. Hans Diehl sagte:

    Peter Jensen sagt:
    Herr Diehl, wenn sie Langeweile haben, sollten sie künftig nicht mehr schreiben, denn offensichtlich ist dann auch ihr Verstand im stand-by
    Sie wollen hier also dem Publikum kundtun, dass sie nicht in der Lage sind festzustellen, ob Wind weht oder nicht, wenn sie in einem Auto sitzen? Es ist mir jetzt zu blöd, ihnen ein paar Beispiele zu nennen, wie man das ganz einfach feststellen kann. Jedes Kind kann sowas. Wahrscheinlich wollten sie nur wieder irgendwas schreiben und einen uninteressanten “Nebenkriegsschauplatz” aufmachen. So wie bei EIKE… typisch Forentroll.

    @Herr Jensen.
    Warum denn schon wieder so aufgeregt??
    Kennen Sie die Redensart „Wer schreit hat Unrecht“

    Peter Jensen sagt:
    Aber vielleicht können sie mir auch sagen, warum fast alle Windräder stillgestanden haben an den Tagen.

    @Herr Jensen.
    Die Antwort können Sie Ihrer Aussage „fast alle“ entnehmen.
    Oder glauben Sie der Wind hätte nur für einige geweht. Ich hab schon des öfteren beobachtet, dass z.B in einer Fünfergruppe 3 Anlagen still standen und 2 in unmittelbarer Nähe in Betrieb waren.
    Meine diesbezüglichen Nachfragen ergaben, dass das regeltechniche Ursachen haben kann.
    Ich bleibe dabei, beim V orbeifahren mit dem Auto können Sie das nicht beurteilen.

    Peter Jensen sagt:
    An ausreichender Stromproduktion aus PV-Anlagen, die sie andeuten, kann es jedenfalls nicht gelegen haben.

    @Herr Jensen.
    Von „ausreichender“ Produktion aus PV Anlagen habe ich auch nicht gesprochen. Ich habe die 16 und 17 GW PV Strom bundesweit, und im Raum Berlin die überdurchschnittliche Einstrahlung an diesen Tagen, als Grund angedeutet, dass die schwerfälligen Konventionellen, nicht flexibel genug waren, ( möglicherweise kommt noch eine Fehlprognose dazu ) um auf die 16 GW PV Strom zu reagieren, und deshalb die Windräder zum regeln herhalten mussten.
    Sie sehen, es gehört etwas mehr dazu, als auf der Autobahn vorbeizufahren, um festzustellen warum Windräder stehen.

    Übrigens wo liegt das Problem, wenn mal einige Windräder stehen, die konventionelle Kapazität ist doch auch nicht jeden Tag komplett am Netz oder??

    Herr Jensen sagt.
    Wie soll man eigentlich ihre Vermutung verstehen, dass im Raum Berlin einiges mehr an Leistung PV am Netz als die bundesweiten 17 MW? Teilmenge soll größer sein als Gesamtmenge? Wie soll das gehen? War ihr Verstand da immer noch auf stand-by, als sie das geschrieben haben?
    Und was soll bedeuten “…In der Gegend von Berlin mit der intensivsten Strahlung zu der Zeit…”?

    @Herr Jensen
    Sie müssen sich mal das SMA Portal näher zu Gemüte führen, und die temporär unterschiedlichen Farbtöne, mit der Sensibilität der Netze, in Verbindung sehen, da war schon Regelarbeit nötig an diesen Tagen. Die flexiblen Gaskraftwerke sind schon aus dem Rennen, da müssen eben die Windräder herhalten.
    http://www.sma.de/unternehmen/pv-leistung-in-deutschland.html

    Antworten
  29. Rainer Jacob sagte:

    Herr Diehl, Sie schreiben u.A.

    ———-
    Ich habe die 16 und 17 GW PV Strom bundesweit, und im Raum Berlin die überdurchschnittliche Einstrahlung an diesen Tagen, als Grund angedeutet, dass die schwerfälligen Konventionellen, nicht flexibel genug waren, ( möglicherweise kommt noch eine Fehlprognose dazu ) um auf die 16 GW PV Strom zu reagieren, und deshalb die Windräder zum regeln herhalten mussten.
    …..
    Übrigens wo liegt das Problem, wenn mal einige Windräder stehen, die konventionelle Kapazität ist
    doch auch nicht jeden Tag komplett am Netz oder??
    ———-

    Die Windräder haben doch Einspeisevorrang vor den konventionellen Kraftwerken. Wenn sie nun trotzdem wegen Fragen der Netzstabilität nicht einspeisen dürfen – erhalten sie nicht dafür eine Vergütung? (die per EEG-Umlage vom Stromkunden zu bezahlen ist) Ich meine doch ja, weiss es aber nicht so sicher.

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Ja Herr Jacob, die Windanlagen erhalten auch eine Vergütung, wenn man sie aus Gründen der Netzstabilität vom Netz nimmt. Ebenso wie die PV-Anlagen.

      Herr Diehl hat natürlich auch den wichtigsten Satz in meinem Kommentar weiter oben überlesen: was für eine Verschwendung von Ressourcen.

      Im Jahr 2012 waren konventionelle Kraftwerke mit folgenden Leistungen installiert:
      Braunkohle: 22 GW
      Steinkohle: 18 GW
      Kernkraft: 12 GW
      Aus 8760 Jahresstunden und den tatsächlich erzeugten Energiemengen ergeben sich folgende Auslastungsgrade:
      Braunkohle: 84,4%
      Steinkohle: 70,9%
      Kernkraft: 94,1 %
      Solange waren die konventionellen Kraftwerke am Netz. Kernkraft und Braunkohle für die Grundlast, Steinkohle u.a. für die Mittellast und Gaskraftwerke vor allem für die Spitzenlast. Für Gas fehlen mir aber die Zahlen, spielt hier aber auch keine Rolle.
      Nein, Herr Diehl, konventionelle Kraftwerke sind nicht jeden Tag komplett am Netz. Bei schwankendem Verbauch ist das auch ein technisch unmöglicher Vorgang. Aber: es sind immer genau so viele konventionelle Kraftwerke am Netz wie notwendig. Es wurde also so viel Strom produziert. wie benötigt wurde. Dass die konventionellen Kraftwerke aber nicht zur Verfügung standen, obwohl sie gebraucht wurden, kam nie vor. Bei PV und Wind passiert das regelmäßig. Deswegen: Verschwendung von Ressourcen!

      Antworten
  30. Peter Jensen sagte:

    Herr Diehl, sie machen sich immer lächerlicher hier. Und nur weil sie behaupten, ich wäre aufgeregt und würde schreien, bedeutet das nicht, dass ich das auch bin. Ganz im Gegenteil: ich lese und beantworte ihre seltsamen Kommentare mit einer ganz leicht genervten, aber überwiegend amüsierten Stimmung.
    Okay, wir halten jetzt also fest, dass sie meine Fähigkeit bezweifeln, während einer Autofahrt zu bestimmen, ob viel Wind weht oder wenig. Nun, das können sie natürlich gern tun, nur beruht das völlig auf ihren Vermutungen oder böswilligen Unterstellungen.
    Egal, sie können sich ja mal hier ansehen, wie der Wind im Norden Berlins zu den genannten Tagen wehte.
    http://www.joachimjaeckel.de/wetter_png/2014.07.16.png
    Beeilen sie sich, es werden immer nur die letzten 14 Tage angezeigt. Zwischen Windstille und tlws. mäßiger Brise bewegte sich die Windstärke an diesen Tagen morgens und abends. Im Rest von Berlin sah es nicht anders aus.
    Aber ich verstehe natürlich, was sie hier bezwecken. Letztlich wollen sie uns weismachen, dass man die angeblich so ökologisch sauberen Windmühlen leider abschalten muss, weil die angeblich so schmutzigen konventionellen Kraftwerke nicht flexibel genug seien, um auf den angeblich so ökologisch sauberen PV- und Windstro zu reagieren. Nun, dies ist die typische Argumentation der vom Staat bevorzugten und von allen Bürgen bezahlten Zufallserzeugern von Strom.
    In einem System, welches immer genau so viel Strom produzierte wie notwendig (unser perfekt funktionierendes System vor der sog. Energiewende) ist die Flexibilität auch nicht nötig. Sie ist nur notwendig, um ein uneffektives System von Zufallsstromerzeugern stabil zu halten. Und im Rahmen ihres Zweckes (Grund-, Mittel- oder Spitzenlast) waren konventionelle Kraftwerke immer optimal am Netz!
    Wind bringt es nur auf 2000 h und PV nur auf 1000 h im Jahr. Und zwar ohne irgendeinen Zweck i.S. einer geregelten Stromversorgung. Rein zufällig verteilt übers Jahr. Sowas braucht eigentlich kein Mensch!

    Antworten
  31. Hans Diehl sagte:

    Peter Jensen sagt:
    Aber ich verstehe natürlich, was sie hier bezwecken. Letztlich wollen sie uns weismachen, dass man die angeblich so ökologisch sauberen Windmühlen leider abschalten muss, weil die angeblich so schmutzigen konventionellen Kraftwerke nicht flexibel genug seien, um auf den angeblich so ökologisch sauberen PV- und Windstro zu reagieren. Nun, dies ist die typische Argumentation der vom Staat bevorzugten und von allen Bürgen bezahlten Zufallserzeugern von Strom.

    @Herr Jensen
    Ich will hier niemand was weismachen, sondern lediglich mit der Realität vertraut. Da haben Sie offensichtlich etwas Nachholbedarf.

    Immer hin scheinen Sie jetzt kapiert zu haben, dass es nicht unbedingt Windstille sein muss, wenn sich die Räder nicht drehen.. Das war doch der Ausgangspunkt Ihrer propagandistischen Verkündung
    Den Anti EEG Giftpfeil können Sie nun aus Ihrem Köcher nehmen, der trifft nicht mehr.

    Hier der Beleg dafür..
    http://www.wind-energie.de/presse/pressemitteilungen/2011/abschaltung-von-windenergieanlagen-um-bis-zu-69-prozent-gestiegen
     Die Abschaltung von Windenergieanlagen aufgrund von Netzengpässen nimmt deutlich zu. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Beratungsunternehmens ECOFYS im Auftrag des Bundesverbandes WindEnergie e.V. (BWE)

    Antworten
  32. Peter Jensen sagte:

    Schön, Herr Diehl, dass sie wieder Dinge feststellen, die ich gar nicht bezweifelt habe. Wo habe ich denn behauptet, dass Windmühlen nur stillstehen, wenn der Wind nicht weht? Nirgends! Ich habe das nie behauptet, aber sie tun so, als ob.
    Ich habe ihnen gesagt, dass vom 16. bis 18.07. jeweils morgens und abends fast alle Windmühlen still standen, weil kaum Wind vorhanden war. Das ist keine Propaganda, sondern Tatsache. Und dass es an den Tagen kaum Wind gab, hab ich ihnen nun auch noch mit ein paar schönen Grafiken nachgewiesen. Allerdings reicht auch meine Aussage, denn ich bin morgens ins Auto eingestiegen, da war es fast windstill, ich bin am Ziel ausgestiegen, da war es fast windstill, ich bin mittags was essen gegangen, da war es fast windstill, ich bin abends ins Auto eingestiegen und am Ziel wieder ausgestiegen, da war es fast windstill und unterwegs bewegten sich kaum Büsche und Bäume und Fahnen im Wind. Sie dagegen waren nicht in meinem Auto oder in meiner Nähe, hielten sich nicht in der Nähe der Windparks auf und haben wahrscheinlich nicht mal nach dem Wind gesehen an diesem Tag. Sie haben also nichts als ihre vorlaute Klappe und behaupten damit einfach, die Windmühlen hätten an dem Tag nicht wegen mangelndem Wind still gestanden. Jedenfalls bezweifeln sie erst mal aus Prinzip meine Aussage, ohne irgendeinen Anhaltspunkt! Nun ja, soviel zu ihrer „Diskussionskultur“. Typisch Forentroll eben.
    Aber wenn es ihrem Ego gut tut, kann ich es hier gern nochmal bestätigen: der Herr Diehl hat recht. Manchmal werden Windmühlen auch aus dem Wind gedreht und vom Netz genommen. Hat zwar mit meinem Kommentar nichts zu tun und wurde auch gar nicht von mir bestritten, aber wenn der Herr Diehl etwas weiß, dann muss er es eben sagen. Nach dem Motto: Herr Lehrer, ich weiß etwas!
    Aber bei etwa 2.500 h Stunden Wind im Jahr ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass die Windmühlen wegen fehlendem Wind stillstehen als aus anderen Gründen. Das ist die Realität!

    Antworten
    • Hans Diehl sagte:

      Peter Jensen sagt:
      Aber wenn es ihrem Ego gut tut, kann ich es hier gern nochmal bestätigen: der Herr Diehl hat recht. Manchmal werden Windmühlen auch aus dem Wind gedreht und vom Netz genommen. Hat zwar mit meinem Kommentar nichts zu tun und wurde auch gar nicht von mir bestritten

      @Herr Jensen
      Na also, warum nicht gleich so. Da habe ich doch erreicht was ich wollte, dem „Lehrer“ zu sagen, dass der Herr Jensen sich etwas undeutlich ausgedrückt, damit es in sein Konzept passt.

      Am folgenden Satz von Ihnen war das nur schwer zu erkennen, was Sie jetzt verdeutlicht haben..
      Zitat:
      Da standen Symbole der sog. Energiewende einfach blöd in der Landschaft rum und machten nix.

      Übrigens, wer hier ein Forentroll ist, sollten Sie andere entscheiden lassen, oder denken Sie hier für alle mit.

      Antworten
      • Peter Jensen sagte:

        Oh Mann, Herr Diehl… haben sie zu lange unter einem Windrad gestanden? 😀

        Und der Herr Jensen hat sich übrigens nicht undeutlich ausgedrückt. Der Herr Jensen hat sich sogar sehr deutlich ausgedrückt.
        An den genannten Tagen standen die Windmühlen mangels Wind still. Nichts anderes hab ich gesagt. Und ich hatte recht damit. Dass der Herr Diehl das nicht begreifen will bzw. als EEG-Forentroll nicht unkommentiert lassen darf, ist nicht mein Problem. Die Symbole der Energiewende standen einfach in der Gegend rum und machten nix! Und dabei ist es völlig egal, ob sie wegen zuviel Wind, zuwenig Wind, zuviel PV oder sonstwas still stehen. Sie stehen an etwa 6000 bis 7000 Stunden im Jahr still. Was für eine Verschwendung von Ressourcen!!!

        Mit ihrem letzten Satz kommen sie sich auch wieder furchtbar schlau vor, oder? Dabei ist er kompletter Unsinn. Denn für mich sind sie ein Forentroll. Was andere darüber denken, ist mir ziemlich Wurst! Ihnen scheint das aber sehr wichtig. Also wenn sie noch einen „Allgemeinplatz“ haben, den niemand bezweifelt, dann raus damit: ich bestätige ihnen gern hier vor allen, dass sie damit recht haben. Zum Beispiel, dass die Sonne im Osten aufgeht, dass Wasser nass ist oder auch gern nochmal, dass der M-O-Effekt die Börsenpreise sinken und die EEG-Umlage steigen lässt. Hat zwar alles nichts mit dem Thema zu tun, aber darum geht es ihnen ja auch gar nicht.
        Aber mir geht es um das Thema. Deswegen am Ende nochmal: Windmühlen und PV-Anlagen sind Verschwendung von Ressourcen!

  33. Hans Diehl sagte:

    Peter Jensen sagt:
    Aber mir geht es um das Thema. Deswegen am Ende nochmal: Windmühlen und PV-Anlagen sind Verschwendung von Ressourcen!

    @Herr Jensen
    Das müssen Sie jetzt aber mal erklären. Windmühlen und PV Anlagen brauchen doch überhaupt keine Ressourcen um Strom zu erzeugen.

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Herr Diehl, jetzt sind sie endgültig auf Kindergarten-Niveau angekommen. Dort können sie allein weiter spielen.
      Und solche Leute wie sie wollen Stromversorger sein… armes Deutschland!

      Antworten
  34. Hans Diehl sagte:

    Peter Jensen
    Herr Diehl, jetzt sind sie endgültig auf Kindergarten-Niveau angekommen. Dort können sie allein weiter spielen.

    @Herr Jensen.

    Dachte ich mir schon, dass Ihnen darauf nichts mehr einfallen kann.
    Bevor Sie aber das „Spielfeld“ verlassen möchte ich Sie aufklären.
    Sie sagen wie folgt. Zitat: Deswegen am Ende nochmal: Windmühlen und PV-Anlagen sind Verschwendung von Ressorcen: Zitat Ende.

    Damit Ihnen klar wird, wo Ressorcen verschwendet werden, vergleichen Sie ein konventionelles Kraftwerk mit PV Anlagen und Windrädern.
    Bis zur Fertigstellung der jeweiligen Anlagen mögen meinetwegen mehr oder weniger Ressorcen verschwendet werden. Wenn es aber zur Stromerzeugung kommt – , dem eigentlichen Zweck der Beiden – findet die „Ressorrsenverschwendung“ nur noch bei dem konventionellen Kraftwerk statt, denn ohne diese „Verschwendung“ käme aus dem Konventionellen nicht eine Kwh raus. Ich denke, das ist sogar im Kindergarten leicht verständlich zu machen.

    Antworten
    • Rainer Jacob sagte:

      …und EINMAL gebaut hält ein Solarpaneel, ein Windrad, ein Wechselrichter auch EWIG und braucht keinerlei Wartung, Reparatur und Ersatz??! – in der Welt von Herrn Diehl. Kompensatorische Technik zum Ausgleich des Flatterstroms braucht´s bei Herrn Diehl erst recht nicht.

      Antworten
  35. Peter Jensen sagte:

    Herr Diehl, im Kindergarten können sie mit ihrem Halbwissen und Vermutungen sicher punkten. Bei mir nicht.

    Ein AKW der 1000 MW-Klasse benötigt heute etwa 500.000 Tonnen Stahl, Beton, Kupfer usw…
    Die modernste WKA, die Enercon 126 mit Nennleistung von 6 MW benötigt etwa 7.000 Tonnen an Stahl, Beton, Kunststoff, Kupfer und Kleinkram.
    So, jetzt kommt etwas, was sie nicht so richtig können: rechnen! Deswegen genau aufpassen!

    Ein AKW mit 1000 MW produziert an etwa 8.000 h im Jahr 8 Mio MWh Energie.
    Die Enercon produziert an etwa 2.000 h im Jahr 12.000 MWh Energie.
    Um auf dieselbe Energiemenge zu kommen, benötigt man also (8.000.000/12.000=) 667 Enercon-Anlagen.
    Diese brauchen dann 667*7000 Tonnen Material. Macht also 4,667 Mio Tonnen Material! Dagegen stehen 500.000 Tonnen für ein AKW. Also mehr als 8 Mal soviel Materialverbrauch für WKA. Setzen sie von mir aus 1 Mio Tonnen Material für ein AKW an. Dann sind es immer noch mehr als 4 Mal so viel.
    Aber auch das reicht nicht aus, denn die Energiemenge der 667 Enercon-Anlagen kommt ja nicht gleichmäßig über’s Jahr zustande wie bei unserem AKW. Nein, sie verteilt sich auf 2000 Stunden je Anlage. Das bedeutet, irgendwelche Anlagen stehen immer still. Also brauchen wir noch mehr davon. Man könnte auch ein AKW als backup-Kraftwerk einsetzen. Dann kommen aber die 500.000 Tonnen Material obendrauf. Sie brauchen also bei Windmühlen immer das Material für die Windmühlen und dazu das Material für Backup-Kraftwerke.
    Deswegen ist der Ressourcenverbrauch bei der Stromerzeugung mit Windmühlen und PV größer als der mit konventionellen Kraftwerken. Und die sog. Energiewende soll ja auch nicht nur für Deutschland gelten, sondern weltweit. Was da wohl mit den Preisen für Stahl, Kunststoff (gleich Erdöl), Beton, Kupfer und Co. passiert?
    Kann sein, dass diese Rechnung im Kindergarten nun nicht mehr verstanden wird. Deswegen ist ja Stromversorgung auch nichts für den Kindergarten, sondern was für Erwachsene, die rechnen können.

    Antworten
    • Hans Diehl sagte:

      @Herr Jensen
      Diese aufwändige Rechnung hätten Sie sich sparen können, die ändert nämlich nichts an der Tatsache, dass, wenn Sie ihrem AKW nicht ein Leben lang Ressourcen zuführen, da nicht eine Kwh raus kommt, was bei PV und Wind nicht nötig ist, um Strom zu erzeugen..
      Mit dem verstrahlten Abfall der AKW,s will ich Sie jetzt nicht auch noch belasten.

      Antworten
      • Peter Jensen sagte:

        Wahrscheinlich hätte ich mir die Berechnung bei ihnen wirklich sparen können, denn sie begreifen es ja eh nicht.
        Genausowenig wie sie begreifen, dass auch mit Zuführung von Brennstoff und mit Einberechnung der Kosten für Lagerung/Wiederverwertung des Atommülls die kWh aus AKW immer noch günstiger ist als die kWh aus ihren Windmühlen und PV-Anlagen. Denn sie brauchen für diese immer noch ein Backup-Kraftwerk. Egal, ob mit Brennstoff Kohle, Gas oder Uran.
        Zu Fragen der Lagerung/Wiederverwertung des „Atommülls“ wurde ihnen bei EIKE schon alles gesagt und hier in diesem Blog habe ich auch schon in diversen Artikeln alles Wesentliche dazu gesagt. Suchen sie mal, solange es diesen Blog noch gibt. Wie man jetzt lesen konnte, muss SMA jetzt auch Mitarbeiter abbauen.
        Ich werde mich jedenfalls jetzt zu diesen Themen hier nicht weiter äußern. Ich führe ja nicht jede Diskussion mit ihnen doppelt und dreifach, nur weil sie es nicht verstehen.

  36. Hans Diehl sagte:

    Rainer Jacob sagt:
    …und EINMAL gebaut hält ein Solarpaneel, ein Windrad, ein Wechselrichter auch EWIG und braucht keinerlei Wartung, Reparatur und Ersatz??! – in der Welt von Herrn Diehl. Kompensatorische Technik zum Ausgleich des Flatterstroms braucht´s bei Herrn Diehl erst recht nicht.

    @Herr Jacob
    Sie müssen da was missverstanden haben. Der Herr Jensen spricht von „Ressourcenverschwendung“, und wo keine Ressourcen für die Stromerzeugung benötigt werden, kann man auch keine verschwenden.
    Wenn Herr Jensen von Kindergartenniveau spricht, ist es doch nicht meine Schuld wenn ich so weit runter muss, um es ihm zu erklären.

    Antworten
    • Rainer Jacob sagte:

      Habe ich da etwas mißverstanden oder haben Sie da etwas mißverstanden?

      Für den Bau eines Solarpaneels, eines Windrades, eines Wechselrichters etc benötigt man keine Ressourcen???

      Antworten
  37. Hans Diehl sagte:

    Peter Jensen sagt:
    Ich habe geschrieben: “Windmühlen und PV-Anlagen sind Verschwendung von Ressourcen!” Ich habe NICHT geschrieben: Während der Stromerzeugung durch Windmühlen oder PV werden Ressourcen verschwendet.

    @Herr Jensen.
    Gut, dann bringen wir das Ganze auf einen gemeinsamen Nenner, und betrachten das, was Sie Verschwendung nennen vor dem Hintergrund der Amortisationzeit.

    Eine PV Anlage oder ein Windrad, hat nach einer bestimmten Zeit, die Investitionen, die für die Herstellung nötig waren, wieder eingespielt.
    Bei einem konventionellen Kraftwerk wäre das niemals möglich, wenn man nicht immer weiter – in Form von „Ressourcen“ – investieren würde. Bei dieser Rechnung müssten wir uns doch einig sein, oder ??

    Antworten
    • Rainer Jacob sagte:

      Und nun ersetzen Sie das Wort Amortisationszeit durch Kalkulationszeitraum.

      Annahme: Ich will über Kalkulationszeitraum 50 Jahre 500 Terrawattstunden gleichmäßg Strom erzeugen. (Schweiz. Bandstrom – deutsch Grundlast)

      Und nun müssen Sie ermitteln, was benötige ich jeweils an Investitionen und an Brennstoff (in Summe)um besagte 500 TWh zu erzeugen.
      a) mittels PV
      b) mittels Windkraft
      c) mittels Braunkohle
      d) mittels Steinkohle
      e) mittels Kernkraft
      f) mittels Erdgas
      Und dafür fragen Sie am besten den von Ihnen geschmähten Herrn Heinzow, der ist nämlich Ökonom. Und weil er Ökonom ist, ist er auch von PV und Windkraft so begeistert. (Leider weiß ich nicht, wie der Herr Jensen son Smiley macht. Sonst würde ich hier jetzt einen reinsetzen.)

      Antworten
      • Hans Diehl sagte:

        Am zuverlässigsten ist ohne Zweifel die Kalkulation mit PV und Wind, da bleiben die Rohstoffkosten konstant bei „Null“ und sind unendlich verfügbar.
        Bei allen anderen sind mir zu viel Unbekannten im Spiel. Heute ist z.B. zu lesen, dass Putin die Energiepreise für Europa erhöhen will.

      • Peter Jensen sagte:

        Ach der Putin legt die Energiepriese in Europa fest. Ich hatte mich schon immer gefragt, wer das eigentlich macht. 😀

        Herr Diehl, sie sind echt ein Witzbold. Rohstoffkosten bei Null. Bei Herr Diehl geht die Stromerzeugung erst der Umwandlung von solarer oder potentieller Energie in elektrische Energie los. Naja, kann man verstehen, die teure Hardware lässt sich Herr Diehl ja in seinem System auch zwangsweise von allen anderen Bürgern des Landes bezahlen.

        Und was die Brennstoffkosten von AKW angeht, mal für sie ein kleiner Hinweis:

        Ein AKW der 1 GW-Liga hat Brennstoffkosten von etwa 20 Mio EUR im Jahr (162 Tonnen Uran zu etwa 125 Euro). Bei 8 Mrd kWh erzeugter Energie pro Jahr kommen wir auf Brennstoffkosten von 0,003 EUR je kWh. Das ist nicht mal 1 ct/kWh.
        Und sie wollen mir was von hohen Brennstoffkosten bei AKW erzählen, deretwegen ein AKW niemals Gewinn macht, sie „Experte“?

      • Peter Jensen sagte:

        Herr Jacob, der smiley geht so:

        Doppelpunkt großes D (ohne Leerzeichen dazwischen)

        Den kann man bei Herrn Diehl wirklich öfter brauchen.

        😀

    • Peter Jensen sagte:

      Nein, Herr Diehl, da sind wir uns nicht einig! Wenn wir uns da einig wären, hätten wir beide Unrecht. Aber auch dazu wurde ihnen bei EIKE schon alles gesagt!
      Und dass sie nicht rechnen können, haben sie dort schon mehrfach bewiesen.

      Antworten
  38. Hans Diehl sagte:

    Peter Jensen sagt.
    Nein, Herr Diehl, da sind wir uns nicht einig! Wenn wir uns da einig wären, hätten wir beide Unrecht. Aber auch dazu wurde ihnen bei EIKE schon alles gesagt! Und dass sie nicht rechnen können, haben sie dort schon mehrfach bewiesen. –
    @Herr Jensen
    Das würde ja bedeuten, Sie sind der Meinung, ein konventionelles Kraftwerk spielt die Herstellungskosten wieder ein auch ohne ständig fortlaufende Rohstoffkosten.

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Ein konventionelles Kraftwerk spielt sowohl seine Investitionen wieder ein, als auch die Kapitalkosten und die laufenden Kosten. Und als Denkaufgabe für sie: warum? Die Antwort ist etwas, was Windmühlen und PV niemals können. Denken sie mal nach! Sie können sich ruhig Zeit lassen. Die Antwort ist zwar nicht schwer, aber bei einem ahnungslosen Mathe-Laien wie ihnen bin ich großzügig.

      Antworten
    • Rainer Jacob sagte:

      Wo hat Herr Jensen oder ich behauptet, daß ein konventionelles Kraftwerk ohne Brennstoff läuft?

      PV und Wind brauchen zwar keinen Brennstoff. Aber die Stromerzeugung nach Wetterlage, ist ja nun nicht wirklich der Brüller. Wenn Sie´s nicht glauben, nabeln Sie sich doch mal mit ihrem Blaudach ein Jahr lang vom öffentlichen Netz ab.

      Antworten
  39. Hans Diehl sagte:

    Peter Jensen sagt.
    Und was die Brennstoffkosten von AKW angeht, mal für sie ein kleiner Hinweis:
    Ein AKW der 1 GW-Liga hat Brennstoffkosten von etwa 20 Mio EUR im Jahr (162 Tonnen Uran zu etwa 125 Euro). Bei 8 Mrd kWh erzeugter Energie pro Jahr kommen wir auf Brennstoffkosten von 0,003 EUR je kWh. Das ist nicht mal 1 ct/kWh.
    Und sie wollen mir was von hohen Brennstoffkosten bei AKW erzählen, deretwegen ein AKW niemals Gewinn macht, sie “Experte”?

    @ Herr Jensen.
    Ich habe ja nicht nur von den AKW,s gesprochen. Wenn Sie diese aber raus picken, muss ich Sie doch noch an die Abfallentsorgung erinnern, damit in Ihrer Rechnung nichts vergessen geht.
    Und was gerade aktuell ist. Schauen Sie mal welche „Spielchen“ sich hinter Ihren 0,003 Euro/Kwh verbergen.
    http://www.iwr.de/news.php?e=e3014m&id=26749
    Der schwedische Energiekonzern Vattenfall hat für den Abriss der Kernenergie-Anlagen die Rückstellungen im ersten Halbjahr 2014 um etwa 600 Mio. Euro erhöht. Ende 2013 hatte Vattenfall für die AKWs in Brunsbüttel und Krümmel Rückstellungen in Höhe von zusammen knapp zwei Mrd. Euro bilanziert. 
    Auch andere Stromversorger dürften in den nächsten Jahren ihre Rückstellungen für den AKW-Abriss erhöhen. Das senkt schon vorab den Gewinn und die Steuerlast des Versorgers, obwohl die eigentlichen zahlungswirksamen Kostenbelastungen für den AKW-Abriss erst viele Jahre später anfallen. Auch die jetzt von Vattenfall vorgenommene Erhöhung der Rückstellungen um 600 Mio. Euro führt zu keinerlei Geldfluss auf irgendein Konto, sondern nur buchungstechnisch zur Gewinnsteuersenkung. Ob die Finanzmittel später, wenn der Abriss der Atomkraftwerke erfolgt und die Gelder benötigt werden, tatsächlich vorhanden sind, steht auf einem ganz anderen Blatt und wird auch nicht geprüft. 

    Antworten
    • Rainer Jacob sagte:

      Das finde ich ja nun mal einen guten und informativen Link von Ihnen.

      Aber meinen Sie, das liefe in den Geschäftsmodellen der Wind- und Solarparks anders?

      Und wenn ich den Hermann Albers in der öffentlichen Diskussion sehe: Der vergleicht doch tatsächlich die Investitionskosten für 1kW Nennleistung von Windanlagen und konvent. Kraftwerken direkt miteinander. Und ignoriert dabei, daß die ersteren volatil erzeugen und der Nutzungsgad bei vielleicht 0,15-0,2 liegt. Während bei koventionellen die Leistung längerfristig planbar/abrufbar ist und der Nutzungsgrad häufig bei 0,8 liegt.
      D.h. er vergleicht in der Öffentlichkeit Äpfel mit Birnen. Für mich stellt sich da die Frage, weiß er das nicht? Oder weiß er es, unterschägt es aber absichtlich dem öffentlichen Publikum? Und nun – Herr Diehl – mögen Sie sich ausmalen, wie ich über die Seriösität des Hermann Albers denke.

      Antworten
  40. Hans Diehl sagte:

    Peter Jensen sagt.
    Ein konventionelles Kraftwerk spielt sowohl seine Investitionen wieder ein, als auch die Kapitalkosten und die laufenden Kosten. Und als Denkaufgabe für sie: warum? Die Antwort ist etwas, was Windmühlen und PV niemals können. Denken sie mal nach! Sie können sich ruhig Zeit lassen. Die Antwort ist zwar nicht schwer, aber bei einem ahnungslosen Mathe-Laien wie ihnen bin ich großzügig. –

    @ Herr Jensen

    Jetzt müssen Sie bei dem Vergleich Wind und Sonnenkraftwerke, mit den konventionellen Kraftwerken, dem Mathe Laien tatsächlich etwas Nachhilfe geben.

    Windräder und PV Anlagen laufen nicht wenn kein Wind weht, oder keine Sonne scheint, mit anderen Worten, wenn sie keine Rohstoffe zugeführt bekommen.da sind wir uns ja einig..

    Konventionelle Kraftwerk, aber laufen auch wenn man ihnen keine Rohstoffe, wie Kohle oder Gas zuführt.
    Ich habe mir jetzt lange Zeit gelassen, komme aber nicht dahinter wie das funktionieren soll.

    Antworten
  41. Hans Diehl sagte:

    Rainer Jacob sagt
    Wo hat Herr Jensen oder ich behauptet, dass ein konventionelles Kraftwerk ohne Brennstoff läuft? –

    @ Herr Jacob
    An keiner Stelle hat das einer von Euch Beiden „direkt“ behauptet. Ich habe nur gesagt ohne zusätzliche Kosten für Brennstoffe, könne ein Windrad oder PV Anlage seine Herstellungskosten wieder einspielen, was bei einem konventionellen Kraftwerk nicht möglich ist. Da mir Herr Jensen widersprochen hat, gehe ich davon aus, dass er der Meinung ist ein konventionelles Kraftwerk läuft auch ohne Brennstoffe.

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Herr Diehl, sie scheinen gar nicht zu wissen, wie sehr sie hier ihre Ahnungslosigkeit öffentlich zur Schau stellen. Sie wissen tatsächlich nicht, wie ein Kraftwerk seine HK wieder einspielt? Das ist wirklich peinlich! Sie haben wirklich keine Ahnung, davon? Oh Mann…

      Herr Diehl, überlegen sie zB mal, wie ein Taxifahrer überlebt, obwohl er doch permanent Benzin in sein Taxi nachfüllen muss. Oder ein Bäcker, der seinen Ofen beheizen muss, damit er backen kann. Oder ein Maschinenbauer, der permanent Rohmaterialien kaufen muss, mit denen er seine Maschinen baut. Ansonsten: für Nachhilfe belegen sie doch bitte einen BWL-Kurs an der Volkshochschule. Im BWL-Studium lernt man das im Grundstudium, bei Rechnungswesen 1. Gegen eine angemessen Bezahlung würde ich mir evtl. sogar die Mühe machen, ihnen das persönlich beizubringen. Aber kostenlos nicht.

      Zu ihrem Quark, den sie in Bezug auf die Rückbaukosten da von sich gegeben bzw. wieder nur unreflektiert die Propaganda von EE-Lobbyorganisationen wiedergegeben haben, lesen sie mal die Stellungnahme des BMUB aus 2012, nachdem Greenpeace wieder öffentlich Panik verbreitet hat:

      http://www.bmub.bund.de/presse/pressemitteilungen/pm/artikel/bmu-fakten-zur-finanzierung-der-stilllegung-von-kernkraftwerken-rueckbau-gesichert/

      Sind wir jetzt mit diesem Thema durch oder haben sie da noch Lücken?

      Antworten
      • Hans Diehl sagte:

        @ Herr Jensen
        Vergessen Sie alles was Sie BWL bezüglich hier aufführen, die EE haben ihre eigenen Gesetze. Da müssen die BWLer erst noch mit vertraut werden, wie man auch bei ihnen erkennen kann.
        Deshalb sind die ja auch so nachhaltig wertvoll.
        Im Gegensatz zu den konventionellen Kraftwerken, brauchen die EE nicht eine gesamte Wertschöpfungskette, um ihre Armotisation zu realisieren.

      • Peter Jensen sagte:

        Genau Herr Diehl, und im Herbst eröfnet der Papst eine Boutique in Wuppertal.

        Danke für ihren Kommentar, besser kann man ideologische Ahnungslosigkeit und Überheblichkeit nicht zum Ausdruck bringen als sie.

        Für Comedy wäre der Beitrag gar nicht mal schlecht gewesen. Aber sie meinen das ja ernst, sie „Stromversorgungs-Experte“. 😀

  42. Hans Diehl sagte:

    Peter Jensen sagt.
    Ein AKW der 1 GW-Liga hat Brennstoffkosten von etwa 20 Mio EUR im Jahr (162 Tonnen Uran zu etwa 125 Euro). Bei 8 Mrd kWh erzeugter Energie pro Jahr kommen wir auf Brennstoffkosten von 0,003 EUR je kWh. Das ist nicht mal 1 ct/kWh. Und sie wollen mir was von hohen Brennstoffkosten bei AKW erzählen, deretwegen ein AKW niemals Gewinn macht, sie “Experte”? –

    @ An alle Mitleser die es noch nicht wussten..
    Selbst wenn der Herr Jensen jetzt an die Decke springt, möchte ich seine Steilvorlage mit den 0,3 Cent für eine Kwh AKW Strom nutzen, um hier deutlich zu machen, warum die EE keine „Preistreiber“ sind, wie es in der Öffentlichkeit immer dargestellt wird. Die sind allenfalls ein Hindernis für die Vier Großen auf dem Wege zur Gewinnmaximierung..

    Hier der Grund warum das so ist. Der Börsenpreis, ist ein richtungsweisender Indikator für alle Handelsarten auf dem Strommarkt. Ermittelt wird der Börsenpreis an der Leipziger Strombörse, in einem bestimmten Zeitfenster, nach der jeweiligen Nachfrage und dem Angebot. Die Angebote kommen in preislich aufsteigender Reihenfolge ( Merit Order ) zum Zuge, um die jeweilige Nachfrage zu decken. Dabei bestimmt das letzte noch zum Zuge kommende Kraftwerk ( Grenzkraftwerk ) den Börsenpreis.
    Vor der Zeit der EE, war das ein intransparenter Handel unter bestimmten Anbieter der – vorsichtig ausgedrückt – viele Fragen offen lies.
    Siehe hier: ttp://www.taz.de/1/archiv/?dig=2007/03/12/a0139

    Meist war ein teures Gaskraftwerk Grenzkraftwerk, und die Börsenpreise blieben hoch. Dabei ist wichtig zu wissen, dass alle Kraftwerke die zum Decken der Nachfrage benötigt werden, und unter dem jeweiligen Börsenpreis produzieren, zu diesem bezahlt werden. Der sogenannte Mitnahmeeffekt wird wirksam.

    Nun zu den 0,3 Cent des Herrn Jensen für den AKW Strom.
    Wenn ein Gaskraftwerk -mit damals noch 7 bis 8 Cent – den Börsenpreis bestimmte, kassierten die abgeschriebenen AKW die Differenz zwischen den 0,3 Cent und den 7 oder 8 Cent als „Mitnahmeeffekt“ Deshalb nannte, und nennt man sie noch Heute Gelddruckmaschinen.

    Das änderte sich gewaltig, als das Angebot – vor 2010 war es „nur“ die vorrangige Verfügbarkeit – der EE an der Börse immer größer wurde und diese nun Vermarktet werden „müssen“ Die EE drängen die teuren Gaskraftwerke aus der Angebotskurve ( Merit Orderkurve )
    Siehe hier, zweite Grafik N1 P1 N2 P2: http://de.wikipedia.org/wiki/Merit-Order

    das hat zur Folge, dass kontinuierlich das nächst billigere konventionelle Kraftwerk Preis bestimmend wird, und dadurch der Börsenpreis fällt. Aber nicht nur das, womit wir wieder bei den 0,3 Cent der AKW,s wären.
    Die profitieren jetzt nicht mehr von einem Mitnahmeeffekt, von 0,3 Cent zu 7 Cent, sondern nur noch von 0,3 Cent zu etwa 4 Cent. Neuerdings hatten wir schon Börsenpreise unter 4 Cent.
    Man sieht, die EE „randalieren“ ganz schön in den gewohnt üppigen Margen der Vier Großen. Weil die aber die Zeichen der Zeit – sprich Umstrukturierung – verschlafen haben, musste schleunigst was her zur Schadensbegrenzung. Ab 2010, wurde auf drängen der Übertagungsnetzbetreiber die Umlage nach dem bekannten System, Differenz zwischen Börsenpreis und EEG Vergütung gleich Umlage, ermittelt. Mit anderen Worten, das was den Konventionellen durch niedrige Börsenpreisen verloren geht, holen sie über eine höhere Umlage von den Verbrauchern wieder rein, und können zudem noch wegen der stetig steigenden Umlage die EE als Preistreiber an den Pranger stellen.
    Was noch dazu kommt, man macht mit den niedrigen Börsenpreisen lukrative Geschäfte, in dem man am Spotmarkt immer dann Strom einkauft, und preislich höherer Langzeitverträge damit bedient, wenn der Preis am Spotmarkt unter dem vom Terminmarkt liegt
    Das wäre alles nicht zu beanstanden, wenn das nicht auf dem Rücken der Verbraucher ausgetragen würde, und damit die Akzeptanz des EEG gefährden würde.

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Herr Diehl, sie haben es immer noch nicht verstanden!!!

      0,3 ct/kWh sind die BRENNSTOFFKOSTEN eines AKW. Nochmal: BRENNSTOFFKOSTEN!

      An der Börse wird der Strom zu variablen Kosten gehandelt. Da kommen also zu den Brennstoffkosten noch Abschreibungen, Personalkosten, Zinsen und sonstiges dazu. Dann landen wir am Ende bei AKW bei etwa 3 ct/kWh. Das ist der Preis, mit dem das AKW an die Börse geht. UND NICHT MIT 0,3 ct! Das sind nur die Brennstoffkosten.
      Haben sie es jetzt?

      Und ansonsten bestätige ich für Herrn Diehls Ego nochmal, dass er das Prinzip des M-O-Effekts an der Börse verstanden und richtig beschrieben hat. Ich hatte schon drauf gewartet, wann sie ungefragt wieder ihr Lieblingsthema hier bringen.
      Das ganze ideologische Drumherum, was Herr Diehl um den M-O-Effekt und die Strombörse noch schreibt, ist natürlich großer Quatsch, wie vieles von dem, was Herr Diehl so meint.

      Antworten
      • Peter Jensen sagte:

        Ihr sog. „Mitnahmeeffekt“ ist natürlich überhaupt kein sog. „Mitnahmeeffekt“. Der Fachmann nennt das „Erwirtschaften von Deckungsbeitrag“.

        Der ideologisierte Laie mit propagandistischen Absichten nennt das „Mitnahmeeffekt“. Das klingt so schön negativ, so nach heimlicher Abzocke.

  43. Rainer Jacob sagte:

    Herr Diehl, ich bin ja nun kein Ökonom. Und meine Ausbildung ist lang her. Aber Grenzkosten sind nicht Durchschnittskosten. Und ein Unternehmen welches seine Produkte in Gänze nur zu den Grenzkosten verkaufen kann, kann wirtschaftlich nicht existieren.

    Antworten
    • Rainer Jacob sagte:

      Herr Diehl, ich könnte mir übrigens gut vorstellen, daß wenn Sie bereit sind, ihren volatilen Strom zu ihren Grenzkosten (=praktisch null) abzugeben Sie da auch locker Kunden dafür finden.

      http://www.buzzn.net/ würde sich sicher darüber freuen. 😀

      Antworten
      • Peter Jensen sagte:

        Herr Jacob, der Herr Diehl und alle anderen sog. Energiewendern und EE-Anlagenbetreiber würden sich sogar sehr wundern, wenn er seinen Strom nicht zu Grenzkosten (also 0 ct), sondern selbst zum Börsenpreis von 4 bis 5 ct/kWh verkaufen müsste, so wie die konventionellen Kraftwerke. Da hätte er dann bei einer Jahresproduktion von 3.000 kWh gigantische Einnahmen von 120 bis 150 Euro im Jahr! Wenn er mit diesen Einnahmen seine Anlage finanzieren müsste, würde er ganz schön blöd gucken.
        Aber da Herr Diehl ja seine PV-Anlage von allen Bundesbürgern finanziert bekommt und für seine kWh so um die 50 ct/kWh erhält, braucht ihn das alles nicht zu interessieren. Mit dicken Hosen ist eben gut scheißen. Daher auch die völlige Ahnungslosigkeit in Sachen BWL. Um solche „Banalitäten“ muss er sich ja nicht kümmern. Er hat ja seine eigenen Gesetze. 😀

  44. Hans Diehl sagte:

    Rainer Jacob sagt:
    Herr Diehl, ich bin ja nun kein Ökonom. Und meine Ausbildung ist lang her. Aber Grenzkosten sind nicht Durchschnittskosten. Und ein Unternehmen welches seine Produkte in Gänze nur zu den Grenzkosten verkaufen kann, kann wirtschaftlich nicht existieren. – See more at: http://www.sma-sunny.com/2014/07/11/eeg-reform-bedeutet-energiewende-rueckwaerts/#sthash.s7nMfZLL.dpuf

    @ Herr Jacob,
    Grenzkosten sind nicht Durchschnittskosten da haben Sie Recht, hat auch keiner behauptet hier
    schauen Sie mal hier:
    http://www.agora-energiewende.de/themen/strommarkt-versorgungssicherheit/wie-funktioniert-der-strommarkt/
    Die Preise auf dem heutigen Strommarkt an der Börse bilden sich nach dem sogenannten Merit-Order-Prinzip, am Schnittpunkt zwischen Angebot und Nachfrage. Konkret bedeutet dies: Die Energieversorger bieten Strom aus ihren zur Verfügung stehenden Kraftwerken zu einem bestimmten Preis an der Börse an. Maßgeblich für diesen Preis sind die kurzfristigen Grenzkosten der jeweiligen Kraftwerke, das heißt der Preis, den die Kraftwerke mindestens benötigen, um nicht Verluste einzufahren. Diese Grenzkosten wiederum orientieren sich an den Betriebskosten des jeweiligen Kraftwerks.

    Antworten
  45. Hans Diehl sagte:

    eter Jensen sagt:
    Herr Jacob, der Herr Diehl und alle anderen sog. Energiewendern und EE-Anlagenbetreiber würden sich sogar sehr wundern, wenn er seinen Strom nicht zu Grenzkosten (also 0 ct), sondern selbst zum Börsenpreis von 4 bis 5 ct/kWh verkaufen müsste, so wie die konventionellen Kraftwerke. Da hätte er dann bei einer Jahresproduktion von 3.000 kWh gigantische Einnahmen von 120 bis 150 Euro im Jahr! Wenn er mit diesen Einnahmen seine Anlage finanzieren müsste, würde er ganz schön blöd gucken.

    @ Herr Jensen
    Bei sachlicher Betrachtung, müssten sie eigentlich spätestens jetzt bestätigt sehen, was ich weiter oben geschrieben habe nämlich, dass die EE ihre eigenen Gesetze brauchen, weil sie mit der herkömmlichen BWL und VWL nicht in Einklang zu bringen sind. Stromerzeugung ohne Grenzkosten in Konkurrenz mit Stromerzeugung deren Grenzkosten stetig steigen, kann mit dem heutigen System nicht funktionieren.

    Antworten
  46. Hans Diehl sagte:

    Peter Jensen sagt:
    Herr Diehl, sie sind wirklich ein Dummkopf, was AKW angeht.
    Wir haben vorher über die Brennstoffkosten gesprochen. Die betragen ca. 0,3 ct/kWh. Wenn sie Ahnung hätten, würden sie wissen, dass die Gestehungskosten einer kWh Atomstrom etwa 3 ct/ kWh betragen. Da fehlen also noch etwa 2,7 ct/kWh. Und in diesen 2,7 ct ist alles andere enthalten, was ich nicht aufgezählt hatte. Aber nicht, weil ich es vergessen habe, wie sie böswillig unterstellen, sondern weil es vorher um Brennstoffkosten ging. Die sog. “Spielchen”, die sie da beschreiben, haben also mit den 0,3 ct Brennstoffkosten gar nichts zu tun. Diese “Spielchen” finden theoretisch in den restlichen 2,7 ct stat, die noch zu den 3 ct Gestehungskosten fehlen. In der Realität finden da natürlich keine Spielchen statt. Und übrigens fehlen da nicht nur Kosten für Abfallentsorgung, sie Schwätzer, nein, da fehlen noch Abschreibungen, Personalkosten, Zinsen usw… Alles in den 2,7 ct/kWh enthalten. Und dazu dann die 0,3 ct Brennstoffkosten.
    Und was sie da bei Rückstellungen kritisieren, ist die normale gesetzliche Vorgehensweise bei Rückstellungen. Und die betrifft JEDES Unternehmen in Deutschland! Wieder beweisen sie ihre Ahnungslosigkeit! Und sie wollen Stromversorger sein, sie Schwätzer?
    Für künftige Kosten müssen Rückstellungen gebildet werden. Die stehen in der Bilanz rechts, bei den Verbindlichkeiten. Links in der Bilanz stehen die Vermögenswerte. Die sind in Euro bewertet. Die Bewertung aller Vermögenswerte wird bei den großen Konzernen quartalsweise durch Wirtschaftsprüfer geprüft. Bei AKW prüfen auch noch Behörden die Bewertung des Vermögens.
    Bilden sie sich erst mal anständig in den relevanten Fachgebieten, bevor sie hier mit Leuten “in den Ring steigen”, mit denen sie es gar nicht aufnehmen können.

    @ Herr Jensen.
    Ich habe ja an anderer Stelle schon mal kund getan, dass meine Recherchen ausschließlich privater Natur, auf Hobby Basis stattfinden. Sie als offensichtlicher Profi der konventionellen Seite, verdeutlichen mit Ihre etwas aufgeregten Diskussionsweise, dass es für Sie höchst unangenehm zu sein scheint, dass da so ein „Dummkopf“ in der „Dunkelkammer“ der Strompreisgestaltung die Ecken ausleuchtet. Wenn da im „Halbdunkel“ etwas auftaucht, was ich nicht richtig erkennen kann,
    bin ich bereit noch dazuzulernen.
    Deshalb einige grundsätzlichen Fragen an Sie, ist es falsch wenn ich sage, die AKW werden an der Börse nach dem Preis des jeweiligen Grenzkraftwerk bezahlt, der so genannte Mitnahmeeffekt wird wirksam.
    Ist es falsch, wenn ich sage dieser Effekt ( Spanne ) reichte vor den EE, vom billigsten Angebot auf der Merit Order Kurve, nämlich den AKW, bis zu 8 Cent Börsenpreis und mehr.
    Ist es falsch, dass mit den EE die Börsenpreise um die Hälfte gesunken sind, und somit auch der Mitnahmeeffekt geringer geworden ist.

    Übrigens, auffallend für mich ist, dass Vertreter der konventionellen Seite den Begriff Merit Order scheuen wie der Teufel das Weihwasser. Kommt wahrscheinlich daher, weil die Energiewende nichts anderes ist, als ein Globaler Merit Order Prozess, sprich „Verdrängungsprozess“

    I

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Wissen sie, wie hoch ihr Preis sein müsste, mit dem sie an die Börsegehen müssten?

      10 kWp für 1.500 Euro je kWp
      Kostet 15.000 Euro
      Bei 1.000 Sonnenstunden im Jahr und 70% Leistungsbegrenzung kommen sie auf 7.000 kWh im Jahr. Bei einer Nutzungsdauer über 20 Jahre ergeben sich idealerweise (ohne Alterungsverluste, die aber in der Realität stattfinden) 140.000 kWh.
      Nun teilen sie ihre 15.000 AK durch die 140.000 kWh und sie haben ihren kWh-Preis.
      Der beträgt dann 10,7 ct/kWh.
      OHNE Wartungskosten, ohne Wechselrichteraustausch, ohne Alterungsverluste! Und ohne Kapitalkosten, wenn sie die 15.000 Euro finanzieren!

      Mit diesen 10,7 ct/kWh müssten sie theoretisch an die Börse gehen! Bei eher unrealistischen 25 Jahren ND kommen sie noch auf 8,5 ct/kWh.
      Ob sie da beim M-O-Effekt noch mitspielen dürften? Ich habe Zweifel.
      Aber wie gesagt, diese banalen BWL-Rechnereien müssen sie ja nicht interessieren, denn an ihren Garantievergütungen wollen „Mutti“ und der „Dicke“ ja nicht rütteln. Genießen sie ihre Erträge, die ich ihnen auch bezahlt habe. Aber bitte nerven sie nicht auch noch mit Klageliedern über ungerechte Behandlung der sog. EE durch konventionelle Kraftwerke!

      Antworten
  47. Hans Diehl sagte:

    Peter Jensen sagt:
    Herr Diehl, genau das ist das Problem, dass sie die Sache als Hobby betreiben. Und Stromversorgung ist aber kein Hobby. Dafür braucht man Experten in Elektrotechnik und Ökonomie. Sie sind kein Experte und deshalb kommen dann Sätze wie: die EE haben ihre eigenen Gesetze und die normale BWL funktioniert dort nicht! Und sowas schreiben sie nicht etwa auf Basis von Erfahrungen und Kenntnissen, sondern eben weil sie keine Ahnung haben!

    @ Herr Jensen
    Wer sagt denn, dass ich Stromversorger bin. Ich bin ein ganz normaler Stromverbraucher der versucht mit gesundem Menschenverstand die Dunkelkammer der Strompreisgestaltung, und den Umgang mit den EE, zu beleuchten.
    Man braucht doch keine BWL, wenn man feststellt, dass ein Kohlekraftwerk, nach seiner Fertigstellung nicht anläuft, wenn man nicht Kohle zu führt, sprich man muss weiter Geld ausgeben , wenn es seine Herstellungskosten wieder einspielen soll.
    Was bei einem Windrad nicht nötig ist, denn der Wind kostet ja bis „jetzt“ noch nichts.
    Ich denke, dass solche Fälle in der BWL seit her noch nicht behandelt wurden oder??

    Peter Jensen sagt:
    Denn selbstverständlich gilt die BWL auch bei sog. EE! Einnahmen müssen größer sein als die Ausgaben. Das gilt für jedes Unternehmen. Und da die sog. EE an einem freien Markt niemals genügend Einnahmen erzielen könnten, hat der Staat das Instrument EEG-Umlage geschaffen.

    @ Herr Jensen
    Haben Sie nicht an anderer Stelle festgestellt, dass die EE Grenzkosten bei „Null“ liegen.
    Dann muss es doch für die EE möglich sein – bei fortschreitender Entwicklung – die BWL Kriterien, die da heißen „ Einnahmen müssen größer als Ausgaben sein“ leichter zu erfüllen, als die Konventionellen.
    Warten Sie doch mal die Entwicklung ab. Als das die ersten Autos auf dem Markt waren, hat doch auch keiner beanstandet, dass es noch keins mit automatischem Getriebe gab.

    Peter Jensen sagt:
    Und sie wollen mir was von “Mitnahmeeffekten” durch konventionelle Kraftwerke erzählen? Das ist lächerlich, zynisch und hinterfotzig, wie die Bayern sagen würden.

    @ Herr Jensen
    Jetzt habe ich Sie offensichtlich schon wieder an einer empfindlichen Stelle getroffen.
    Was ist in Ihren Augen hinterfotzig, wenn man hier mal das Entstehen der Börsenpreise erklärt, und wer damit den größten Profit macht. Es weiß doch ohne hin jeder, dass man abgeschriebene AKW als Gelddruckmaschinen bezeichnet
    Warum sollen die Leute nicht auch noch erfahren wie das geschieht .Überhaupt müssen in der Öffentlichkeit viel mehr die Zusammenhänge erklärt werden, damit sich jeder ein Bild machen kann warum, besonders die Atomwirtschaft die EE hasst wie die Pest.

    Wenn Sie die Mitnahmeeffekte mit Arbeitsplätzen im konventionellen Bereich rechtfertigen wollen, sollten Sie auch mal bedenken, wie viel Arbeitsplätze durch „hinterfotzige“ Gesetzesänderungen im EE Bereich verloren gegangen sind.

    Was mein „Hobbystatus“ betrifft, sollten Sie sich mal nicht allzu sehr auf der schlaueren Seite wähnen.
    Hobbymäßig hat man viel mehr Zeit für die Details. Gerade bei so einem kompexen System wie der Energiewende, ist die von Nöten. Ich habe schon bei Podiumsdiskussionen sogenannte Experten erlebt, die haben jämmerlich ausgesehen bei Fragen von Amateuren.

    Hier noch mal für alle Mitleser meine Fragen auf die dem Herrn Jensen nichts anderes eingefallen ist als „Hinterfotzig“.

    Ist es falsch wenn ich sage, die AKW werden an der Börse nach dem Preis des jeweiligen Grenzkraftwerk bezahlt, der so genannte Mitnahmeeffekt wird wirksam.

    Ist es falsch, wenn ich sage dieser Effekt ( Spanne ) reichte vor den EE, vom billigsten Angebot auf der Merit Order Kurve, nämlich den AKW, bis zu 8 Cent Börsenpreis und mehr.

    Ist es falsch, dass mit den EE die Börsenpreise um die Hälfte gesunken sind, und somit auch der Mitnahmeeffekt geringer geworden ist.

    Antworten
    • Rainer Jacob sagte:

      Hallo Herr Diehl, Sie schreiben:

      —————
      Wer sagt denn, dass ich Stromversorger bin. Ich bin ein ganz normaler Stromverbraucher der versucht mit gesundem Menschenverstand die Dunkelkammer der Strompreisgestaltung, und den Umgang mit den EE, zu beleuchten.
      ————–

      Also daß Sie ganz normaler Stromverbraucher sind, sehe ich mitnichten so. Sie haben doch bei EIKE kundgetan, daß Sie auf dem Dach ihres EFH eine Solaranlage haben. Ich weiß nun zwar nicht, ob Sie Volleinspeiser sind oder Überschußeinspeiser – aber das ist sowieso nur ein abrechnungstechnischer Unterschied. Wichtig ist, daß Sie nicht ihre gesamte benötigte el. Energie aus dem öffentlichen Netz beziehen. Temporär entnehmen Sie dem Netz el. Energie und temporär speisen Sie ein. Damit entprechen Sie NICHT dem Standardlastprofil für Haushalte. Warum stelle ich das heraus? Ihr Verteilnetzbetreiber u.U. auch der ÜNB muß diese Situation handeln – das ist zusätzlicher Aufwand.

      Zu dem „gesunden Menschenverstand“ hat Ihnen der Herr Heinzow mal was geschrieben. Vergessen?

      Von den Informatikpäpsten stammt die Aussage: DER MENSCHLICHE GEIST IST BEGRENZT. Und was meinen Sie, wenn nun der Rainer J oder der Hans D mit seinem begrenzten Geist eine Sache ergründen möchte – ob Ihm das immer gelingt? Und so möchte es geschehen, daß ich über dem, was ich nicht verstehe und worüber ich nur spekuliere, Trugschlüsse ziehe. Und googl und WIKI, die ich beide durchaus schätze, können m.M.n. nicht ein Fachbuch und eine Fachausbildung ersetzen.

      Sie schreiben von „der Dunkelkammer der Strompreisgestaltung“. Nun diese Dunkelkammer betrifft lediglich ca. 30% des Bruttopreises für Haushaltsstrom.
      http://www.123energie.de/strompreisverteilung.htm
      Erwarten Sie von den Versorgern, daß die ihre Kalkulation und ihre Beschaffungsstrategie offenlegen?? Das nennt man wohl Betriebsgeheimnis. Aber dem Betriebsgeheimnis steht gegenüber, daß die Versorger zueinander im Wettbewerb stehen.

      Antworten
    • Rainer Jacob sagte:

      Fortsetzung:

      Und nun bleibt immer noch die Frage, warum manche Versorger im Zuge gesunkener Großhandelspreise ihren Strompreis für Haushaltskunden gesenkt haben – andere Versorger aber nicht. Meine Erklärung: sie sind nicht gleich aufgestellt und haben auch nicht diesselbe Beschaffungsstrategie und auch nicht diesselbe Vertriebsstrategie.

      Was meine ich damit, daß die Versorger nicht gleich aufgestellt sind?

      Sie, Herr Diehl, sind Kunde bei EWS. EWS hat mWn keine eigenen Kraftwerke. EWS kauft also sämtlichen Strom ein, den es vertreibt. Undzwar hauptsächlich bei Wasserkraftwerken überwiegend in Norwegen.

      Ich bin Kunde bei den Pfalzwerken, Ludwigshafen. Die haben eigene Kraftwerke – soweit ich weiß – Kohle und Wasser. Da in deren Standardstrom aber auch Atomstrom enthalten ist, muß der zugekauft sein.

      Bei RWE ist die Situation nochmal ne andere. Die haben zwar auch eigene Kraftwerke. Da aber RWE ziemliche Verluste hat hinnehmen müssen, werden die natürlich wenig geneigt sein, ihre Strompreise gegenüber den Haushaltkunden zu senken.

      Antworten
  48. Hans Diehl sagte:

    Peter Jensen sagt:
    Aber wie gesagt, diese banalen BWL-Rechnereien müssen sie ja nicht interessieren, denn an ihren Garantievergütungen wollen “Mutti” und der “Dicke” ja nicht rütteln. Genießen sie ihre Erträge, die ich ihnen auch bezahlt habe. Aber bitte nerven sie nicht auch noch mit Klageliedern über ungerechte Behandlung der sog. EE durch konventionelle Kraftwerke! –

    @ Herr Jensen
    Sie müssen für mich nicht bezahlen, Sie müssen nur zu dem Anbieter wechseln, der die günstigen Beschaffungskosten, die mein EE Strom durch den Merit Order Effekt bewirkt hat, an seine Kunden weiter gibt..

    Schauen Sie mal hier:
    http://www.agora-energiewende.de/themen/die-energiewende/detailansicht/article/zusammenhang-von-stromboersenpreisen-und-endkundenpreisen/
    Bei einer Betrachtung des Zusammenhangs von Börsenpreis, EEG-Umlage und Endkundenpreis konnte gezeigt werden, dass ein fallender Börsenpreis zwar eine höhere EEG-Umlage bewirkt. Allerdings sinken dabei auch die Beschaffungskosten – zumindest mit einem durch die Beschaffungsstrategie bedingten zeitlichen Versatz. Sofern die Energieversorger die gesunkenen Beschaffungspreise an die Endkunden weitergeben, kann der Kostenrückgang bei der Beschaffung den börsenpreisbedingten Anstieg der EEG-Umlage überkompensieren.

    Antworten
    • Rainer Jacob sagte:

      Nach der Logik von agora, werden wir also dann, wenn die Börsenpreise häufig negativ sind, auch noch Geld zu unserem Strombezug dazu bekommen. 😀

      Antworten
  49. Hans Diehl sagte:

    Rainer Jacob sagt:
    Also daß Sie ganz normaler Stromverbraucher sind, sehe ich mitnichten so. Sie haben doch bei EIKE kundgetan, daß Sie auf dem Dach ihres EFH eine Solaranlage haben. Ich weiß nun zwar nicht, ob Sie Volleinspeiser sind oder Überschußeinspeiser – aber das ist sowieso nur ein abrechnungstechnischer Unterschied. Wichtig ist, daß Sie nicht ihre gesamte benötigte el. Energie aus dem öffentlichen Netz beziehen. Temporär entnehmen Sie dem Netz el. Energie und temporär speisen Sie ein. Damit entprechen Sie NICHT dem Standardlastprofil für Haushalte. Warum stelle ich das heraus? Ihr Verteilnetzbetreiber u.U. auch der ÜNB muß diese Situation handeln – das ist zusätzlicher Aufwand.
    @ Herr Jacob
    Diesen zusätzlichen Aufwand lassen die sich gut bezahlen, über das EEG Konto was wiederum in der Umlage zu Buche schlägt. Müssen Sie aber trotzdem nicht bezahlen, wenn Sie zu dem Anbieter wechseln, der die niedrigen Börsenpreise an seine Kunden weiter gibt.
    Schauen Sie mal hier, oder das was ich Herrn Jensen dazu geschrieben habe.
    http://www.agora-energiewende.de/themen/die-energiewende/detailansicht/article/zusammenhang-von-stromboersenpreisen-und-endkundenpreisen/
    Bei einer Betrachtung des Zusammenhangs von Börsenpreis, EEG-Umlage und Endkundenpreis konnte gezeigt werden, dass ein fallender Börsenpreis zwar eine höhere EEG-Umlage bewirkt. Allerdings sinken dabei auch die Beschaffungskosten – zumindest mit einem durch die Beschaffungsstrategie bedingten zeitlichen Versatz. Sofern die Energieversorger die gesunkenen Beschaffungspreise an die Endkunden weitergeben, kann der Kostenrückgang bei der Beschaffung den börsenpreisbedingten Anstieg der EEG-Umlage überkompensieren. Durch einen Wechsel aus dem Grundversorgertarif in einen Wettbewerbstarif lässt sich im Durchschnitt der betrachteten Regionen – zumindest im ersten Jahr – pro Haushalt die Stromrechnung um circa 250 Euro senken.

    Rainer Jacob sagt:
    Sie schreiben von “der Dunkelkammer der Strompreisgestaltung”. Nun diese Dunkelkammer betrifft lediglich ca. 30% des Bruttopreises für Haushaltsstrom.
    http://www.123energie.de/strompreisverteilung.htm
    Erwarten Sie von den Versorgern, daß die ihre Kalkulation und ihre Beschaffungsstrategie offenlegen?? Das nennt man wohl Betriebsgeheimnis. Aber dem Betriebsgeheimnis steht gegenüber, daß die Versorger zueinander im Wettbewerb stehen.

    @ Herr Jacob
    Mit der Dunkelkammer meine ich in erster Linie das oben Beschriebene.

    Antworten
  50. Hans Diehl sagte:

    Rainer Jacob sagt.
    Und nun bleibt immer noch die Frage, warum manche Versorger im Zuge gesunkener Großhandelspreise ihren Strompreis für Haushaltskunden gesenkt haben – andere Versorger aber nicht. Meine Erklärung: sie sind nicht gleich aufgestellt und haben auch nicht diesselbe Beschaffungsstrategie und auch nicht diesselbe Vertriebsstrategie.

    @ Herr Jacob
    Manche verlassen sich auch auf ihre „wechselfaule“ Stammkundschaft, und kassieren in die eigene Tasche.
    Das sind diese hier.
    http://www.agora-energiewende.de/themen/die-energiewende/detailansicht/article/zusammenhang-von-stromboersenpreisen-und-endkundenpreisen/
    Auf der anderen Seite konnten Grundversorger selbst in Regionen mit hohem Wettbewerbsdruck  in den vergangenen vier Jahren ihre Erlöse für Vertriebskosten und Gewinn um bis zu 87 Prozent steigern.

    Letztendlich ist es aber der Beweis dafür, dass die EE nicht die Preistreiber sind, für die sie immer dargestellt werden.

    Antworten
  51. Martin sagte:

    Hallo Herr Jensen,

    mit äußerstem Vergnügen habe ich ihre Kommentare hier im Blog gelesen.
    Bleiben sie dran, den Ideologen hier den fachlichen Unsinn ihrer „Energiewende“ vorzuhalten.

    Insbesondere ihr Kommentar:
    „Sie und die EE-Fans wollen uns immer weis machen, dass wir vor der sog. Energiewende in einem Land gelebt hätten, indem wir uns unter der Knechtschaft böser Energieversorger befunden hätten, die uns ausgeraubt und unser Land zerstört hätten! Weiter kann man mit dieser Meinung von der Realität nicht weg sein! Typisch für Ideologien!
    Wir hatten bezahlbare Strompreise, leben in einem der saubersten Länder der Welt und haben die umweltfreundlichsten und stabilsten Energieversorger gehabt. Sie wollen uns das Gegenteil weismachen. Als Hobby-Versorger!“
    Gehört so manchen hier morgens schonmal vorgelesen, eventuell verzichtet er dann darauf Unsinn von „Nachhaltigkeit“ „Dezentral“ „Bürgerhand“ oder ähnlichen Buzzwortmüll von sich zu geben.
    Vor dem EEG Unsinn habe ich meinen Strom für 12Cent die KWh bezogen, mittlerweile bezahle ich 28, aber Herr Diehl will uns einreden, das EEG hätte die Preise gesenkt…Facepalm

    Antworten
    • Hans Diehl sagte:

      @ Herr oder Frau Martin…
      Sie haben tatsächlich nur die Beiträge von Herrn Jensen gelesen, deshalb sind Sie auch nicht auf dem Laufenden.
      Jetzt genau aufgepasst, dass Sie künftig nicht noch einmal was falsches erzählen.
      Sie können das EEG nicht verantwortlich machen, wenn die meisten Versorger , die von den EE gesenkten Beschaffungskosten für sich behalten, und nicht an ihre Kunden weiter geben.
      Schauen Sie mal hier:
      http://www.agora-energiewende.de/themen/die-energiewende/detailansicht/article/zusammenhang-von-stromboersenpreisen-und-endkundenpreisen/
      Bei einer Betrachtung des Zusammenhangs von Börsenpreis, EEG-Umlage und Endkundenpreis konnte gezeigt werden, dass ein fallender Börsenpreis zwar eine höhere EEG-Umlage bewirkt. Allerdings sinken dabei auch die Beschaffungskosten – zumindest mit einem durch die Beschaffungsstrategie bedingten zeitlichen Versatz. Sofern die Energieversorger die gesunkenen Beschaffungspreise an die Endkunden weitergeben, kann der Kostenrückgang bei der Beschaffung den börsenpreisbedingten Anstieg der EEG-Umlage überkompensieren.

      Auf der anderen Seite konnten Grundversorger selbst in Regionen mit hohem Wettbewerbsdruck  in den vergangenen vier Jahren ihre Erlöse für Vertriebskosten und Gewinn um bis zu 87 Prozent steigern. Zitat Ende.

      Also schnellstens zu dem Anbieter wechseln der die von den EE gesenkten Preise an Sie weiter gibt und nicht nur meckern.

      Übrigens wenn Sie das suchen, was Sie seit dem EEG zu viel bezahlen, das steckt in den 87%.

      Antworten
      • Peter Jensen sagte:

        Herr Diehl,
        ihre ganzen verlinkten Artikel und Studien ändern nichts an der tatsache, dass die Kosten für den EE-Strom aus der Menge der produzierten kWh mal der jeweiligen Förderung entstehen. Diese Kosten entstehen, weil Windmühlen und PV-Anlagen Strom produzieren und dafür völlig überhöhte Vergütungen erhalten, in 2013 mehr als 23 Mrd. Euro!!!
        Diese Kosten müssen im System wieder eingespielt werden. Daran führt kein Weg vorbei. Diese 23 Mrd. erhöhen die Kosten des Systems.
        Im übrigen: sie posten hier immer wieder Artikel und Studien und beschreiben ihre Links dann reißerisch, als ob dort bestgehütete Geheimnisse über die „schmutzigen Praktiken“ der Energiekonzerne verbeitet werden. Öffnet man dann wirklich mal einen ihrer Links, dann liest man dort meist sachliche Darstellungen und banale Feststellungen über die Wirkungsweise der Strombörse oder das Zustandekommen von Strompreisen.
        Man findet aber kaum irgendeinen Hinweis auf ihre Theorie, dass die gesunkenen Börsenpreise die EEG-Umlage spürbar kürzen könnten. Außer beim Lobbyverein Agora.
        Auf der Vertriebsseite tobt am Energiemarkt ein extremer Wettbewerb um Kunden. Wenn da irgendwo Raum für Preissenkungen wäre, würden die Versorger dies nutzen!
        Was ihre EWS da weiterreichen, sind sicher keine gesunkenen Börsenpreise, denn die EWS kaufen nicht an der Strombörse! Sie geben einfach etwas von der EEG-Umlage ab, die sie als Produzent von sog. EE-Strom erhalten. So einfach ist das! Und dann sind die immer noch einer der teuersten Anbieter!

        Nochmal: 23 Mrd in 2013 müssen im System wieder reingeholt werden! Das sind die Kosten der EE-Anlagen.

      • Hans Diehl sagte:

        Peter Jensen sagt:
        Herr Diehl,
        ihre ganzen verlinkten Artikel und Studien ändern nichts an der Tatsache, dass die Kosten für den EE-Strom aus der Menge der produzierten kWh mal der jeweiligen Förderung entstehen. Diese Kosten entstehen, weil Windmühlen und PV-Anlagen Strom produzieren und dafür völlig überhöhte Vergütungen erhalten, in 2013 mehr als 23 Mrd. Euro!!!
        Diese Kosten müssen im System wieder eingespielt werden. Daran führt kein Weg vorbei. Diese 23 Mrd. erhöhen die Kosten des Systems.
        @ Herr Jensen
        Mal davon abgesehen, dass die 23 Milliarden weit mehr beinhalten, als die Vergütungen, sind die wieder nicht
        Merit Order „ bereinigt“ Wie das funktioniert, hat mal im PV Forum ein User deutlich gemacht
        Schauen Sie mal hier:.
        vereinfachtes Beispiel:
        1) ohne EEG-Strom: Es werden in einer Mittagsstunde an der Börse 100 kWh zu je 0,25€/kWh gehandelt. Das macht eine Gesamtpreis von 25,00€
        2) mit EEG-Strom: Es werden 15 kWh nach EEG für durchschnittlich 0,30€/kWh eingespeist und an der Börse die restlichen 85kWh für nur noch 0,20€/kWh.Der EEG-Strom kostet 4,50€, der an der Börse 17,00€, macht zusammen 21,50€, also 3,50€ weniger als ohne EEG-Strom! Obwohl der doch teurer ist.. Zitat Ende
        In diesem Falle wird das, was ich an anderer Stelle „Abknabbern“ an den Konventionellen nenne deutlich sichtbar.
        Sie sehen der MOE ist tiefer greifend als Sie glauben.

        Peter Jensen sagt:
        Im übrigen: sie posten hier immer wieder Artikel und Studien und beschreiben ihre Links dann reißerisch, als ob dort bestgehütete Geheimnisse über die “schmutzigen Praktiken” der Energiekonzerne verbeitet werden. Öffnet man dann wirklich mal einen ihrer Links, dann liest man dort meist sachliche Darstellungen und banale Feststellungen über die Wirkungsweise der Strombörse oder das Zustandekommen von Strompreisen.
        Man findet aber kaum irgendeinen Hinweis auf ihre Theorie, dass die gesunkenen Börsenpreise die EEG-Umlage spürbar kürzen könnten. Außer beim Lobbyverein Agora.

        @ Jensen
        Warum sollen die ermittelte Tatsachen nicht ganz sachlich öffentlich machen. Wenn es anders wäre, könnte man sie eher
        als Lobbyisten einstufen. Die überlassen jedem selbst seine Schlüsse draus zu ziehen.
        Wenn die folgendes Feststellen.
        Zitat: Dabei wurde eine deutliche Zweiteilung der Tariflandschaft im Endkundengeschäft ausgemacht. Bei den betrachteten Wettbewerbstarifen waren Vertriebskosten und Gewinn negativ. Sie fielen über den Betrachtungszeitraum von 2009 bis 2013 sogar, was zu Verlusten der Energieversorger bei der Belieferung von Neukunden mit Strom führt. Dies lässt auf einen hohen Wettbewerbsdruck bei der Neukundengewinnung schließen. Auf der anderen Seite konnten Grundversorger selbst in Regionen mit hohem Wettbewerbsdruck  in den vergangenen vier Jahren ihre Erlöse für Vertriebskosten und Gewinn um bis zu 87 Prozent steigern.Zitat Ende.
        Die Stellen Tatsachen fest, wohl wissend, dass jeder selbst daraus entnehmen kann, dass die 87% gesteigerte Erlöse aus Vertriebskosten und Gewinn, nur auf Abzocke derer beruhen kann, die nicht bereit sind den Anbieter zu wechseln, während die negativen Zahlen aus den Wettbewerbstarifen, der Anlockung von Neukunden geschuldet sind. Sehr diplomatisch würde ich sagen.

        Peter Jensen Sagt:
        Was ihre EWS da weiterreichen, sind sicher keine gesunkenen Börsenpreise, denn die EWS kaufen nicht an der Strombörse! Sie geben einfach etwas von der EEG-Umlage ab, die sie als Produzent von sog. EE-Strom erhalten. So einfach ist das! Und dann sind die immer noch einer der teuersten Anbieter!

        @ Herr Jensen
        Die EWS müssen nicht an der Börse einkaufen, um günstig einkaufen zu können
        Ich habs an andere Stelle schon mal geschrieben, die Börsenpreise sind aber richtungsweisend – wenn auch zeitversetzt und abgeschwächt – für alle anderen Handelsarten.
        Wenn die einer der teuersten sind, stört mich das weniger. Die leben von ihrem Image als Stromrebellen, haben keine Aktionäre zu befriedigen, und stecken eine Menge in den Bau neuer EE Anlagen. Ich zahle z.B. freiwillig eine halben Sonnencent extra.

      • Martin sagte:

        Heer Diehl,

        wie ich ihrem Beitrag entnehmen kann…
        EVUs in Wettbewerbstarifen zahlen jetzt schon drauf. Der „Gewinn“ der EVUs kommt alleine aus den Grundversorgertariren.
        Selbst ihr Stromanbieter ist, im Wettbewerbstarif, nicht günstiger als andere Stromanbieter im Wettbewerbstarif, eher teurer.
        Ich werde wohl meinen Strom nicht mehr günstiger bekommen als 28Cent / KWh.

        Eine letzte Bemerkung nochmal.
        Sehen sie sie die Strompreisentwicklung 2000 – 2014 an. Also in etwa seit dem das EEG „wirkt“
        In diesem Zeitraum ist der Endkundenpreis, selbst für ihre „Wettbewerbstarife“, um mehr als 100% gestigen, selbst bei ihrem „Ökostromanbieter“

        Erklären sie mir noch mal ganz langsam, warum das EEG den Strompreis senkt?
        Vorallem erklären sie mir doch bitte, warum wir seitdem den 2. teuersten Strompreis in der Welt haben, wenn doch die EE unseren Strom so verbilligen.

        Irgendwie scheint mir da noch ein Fehler in ihrer Logigk zu sein….

      • Hans Diehl sagte:

        Martin sagt
        Eine letzte Bemerkung nochmal.
        Sehen sie sie die Strompreisentwicklung 2000 – 2014 an. Also in etwa seit dem das EEG “wirkt”
        In diesem Zeitraum ist der Endkundenpreis, selbst für ihre “Wettbewerbstarife”, um mehr als 100% gestiegen, selbst bei ihrem “Ökostromanbieter”
        @Martin
        Die Großhandelspreise, sprich Börsenpreise haben sich nachweislich in den letzten Jahren halbiert.
        Siehe hier:
        http://www.iwr.de/news.php?id=26459
        Münster – Die Talfahrt der Strompreise in Deutschland hält unvermindert an. Nach der Stilllegung von acht deutschen Atomkraftwerken sind entgegen den meisten Prognosen die Strompreise nicht deutlich gestiegen, sondern um knapp die Hälfte gesunken.
        Noch kurz nach dem Reaktorunfall in Fukushima im Jahr 2011 musste an der Strombörse für Grundlaststrom deutlich über 6 Cent pro Kilowattstunde (kWh) bezahlt werden. Für das Lieferjahr 2017 können Großabnehmer und die Industrie heute ihren Strom am Terminmarkt für aktuell nur noch 3,2 Cent pro kWh einkaufen. Das sind die niedrigsten Strompreise seit über 10 Jahren. Zum Vergleich: im Spitzenjahr 2008 musste die Industrie den Strom noch für bis zu 9,5 Cent pro kWh einkaufen. Zitat Ende.

        Wenn das beim Endverbraucher nicht ankommt, und in einer Grauzone untergeht, z.B. in den 87% Steigerung der Erlöse, die von der Studie ermittelt wurden, können Sie doch das EEG dafür nicht verantwortlich machen.

        Martin sagt:
        Erklären sie mir noch mal ganz langsam, warum das EEG den Strompreis senkt?

        @Martin
        Da gehen Sie mal auf meinen Beitrag vom 05.08. um 23.26 Uhr, oder Merit Order an
        Hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Merit-Order#mediaviewer/Datei:Merit-Effekt.svg
        und lesen was ich zu P1, N1, und P2, N2 geschrieben habe.

        Martin sagt:
        Vorallem erklären sie mir doch bitte, warum wir seitdem den 2. teuersten Strompreis in der Welt haben, wenn doch die EE unseren Strom so verbilligen.

        @Martin
        Das müssen Sie diejenigen fragen, von denen Sie diese Information haben.
        Die aktuellen Börsendaten, sehen anders aus, schauen Sie mal hier:
        Die Strompreise der Industrie in Deutschland, Europa und den USA stehen im Zentrum der politischen Diskussion. Agora Energiewende beleuchtet daher in einer Kurzstudie die Möglichkeiten und Grenzen, die Strompreise für die energieintensive Industrie in verschiedenen Ländern zu vergleichen. Ausgangspunkt sind die Handelspreise an den Strombörsen, da diese für industrielle Großkunden maßgeblich sind. Hier zeigt sich, dass diese seit dem Jahr 2011 in weiten Teilen Europas fallen. Die niedrigsten Preise liegen dabei in Deutschland, Polen und Tschechien. Parallel steigen die Börsenpreise in den USA, sodass im Jahr 2013 der Strompreis in Deutschland bereits niedriger als in einzelnen amerikanischen Regionen lag.

        Bitte beachten Sie, das sind aktuelle Börsendaten, die sehen auch bei Lobbyisten nicht anders aus.

      • Peter Jensen sagte:

        Der Geschichtenerzähler Diehl ist wieder tätig. Sie sind wie einer dieser Berater, der vorher kluge Ratschläge hat, und dann hinterher, wenn die Situation anders läuft, genau weiß, warum es nicht so gekommen ist, wie er vorausgesagt hat. Nochmal für sie: auf der Vertriebsseite tobt extremer Wettbewerb. Vattenfall hat im B2B-Geschäft gerade kräftig Miese eingefahren und muss nun Leute entlassen. Sie können eben nicht mehr kostendeckend an Industrie- und Gewerbekunden liefern! Für Haushaltsendkunden gibt es die Auswahl von ca. 1000 (!!!!!!!) Stromanbietern mit mehreren tausend Tarifen! Wenn dort irgendwo Spielraum für Preissenkungen wäre, würden die genutzt werden. Und was ihre “Stromrebellen” von EWS angeht (der Begriff “Stromrebellen” sagt schon alles über diesen Laden aus): entweder produzieren die Strom aus eigenen Kraftwerken und bekommen dafür die EEG-Vergütung oder die kaufen ihren Strom von norwegischen oder schwedischen Wasserkraftwerken. In beiden Fällen kann EWS die Preisentwicklung an der Börse völlig egal sein. Den Zusammenhang zwischen Börsenpriesen und Endkundenpreisen gibt es nur in einem funktionierenden Markt. Wenn aber staatlich geförderte Marktteilnehmer diesen mit Dumpingpreisen durcheinander bringen, funktioniert der Markt eben nicht optimal. Der wind- und sonnenabhängige Zufallsstrom bringt eben mehr Angebot, als Nachfrage besteht. Kein Mensch braucht diesen Strom, denn es gibt in Deutschland keine Energieknappheit. Und besser oder schöner oder wohlriechender oder schneller ist dieser sog. Öko-Strom auch nicht. Es ist einfach nur Strom. Und da die Erzeuger sich nicht dem Wettbewerb stellen müssen, können die sich auf’s hohe Ross setzen und behaupten, sie würden die Preise zum Wohle aller senken. Tun sie aber nicht! Denn sie bekommen vorher zwischen 10 und 52 ct/kWh für ihren Zufallsstrom. Und diese Kosten müssen wieder rein kommen. Deswegen erhöhen die sog. EE die Preise für Energie. Nicht an der Börse, aber im Gesamtsystem!

      • Kurt Lowinski sagte:

        Herr Jensen,

        Ihre Aussage ist leider falsch, denn nach dem Zeitraum der Förderung steht der Strom aus diesen Anlagen billiger zur Verfügung als ihn jedes konventionelle Kraftwerk liefern kann.

      • Peter Jensen sagte:

        Prinzip Hoffnung ist auch so ein Kernbestandteil der sog. „Energiewende“. 😀

      • Kurt Lowinski sagte:

        Nicht Hoffnung, sondern das Wissen, dass es besser geht als so, wie es heute notgedrungen gemacht wird…

      • Peter Jensen sagte:

        Besser als so, wie es heute notgedrungen gemacht wird?

        Na auf die Erklärung bin ich mal gespannt, wie man hohe Energiepreise, eine Pleite nach der anderen in der EE-Branche, verlorene Subventionen, Verluste und Arbeitsplatzverluste in der konv. Energiewirtschaft, unrentable Kraftwerke, betrogene Anleger, mehr verbrauchte Ressourcen und Verlust von know-how in Deutschland als „besser“ darstellen will. 😀

        Was genau bedeutet eigentlich notgedrungen?

      • Kurt Lowinski sagte:

        “notgedrungen“ ist schnell erklärt. Heute müssen wir notgedrungen noch etwa 70% konventionell erzeugten Strom im Strommix akzeptieren.

        Lieber wären uns natürlich 0% konventioneller und 100% Erneuerbarer Strom 😉

      • Martin sagte:

        Herr Diehl,

        solangsam komme ich dem Verständnis ihrer Logik näher.
        Wenn sie dann noch die Güte hätten mir zu erklären, wie ich als privatberson in Haushaltüblichen Mengen, so ca 8 kWh im Jahr, Strom zu den unglaublich günstigen Preisen dort erwerben könnte, dann könnte ich sogar ihre Argumentation nachvollziehen.
        Also Herr Diehl, wie geht das?
        (Die Frage, warum das nicht jeder macht, oder warum selbst diejeniegen EVUs die das können, Verluste mit ihren Wettbwerbstarifen einfahren, obwohl die teurer als den Börsenpreis verkaufen, die hebe ich mir dann für ihre Antwort auf )

        Also Herr Diehl, sie sind am Zug, wie komme ich an Börstenstrom zu Börsenpreise, als Privatkunde?

        Danke!

      • Hans Diehl sagte:

        Zum Börsenpreis haben Sie den Strom noch zu keiner Zeit bekommen.
        Sie sollen lediglich zu denen hier wechseln, bevor Sie sich beklagen

        Zitat aus der Studie.
        Durch einen Wechsel aus dem Grundversorgertarif in einen Wettbewerbstarif lässt sich im Durchschnitt der betrachteten Regionen – zumindest im ersten Jahr – pro Haushalt die Stromrechnung um circa  250 Euro senken.

      • Kurt Lowinski sagte:

        Hallo Herr Diehl,

        das Problem besteht in der aktuellen Struktur der Tarife, die im wesentlichen auf festen Preisen pro Energiemenge basieren. Das passte prima, als es früher noch Grundlast, Mittellast und Spitzenlast gab. Das hat sich ja heute durch die erneuerbaren dramatisch geändert und wird sich noch weiter ändern.

        Ich denke, man wird in Zukunft gar nicht an börsenorientierten Strompreisen auch für Endkunden herum kommen. Der Vertrag wird dann den Aufschlag auf den Börsenpreis definieren, und der Kunde kann Geld sparen, indem er Strom dann verbraucht, wenn er günstig produziert wird. Genau das wird ja bereits heute durch Hausautomation und Energiemanagement-Systeme im Kundenhaushalt bereits gemacht.

        Das System des Day-Ahead-Handels oder noch größerer Zeiträume im Vorfeld ist aus meiner Sicht ein Auslaufmodell, das nicht mehr zu einer modernen Energieversorgung passt.

      • Rainer Jacob sagte:

        …der Kunde kann Geld sparen, indem er Strom dann verbraucht, wenn er günstig produziert wird…

        Herzlich willkommen in der schönen neuen Energiewelt. Stromversorgung nach Wetterlage. Da müssen dann sicherlich auch die Arbeitsorganisation für die Betriebe und die Fahrpläne der Verkehrsunternehmen mitmachen. Wird halt Alles ein bisschen chaotischer… 😀

      • Rainer Jacob sagte:

        Herr Lowinski,

        ihr Beitrag zeigt schön an, wie Leute aus ihrer Richtung ticken: Sie wollen unser Last-geführtes Netz mit Einspeisemanagent umbauen zu einem Einspeise-geführten Netz mit Lastmanagent. Das sagen Sie mal dem deutschen Michel offen. Und erklären Ihm, was das praktisch für ihn bedeutet. Mit der Akzeptanz für eine „Energiewende“ könnte es dann schnell vorbei sein. Wollten Sie es ihm aber verschweigen machen Sie sich mMn der Volksverführung schuldig.

      • Peter Jensen sagte:

        …der Kunde kann Geld sparen, indem er Strom dann verbraucht, wenn er günstig produziert wird…

        Geschichten aus dem Traumland. 😀

        Kurt weiß gar nicht, welchen Widerspruch er da produziert. Es liegt aber daran, dass er nicht weiß, wie der Strompreis zustande kommt. Er verwechselt Ursache und Wirkung. Er meint, der Strom würde irgendwie günstig produziert und dann könnten alle Ver´braucher diesen günstigen Strom nutzen.
        Er sollte sich mal von Herr Diehl den M-O-Effekt und die Preisbildung an der Börse erklären lassen.
        Ob Kurts Intelligenz ausreicht, diesen Sachverhalt mal durchzuspielen? Helfen wir ihm mal…
        Nehmen wir an, die technischen Voraussetzungen wären gegeben, dass Haushaltsgeräte in Abhängigkeit vom Strompreis laufen. Sagen wir, ab morgen wäre das möglich.
        Heute melden also die Netzbetreiber ihren Bedarf je 1/4-Stunden für morgen. Da sie noch nicht wissen, wieviele Haushaltsgeräte morgen angehen, gehen sie vom normalen Bedarf für die Mittagszeit aus.
        Es ist für morgen mittag Sonne angesagt, daher ist der Preis für Strom morgen mittag niedrig (denn viele PV-Anlagen produzieren).
        Die Smart-Meter in den Haushaltsgeräten melden also nun billigen Strom für morgen mittag. Und plötzlich rattern 10 oder 20 Mio Waschmaschinen in Deutschland um 13 Uhr los, weil da der Strom günstig ist. Das übersteigt natürlich den vorhergesagten Bedarf und so steuern die Netzbetreiber teure Regelenergie bei. Uuuups, da hat der Haushalt plötzlich den billigen Börsenstrom und die teure Regelenergie auf der Rechnung. Es sollte doch eigentlich billiger werden?
        Nun sind die Netzbetreiber nicht dumm und lernen schon am ersten Tag, dass wohl morgen um die Mittagszeit wieder mehrere Mio Waschmaschinen angehen werden, wenn die Sonne scheint. Sie melden als höheren Bedarf an. Aber was passiert nun? Jetzt melden plötzlich die Kraftwerksbetreiber auch teure Gaskraftwerke an, um den Bedarf zu decken. Der Preis steigt. Und da es nun nicht mehr billig ist, starten auch die Mio Waschmaschinen nicht

      • Peter Jensen sagte:

        Was nun? Es ist zuviel Energie verkauft worden. Denn es wurde mit Mio Waschmaschinen gerechnet, die nun aber nicht anspringen, denn der Preis ist gar nicht billig. Das gibt wieder teure Regelenergie, diesmal negative Regelenergie.
        Und so geht das Tag für Tag.
        Kurt hält sich wohl für so schlau, dass er der einzige wäre, der die Gunst der niedrigen Preise nutzt. Aber er will ja, dass alle das nutzen können. Also wird es die niedrigen Preise gar nicht mehr geben, wenn alle gleichzeitig auf günstige Preise setzen. Denn dann steigt ja die Nachfrage. Und damit wieder der Preis.
        Kurt versteht nicht den zeitlichen Versatz zwischen Preisbildung (heute für morgen) und Lastabruf morgen.
        Das passiert eben, wenn man in ideologischen Träumen schwelgt, die mit der Realität nichts zu tun haben. 😀

      • Kurt Lowinski sagte:

        Die Strombörse ist auch nur ein temporäres Instrument – in Europa existiert die erst seit dem Jahr 2000.

        Wenn sie eine schraube in die wand schrauben wollen, benutzen sie dann sich den Hammer, nur weil sie gerade keinen Schraubenzieher haben? Reicht ihre Intelligenz dafür, Peter?

      • Peter Jensen sagte:

        Okay, noch ein kleiner kostenloser Nachhilfekurs für Kurt in Geschichte.

        Die Strombörse existiert deshalb erst seit 2000, weil erst Ende der 90er die Strommärkte liberalisiert wurden. Vorher machte eine Strombörse in Westeuropa keine Sinn.
        In Skandinavien gab es die Strombörse schon ein paar Jahre früher, weil die mit der Liberalisierung schon früher dran waren als die Westeuropäer.

        Übrigens, Smartphones gibt es auch erst seit ein paar Jahren. Sind Smartphones deswegen für sie auch nur ein temporäres Instrument?

      • Rainer Jacob sagte:

        Herr Lowinski,

        „Die Strombörse ist auch nur ein temporäres Instrument….“

        Selbst, wenn das stimmte???, verstehe ich nicht so recht, was Sie damit zum Ausdruck bringen wollen.

      • Peter Jensen sagte:

        Kurt sagt:

        „Das passte prima, als es früher noch Grundlast, Mittellast und Spitzenlast gab.“

        Kurt, es gibt auch heute noch Grundlast, Mittelllast und Spitzenlast. Woher haben sie ihre Info, dass es die nicht mehr gibt?

        Herr Diehl weißt zB ständig daraufhin, dass PV die Preise zur Spitzenlast am Mittag senkt. Was denn nun? Gibt es noch Spitzenlast oder nicht?

        Also ichweiß ja die Antwort. Herr Diehl hat recht. Die PV senken am Mittag zur Spitzenlast die Preise. Er zieht zwar daraus die falschen Schlussfolgerungen, aber den Sachverhalt beschreibt er richtig.

      • Rainer Jacob sagte:

        Herr Diehl 7.8. 10:36,

        – zumindest im ersten Jahr –

        RICHTIG, diese Einschränkung. Viele Ersatzversorger loben einen Bonus aus, den sie EINMALIG nach 12 Monaten Strombezug bei ihnen gewähren. Im zweiten Strombezugsjahr sind sie dann kaum günstiger als der Grundversorger.

      • Hans Diehl sagte:

        @Martin
        Zum Börsenpreis haben Sie den Strom noch zu keiner Zeit bekommen.
        Sie sollen lediglich zu denen hier wechseln, bevor Sie sich beklagen

        Zitat aus der Studie.
        Durch einen Wechsel aus dem Grundversorgertarif in einen Wettbewerbstarif lässt sich im Durchschnitt der betrachteten Regionen – zumindest im ersten Jahr – pro Haushalt die Stromrechnung um circa  250 Euro senken.

      • Martin sagte:

        Herr Diehl, zum letzten Mal, dann legen sie doch endlich die Kalkulation offen, von der sie mich beständig und penetrant zu überzeugen suchen.
        Sie verweisen auf eine Studie, die sagt, ich „könnte eventuell im ersten Jahr“ Geld sparen.
        Ob ich das wirklich kann, oder ob das nur Geschwätz von ihnen ist, kann man in 2 Minuten, nach Bekanntgabe des Tarifes, herausfinden.

        Also nochmal, ich bin bei Yellow, ca. 25 Cent kW/h + 7€ Grundgebühr.
        Wo kann ich 250 Euro sparen, ich bitte nach wie vor um Aufklärung,

      • Rainer Jacob sagte:

        Herr Diehl,

        kleine Korrektur: Der „Sonnencent“ ist nicht freiwillig, sondern integraler Bestandteil des Arbeitspreises bei EWS! Wählen können Sie lediglich, ob Sie 0,5 – 1 oder 2 Cent zahlen.

      • Martin sagte:

        Herr Diehl,

        sie leiden offensichtlich an selektiver Warnehmung, das ist aber für Ideologen leglicher coloeur nur selbstverständlich.

        Behaupten sie in einem Beitrag, meine hohen Strompreise wären rein aufgrund meiner Wechselunwilligkeit in den „Wettbewerbstarif“ geschuldet, findet sich ein paar Beiträge weiter folgendes Zizat von ihnen:
        „Dabei wurde eine deutliche Zweiteilung der Tariflandschaft im Endkundengeschäft ausgemacht. Bei denbetrachteten Wettbewerbstarifen waren Vertriebskosten und Gewinn negativ. Sie fielen über den Betrachtungszeitraum von 2009 bis 2013 sogar, was zu Verlusten der Energieversorger bei der Belieferung von Neukunden mit Strom führt. Dies lässt auf einen hohen Wettbewerbsdruck bei der Neukundengewinnung schließen. Auf der anderen Seite konnten Grundversorger selbst in Regionen mit hohem Wettbewerbsdruck in den vergangenen vier Jahren ihre Erlöse für Vertriebskosten und Gewinn um bis zu 87 Prozent steigern.!
        Zitat Ende.

        Zuersteinmal hat jeder Kunde seinen Vertrag selber unterschrieben, da von Abzocke kann, ihm Zeitalter von Internet und Vergleichsportalen, nur jemand wie sie sprechen.
        Was noch garnicht in ihrer „Studie“ betrachtet worden ist, ist das Verhältnis von Grund zu Wettbewerbstarif. Das die EVUs Wettbewerbstariffe mit Verlust! anbieten, ist der Studie auch egal.
        Was meinen sie den, was passiert, wenn alle in den Wettbwerbstarif wechseln?
        Zumal sie einen Satz weiter von sich geben, das sie gerne mehr für ihren Strom bezahlen, aus persönlichen Gründen.

        Noch ein letztes Mal, bitte nennen sie mir den Tarif, in dem ich den Strom wieder zu Preisen von 2000 einkaufen kann.

      • Martin sagte:

        Und eine letzte Sache noch Herr Diehl…
        Da ich ja nach ihrer Aussage nicht bereit bin, in einen ach so günstigen Wettbewerbestarif zu wechseln.
        Wenn sie so freundlich wären, mir ihren Stromanbieter zu nennen?
        Ich würde gerne dort einen Vertrag abschliessen, deshalb interessieren mich die Konditionen.
        Offensichtlich gibt es Strom dort ja wesentlich günstiger, als zu den von mir erwähnten 28 Cent / KWh.

        Vielen Dank 🙂

    • Kurt Lowinski sagte:

      Diese lächerliche Propaganda der Energiewirtschaft, Kohle- und Atomstrom sei in der Erzeugung und Entsorgung sauber, muss man sich wirklich nicht antun. Wer das glaubt, glaubt auch noch an den Weihnachtsmann 😉

      Antworten
      • Peter Jensen sagte:

        Na jedenfalls sind sie so sauber, dass wir in einem der saubersten Länder der Welt leben mit der saubersten Luft, dem saubersten Wasser, den gesündesten Wäldern usw… Wo leben sie, Kurt? 😀

        Und in Herstellung der Kraftwerke und Erzeugungvon Strom und Entsorgung sind Atom- und Kohlestrom nicht „schmutziger“ als Strom aus PV- und Windanlagen.

      • Peter Jensen sagte:

        Na jedenfalls sind sie so sauber, dass wir in einem der saubersten Länder der Welt leben mit der saubersten Luft, dem saubersten Wasser, den gesündesten Wäldern usw… Wo leben sie, Kurt? 😀

        Und in Herstellung der Kraftwerke und Erzeugungvon Strom und Entsorgung sind Atom- und Kohlestrom nicht “schmutziger” als Strom aus PV- und Windanlagen.

      • Kurt Lowinski sagte:

        Und wie sie wissen ist es schlicht eine dreiste lüge zu behaupten, kohle- und Atomstrom sei sauber. Aber diese ideologisch verblendeten Sprüche der Energiewirtschaft nimmt ihnen hier niemand ab.

      • Martin sagte:

        Das hängt sehr von ihrer Definition von „sauber“ ab.
        Biogasanlagen sind, z.B. selbst unter dem Gesichtspunkt CO2 einsparungen alles andere als sauber, stichwort nachgärbottiche etc.
        Falls sie auf die Gefärhrdung von Menschenleben hinauswollen, bei Atomkraft ist in Deutschland noch nie jemand tödlich verletzt worden, es sind aber schon so einige Handwerker vom Dach gefallen beim installieren der ach so sauberen PV Platten.
        Wie sie es drehen und wenden, sauber ist ein sehr unscharfer Begriff.
        Geht man rein nach toten und verletzten der Energieerzeung der letzten 60 Jahre, ist Atomkraft die mit Abstand „sauberste“ da am wenigsten tödliche Form der Energieumwandlung pro Energieeinheit.
        Wird ihnen so nur niemand im Anti Atom Workhop beigebracht haben, aber einmal Wikipedia lesen reicht 😉

      • Peter Jensen sagte:

        Kurt, wir haben nie behauptet, Stromerzeugung aus AKW und Kohlekraftwerken wäre „sauber“.

        Diesen Begriff nutzen sie und die EE-Ideologen. Wir zeigen ihnen nur immer wieder, dass die Erzeugung von Strom aus PV und WKA genauso „sauber“ oder „schmutzig“ ist wie die aus AKW und Kohlekraftwerken.
        Für mich gibt es keinen sauberen oder schmutzigen Strom. Das sind ideologische Begriffe, die sie ins Spiel bringen.
        Für mich gibt es nur Strom. Und der muss effektiv und effizient erzeugt werden.
        Bei ihnen geht es darum, die Welt zu retten und das Klima zu schützen. Sie verfolgen also in der Stromerzeugung völlig andere Ziele als eine effektive und effiziente Stromerzeugung. Das ist Ideologie!

      • Kurt Lowinski sagte:

        Was soll denn diese dämliche Feststellung? „Strom ist Strom“…

        T-Shirts sind T-Shirts. Ob sie unter Menschenunwürdigen Umständen unter Kinderarbeit produziert wurden ist ihnen dabei demnach wohl auch egal?

        Strom ist NICHT gleich Strom – denn produziert in konventionellen Kraftwerken oder Kernkraftwerken versaut er unseren Planeten bei seiner Herstellung. Erneuerbar erzeugter Strom tut das nicht.

      • Martin sagte:

        Ihr toller „EE“ Strom ist keineswegs so „Sauber“ wie sie ihn gerne hätten.
        Bei der Herstellung von z.B. Windrädchen werden jede Menge seltene Erden verwendet, wie eine solches Tagebauwerk aussieht, können sie sich gerne mal in China ansehen.
        Bedingt durch die limitierte Lebensdauer und die miserabele Energiedichte, wird für PV und WKA mehr! Umwelt zerstört, als durch Kohlekraftwerke oder AKWs.
        Die entsprechenden Argumente finden sie weiter oben im Text.
        Wenn sie die gelesen und verstanden haben, dann können wir weiterdiskutieren, mit einem simplen herunterbeten ihres Katechismus ist es leider nicht getan.
        Das Gegenteil von gut gemacht ist halt leider immer noch gut gemeint…

      • Kurt Lowinski sagte:

        Schön, dass da die deutschen Hersteller die hier überwiegend eingesetzt werden das Problem erkannt und beseitigt haben.

        Bei Wikipedia ist zu lesen:
        “Einige Hersteller, wie zum Beispiel Senvionund Enercon weisen ausdrücklich darauf hin, dass in ihren Generatoren kein Neodym eingesetzt wird.[93] Andere Hersteller wie Vestas und GE, die in ihren Anlagen zuvor Neodym-Eisen-Bor-Permanentmagnete einsetzten, kündigten 2013 bei neu entwickelten Anlagentypen die Rückkehr hin zu den doppelt-gespeisten Asynchrongenerator ohne Permanenterregung an.“

        Also kein Problem, wie sie sehen, wenn es um deutsche Windkraftanlagen geht.

      • Kurt Lowinski sagte:

        Und Energiedichte spielt keine Rolle, weil Platz sowieso im Überfluss vorhanden ist (pv) und Flächenverbrauch minimal ist (Windkraft).

      • Peter Jensen sagte:

        Irgendwie sind die Kommentare hier durcheinander gerutscht. Die Antworten jedenfalls finden sich weiter oben, falls es jemanden interessiert, wie „minimal“ der Flächenverbrauch von WKA ist. 😀

  52. Hans Diehl sagte:

    Rainer Jacob sagt;
    Nach der Logik von agora, werden wir also dann, wenn die Börsenpreise häufig negativ sind, auch noch Geld zu unserem Strombezug dazu bekommen –

    @ Nein Herr Jacob, das wollen wir nun nicht, die sollen ja auch noch was verdienen. Wenn die Umlage in etwa kompensiert wird, sind wir schon zufrieden. Nicht zufrieden mit dieser Entwicklung dürften die EEG Kritiker sein, das ist wieder ein Giftpfeil weniger im Köcher. Dem Herrn Jensen hats offensichtlich auch schon die Sprache verschlagen, nach dem ihm der ahnungslose „Dummkopf“ Diehl einen Tipp gegeben hat, wie er den lästigen Zahlungen für die EEG Anlagenbetreiber aus dem Wege gehen kann. Müsste halt nur in den Medien mehr publik gemacht werden. Wenn die Umlage um 0,x Cent steigt, können die Schlagzeilen nicht groß genug sein.

    Können Sie sich vorstellen, wie man da im Karree springen würde, wenn ich noch die Möglichkeit hätte auf diese Studie im EIKE Forum hinzuweisen.

    Antworten
  53. Hans Diehl sagte:

    Herr Peter Jensen sagt.
    Herr Diehl, sie überschätzen sich maßlos! Weder hat mir ihr Hinweis auf ihren Versorger die Sprache verschlagen noch würde jemand bei EIKE im Karree springen wegen ihnen.

    @ Herr Jensen.
    Nicht wegen mir, sondern wegen dieser Studie.
    Übrigens habe ich nicht auf meinen Versorger hingewiesen, sondern Ihnen empfohlen zu einem Anbieter zu wechseln, der die von den EE ( auch von meiner Anlage ) gesenkten Beschaffungskosten an Sie weiter gibt, damit das Gejammere, Sie müssten meine Vergütung bezahlen endlich mal aufhört.
    Was mein Versorger betrifft, das lassen Sie mal meine Sorge sein. Ich bezahle übrigens bei denen einen sog. Sonnencent extra, damit fördern die neue Anlagen. Die EWS sind die Stromrebellen aus Schönau, die Pioniere der Energiewende.
    Wen es interessiert kann mal danach googln.

    Peter Jensen sagt.
    Ihre EWS reichen wohl kaum gesunkene Börsenpreise an die Kunden weiter, sondern eher die maßlos überzogenen Einspeisegebühren, die diese im “Mitnahmeeffekt” von allen Kunden einziehen.

    @ Herr Jensen
    Haben Sie denn nicht die Studie gelesen, die ich gepostet habe. Da steht ganz klar drin, dass die niedrigen Beschaffungskosten die Umlage sogar „Überkompensieren“ Wenn Sie dann von überzogenen Einspeisegebühren schreiben, können Sie mal sehen, wie viel Preissenkungs Potenzial in den EE steckt.
    Ich erinnere an die Untersuchung, die schon 2007 erfolgte.
    Siehe hier:http://www.sfv.de/artikel/wind-_und_solarstrom_senken_den_strompreis_der_merit-order_effekt.htm
    Zitat:
    Für jede Stunde des Jahres ergeben sich andere Angebote und Nachfrageverhältnisse, unterschiedliche Börsenpreise und unterschiedliche Entlastungen durch die Einspeisung von Wind- und Solarstrom.
    Zur endgültigen Beurteilung, wie stark Wind- und Solarstrom den Strompreis entlasten, ist deshalb eine Untersuchung aller 8760 Stunden des Jahres erforderlich. Eine Untersuchung des IfnE (Ingenieurbüro für neue Energien) vom November 2007 im Auftrag des Bundesumweltministeriums ergab eine Senkung des Großhandelspreises durch alle Erneuerbaren Energien für das Jahr 2006 mit einem Volumen von bis zu 5 Mrd. Euro. Zieht man davon die gesamte Einspeisevergütung nach EEG für den Windstrom und alle anderen Erneuerbaren Energien ab, so ergibt sich immer noch eine Netto-Ersparnis von ca. 2 Mrd Euro. Zitat Ende.

    Peter Jensen sagt:
    Wie hoch ist eigentlich ihr “Mitnahmeeffekt” an der Börse? Kriegen sie noch die Höchstförderung von 0,56 ct/kWh? Da ist ihr “Mitnahmeeffekt” ja größer als 50 ct/kWh! Und sie beschimpfen Kraftwerksbetreiber, die – im Gegensatz zu ihnen – im harten Wettbewerb stehen und sich mit 1 oder 2 ct “begnügen” müssen. Sie Heuchler!

    @ Herr Jensen
    Wenn Sie es noch nicht bemerkt haben sollen. Ich beschimpfe keinesfalls die Kraftwerksbetreiber, sondern leuchte lediglich in die Dunkelkammer der Strompreisgestaltung, und die darin stattfindende Diskreditierung der EE.
    Wenn ich dabei feststelle, dass die EE durch den Merit Order Effekt die Beschaffungskosten in dem Maße senken, dass die Umlage Überkompensiert wird, ist das keine Kritik an den Kraftwerken, sondern lediglich eine Öffentlichmachung der Tatsache, dass die EE gar keine Preistreiber sein können, wie sie immer dargestellt werden.

    Peter Jensen sagt:
    Mal davon abgesehen, dass ihre Propaganda-Wortschöpfung “Mitnahmeeffekt” völlig fehl am Platze ist, aber da sie ja nun mal auf dieses Wort zu stehen scheinen…

    Q Herr Jensen
    Der Begriff Mitnahmeeffekt stammt nicht von mir.
    Wie würden Sie es denn nennen, wenn ein AKW, das für sagen wir 3 Cent produziert mit 8 Cent bezahlt wird, nur weil für die letzten noch benötigten Kwh ein Gaskraftwerk mit 8 Cent zum Einsatz kommt.

    Peter Jensen sagt.
    Die Dummheit, die aus ihrer und der grünen EE-Ideologie spricht, verschlägt mir regelmäßig die Sprache.

    @ Herr Jensen.
    Ich denke es ist eher die Realität die Ihnen die Sprache verschlägt, zu der Studie haben Sie nämlich noch keine Worte gefunden. Hiier, zur Erinnerung. http://www.agora-energiewende.de/themen/die-

    Peter Jensen sagt.
    Zum Glück sind dem “Spaß” natürliche Grenzen gesetzt und der EE-Spuk ist bald vorbei! –

    @ Herr Jensen
    Wenn Sie sich da nicht irren. Habe gerade dieser Tage mit einem Solateuer gesprochen, der meinte, das Interesse geht auf Eigenverbrauch, und Wärmepumpe. Da wird selbst bei den über 10 Kwp Anlagen die Belastung durch die Umlage nicht viel ändern, weil die in den kommenden Jahren eher sinkt. Es sei den man steuert t vorzeitig dagegen.

    Antworten
    • Martin sagte:

      Herr Diehl,

      was meinen sie wohl, warum auf diesem Blog so sehr Stimmung gegen die „EEG-Deform“ gemacht wird?
      Warum meinen sie, haben alle Solaranlagen Hersteller Probleme?
      Warum wohl hat SMA im ersten Quartal Verlust gemacht?

      … Der Spuk ist tatsächlich bald vorbei, das einzige Geschäftsmodell was sich für die Solarbranche noch gelohnt hätte wäre der parasitäre Eigenverbrauch gewesen.
      Und da hat Gabriel einen Riegel vorgeschoben. Für institutionelle Anleger lohnt Solar heute schon nicht mehr, und die Gründe hat ihnen Herr Jensen auch schon vorgerechnet.

      Antworten
  54. Markus Ohlendorf
    Markus Ohlendorf sagte:

    Hallo Herr Jensen,

    wir haben einige Beschwerden von Usern erhalten, die sich über Ihren in Einzelfällen unsachlichen Ausdruckston beschweren. Aus diesem Grund mussten wir einige Ihrer Kommentare unter diesem Beitrag löschen.
    Wir möchten Sie höflichst darum bitten, sachlich zu bleiben und unsere Netiquette zu beachten (http://www.sma-sunny.com/blog-regeln/).
    Sonst sehen wir uns gezwungen, weitere Kommentare zu löschen.

    Viele Grüße
    Markus Ohlendorf

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Achso, man braucht sich also nur über jemanden zu beschweren und behaupten, er verstoße gegen irgendwelche Blogregeln.
      Dann beschwere ich mich jetzt mal über Herrn Diehl, denn der verletzt hier permanent die ungeschriebene Blogregel Nr. 1, die für alle Blogs gilt: nämlich den Gegenüber ernst zu nehmen und eine ernsthafte Diskussion zu führen. Herr Diehl lässt dies alles vermissen, weil er ständig und widerholt Unwahrheiten verbreitet (die ich hier im Blog schon ALLE richtiggestellt habe), indem er absichtlich meine und andere Kommentare fehlinterpretiert und indem er ständig vom Thema ablenkt und „Nebenkriegesschauplätze“ eröffnet und damit die Diskussion um’s Thema verhindert. Deswegen darf er auch bei EIKE nicht mehr schreiben.
      Ist ihnen sein Diskussionsstil schon mal aufgefallen? Er behauptet irgendwas… dann widerlege ich ihm das und anstatt sich dazu zu äußern, kommt er mit einem anderen Thema. Darauf antworte ich ihm und was macht er, er kommt wieder mit einem anderen Thema!
      Ich weiß nicht, wie oft er hier schon ungefragt und auch unpassend seine Erkenntnisse zum M-O-Effekt an der Strombörse zum Besten gegeben hat. Etwas, dass kein Mensch bezweifelt hat.
      Und da nützt es auch nichts, wenn er verbale Schleifchen um seine Kommentare bindet oder Puderzucker drüber streut… es bleibt sehr unangenehme „Diskussionskultur“. Und ich bemühe mich wirklich sachlich zu bleiben, aber manchmal nervt er einfach und dann muss man Herrn Diehl seine Ahnungslosigkeit auch mal „direkt ins Gesciht“ sagen dürfen. Denn es ist die Wahrheit, wie ich an mehrern Beispielen gezeigt habe. Und meine Kommentare sind nicht pauschal beleidigend, sondern immer im Einzelfall begründet.
      Ich muss mir hier auch einiges anhören und jammere aber nicht nach Mama, also nach einer Zensur!
      Im Übrigen sind sicher eine Menge Leute ganz anderer Meinung, was meine Kommentare angeht. Das ist immer subjektiv.
      Also löschen sie jetzt Herrn Diehl’s Kommentare, da ich sie persönlich beleidigend empfinde?

      Antworten
      • Hans Diehl sagte:

        Herr Jensen
        Zu nächst einmal, ich war es nicht der sich beschwert hat, das kann Ihnen die Admin. bestätigen. .Ich habe mich zwar gewundert, wie schnell Sie Ihre gute Kinderstube verlassen, wenn Ihnen was nicht ins Konzept passt, hat mich aber persönlich nicht getroffen, im Gegenteil, ich hatte ja mal geschrieben, wer schreit hat Unrecht..

        Aber nun mal zu der Kritik an meinem Diskussionsstiel. Ich bin ja noch nicht lange in diesem Blogg, und hab mir mal die Mühe gemacht viele Ihrer mehrjährigen Beiträge zu lesen.
        Sie ziehen da mit einer Breitseite über alles was mit dem EEG und der Energiewende zu tun hat her, und wundern sich dann, wenn die „Schüsse“ in dieser Form zurückkommen.

        Was den Merit Order Effekt ( MOE ) betrifft, haben Sie leider immer noch nicht verstanden, dass der – ausgelöst von den EE – das A und O der gesamten Energiewende darstellt Die EE knabbern in Form des MOE kontinuierlich an den Konventionellen, ohne dass das „Abgeknabberte“ sichtbar bei ihnen an käme, wenn das diese von mir gepostete Studie es nicht deutlich machen würde.
        Dieser Prozess wird aus guten Gründen von der konventionellen Stromwirtschaft allzu gerne totgeschwiegen. Wird sich aber nicht mehr länger Geheim halten lassen, wenn der Anbieterwechsel mal ins Rollen kommt.

        Die Studie zeigt eindeutig, dass der EE Strom durch den MOE die Großhandelspreise in dem Maße senkt, das der Umlagen relevante Effekt des niedrigen Börsenpreises Überkompensiert wird.
        Was übrigens auch mit dieser Grafik bestätigt wird.
        http://www.photovoltaikbuero.de/Portals/0/Auszahlung%20versus%20EEG-Umlage-Grafik%20Eva_1.jpg

        Mit anderen Worten, die Umlage ist schon lange kein Parameter mehr für eine Kostenbetrachtung der EE, und schon gar nicht ein Grund sie als Preistreiber darzustellen.

        Jetzt werden Sie wieder mit der alten Leier kommen, was machen wir wenn keine Sonne scheint oder kein Wind weht..
        Da sage ich Ihnen lassen Sie der Entwicklung ihren Lauf. Als die ersten Autos auf der Straße waren, wäre doch auch keiner auf die Idee gekommen zu fragen, warum die noch kein automatisches Getriebe haben.

        Die Energiewende heißt ja nicht so,weil alles beim Alten bleiben soll, schauen Sie mal was ich dem Herr Jacob dazu geschrieben habe.

        Übrigens wenn mir diese Studie eine Woche früher in die Hände gekommen wäre, und ich diese bei EIKE gepostet hätte, wäre ich da schon eine Woche früher raus geflogen. Da ging es nämlich auch um Strompreiserhöhungen wegen dem Ökostrom.Wenn man bei EIKE der Realität zu nahe kommt bedeutet das Lizenzentzug.

  55. Hans Diehl sagte:

    Martin sagt:
    Der Spuk ist tatsächlich bald vorbei, das einzige Geschäftsmodell was sich für die Solarbranche noch gelohnt hätte wäre der parasitäre Eigenverbrauch gewesen.
    Und da hat Gabriel einen Riegel vorgeschoben. Für institutionelle Anleger lohnt Solar heute schon nicht mehr, und die Gründe hat ihnen Herr Jensen auch schon vorgerechnet.

    @ Herr Martin, ich nehme an, dass es Ihr Zuname ist. Warum haben Sie Probleme mit Ihrem vollen Namen ???
    Ich betreibe seit 1992 auf meinem EFH eine kleine PV Anlage, und verfolge seit dem die Bemühungen der konventionellen Stromwirtschaft und deren Lobbyisten, die lästigen Emporkömmlinge, die EE im Zaum zu halten.Anfangs geschah das noch auf arrogante Weise mit Veröffentlichungen, wie mehr als mit 0,x% würden die Erneuerbaren am Strommarkt keine Rolle spielen. Später musste man schon vorm Europäischen Gerichtshof erfolglos klagen.Was das alles gebracht hat, können Sie ja an der Entwicklung ablesen.
    Gegenwärtig befinden sich die Konventionellen in einer „Panikphase“ wo mit allen Mitteln versucht wird zu retten was noch zu retten ist.
    Es wird zwar etwas langsamer gehen, aber aufzuhalten ist der „Spuk“ nicht mehr.
    Ich verfolge den Trend schon einige Jahre im Photovoltaikforum, wo Interessenten ihre Pläne diskutieren, und sich gegenseitig profihaft beraten. Da erscheint mir ein Beitrag eines Users aus Östereich symtomatisch für den Eigenverbrauch.
    Zitat:
    Ich hatte eines der ersten NEDAP Geräte bei mir in Betrieb (zumindest in Österreich). Damit habe ich schon einige Jahre Erfahrung. Bei mir hatte der 50SB/BS noch einen Listenpreis von ca. 7000.- Euro (exkl. Ust).
    Es war und ist mir völlig egal ob sich das rechnet. Ich WILL das einfach haben und es ist mir wichtig ein Stückchen Unabhängigkeit zu haben. Gestern gab es hier ein Gewitter. Alle hatten keinen Strom, nur wir hatten einen. Wie wollt ihr das monetär bewerten?
    Auch die berühmten Alufelgen am Mercedes müssen sich nicht rechnen, warum also das Speichersystem?  Zitat Ende.
    Unterschätzen Sie mal nicht den Status „Unabhängig“ in Ihrer „Spuk Betrachtung“.

    Was noch dazu kommt sind die E-Autos, natürlich betankt mit EE Strom. Ich kann mir Vorstellen, dass die Mineralölwirtschaft schon an einem Verhinderungs Konzept arbeitet.
    http://www.strom-laden.info/Stromladestationen-Ost.html

    Ein generelles Problem ist halt, dass in der Öffentlichkeit zu wenig bekannt wird, dass die EE eigentlich das Gegenteil von Preistreibern sind, wie man der von mir geposteten Studie entnehmen kann.
    Zur Erinnerung: http://www.agora-energiewende.de/themen/die-energiewende/detailansicht/article/zusammenhang-von-stromboersenpreisen-und-endkundenpreisen/

    Wird sich auch nicht ändern, solange die ganzseitigen Anzeigen der Stromwirtschaft, der Realität im Wege stehen.

    Antworten
  56. Hans Diehl sagte:

    Martin sagt.
    Insbesondere ihr Kommentar:
    “Sie und die EE-Fans wollen uns immer weis machen, dass wir vor der sog. Energiewende in einem Land gelebt hätten, indem wir uns unter der Knechtschaft böser Energieversorger befunden hätten, die uns ausgeraubt und unser Land zerstört hätten! Weiter kann man mit dieser Meinung von der Realität nicht weg sein! Typisch für Ideologien!

    Herr oder Frau Martin.
    Könnten Sie mal einen Beitrag nennen von dem Sie dies obige Erkenntnisse abgeleitet haben

    Martin sagt:
    Vor dem EEG Unsinn habe ich meinen Strom für 12Cent die KWh bezogen, mittlerweile bezahle ich 28, aber Herr Diehl will uns einreden, das EEG hätte die Preise gesenkt
    @ Herr oder Frau Martin…
    Sie haben tatsächlich nur die Beiträge von Herrn Jensen gelesen, deshalb sind Sie auch nicht auf dem Laufenden.
    Jetzt genau aufgepasst, dass Sie künftig nicht noch einmal was falsches erzählen.
    Sie können das EEG nicht verantwortlich machen, wenn die meisten Versorger , die von den EE gesenkten Beschaffungskosten für sich behalten und nicht an ihre Kunden weiter geben.
    Schauen Sie mal hier:
     -http://www.agora-energiewende.de/themen/die-energiewende/detailansicht/article/zusammenhang-von-stromboersenpreisen-und-endkundenpreisen/
    Bei einer Betrachtung des Zusammenhangs von Börsenpreis, EEG-Umlage und Endkundenpreis konnte gezeigt werden, dass ein fallender Börsenpreis zwar eine höhere EEG-Umlage bewirkt. Allerdings sinken dabei auch die Beschaffungskosten – zumindest mit einem durch die Beschaffungsstrategie bedingten zeitlichen Versatz. Sofern die Energieversorger die gesunkenen Beschaffungspreise an die Endkunden weitergeben, kann der Kostenrückgang bei der Beschaffung den börsenpreisbedingten Anstieg der EEG-Umlage überkompensieren.

    Auf der anderen Seite konnten Grundversorger selbst in Regionen mit hohem Wettbewerbsdruck  in den vergangenen vier Jahren ihre Erlöse für Vertriebskosten und Gewinn um bis zu 87 Prozent steigern. Zitat Ende.

    Also schnellstens zu dem Anbieter wechseln der die von den EE gesenkten Preise an Sie weiter gibt und nicht nur meckern.
    Übrigens wenn Sie das suchen, was Sie seit dem EEG zu viel bezahlen, das steckt in den 87%.

    Antworten
    • Martin sagte:

      Herr Diehl,

      ich würde sie freundlich bitten, die von ihnen verlinkte Studie doch einmal genau und unvoreingenommen zu lesen.
      Und was stellen sie da fest, genau, der Kunde kann beim Wechsel von einem Grundversorger in einen Wettbewerbstarif sparen. Und das bedeuted im umkehrschluss, sind sie schon in einem Wettbewerbstarif, dann sparen sie genau wieviel?

      Wenn sie die konkreten Zahlen suchen, empfehle ich ihnen Wikipedia.
      Der Strompreis für private Haushalte hat sich seit 2000 verdoppelt.
      Der Anteil an Steuern und Gebühren ist von 40% auf 52% gestiegen, und 25% des Strompreises sind rein die Kosten des EEGs.

      Anstatt ihrer seltsamen Studie glauben zu schenken, die sie noch nichteinmal verstehen, sind die wahren Preistreiber doch sehr einfach zu identifizieren.
      -> Der Staat und das EEG.

      Antworten
  57. Martin sagte:

    Sehr geehrte(r) Herr oder Frau Diehl,

    Falls sie die von Ihnen verlinkte Studie aufmerksam gelesen und auch verstanden hätten,
    Dann wäre Ihnen eventuellgefallen, das dort lediglich der Grundversorgertarif als überteuert dargestellt wird. Einsparungen beim Wettbewerbstarif sind Null.
    Soviel zur Qualität ihrer Beiträge.

    Antworten
  58. Hans Diehl sagte:

    Martin sagt:
    Sehr geehrte(r) Herr oder Frau Diehl,
    Falls sie die von Ihnen verlinkte Studie aufmerksam gelesen und auch verstanden hätten,
    Dann wäre Ihnen eventuellgefallen, das dort lediglich der Grundversorgertarif als überteuert dargestellt wird. Einsparungen beim Wettbewerbstarif sind Null.
    Soviel zur Qualität ihrer Beiträge.
    @ Martin
    Na was habe ich da nicht verstanden, wenn ich Ihnen rate zu denen mit den „Wettbewerbstarifen“ zu wechseln. Sie wollen doch den Markt oder??? Jetzt mischen die EE den Oligopol etwas auf, da gefällt Ihnen die Studie nicht, die das ans Tageslicht bringt.
    Damit Ihnen klar wird, wer da was nicht verstanden hat, hier die Definition für Grundversorgertarif:
    Zitat: Die Grundversorgung bei Strom ist der Tarif, in den jeder Stromkunde automatisch eingestuft wird, wenn er sich nicht aktiv für den Wechsel in einen anderen Tarif entscheidet. Doch der Grundversorgungstarif ist meist sehr teuer Zitat Ende.
    Na dann mal los auf die Suche wo Sie den durch die EE gesenkten günstigsten Strom bekommen.Wenn Sie noch tiefer in die Materie einsteigen, wird die Realität Sie noch zu einem EE Fan werden lassen.

    Hier ein Zitat aus der Studie, was Ihnen beim Verständnis behilflich sein kann.:
    Zitat:Dabei wurde eine deutliche Zweiteilung der Tariflandschaft im Endkundengeschäft ausgemacht. Bei den betrachteten Wettbewerbstarifen waren Vertriebskosten und Gewinn negativ. Sie fielen über den Betrachtungszeitraum von 2009 bis 2013 sogar, was zu Verlusten der Energieversorger bei der Belieferung von Neukunden mit Strom führt. Dies lässt auf einen hohen Wettbewerbsdruck bei der Neukundengewinnung schließen.

    Wenn Sie zu viel bezahlen, dann nicht wegen dem EEG Strom, sondern wegen der 87% mehr Erlöse aus dem Grundtarif.
    Die profitieren von den „Wechselunwilligen“ wie Sie.

    Ein weiteres Zitat aus der Studie:
    Auf der anderen Seite konnten Grundversorger selbst in Regionen mit hohem Wettbewerbsdruck  in den vergangenen vier Jahren ihre Erlöse für Vertriebskosten und Gewinn um bis zu 87 Prozent steigern

    Ich erinnere an eine Begebenheit die ich dem Herrn Jensen schon gepostet habe.
    Ein, bei einem EVU Beschäftigter, aus meinem Bekanntenkreis hatte ich auf ein besonders günstiges Angebot seines Unternehmens angesprochen, mit dem Hinweis, dass das andere mit der Umlage bezahlen würden. Mit einem verschmitzten lächeln sagte er nur, die können ja zu uns wechseln.Muss ich ihnen noch mehr sagen?

    Ps.: Zu Ihrer Information, „Hans“ ist ein männlicher Vorname.

    Antworten
    • Rainer Jacob sagte:

      Sehr geehrter Herr Diehl, Sie schreiben

      „Ps.: Zu Ihrer Information, „Hans“ ist ein männlicher Vorname.“

      Wenn Sie sich blöd stellen, was Sie in diesem Thread mehrfach getan haben (siehe Rainer, siehe Cartoon), dann darf das mMn ein anderer Forist auch.

      Antworten
  59. Hans Diehl sagte:

    @ Martin
    Na was habe ich da nicht verstanden, wenn ich Ihnen rate zu denen mit den „Wettbewerbstarifen“ zu wechseln. Sie wollen doch den Markt oder??? Jetzt mischen die EE den Oligopol etwas auf, da gefällt Ihnen die Studie nicht, die das ans Tageslicht bringt.
    Damit Ihnen klar wird, wer da was nicht verstanden hat, hier die Definition für Grundversorgertarif:
    Zitat: Die Grundversorgung bei Strom ist der Tarif, in den jeder Stromkunde automatisch eingestuft wird, wenn er sich nicht aktiv für den Wechsel in einen anderen Tarif entscheidet. Doch der Grundversorgungstarif ist meist sehr teuer Zitat Ende.
    Na dann mal los auf die Suche wo Sie den durch die EE gesenkten günstigsten Strom bekommen.Wenn Sie noch tiefer in die Materie einsteigen, wird die Realität Sie noch zu einem EE Fan werden lassen.

    Hier ein Zitat aus der Studie, was Ihnen beim Verständnis behilflich sein kann.:
    Zitat:Dabei wurde eine deutliche Zweiteilung der Tariflandschaft im Endkundengeschäft ausgemacht. Bei den betrachteten Wettbewerbstarifen waren Vertriebskosten und Gewinn negativ. Sie fielen über den Betrachtungszeitraum von 2009 bis 2013 sogar, was zu Verlusten der Energieversorger bei der Belieferung von Neukunden mit Strom führt. Dies lässt auf einen hohen Wettbewerbsdruck bei der Neukundengewinnung schließen.

    Wenn Sie zu viel bezahlen, dann nicht wegen dem EEG Strom, sondern wegen der 87% mehr Erlöse aus dem Grundtarif.
    Die profitieren von den „Wechselunwilligen“ wie Sie.

    Ein weiteres Zitat aus der Studie:
    Auf der anderen Seite konnten Grundversorger selbst in Regionen mit hohem Wettbewerbsdruck in den vergangenen vier Jahren ihre Erlöse für Vertriebskosten und Gewinn um bis zu 87 Prozent steigern

    Ich erinnere an eine Begebenheit die ich dem Herrn Jensen schon gepostet habe.
    Ein, bei einem EVU Beschäftigter, aus meinem Bekanntenkreis hatte ich auf ein besonders günstiges Angebot seines Unternehmens angesprochen, mit dem Hinweis, dass das andere mit der Umlage bezahlen würden. Mit einem verschmitzten lächeln sagte er nur, die können ja zu uns wechseln.Muss ich ihnen noch mehr sagen?

    Ps.: Zu Ihrer Information, „Hans“ ist ein männlicher Vorname.

    – See more at: http://www.sma-sunny.com/2014/07/11/eeg-reform-bedeutet-energiewende-rueckwaerts/#comments

    Antworten
    • Rainer Jacob sagte:

      Herr Diehl,

      Die gesetzl. Regelungen für Grundversorger und Ersatzverversorger sind nicht diesselben. Der Ersatzversorger kann Sie beliefern oder auch als Kunde ablehnen. Er kann z.B. das Zustandekommen eines Stromliefervertrags von einer SCHUFA-Auskunft abhängig machen. Der Grundversorger MUSS Sie beliefern – so Sie denn auch bezahlen. Der Grundversorger muß Sie z.B. dann versorgen, wenn ihr Ersatzversorger pleite gegangen ist – was vorkommt. Siehe Flexstrom, Teldafax. Und das u.U. kurzfristig. Das wird sich auf die Kalkulation des Grundversorgungstarif auswirken.

      Antworten
    • Martin sagte:

      Herr Diehl,

      sie legen mir Dinge in den Mund, die ich so niemals behauptet habe.
      Selbstverständlich waren die 12 Cent die KWh schon der Wettbewerbstarif.
      Und die Studie besagt nur, das manche Anbieter teurere Grundversorgungstarife haben.
      Und jetzt? Was ist die Aussage? Deshalb hat sich der Strompreis trotzdem, auch im Wettbewerbstarif mehr als verdoppelt.
      Davon abgesehen, die Strompreisentwicklung ist bei Wikipedia für jeden Nachzulesen.
      2000: Strompreis ca. 14 Cent, 38% Steuern und Abgaben, EEG Umlage 0,2 Cent < 1 %
      2014: Strompreis ca 29 Cent, 52% Steuern und Abgaben, EEG Umlage 6,2 Cent = 25%

      Aber klar, EE macht den Strom billiger.

      Antworten
  60. Rainer Jacob sagte:

    Herr Diehl kopiert zum x-ten Mal

    ——————
    Bei einer Betrachtung des Zusammenhangs von Börsenpreis, EEG-Umlage und Endkundenpreis konnte gezeigt werden, dass ein fallender Börsenpreis zwar eine höhere EEG-Umlage bewirkt. Allerdings sinken dabei auch die Beschaffungskosten – zumindest mit einem durch die Beschaffungsstrategie bedingten zeitlichen Versatz. Sofern die Energieversorger die gesunkenen Beschaffungspreise an die Endkunden weitergeben, kann der Kostenrückgang bei der Beschaffung den börsenpreisbedingten Anstieg der EEG-Umlage überkompensieren.
    ——————

    …allerdings sinken dabei auch die Beschaffungskosten…

    FÜR WEN SINKEN DIE BESCHAFFUNGSKOSTEN??? Für ALLE Stromversorger? Doch nur für die Stromversorger, die ihren Strom, den sie vertreiben selbst einkaufen. Solche gibt es. Etliche Versorger haben aber eigene Kraftwerke, so z.B. Vattenfall. Und es ist für mich nicht einsehbar, wieso sich an der Endpreiskalkulation von Vattenfall durch einen sich ändernden Börsenpreis was ändern sollte. (Mal davon abgesehen, daß man wesentlich teurer als die Konkurrenz auch nicht sein darf – will man die Marktposition behaupten.)

    Der Logik von agora zufolge – die Herr Diehl wiedergibt – kommt der Strom von der Börse und nicht aus Kraftwerken.

    Antworten
    • Hans Diehl sagte:

      Zu nächst geht es ja mal um das Maß aller Dinge die Umlage, die vom Verbraucher bezahlt wird, und die hat ihren Ursprung an der Strombörse, weil da am kurzfristigen Spotmarkt nach Angebot und Nachfrage ein Börsenpreis entsteht, der dann für alle Handelsarten richtungsweisend ist.
      Im Besonderen aber richtungsweisend für die Höhe der Umlage, wie Ihnen bekannt sein dürfte
      Sie schreiben im ersten Satz, dass für Sie nicht einsehbar ist, dass Vattenfall wegen der niedrigen Börsenpreise die Endkundenpreise ändern soll, geben sich dann in Klammern selbst wie folgt die Antwort.
      Zitat:(Mal davon abgesehen, dass man wesentlich teurer als die Konkurrenz auch nicht sein darf – will man die Marktposition behaupten.)

      Von dieser Einstellung kann Vattenvall nur leben, weil zu wenig Verbraucher bereit sind zu den Wettbewerbstarifen zu wechseln. Die heranwachsende Verbrauchergeneration, die im Internet unterwegs ist, wird dafür sorgen, dass dieses Geschäftsmodell nicht mehr lange zu halten ist.
      Andere sind da schon dahinter gekommen, wie sie mit dem von den EE gesenkten Preisen umzugehen haben.
      Schauen Sie mal hier: http://idblog.hdm-stuttgart.de/strompreis/category/rechercheergebnisse/

      Diese zwei Artikel beantworteten sehr gut unsere Frage, wer eigentlich an der Strombörse einkauft. Denn es wurde immer nur von Versorgungsunternehmen, Stromhändlern, industriellen Großkunden und Banken gesprochen. Nun wissen wir dazu gehören auch die Stadtwerke und Unternehmen, wie E.ON, RWE usw. Es gibt also keinen Zwischenhändler mehr. Der Grund dafür, dass Unternehmen wie RWE auch an der Börse einkaufen, obwohl sie selbst rund 30 Kraftwerke besitzen und somit eigentlich genug Strom produzieren, ist einfach. Es gibt Tage, da ist der Strompreis an der Börse so günstig, dass eine Eigenproduktion viel teurer wäre. Daher werden dann die Kraftwerke gedrosselt und lieber günstig eingekauft.

      Fazit: Diese Studie zeigt eindeutig wie die EE preissenkend auf den Strommarkt Einfluss nehmen, oder könnten, wenn der Verbraucher mitspielt.
      Dass die Tendenz zu den kurzfristigen „Schnäppchen“ führt kann man hier sehen
      http://www.iwr.de/news.php?id=22065
      Leipzig, Münster – An der Energiebörse European Energy Exchange (EEX) in Leipzig geht man für den Strombereich davon aus, dass der Kurzfristhandel immer mehr an Bedeutung gewinnt. Gleichzeitig nimmt das Handelsvolumen für Termingeschäfte mit Strom ab. Wie Peter Reitz, Vorstandvorsitzender der EEX, im Interview mit der „Zeitung für kommunale Wirtschaft“ erklärte, gebe es seit Fukushima große Unsicherheiten am Markt, welche die Teilnehmer zu großer Vorsicht bei langfristigen Positionen veranlasse. In Zahlen ausgerückt haben sich die Volumina am Spotmarkt, an dem die EEX über die European Power Exchange (EPEX) beteiligt ist, im ersten Halbjahr 2012 gegenüber dem Vorjahr um 11 Prozent auf 171 Mrd. Kilowattstunden (kWh) erhöht. Am Terminmarkt ist die umgesetzte Menge hingegen um 22 Prozent auf 481 Mrd. kWh eingebrochen. Einen Hauptgrund für diese Verschiebung sieht Reitz im wachsenden Anteil von Strom aus den schwankenden regenerativen Energiequellen Wind und Sonne, wodurch ein kurzfristigerer Handel an Relevanz gewinnt. Zitat Ende.

      Aus diesem Trend können Sie Ableiten, dass künftig nicht mehr die Grundlast ( Terminmarkt ) Primär sein wird, sondern der „Billige“ EE Strom und alles wird – möglicherweise über einen Kapazitätsmarkt – daran ausgerichtet.

      Antworten
      • Peter Jensen sagte:

        Herr Diehl, die EEG-Umlage hat ihren Ursprung natürlich NICHT an der Strombörse, sondern im Gesetz. Die EEG-Umlage dient laut Gesetz dazu, die (völlig überhöhte) EEG-Vergütung auf alle Stromverbraucher umzulegen.
        Der Weg über die Börse ist lediglich eine Finanzierungsform der EEG-Vergütung.
        Dass die EEG-Umlage vom Börsenpreis abhängt, haben wir jetzt schon mehrere Male von ihnen gehört, obwohl wir das selbst schon lange wissen und auch gar nciht angezweifelt wird.

        Aber die Grundlage dafür liegt im Gesetz! Streichen sie die EEG-Vergütung aus dem Gesetz und die EEG-Umlage geht zurück auf Null! So einfach ist das.

  61. Peter Jensen sagte:

    Herr Diehl, ihre Milchmädchenrechnung funktioniert nur in ihrer Phantasie oder wenn wir ein staatliches Energieversorgungsamt hätten, welches die Preise festlegt.
    Sie streuen den Leuten Sand in die Augen, wenn sie behaupten, wir müssten die Rückgänge der Börsenpreise auf unserer Stromrechnung wiederfinden.
    Die Stadtwerke müssen erst mal die Verluste ausgleichen, die sie erleiden, weil sie ihre eigenen Kraftwerke nicht auslasten.
    Und wenn dann noch der sog. Kapazitäts“markt“ dazu kommt, steigen die Kosten noch mehr. Denn Kraftwerke auf Vorrat und im standby sind teurer als produzierende Kraftwerke. Und das Geld muss vom Haushaltskunden kommen.
    Wissen sie eigentlich den Unterschied zwischen Grenzkosten und Vollkosten? Grenzkosten sind die kurzfristigen variablen Kosten, also die reinen Erzeugungskosten. Alles darüber bis zum tatsächlichen Börsenpreis sind keine „Mitnahmeeffekte“, wie sie propagandistisch behaupten, sondern Deckungsbeitrag. Eine wichtige und völlig selbstverständliche Größe in der BWL, ohne die kein Unternehmen überleben kann. Je niedriger dieser Deckungsbeitrag wird, umso niedriger der Gewinn und irgendwann umso höher der Verlust.
    Steht davon irgendwas in ihrer Agora-Lobby-Studie?
    Im übrigen sinken die Börsenpreise nicht nur durch ihre sog. EE, wie sie immer behaupten. Ein großer Teil beruht auch auf gesunkenen Weltmarktpreisen für Steinkohle, seit die USA ihren Energiebedarf mit günstigem Shale-Gas decken statt mit Steinkohle. Und auch deutsche Kohlekraftwerke kaufen zu Weltmarktpreisen ihren Brennstoff ein. Also der Reduzierungseffekt ihrer sog. EE ist deutlich geringer, als sie behaupten.
    Außerdem lesen sie mal ihren immer wieder verlinkten M-O-Effekt-Beitrag aus Wikipedia genauer. Da finden sie eine Menge von Prognosen und Studien und Meinungen über die Höhe des möglichen Stromsenkungspotentials für Endkunden durch den M-O-Effekt. Und die liegen weit auseinander. Es gibt da nicht nur die Meinung der Lobbyisten von Agora!

    Antworten
  62. Hans Diehl sagte:

    Peter Jensen sagt:
    Herr Diehl, ihre Milchmädchenrechnung funktioniert nur in ihrer Phantasie oder wenn wir ein staatliches Energieversorgungsamt hätten, welches die Preise festlegt. Sie streuen den Leuten Sand in die Augen, wenn sie behaupten, wir müssten die Rückgänge der Börsenpreise auf unserer Stromrechnung wiederfinden. Die Stadtwerke müssen erst mal die Verluste ausgleichen, die sie erleiden, weil sie ihre eigenen Kraftwerke nicht auslasten.
    Und wenn dann noch der sog. Kapazitäts”markt” dazu kommt, steigen die Kosten noch mehr.

    @ Herr Jensen
    Warum denn zweimal steigende Kosten?? Mit dem Kapazitätsmarkt werden doch die nicht ausgelasteten Kraftwerke am Leben gehalten, wenn sie denn noch gebraucht werden .

    Peter Jensen sagt:
    Wissen sie eigentlich den Unterschied zwischen Grenzkosten und Vollkosten? Grenzkosten sind die kurzfristigen variablen Kosten, also die reinen Erzeugungskosten. Alles darüber bis zum tatsächlichen Börsenpreis sind keine “Mitnahmeeffekte”, wie sie propagandistisch behaupten, sondern Deckungsbeitrag.

    @ Herr Jensen.
    Dann erklären Sie mal wie hoch der Deckungsbeitrag bei einem abgeschriebenen AKW ist, das zum Preis eines Gaskraftwerks ( vor den EE etwa 8 Cent ) bezahlt wird. Nennt man die nicht im Volksmund „Gelddruckmaschinen“

    Peter Jensen sagt:
    Im übrigen sinken die Börsenpreise nicht nur durch ihre sog. EE, wie sie immer behaupten. Ein großer Teil beruht auch auf gesunkenen Weltmarktpreisen für Steinkohle,

    @ Herr Jensen
    Ich gehe davon aus, dass Sie die Merit Order Kurve kennen, dann müssten Sie eigentlich wissen, dass ohne die EE noch teure Gaskraftwerke ganz rechts in der Angebotskurve Kurve stünden, und die Börsenpreise bestimmen würden. Die Steinkohle hätte ohne die EE gar keinen Einfluss auf den Börsenpreis. Erst dadurch, dass die EE die teuren Gaskraftwerke aus dem Angebot verdrängen, werden die Steinkohlekraftwerke Preisbestimmend. Die EE bewirken somit einen noch stärkeren MOE weil sie nicht nur die Steinkohle zum Grenzkraftwerk machen, sondern auch noch eine besonders billige Steinkohle. Ohne die EE wären noch Gaskraftwerke Preis bestimmend, und die billige Steinkohle hätte lediglich einen noch höheren Mitnahme Effekt bewirkt.
    Für diejenigen die jetzt nicht wissen von was ich spreche. Geht bitte mal auf diesen Link, Merit Order
    http://de.wikipedia.org/wiki/Merit-Order

    Schaut Euch die zweite Grafik an, da wird mit N1 und N2 bzw. P1 und P2 dargestellt was ich hier beschrieben habe.

    Die beiden „N“ stehen für die Nachfrage des konventionellen Stromes. Die beiden „P“ für die jeweiligen Börsenpreise. Ohne EE wäre die Nachfrage N1 und der Börsenpreis P1.

    Kommen nun die EE, ( ganz links auf der Kurve ) zum Einsatz, dann schieben die, die konventionellen Erzeugungsarten, nach rechts, mit der Folge, das einige aus dem Angebot verdrängt werden, so dass aus N1… N2 wird und aus P1 wird P2.

    Während bei N1 noch teure Gaskraftwerke zum Einsatz kamen und P1 bestimmten, wird mit den EE die Nachfrage auf N2 gedrückt und die Steinkohle bestimmt den Börsenpreis, P2
    Bezogen auf die Aussage des Herrn Jensen, dass die billige Steinkohle ein großer Teil des MOE ausmachen würde, kann man an der Grafik sehen, dass das ohne die EE gar nicht möglich wäre, weil da noch P1 der Börsenpreis wäre.Die Steinkohle würde lediglich einen höheren Mitnahme Effekt bewirken.

    Das ganze muss man dann auf die farbige Kurve mit den einzelnen Erzeugungsarten beziehen.

    Herr Jensen, ich denke, wenn Sie mir vorhalten ich würde bei jeder Gelegenheit ungefragt den MOE ins Spiel bringen, kommt das daher, dass Sie den MOE nur beschränkt wahrnehmen, zu erkennen an der Aussage „ Herr Diehl genug mit MOE es weiß doch jetzt jeder , dass sinkende Börsenpreise die Umlage erhöhen“
    Ich sage Ihnen der MOE ist der Kernpunkt der Energiewende, in Form eines kontinuierlichen „Abknabbern“ der EE an den Konventionellen. Nur ist für den normal sterblichen Betrachter nicht sichtbar, was die Studie nun mit belastbaren Zahlen ans Licht bringt, sozusagen Licht in die „Dunkelkammer“ der Strompreisgestaltung, und der damit verbundenen Diskreditierung der EE bringt..

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Wie hoch ist denn ihr „Mitnahmeeffekt“ an der Börse? 4 ct? Oder 5 oder 6? Naja, genauso hoch wie der Börsenpreis gerade ist.
      Und ihr „Mitnahmeeffekt“ im EEG-System war noch mal wie hoch?

      52 ct/kWh? Wow, davon dürfen richtige Kraftwerksbetreiber und Stromerzeuger nicht mal träumen!

      Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Und der M-O-Effekt ist auch nicht Kernpunkt der sog. „Energiewende“, wie sie immer wieder behaupten!

      Der M-O-Effekt findet sich in allen Commodity-Märkten, also bei gleichartigen Massenprodukten und fast vollständiger Transparenz. Der M-O-Effekt ist nun wirklich keine Besonderheit der Strombörse oder der sog. „Energiewende“. Diesen Effekt gibt es auch ohne sog. „Energiewende“ und die sog. „Energiewende“ gab es auch schon 10 Jahre vor der Pflicht, diesen Zufallsstrom über die Börse zu vermarkten.

      Kernpunkte der sog. „Energiewende“ sind die Zwangsabnahme von Zufallsstrom und die garantierte Vergütung!

      Nehmen sie diese beiden Instrumente weg und lassen die Erzeuger des Zufallsstrom selbst versuchen, ihren Strom über die Börse zu verkaufen. Zu Marktpreisen! Die sog. „Energiewende“ wird jämmerlich einbrechen, obwohl es den M-O-Effekt auch weiterhin geben wird. Denn kein normal denkender Mensch wird sich dann noch eine PV-Anlage auf’s Dach schrauben, wenn er dafür im Idealfall 150 Euro im Jahr bekommt.

      Antworten
  63. Kurt Lowinski sagte:

    Hallo Herr Diehl,

    Vielen Dank für ihre sachlichen und fachlich hervorragend recherchierten Beiträge!

    Auch ich habe bei EIKE versucht, das Unwissen dort etwas zu lindern. Unseriöse Zensur sorgte dann allerdings dafür, dass meine Beiträge gesperrt wurden, als sie zu unbequem wurden. Naja jetzt lasse ich dort mal die unwissenden unter sich. Sollen sie sich selbst gegenseitig auf die schultern klopfen 😉

    Wenn ich Herr Jensens Beiträge lese, ist noch viel Aufklärung nötig, bis er die Zusammenhänge versteht. Darum möchte ich mich bei ihnen bedanken und sie ermutigen, weiterhin für Aufklärung zu sorgen.

    Danke!

    Antworten
    • Hans Diehl sagte:

      Schön, dass mal jemand seine Erfahrung aus dem EIKE Forum hier kund tut.
      Ich dachte die kritischen Stimmen dort wären deshalb so minimal, weil die sich den rustikalen Diskussionsstil nicht an tun wollten.Da werden andere dort auch gefeuert, wenn sie der Realität zu nahe kommen.

      Was Herrn Jensen betrifft.
      Als ich mich als „Hobbyist“ in Sachen Recherchen der Energiewende outete, hat er mit der Bemerkung, dass ich da mit einem Profi im Ring stehen würde, sofort eine Respekt einflösende Kerze gezündet. Die allerdings bei mir wegen mangelndem Sauerstoff zu fuhr sofort wieder erloschen war. Ähnlich wie bei einem konventionellen Kraftwerk, wenn man da nach dem Zünden nichts mehr zuführt, geht es auch wieder aus.

      Antworten
      • Peter Jensen sagte:

        Wie bei PV-Anlagen und Windmühlen… wenn man da nichtsmehr zuführt, gehen die sofort aus. Es ist doch richtig, dass die Anlagen keinen Strom produzieren, wenn die Sonne nicht scheint oder der Wind nicht weht, oder?

        Das ist ungefähr das Niveau, dass sie beide hier anbieten. Jede Maschine ist also ihrer Hobbymeinung nach uneffektiv, weil man ja immer was zuführen muss, bevor sie läuft.

        Sie präsentieren hier beide sehr schön, warum man sie nach Monaten/Jahren bei EIKE gesperrt hat. Und sie benehmen sich auch streng nach Forenstörer-Protokoll: solange Unsinn schreiben, bis es dem Forenbetreiber reicht und dann laut „Zensur“ schreien!

        Ganz starke Leistung, meine Herren! 😀

      • Kurt Lowinski sagte:

        Herr Jensen, von der Energieindustrie wissen sie vielleicht etwas. Von den erneuerbaren aber haben sie keinen blassen Schimmer, was sie hier wieder und wieder beweisen. Insofern kann man ihre Meinung bezüglich der erneuerbaren höchstens als Hobbymeinung bezeichnen.
        Ihr Wissen zur Energiewirtschaft dagegen ist ganz offensichtlich ideologisch – wahrscheinlich durch ihren Arbeitgeber – gefärbt.

        Insofern können wir also auf Augenhöhe diskutieren, und sie können sich die kindischen Diskreditierungen anderer Kommentatoren sparen – sonst würden sie eindrucksvoll demonstrieren, wie es um ihr Niveau bestellt ist…

        Nun zum Thema: Windkraftanlagen wie auch Solaranlagen nutzen Wind und Sonne um Energie im Netz bereit zu stellen. Beide Energiequellen erzeugen zur Bereitstellung von Energie weder Emissionen noch Abfallprodukte, wie dies sowohl bei atomaren als auch fossilen Energiequellen der Fall ist. Strom aus diesen Quellen ist zwar sauber, fluktuiert aber (genauso wie übrigens auch die Last). Da es konventionelle Kraftwerke gibt, die diesen Nachteil kompensieren können, sollte klar sein, dass dafür gesorgt wird, diese auch einzusetzen.
        Einfach so zu tun als ob die erneuerbaren nicht da wären und den sinnlos erzeugten Strom zu exportierten wird aufgrund der außenbeziehungen Deutschlands nicht mehr lange praktikabel sein…

        Die komfortable Situation der Energieversorger, eine Grundlast zu haben, in der Kraftwerke stumpf durchlaufen können, ist in Deutschland Geschichte.

      • Peter Jensen sagte:

        Na, müssen sie wieder in meinem Leben rumschnüffeln, um mich zu diskreditieren, weil ihnen die Argumente fehlen? Ich hab es ihnen schon bei EIKE mehrfach gesagt: mein Arbeitgeber ist nicht aus der Energiebranche und er tut auch überhaupt nichts zur Sache. Mir ist ihr Arbeitgeber jedenfalls völlig wurscht. Ich lese nur, was sie von sich geben. Das reicht.

        Nun mal zu ihren letzten Bemerkungen: „Windkraftanlagen wie auch Solaranlagen nutzen Wind und Sonne um Energie im Netz bereit zu stellen.“ Soweit so gut.
        „Beide Energiequellen erzeugen zur Bereitstellung von Energie weder Emissionen noch Abfallprodukte, wie dies sowohl bei atomaren als auch fossilen Energiequellen der Fall ist.“ FALSCH!
        Das ist plumpe Propaganda! Sie picken sich nur den Zeitpunkt der Stromerzeugung heraus und unterschlagen, dass die Herstellung der EE-Erzeugungsanlagen zur Herstellung der gleichen Strommenge wie bei konventionellen Kraftwerke mehr Geld kostet und mehr Ressourcen verbraucht.
        Strom aus diesen Quellen ist zwar sauber… FALSCH! WIeder Propaganda! Strom ist weder sauber noch dreckig! Strom ist Strom. Strom ist eine Eigenschaft von Teilchen!
        „… fluktuiert aber (genauso wie übrigens auch die Last).“
        Fast richtig. Sonne und Wind flukturieren, aber natürlich nicht so wie die Last. Sonst bräuchten wir keine grundlastfähigen konv. KW.
        Sonne und Wind flukturieren völlig unabhängig vom Bedarf. Deswegen ist der Strom daraus auch teurer.

      • Peter Jensen sagte:

        Weiter mit ihren Bemerkungen…

        „…Da es konventionelle Kraftwerke gibt, die diesen Nachteil kompensieren können, sollte klar sein, dass dafür gesorgt wird, diese auch einzusetzen.“

        Klar, mit viel Geld. Anstatt sie für weniger Geld optimal einzusetzen. Also teure sog. EE plus nicht optimal eingesetzte konv. KW… macht: doppelt teuer! Schöne neue Öko-Welt! 😀

        „Einfach so zu tun als ob die erneuerbaren nicht da wären und den sinnlos erzeugten Strom zu exportierten wird aufgrund der außenbeziehungen Deutschlands nicht mehr lange praktikabel sein… “

        Wer bitte tut so, als wären die sog. EE nicht da? Eben weil sie da sind, kritisieren wir sie hier! Aso was soll dieser dämliche Satz? Und dass ausgerechnet ein EE-Fan sich um die Außenbeziehungen sorgt, ist schon unfreiwillige Komik, wo sich doch alle Nachbarn Deutschlands über unseren Sonderweg aufregen. Polen will die Kuppelstellen schließen. Die Schweiz kann seine Wasserkraftwerke nicht mehr profitabel betreiben. Die Holländer meckern über die Stromschwemme usw…

        „Die komfortable Situation der Energieversorger, eine Grundlast zu haben, in der Kraftwerke stumpf durchlaufen können, ist in Deutschland Geschichte.“

        Das ist keine komfortable Situation der Energieversorger, sondern eine komfortable Situation für Industrie und Haushalte in Deutschland, dass Strom immer genau dann zur Verfügung steht, wenn er gebraucht wird.

        Was passiert wohl, wenn man morgen alle EE-Anlagen abschalten würde? Nichts würde passieren. Es sind genügend Kraftwerke vorhanden, um unseren Strombedarf zu decken. Und da die weder dreckiger noch teurer noch sonstwie schlechter sind als die sog. EE, besteht überhaupt kein Bedarf an sog. EE. Das Angebot wurde ideologisch in den Markt gedrückt. Streichen sie Abnahmezwang und überhöhte EEG-Vergütung und die sog. EE sind mausetot! Weil sie nciht geeignet sind, ein Industrieland zuverlässig mit Strom zu versorgen. Aber das ist Aufgabe von Energieversorgung. Und nicht Weltrettung oder so’n Käse… 😀

      • Peter Jensen sagte:

        Und der Satz

        „Die komfortable Situation der Energieversorger, eine Grundlast zu haben, in der Kraftwerke stumpf durchlaufen können, ist in Deutschland Geschichte.“

        zeigt wieder mal klar ihr fehlendes Verständnis von Stromerzeugung.

        Grundlast wird immer da sein und muss immer gedeckt werden! Das können weder Wind noch Sonne. Die können nur einen kleinen, dafür sehr teuren Teil dazu beitragen. Deswegen wird man immer konventionelle KW brauchen, die die Grundlast decken. Denn Sonne und Wind können das nicht!!!

        In 2013 lag die durchschnittliche monatliche Grundlast zwischen 35 und 40 TWh. In KEINEM Monat (!!!!!!) waren Sonne und Wind in der Lage, diese Last zu decken! In KEINEM!

        Die höchsten Erzeugungswerte gab es im Juni mit knapp 8 TWh und im Dezember mit etwas über 8 TWh.

        Und nun kommen sie daher und schreiben, dass Sonne und Wind die Grundlast decken können und konventionelle KW nur noch ab und zu aushelfen können.

        Das wird sich übrigens nicht mehr viel ändern. Da sind natürliche Grenzen gesetzt. 1000 Stunden Sonne und 2500 Stunden Wind pro Jahr.

        Und zwischen Sep und Apr zur Abendhöchstlast zwischen 18 und 20 Uhr trägt Sonne fast gar nichts bei. Und wenn dann noch Windstille herrscht… oh je!

        Da nützen auch Hundert Millionen PV- und Windanlagen nichts.

        Und sie können die reale Welt auf den Kopf stellen und durch ihren Propagndaautomaten drehen wie sie wollen, es ändert nichts an der Tatsache: es gibt eine Grundlast, eine Mittellast und eine Spitzenlast, die jederzeit gedeckt werden muss. Außer, sie wollen ihr Leben nach der Sonne und dem Wind ausrichten. Dann könnten sie aber wahrscheinlich jetzt gerade nicht an ihrem Computer sitzen. Was gar nicht so übel wäre… 😀

  64. Martin sagte:

    Herr Diehl,
    was interessiert den den normalen Endverbraucher der Börstenstrompreis?
    Dort wird, wie von einigen Foristen bereits vollkommen richtig dargelegt , über die EEG Umlage bezahlter Strom verkauft. Die Links zur Strompreisentwicklung finden sie übrigens ebenfalls auf Wikipedia:

    Was mich interessiert ist der Preis, zu dem ich den Strom als Privatkunden einkaufen kann.
    Das wir die 2. teuersten Endkundenpreise für Strom haben, nach Dänemark, sagt unter anderem ebenfalls Wikipedia.

    Die Information, das das die EE den die Beschaffungskosten der Stromerzeugung senken, und das diese gesenkten Beschaffungskosten vom EE herrühren, stammt übrigens von ihnen. So ein paar Einträge weiter oben. Seltsam nur, das unser Strompreis der 2. Höchste in der Welt ist.

    Trotz aller Nebelkerzen, die sie hier versuchen zu werfen bleibt es fakt…
    Wir haben die höchsten Strompreise nach Dänemark.
    Es wird nicht ein Gramm CO2 gespart, Dank „Zertifikatshandel“, und dank fehlender Speicher kann nicht ein Kraftwerk abgeschaltet werden, geschweige den der jetzt schon vorhandene Strom aus PV und WK Grundlastfähig verwendet werden.

    Sie können jetzt gerne noch ein paar Industrie Neidbeispiele posten, aber billiger ist das gesamte System nicht.
    Kann es auch garnicht, wir leisten uns für über 20 Milliarden Euro eine 2 Stromversorgung, die nichits bringt was den CO2 Aussstoß verringert, der die Strompreise immer weiter nach oben treibt, un der einige wenige Leute wie sie mit EFH es ermöglicht, sich aus der Solidargemeinschaft zu verabschieden, aber auch nur solnge wie der unglaubliche 5KWh Akku reicht.
    (Nein, von dessen Umweltschäden fange ich jetzt garnicht erst an.)

    Antworten
  65. Peter Jensen sagte:

    Der Geschichtenerzähler Diehl ist wieder tätig.

    Sie sind wie einer dieser Berater, der vorher kluge Ratschläge hat, und dann hinterher, wenn die Situation anders läuft, genau weiß, warum es nicht so gekommen ist, wie er vorausgesagt hat.

    Nochmal für sie: auf der Vertriebsseite tobt extremer Wettbewerb. Vattenfall hat im B2B-Geschäft gerade kräftig Miese eingefahren und muss nun Leute entlassen. Sie können eben nicht mehr kostendeckend an Industrie- und Gewerbekunden liefern!

    Für Haushaltsendkunden gibt es die Auswahl von ca. 1000 (!!!!!!!) Stromanbietern mit mehreren tausend Tarifen!
    Wenn dort irgendwo Spielraum für Preissenkungen wäre, würden die genutzt werden.
    Und was ihre „Stromrebellen“ von EWS angeht (der Begriff „Stromrebellen“ sagt schon alles über diesen Laden aus): entweder produzieren die Strom aus eigenen Kraftwerken und bekommen dafür die EEG-Vergütung oder die kaufen ihren Strom von norwegischen oder schwedischen Wasserkraftwerken. In beiden Fällen kann EWS die Preisentwicklung an der Börse völlig egal sein.

    Den Zusammenhang zwischen Börsenpriesen und Endkundenpreisen gibt es nur in einem funktionierenden Markt. Wenn aber staatlich geförderte Marktteilnehmer diesen mit Dumpingpreisen durcheinander bringen, funktioniert der Markt eben nicht optimal.
    Der wind- und sonnenabhängige Zufallsstrom bringt eben mehr Angebot, als Nachfrage besteht. Kein Mensch braucht diesen Strom, denn es gibt in Deutschland keine Energieknappheit. Und besser oder schöner oder wohlriechender oder schneller ist dieser sog. Öko-Strom auch nicht. Es ist einfach nur Strom. Und da die Erzeuger sich nicht dem Wettbewerb stellen müssen, können die sich auf’s hohe Ross setzen und behaupten, sie würden die Preise zum Wohle aller senken. Tun sie aber nicht! Denn sie bekommen vorher zwischen 10 und 52 ct/kWh für ihren Zufallsstrom. Und diese Kosten müssen wieder rein kommen. Deswegen erhöhen die sog. EE die Preise für Energie. Nicht an der Börse, aber im Gesamtsystem!

    Antworten
    • Kurt Lowinski sagte:

      Falsch: es gibt eine Knappheit an sauberem Strom und einen Überfluss an dreckigem kohle- und atomaren Strom. Diesen unseligen Missstand soll die Energiewende beheben.

      Dass das heute nicht funktioniert liegt im Wesentlichen daran, dass:

      A) der Emissionshandel nicht funktioniert
      B) Strom langfristig gehandelt wird

      Beides ist korrigierbar.

      Antworten
      • Peter Jensen sagte:

        Was sie da schreiben, ist pure Ideologie.

        ES GIBT KEINEN SAUBEREN ODER SCHMUTZIGEN STROM!

        Es gibt nur Strom. Teilchen bewegen sich von einem Potential zum anderen.

        Und da die Herstellung einer kWh Strom aus PV und Windanlagen mehr Ressourcen erfordert (und zwar für die Anlagen!!!), schonen die sog. EE auch gar nichts. Keine Ressourcen, keine Umwelt! Nichts. Sie benötigen sogar noch mehr Ressourcen, weil man IMMER konventionelle Kraftwerke braucht, die dann zuverlässig Strom liefern, wenn Sonne und Wind nicht da sind.

        Ganz einfach!

        Sauberer Strom, schmutziger Strom, Trägstrom, Öko-Strom sind Propaganda-Begriffe. Um die traurige Wahrheit der Ineffizienz und Unbrauchbarkeit der sog. EE schön zu reden.

        Und wenn sie es blöd finden, dass Strom langfristig gehandelt wird, zeigen sie auch wieder ihre Unkenntnis der Bedürfnisse einer Industriegesellschaft. Planungssicherheit steht da bei Unternehmen zB ganz oben. Und für Privathaushalte gilt das genau so. Oder wollen sie sich jeden Monat überraschen lassen, was ihr Strom kostet? Außerdem geht sie oder den Staat oder sonstwen überhaupt nichts an, wie lange im Voraus jemand Strom handeln will. Kümmern sie sich um ihre eigenen Angelegenheiten und sagen nicht anderen Leuten, was für die gut ist. Wenn Weltverbesserer andere Leute beglücken wollten, ist das bisher immer noch in einer Katastrophe geendet.

  66. Hans Diehl sagte:

    Martin sagt:
    Noch ein letztes Mal, bitte nennen sie mir den Tarif, in dem ich den Strom wieder zu Preisen von 2000 einkaufen kann. –

    @ Martin
    Das ist leider nicht möglich, aber den Grund dafür müssen Sie bei anderen als den EE suchen, wie Sie im Folgenden sehen können. Von den 9,2 Cent die Sie von 2000 – 2010 mehr bezahlen, gehen nur 1,8 Cent auf das EEG. Interessant ist bei der Betrachtung, wie man mit weniger Umsatz mehr Gewinne machen kann

    Schauen Sie mal, was der Bund der Energieverbraucher dazu meint
    Strompreisentwicklung
    Die Strompreise für Haushaltskunden sind laut statistischem Bundesamt im Zeitraum 2000 – 2010 um 9,2 Cent/kWh auf 24,38 Cent/kWh gestiegen. 
    Als Begründung für die jährlichen Strompreissteigerungen von ca. 5% haben die Energieversorgungsunternehmen regelmäßig die Kostensteigerung für den Ausbau der Erneuerbaren Energien angegeben.
    Geht man gern den Sachen auf den Grund und glaubt nicht alles, was über Medien, Mund zu Mund Propaganda in der Öffentlichkeit verbreitet wird, kann man zu interessanten Erkenntnissen gelangen. Eine solche Erkenntnis ist im nächsten Abschnitt aufgeführt.
    Hauptgrund für Steigerung der Strompreise

    Tatsächlich ist die EEG-Umlage als Kostenindikator für Erneuerbare Energien im betrachteten Zeitraum von 2000 – 2010 nur um 1,8 Cent auf 2,047 Cent/kWh gestiegen. Es stellt sich die Frage, wie der Hauptanteil der Strompreissteigerung von 7,4 Cent/kWh erklärt werden kann.
    Interessant ist in diesem Zusammenhang die Betrachtung der Gewinnentwicklung bei den Energieversorgern. Die Energieversorger konnten Ihre Gewinne von 2 Milliarden Euro im Jahr 2000 auf 23 Milliarden Euro in 2010 steigern.
    In einer funktionierenden Marktwirtschaft führen Umsatzeinbußen normalerweise auch zu sinkenden Gewinnen. Die Gewinnentwicklung der Stromkonzerne deutet auf eine Schröpfung der Verbraucher durch monopolverdächtige Wirtschaftsstrukturen hin. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien verursacht bei den EVU einen geringeren Stromabsatz. Die Verbindung von sinkendem Absatz und erheblichem Gewinnanstieg verdeutlicht gut das Ausmaß von Monopolisierung und Preissteigerung. 
    Die vom Bund der Energieverbraucher geforderte Senkung der Strompreise durch die Kostensenkungseffekte der Erneuerbaren Energien wurde bis heute ignoriert. Fraglich bleibt, warum dem Bundeskartellamt nichts aufgefallen ist.
     

    Antworten
  67. Hans Diehl sagte:

    Peter Jensen sagt.
    Fast richtig. Sonne und Wind flukturieren, aber natürlich nicht so wie die Last. Sonst bräuchten wir keine grundlastfähigen konv. KW.

    @ Herr Jensen
    Die brauchen wir auch künftig nicht mehr. Wir brauchen flexible Gaskraftwerke. Da diese von den EE schon aus dem Markt gedrängt wurden, darf die daraus resultierende Börsenpreissenkung nicht in einer Grauzone untergehen, sondern muss genutzt werden, um diese – gegenwärtig unrentablen – Gaskraftwerke, über einen Kapazitätsmarkt zu finanzieren.
    Die EE würden somit ihre Unstetigkeit mit dem Abschöpfen des Merit Order Effekt den sie bewirken, selbst finanzieren. Die Mittel dafür entstehen, in dem man dem Börsenpreis ein oder zwei Cent drauf schlägt.
    Wenn das oder Ähnliches nicht geschieht, geht der Börsenpreis mit zunehmenden EE immer weiter gegen „NuLL“ und Stromerzeugung ist nur noch eine Aufgabe vom Roten Kreuz und Caritas, auf Spendenbasis.
    Der Trend weg vom langfristigen Terminmarkt hin zum Spotmarkt, bestätigt meine obige Einschätzung.

    http://www.iwr.de/news.php?id=22065
    Strompreise: Trend an der Strombörse geht zum Kurzfristhandel

    Jetzt wird Herr Jensen wieder sagen, brauchen wir alles nicht wenn wir es beim seitherigen System belassen.

    Die Diskussion wird aber auf der Grundlage der gewollten Energiewende geführt, und da liegt das Problem des Herrn Jensen.

    Peter Jensen sagt:
    Sonne und Wind flukturieren völlig unabhängig vom Bedarf. Deswegen ist der Strom daraus auch teurer.

    @ Herr Jensen
    Wo ist der denn teuer, schauen Sie mal hier.
    http://www.deutschlandfunk.de/die-wahren-kosten-der-stromversorgung.697.de.html?dram:article_id=218601

    „Würde man die Kosten der atomaren und fossilen Energieträger durch staatliche Förderungen und durch Risiken bei Umwelt- und Klimaschäden genau wie beim Erneuerbaren-Energien-Gesetz auf den Endkunden umlegen, würde dies einen deutlichen Zuschlag auf den Strompreis bedeuten. Diese Konventionelle-Energien-Umlage würde in diesem Jahr bei mehr als zehn Cent pro Kilowattstunde liegen. Damit fast dreimal so hoch wie die gegenwärtige EEG-Umlage.“

    Peter Jensen sagt
    Wer bitte tut so, als wären die sog. EE nicht da? Eben weil sie da sind, kritisieren wir sie hier! Aso was soll dieser dämliche Satz?

    @ Herr Jensen
    Dachte ich mir schon, dass Sie diesen Satz nicht verstanden haben oder wollten.
    Natürlich tut man so, als ob sie nicht da wären, in dem man einfach nicht entsprechend abregelt, weil man mit den dadurch enstehenden niedrigen Börsenpreisen zum einen gute Geschäfte machen kann, und zum anderen noch behaupten kann EE Strom müsste ins Ausland verschenkt werden.
    Vor der EEG Novelle 2010 war das noch anders, da gingen niedrige oder negative Börsenpreise zu Lasten der Kraftwerksbetreiber. Ab 2010 schlägt das in Form von weniger Einnahmen, auf dem EEG Konto zu Buche und die Verbraucher zahlen es mit einer höheren Umlage.
    Ich muss Sie leider wieder mit der Grafik belästigen, die das darstellt.

    http://www.photovoltaikbuero.de/Portals/0/Auszahlung%20versus%20EEG-Umlage-Grafik%20Eva_1.jpg

    Antworten
  68. Hans Diehl sagte:

    Peter Jensen sagt:
    Den Zusammenhang zwischen Börsenpriesen und Endkundenpreisen gibt es nur in einem funktionierenden Markt. Wenn aber staatlich geförderte Marktteilnehmer diesen mit Dumpingpreisen durcheinander bringen, funktioniert der Markt eben nicht optimal.

    Q Herr Jensen
    Schauen Sie mal wie „Ihr“ Markt vor den EE funktioniert hatte

    http://www.taz.de/1/archiv/?dig=2007/03/12/a0139

    Es rieche nach Absprachen auf der Leipziger Strombörse, bemängeln Kritiker schon lange. Doch niemandem ist es bisher gelungen, die vier marktbeherrschenden Stromkonzerne in Deutschland auf frischer Tat zu ertappen. Das könnte sich nun ändern: Eine anonyme E-Mail, über die der Spiegel berichtet, lüftet das „bestgehütete Geheimnis der Strombörse“: Sie listet minutiös jedes Stromgeschäft auf der Leipziger Strombörse EEX vom 1. März 2005 bis zum 31. Dezember 2006 auf.
    Mit den Zahlen könnten Fachleute nun detailliert belegen, was auch die EU-Kommission massiv kritisiert: Die vier großen Stromkonzerne Eon, RWE, Vattenfall und EnBW nutzen ihre Marktmacht gezielt aus, um den Preis in die Höhe zu treiben. Nach Angaben des Bundeskartellamtes beherrschen die vier Konzerne etwa 90 Prozent des Marktes der Stromerzeugung in Deutschland – und verdienen damit glänzend: Allein der Eon-Konzern machte im vergangenen Jahr 8,2 Milliarden Euro Gewinn.
    Einträglich ist ihr Stromhandel nicht zuletzt wegen des ständig steigenden Strompreises. Der europaweit maßgebliche Leitwert wird an der Leipziger Strombörse ausgehandelt und hat sich in den letzten fünf Jahren verdoppelt. Der Absender der E-Mail will mit den Unterlagen offenbar nachweisen, dass die angeblich marktgerechte Preisfindung an der EEX vor allem ein Spielball des Anbieter-Oligopols ist. Insbesondere der Tageskurs für Strom sei anfällig für Manipulationen
    Zitat Ende

    Jetzt muss ich Sie leider wieder mit dem Merit Order Effekt durch die EE belästigen. Die beleben jetzt den Markt, in dem Sie und nicht andere das letzte noch zum Einsatz kommende Kraftwerk bestimmen .

    Antworten
  69. Kurt Lowinski sagte:

    Auf meine Aussage “Beide Energiequellen (Wind und Sonne) erzeugen zur Bereitstellung von Energie weder Emissionen noch Abfallprodukte, wie dies sowohl bei atomaren als auch fossilen Energiequellen der Fall ist.”
    Schreibt Peter Jensen:
    >> FALSCH!Das ist plumpe Propaganda! Sie picken sich nur den Zeitpunkt der Stromerzeugung heraus und unterschlagen, dass die Herstellung der EE-Erzeugungsanlagen zur Herstellung der gleichen Strommenge wie bei konventionellen Kraftwerke mehr Geld kostet und mehr Ressourcen verbraucht.

    Herr Jensen, machen sie sich doch nicht schon wieder mit dieser unsinnigen Position der achso schlimmen Herstellung lächerlich! Das ist plumpe Energiewirtschafts-Ideologie.
    Natürlich geht es bei der Erzeugung des Stroms um deutlich größere Mengen als beim Bau. Ganz zu schweigen von den Emissionen.

    Und kommen sie jetzt nicht wieder mit dem EIKE Witz, es gäbe keinen Klimawandel. Das ist nur noch peinlich, wenn fachfremde und der Energiewirtschaft nahe Wissenschaftler in Rente die Erkenntnisse der gesamten Klimaforschung in Frage stellen.

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Ein 1000 MW-AKW benötigt etwa 500.000 Tonnen Stahl, Beton, Kupfer usw.
      Eine Enercon E-126 mit 6 MW benötigt etwa 7.000 Tonnen Stahl, Beton, Kunststoff, Kupfer usw…
      Rechnerisch braucht man für die gleiche Leistungsabgabe etwa 700 Enercon E-126. Also etwa 4.900.000 Tonnen Material ggü 500.000 Tonnen Material für ein AKW.
      Haben sie da andere Zahlen, mit denen sie ihre seltsamen Behauptungen beweisen können, Kurt? Bin gespannt. Übrigens hat ein AKW gar keine Emissionen außer Wasserdampf!

      Und was ihre Aussagen zu EIKE angeht: ist schon eine ziemliche Frechheit, wie sie über Leute reden, denen sie fachlich und charakterlich nicht das Wasser reichen können. Ein Blick in die Beiratsliste genügt, um zu sehen, was von den Beschimpfungen von Kurt zu halten ist. Physiker, Geologen, Meteorologen usw… alles dabei, was man zum Thema braucht.
      Und für Kurt ist es ja schon ein Makel, wenn ein ehemaliger Wissenschaftler im Ruhestand ist. Nun ja, mit diesem „Makel“ werden die hervorragenden ehemaligen Wissenschaftler leben können. Was stört es die Eiche, wenn das Schwein sich an ihr schubbert. 😀
      Was war gleich ihre Qualifikation, Kurt?
      Naja, wenn Kurt auch die letzten Phrasen ausgehen, bleibt ihm eben nur, mit Dreck zu werfen und Leute zu beschimpfen. Typischer Forentroll und Ideologe!

      Hätten sie mal die Zeit bei EIKE genutzt, um sich weiterzubilden und aufmerksam zu lesen. Kein Mensch bei EIKE bezweifelt Klimawandel. Den hat es schon immer gegeben. Sie können ja noch mal in einer der zahllosen Diskussionen zum Thema dort nachlesen. Ich wiederhole das hier nicht extra für sie.

      Woher haben sie eigentlich ihre Infos zum CO2-Klimawandel? Vom IPCC? Hm, blöd nur, dass selbst diese Herren inzwischen eingestehen müssen, dass sich seit 17 Jahren keine Temperatur mehr erhöht hat. Und dass ihre Vorhersagen völig neben der Realität gelegen haben. Junk-Science eben. 😀

      Antworten
  70. Kurt Lowinski sagte:

    Peter Jensen schreibt: “Wer bitte tut so, als wären die sog. EE nicht da? Eben weil sie da sind, kritisieren wir sie hier! Aso was soll dieser dämliche Satz? Und dass ausgerechnet ein EE-Fan sich um die Außenbeziehungen sorgt, ist schon unfreiwillige Komik, wo sich doch alle Nachbarn Deutschlands über unseren Sonderweg aufregen. Polen will die Kuppelstellen schließen. Die Schweiz kann seine Wasserkraftwerke nicht mehr profitabel betreiben. Die Holländer meckern über die Stromschwemme usw…“

    Herr Jensen, warum spielen sie mit mir dieses dämliche Spiel, bei dem sie sich absichtlich dumm stellen??? Ich habe ihnen doch gerade erläutert, wie die unsinnige Stromproduktion völlig unflexibler Kraftwerke zu Export des überflüssig produzierten Kraftwerksstroms führt. Was sie oben für Polen, Schweiz und Holland beschreiben sind alles folgen des Einsatzes ungeeigneter Kraftwerke. wie ich sagte: Flexibilität ist in der Stromerzeugung gefragt, nicht dummes produzieren unerwünschten Stroms.

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Hat Kurt es etwa verstanden?

      Richtig, sämtliche Probleme sind alles Folgen des Einsatzes ungeeigneter „Kraftwerke“, nämlich von Solar- und Windanlagen. und wie sie sagen: „Flexibilität ist in der Stromerzeugung gefragt, nicht dummes produzieren unerwünschten Stroms.“

      Ja, er hat es verstanden! Atom-, Kohle- und Gaskraftwerke passen sich perfekt an den Bedarf an. Das haben sie seiit Jahrzehnten getan. Sie sind da absolut flexibel. Es ist immer genau so viel Energie da, wie gebraucht wird. Dummes Produzieren unerwünschten Stroms durch Solar- und Windanlagen ist nicht gefragt. Braucht kein Mensch!

      Völlig richtig, Kurt!

      Antworten
  71. Kurt Lowinski sagte:

    “notgedrungen“ ist schnell erklärt. Heute müssen wir notgedrungen noch etwa 70% konventionell erzeugten Strom im Strommix akzeptieren. Lieber wären uns natürlich 0% konventioneller und 100% Erneuerbarer Strom.

    Antworten
  72. Martin sagte:

    Herr Lowinski,

    nehmen sie nur einmal das Beispiel der WKA.
    Die sind, laut BWE (Branchenverband Windenergie) zum überwiegenden Teil jetzt schon nicht rentabel zu betreiben.

    In dem Moment, wo die aus der Förderung fallen, bekommen sie keine Garantiere Vergütung mehr, die EVUs werden ihnen auch die Regelleistung in Rechnung stellen und die erzielten Preise pro KWh werden ausgesprochen gering sein, da sie ja kein Liefervertrag mit Lieferverpflichtung eingehenn können.
    Pacht, Personal, Wartung, Versicherung laufen aber weiter, zusätzlich kommt dann noch Vertrieb und Vermarktung obendrauf.
    -> WKAs sind, sofern professionel betrieben, mit dem Auslaufen der Förderung Pleite.
    Oder glauben sie ernsthaft, das sie mit 2 Cent kWh soviel Geld verdienen um die von mir aufgeführten Posten decken zu können?

    Antworten
    • Kurt Lowinski sagte:

      … und genau das ist der Irrglaube. Versorgungssicherheit kann man auch technisch herstellen – man muss dies nicht zwangsweise über Verträge mit Lieferverpflichtung abwickeln. Das entstammt den alten Strukturen und muss dringend entfernt werden, sobald es an eine Stromversorgung mit viel erneuerbaren geht.

      Ein sinnvolles Vorgehen wäre:
      Eine WKA verpflichtet sich zukünftig zur Lieferung einer Energiemenge und bekommt dafür einen (geringeren) Preis pro kWh.
      Andere Erzeuger (z.B. hochflexible Gaskraftwerke) verpflichten sich, Strom bei Bedarf zu liefern und bekommen dafür einen (höheren) Preis pro kWh (der sich auch ausschließlich auf die Produktion bezieht und keine Umlagen für die Fixkosten enthält) sowie einen Preis für die Bereitschaft.

      Sie sehen, es ist ganz einfach. Es ist lediglich völlig anders, als dies heute gehandhabt wird.

      Antworten
      • Martin sagte:

        Versorgungssicherheit kann man nur! über Technologie gewährleisten.
        Mit Verträgen erreichen sie im Zweifelsfall nur, das sie damit den Kaminofen anzünden können.

        Und wie immer weichen sie einer Antwort auf eine direkte Frage aus.
        -> WKAs sind Industriebetriebe, die müssen versichert sein, nicht nur, wie sie irtümlich vermuten, gegen Ausfall der Lieferung, sondern ebenfalls Haftpflicht, Brand, etc.
        Wenn sie dann noch die Pachtkosten und die nach 20 Jahren bestimmt nicht geringen Rückstellungen zwecks Instandshaltung und Wartung dazurechnen, sowie noch jemanden benötigen, der ihnen den Strom vertreibt und vermarktet plus die von ihnen erwähnten Backupkosten, dann können sie gleich Strom aus dem konventionellen Kraftwerk kaufen, das ist dann nämlich um mindestens eine Grössenordung billiger.
        Nochmal, für jeden gewerblichen Stromproduzenten, und das sind beim EE Strom mehr als 50%, der gerne kolportierte Bürger mit dem EFH ist dann grössenordnungsmässig doch vernachlässigbar, wird nach Ablauf der Einspeisevergütung mit Einspeisevorrang Konkurs sein, aus den von mir genannten Gründen.
        viel Schlimmer, der wird nichtmal Rückstellungen gebildet haben, um den Mist wieder aus der Landschaft zu entfernen.

    • Peter Jensen sagte:

      Martin, solche Dinge kann Kurt nicht verstehen, denn er versteht nichts von Wirtschaft und Unternehmertum. Er kennt doch nur staatlich garantierte Preise für nutzlosen Strom. 😀

      Antworten
  73. Martin sagte:

    Aha, zum Börsenpreis bekomme ich also nie den Strom.
    (So langsam sickert dann doch Verständnis bei ihnen ein)
    Dannn veraten sie uns allen doch endlich, was in ihrem ach so tollen Wettbewerbstarif der Strom kostet.
    Wir sind alle sehr gespannt.
    Nochmal ganz langsam für sie zum Mitschreiben…
    Die Wettbewerbstarife der EVUs, sofern man Wechselbonus und unseriöse Anbieter ausfiltert, sind alle so ziemlich gleich.
    Da zahlen sie eventuell mal 26,5 Cent anstatt 28 Cent, dafür aber 8€ Grundgebühr statt 5€.
    Also, zu wem ganz konkret soll ich wechseln, um die von ihnen genannten 250€ zu sparren?

    Ich bin übrigens bei Yellow, da zahle ich 23,59 Cent, allerdings durch verzicht auf jeglichen Services und bei 6,95€ Grundgebühr.
    Also nochmal, nennen sie ihren Erzeuger, und dessen Tarife, damit ich ebenfalls die 250€ sparen kann.

    Da wird aber, wie immer, nichts von ihnen kommen…

    Antworten
    • Kurt Lowinski sagte:

      Hallo Martin,

      was soll Herr Diehl dir da helfen? Du allein kennst Deine Daten. Tipp sie bei Verivox ein und schon wird dir geholfen. Neben den Unterschieden in Energiepreisen und Grundgebühren lohnt sich das schon allein durch die Wechselprämien. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass meistens nach einem Jahr bei erneutem Wechsel wieder 100€ drin sind.

      http://www.verivox.de/

      Antworten
      • Martin sagte:

        Und genau aus diesen 100€ setzten sich ja größtenteils die „Ersparniss“ des „Wettbewerbstarif“ zusammen.
        Ja, ich kann jedes Jahr durch wechseln des Anbieters eventuell 100 € sparen.

        2 Dinge…
        Wie Herr Diehl und selbst die „Studie“ von Agora belegen, operieren die EVUs im Wettbwerbstarif bereits mit Verlust, jetzt raten sie mal, was da einen grösseren Anteil dran haben wird?

        Trotzdem ist der Strompreis, selbst mit der Wechselprämie wesentlich höher, als er das 2014 war, ohne das die entsprechenden Rohstoffe, Braunkohle, Steinkohle oder Uran, entsprechende Preissteigerungen vollzogen hätten.
        Herr Diehl weisst jetzt darauf hin, das sich die EVUs die Taschen vollstopfen, aber da reicht ein kurzer Blick in die Bilanzen um das zu wiederlegen. RWE macht 2013 zum ersten mal in der Unternehmensgeschichte Verluste.
        Noch absurder wird es, da von den bösen großen 4 EVUs 2.5 in Staatshand sind, wir also von uns selber ausgebeutet werden.

  74. Hans Diehl sagte:

    Martin sagt.
    Also nochmal, ich bin bei Yellow, ca. 25 Cent kW/h + 7€ Grundgebühr.
    Wo kann ich 250 Euro sparen, ich bitte nach wie vor um Aufklärung,

    @Martin
    Ich habe Sie auf die Studie hingewiesen. Lesen Sie mal genau was da steht.
    Zitat:
    Durch einen Wechsel aus dem Grundversorgertarif in einen Wettbewerbstarif lässt sich im Durchschnitt der betrachteten Regionen – zumindest im ersten Jahr – pro Haushalt die Stromrechnung um circa 250 Euro senken. Zitat Ende.

    Da steht „lässt sich im Durchschnitt“ 250 Euro sparen. Da steht nicht, dass jeder 250 Euro sparen kann. Ich bin davon ausgegangen, dass Sie die Studie verstehen.
    Aber ich helfe Ihnen gerne weiter. Gehen Sie mal auf Verivox, geben Sie Ihre Daten ein, und schauen Sie mal was, unter Berücksichtigung der für Sie maßgebenden Kriterien von den 250 Euro für Sie noch übrig bleibt. Am Ergebnis können Sie dann erkennen, ob Sie über oder unter dem „Durchschnitt“ liegen.

    Antworten
  75. Hans Diehl sagte:

    Stuttgarter Nachrichten
    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.eeg-umlage-sinkende-oekofoerderung-drueckt-stromkosten.c56e52ce-640f-402f-a108-e4f295bc6184.html
    Leipzig – Erstmals seit Jahren können die deutschen Haushalte auf eine Stabilisierung ihrer Stromkosten hoffen. Einer der Hauptpreistreiber der vergangenen Jahre – die sogenannte EEG-Umlage – könnte dieses Jahr erstmals seit über einem Jahrzehnt zurückgehen. „

    Auch andere Faktoren deuten auf eine Entspannung bei den Strompreisen hin. Die Einkaufspreise für Strom an Börsen und im deutschen Großhandel sinken durch die Schwemme an Ökostrom seit Jahren. Und Kohle – die wichtigste Quelle zur Stromproduktion in Deutschland – ist aktuell sehr günstig zu haben, weil die USA große Mengen davon auf den Markt werfen. Fachleute sehen daher wenig Gründe für die Stromversorger, die Preise zu erhöhen. Zitat Ende

    EEG Konto im Plus gegenüber der letzten Jahre, die Anlagen mit niedrigeren Vergütungen nehmen zu gegenüber den höher Vergüteten, wenn dann noch die ersten höher Vergüteten raus fallen, brechen schwierige Zeiten für die EEG Kritiker an.

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      2004:
      Greenpeace: Danach bleiben die von den Stromkunden aufzubringenden Kosten für das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG-Umlage) auch bei weiterem Ausbau der Erneuerbaren Energien (EEG) gegenüber dem jetzigen Stand praktisch konstant.
      Trittin: Es bleibt dabei, dass die Förderung erneuerbarer Energien einen durchschnittlichen Haushalt nur rund 1 Euro im Monat kostet – so viel wie eine Kugel Eis.
      Die Umlage betrug 0,58 ct
      2005: Bundesumweltministerium: Der Anstieg der EEG-Umlage nimmt in Zukunft ab und wird einen Durchschnittshaushalt selbst bei sehr dynamischem Ausbau nicht mehr als 3 Euro pro Monat kosten. Ab Mitte des nächsten Jahrzehnts geht die EEG-Umlage wieder zurück.
      Die Umlage betrug 0,68 ct
      2006: Ingenieurbüro für neue Energien: Insgesamt ist zu erwarten, dass die monatliche EEG-Umlage von heute etwa 0,54 Ct/kWh bis zum Jahr 2017 auf maximal 0,93 Ct/kWh ansteigt.
      Die Umlage betrug 0,88 ct
      2007: Bundesumweltministerium: Durch die jetzt beschlossene Novelle, die den Offshore-Windstrom besser vergütet, erwarten wir einen Wert von ca. 1,5 ct/kWh im Jahr 2015.
      Die Umlage betrug 1,02 ct
      2008: Bundesumweltministerium: …steigen die von den Stromkunden aufzubringenden Mehrkosten (die so genannten Differenzkosten) nur noch bis etwa Mitte des kommenden Jahrzehnts leicht an. Mit einer EEG-Umlage von maximal 1,5 Cent/kWh liegt diese dann nur geringfügig über ihrem aktuellen Wert von etwa 1,2 Cent/kWh.
      Die Umlage betrug 1,12 ct
      2009: Bundesverband Erneuerbare Energien: Die EEG-Umlage …wird im Preispfad EE-Branche ihr Maximum bei rund 1,4 Ct/kWSh etwa 2013/2014 erreichen.
      Die Umlage betrug 1,13 ct.
      2010: Bundesumweltministerium: Die Untersuchung beschäftigte sich mit “Langfristszenarien und Strategien für den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland bei Berücksichtigung der Entwicklung in Europa und global“ und sieht auch für die kommenden Jahre keine explodierende EEG-Umlage.
      Die Umlage betrug 2,05 ct in 2010 und 3,53 ct in 2011. Stand heute kennen wir ja. 😀

      Antworten
      • Hans Diehl sagte:

        @ Herr Peters
        Schön, dass Sie das alles so aufgezählt haben. Das wäre nämlich die Realität.
        Mit was hätte man dann allerdings Stimmung gegen das EEG machen können.
        Es musste also gegengesteuert werden, mit der künstlichen Aufblähung der Umlage, und die sieht wie folgt aus.
        http://www.photovoltaikbuero.de/Portals/0/Auszahlung%20versus%20EEG-Umlage-Grafik%20Eva_1.jpg

        Schauen Sie mal wie der Kurvenverlauf der Umlage genau mit Ihrer Aufzählung überein stimmt

        Schauen Sie mal hier: https://www.youtube.com/watch?v=dgtJg0GBCjU

        Das weiß allerdings außer Ihnen derzeit jeder der sich damit beschäftigt.

      • Peter Jensen sagte:

        Herr Diehl, wie lange wollen sie denn noch dieses Märchen verbreiten?

        Sie wollen uns also erzählen, dass dieselben Politiker, die damals in 2009 diese sog. „Energiewende“ mit allem politischen, medialen und finanziellen Druck gepusht haben, gleichzeitig einen Grund gesucht haben, um gegen die EEG-Umlage zu stänkern?

        Nun ja, wenn sie meinen…

        Die EEG-Umlage hätte sich wahrscheinlich ganz genauso entwickelt wie im vorherigen System! Denn schon bis 2010 waren die Differenzkosten der Unterschied zwischen den EEG-Zahlungen, die die EVUs an die Netzbetreiber zahlen mussten (und zwar im Schnitt mit x ct/kWh) und den eigenen Strombeschaffungskosten in x ct/kWh. Und schon damals wurden selbstverständlich die überflüssigen Mengen Öko-Strom tatsächlich an der Börse verkauft. Wie soll es auch anders gehen, wenn mehr Strom produziert wird, als notwendig. Physisch läuft das ganze heute genauso wie damals. Nur abrechnungstechnisch ist heute ein Unterschied. Das heißt, auch damals schon haben die sog. EE Einfluss auf die Börsenpreise ausgeübt. Nur war der nicht so spürbar. Denn damals gab es weniger sog.Ökostrom (der krasse Zubau war im Jahr 2009).
        Hätten wir heute dasselbe System wie damals, würden sich die Differenzkosten, also die EEG-Umlage aus dem Unterschied zwischen den EEG-Vergütungszahlungen und den durchschnittlichen Strombeschaffungskosten ergeben. Und mehr sog. Ökostrom würde sich auch im alten System preissenkend auf die durchschnittlichen Beschaffungskosten auswirken. Dazu kommt noch der Preisverfall der schwachsinnigen CO2-Zertifikate und der Preisverfall von Steinkohle. Auch die haben zu sinkenden Börsenpreisen geführt und nicht nur der überflüssige sog. Öko-Strom.

      • Peter Jensen sagte:

        Übrigens noch ein wichtiger Punkt: die durchschnittlichen Beschaffungskosten der EVUs im alten System wurden berechnet auf Basis der durchschnittlichen Börsenpreise. Das ist wichtig, denn daran können sie sehen, Herr Diehl, dass auch schon im alten System die Börsenpreise einen Einfluss auf die EEG-Umlage hatten. Der überflüssige Strom wurde nämlich auch damals schon über die Börse verkauft (wie soll es auch anders gehen). Nur der Mechanismus der Kostenumwälzung war anders organisiert. Heute ist er viel transparenter und zeigt den wahren Wert des sog. Öko-Stroms.

        Geändert wurde das System damals nicht, um Stimmung gegen die EEG-Umlage machen zu können, sondern um die Orgsanisation des Öko-Chaos etwas zu verbessern. Vorher haben die EVUs den sog. Öko-Strom als Bandlieferung in ihr Portfolio eingelegt bekommen. Nun kann man aber aus EE-Strom kein Band machen. Dazu muss der Strom erst veredelt werden. Mit teurer Regelenergie durch die Netzbetreiber. Auch war der bundesweite Ausgleich zwischen den ÜNB aufwändig und teuer, da nicht in allen ÜNB-Bereichen dieselbe Anzahl von EE-Anlagen stand. Auch die Portfoliosteuerung der EVUs war schwierig.

        All das wurde vereinfacht. Die gesamte komplizierte Abrechnung zwischen ÜNB und EVU wurde eingespart.

        Es ist jetzt einfacher und transparenter. Wirklich besser ist es trotzdem nicht, denn die Ursache der Kosten sind nachwievor die überhöhten EEG-Vergütungen.

        Und übrigens, dass in der EEG-Umlage nicht nur die reinen Vergütungen enthalten sind, ist eine Banalität und keine wichtige Neuigkeit, die sie uns hier mitteilen.

        Es gibt darin einen Liquiditätspuffer, der aus berechtigten Gründen eingeführt wurde. Dieser wird sich evtl. mit besseren Prognosen künfitg wieder abbauen. Dazu gibt es seit 2012 sog. Marktprämien und Managementprämien (typische Öko-Unwörter, denn mit Markt oder Management hat das wenig zu tun) und natürlich steigt auch die Anzahl der privilegierten Letztverbraucher. Was selbstverständlich und richtig ist.

      • Hans Diehl sagte:

        Peter Jensen sagt:
        Das heißt, auch damals schon haben die sog. EE Einfluss auf die Börsenpreise ausgeübt. Nur war der nicht so spürbar. Denn damals gab es weniger sog.Ökostrom (der krasse Zubau war im Jahr 2009).
        Hätten wir heute dasselbe System wie damals, würden sich die Differenzkosten, also die EEG-Umlage aus dem Unterschied zwischen den EEG-Vergütungszahlungen und den durchschnittlichen Strombeschaffungskosten ergeben. Und mehr sog. Ökostrom würde sich auch im alten System preissenkend auf die durchschnittlichen Beschaffungskosten auswirken.

        @ Herr Jensen
        Dass das im alten System nicht so war, kann ich aus Erfahrung bestätigen. Ich speise seit 1992 ein. Seit dem EEG ab 2000 bis 2010 hatten wir bundesweit die unterschiedlichsten Umlagen. Konnte also niemals auf einem durchschnittlichen Börsenpreis basieren, sondern auf verschiedenen Geschäftsmodellen.

        Schauen Sie mal was vor 2010 anders war.

        So war es vor 2010, da waren die niedrigen und negativen Börsenpreise ein Problem der Konventionellen.

        http://taz.de/!45958/
        27. 12. 2009
        BERNWARD JANZING
        Nie zuvor in Deutschland war Strom im Großhandel so billig wie am zweiten Weihnachtstag:
        Ursachen waren einerseits die Windkraft, die in der Nacht zum 26. Dezember zeitweise bis zu 20.100 Megawatt ins Netz drückte, andererseits die Großkraftwerke, deren Leistung aufgrund ihrer mangelnden Flexibilität nicht entsprechend gedrosselt werden konnten. In den Morgenstunden zwischen 6 und 8 Uhr lag der Strompreis am Spotmarkt sogar bei minus 20 Cent je Kilowattstunde.

        Für Betreiber von Großkraftwerken ist das bitter: Bei einer Anlage mit 1.000 Megawatt Leistung legen sie rechnerisch pro Stunde 200.000 Euro drauf, um den Strom vermarkten zu können. Dennoch kann es für sie billiger sein, als die Kraftwerke zu drosseln. Denn dies führt zu hohen Kosten durch überproportionale Belastung der Anlagen.

        Nach 2010 hatte man dieses Übel beseitigt. Von da an musste der EE Strom vermarktet werden. Nun gingen niedrige oder negative Börsenpreise in Form von weniger Erlöse, zu Lasten des EEG Konto, und somit über die Umlage an die Endverbraucher.
        Deutlich zu sehen hier:http://www.photovoltaikbuero.de/Portals/0/Auszahlung%20versus%20EEG-Umlage-Grafik%20Eva_1.jpg

        Peter Jensen sagt:
        Dazu kommt noch der Preisverfall der schwachsinnigen CO2-Zertifikate und der Preisverfall von Steinkohle. Auch die haben zu sinkenden Börsenpreisen geführt und nicht nur der überflüssige sog. Öko-Strom.

        @ Herr Jensen
        Der Merit Order Effekt, ist immer noch eine begrenzte Wahrnehmung für.Sie.
        Dabei habe ich es Ihnen doch ausführlich erklärt, dassSteinkohle und Zertifikate ohne die EE gar keinen Einfluss auf die Börsenpreise haben können.
        Hier noch einmal, aber jetzt genau lesen.
        Zitat, vom 05. Aug.23.26 Uhr
        Herr Jensen
        Ich gehe davon aus, dass Sie die Merit Order Kurve kennen, dann müssten Sie eigentlich wissen, dass ohne die EE noch teure Gaskraftwerke ganz rechts in der Angebotskurve Kurve stünden, und die Börsenpreise bestimmen würden. Die Steinkohle hätte ohne die EE gar keinen Einfluss auf den Börsenpreis. Erst dadurch, dass die EE die teuren Gaskraftwerke aus dem Angebot verdrängen, werden die Steinkohlekraftwerke Preisbestimmend. Die EE bewirken somit einen noch stärkeren MOE weil sie nicht nur die Steinkohle zum Grenzkraftwerk machen, sondern auch noch eine besonders billige Steinkohle. Ohne die EE wären noch Gaskraftwerke Preis bestimmend, und die billige Steinkohle hätte lediglich einen noch höheren Mitnahme Effekt bewirkt. –

      • Peter Jensen sagte:

        Herr Diehl, ihre eigene Erfahrung ist das eine, die gesetzliche Regelung und die Realität das andere.

        Sie sagen: „Seit dem EEG ab 2000 bis 2010 hatten wir bundesweit die unterschiedlichsten Umlagen. Konnte also niemals auf einem durchschnittlichen Börsenpreis basieren, sondern auf verschiedenen Geschäftsmodellen.“

        Der erste Satz ist richtig. Der zweite falsch! Nach § 54 Abs. 1 des damals gültigen EEG konnten die EVUs ihre eigenen Strombezugskosten zur Berechnung der Differenz ansetzen. Diese mussten transparent veröffentlicht werden. Das heißt, die EVUs hätten damit praktisch ihre Kalkulationsgrundlage dem Wettbewerb offen gelegt.
        Alternativ dazu konnten sie § 54 Abs. 2 des damals gültigen EEG auch die durchschnittlichen tatsächlichen Börsenstrompreise des Vorjahres ansetzen, also ein Preis, der für alle gleich war. Denn es gab im Nachhineinn nur diesen einen Durchschnittspreis. Was glauben sie nun, was die EVUs gemacht haben? Ihre Kalkulation offenlegen oder den für alle gleichen Preis ansetzen?

        Ihre Grafik ist ganz nett, aber sie taugt nicht. Denn sie zeigt nicht die Gründe für die Abweichungstendenz.
        In 2009 gab es einen erheblichen Zubau, ein regelrechter Boom bei PV. Der war in der Prognose für 2009 so nicht erwartet (wie übrigens in allen Prognosen vorher und bis 2012 auch). Daher gab es in 2010 schon mal diesen Nachholungseffekt.
        Außerdem ging in 2009 der Stromverbrauch in D erheblich ggü 2008 zurück. Das heißt, die Menge, auf die die EE-Vergütungen zu verteilen war, ging auch erheblich zurück. Da ging die Schere an beiden Seiten auseinander.
        Zusätzlich wurde eine Liquiditätsreserve eingeführt, durch den Zuwachs an EE-Strom wurde die Bemessungsgrundlage weiter verringert, die Befreiungen wurden erweitert und inzwischen haben wir noch die sog. „Markt-und Managementprämie“. Und die Börsenpreise sind natürlich auch gesunken. Das alles wäre im alten System genauso passiert!

      • Peter Jensen sagte:

        Und Herr Diehl, selbstverständlich hat auch der Preis für Steinkohle einen Einfluss auf die Börsenpreise, auch bei ihrem so beliebten M-O-Effekt.

        Wenn zur Nachfrage zB nur PV, Wind, Uran und Kohle ausreichen und die Kohlekraftwerke die sog. „Grenzkraftwerke“ sind, dann spielt es schon eine Rolle, mit welchem Preis die Grenzkraftwerke an die Börse gehen.

        Beispiel:
        Erster Vergleichszeitpunkt (Kohlepreis hoch):
        Bedarf ist 100%. Davon gehen 20% an PV und Wind zu Null Euro, 50% an Uran zu 3 Euro und 30% an Kohle zu 6 Euro.
        Zweiter Vergleichszeitpunkt (Kohlepreis niedriger):
        Bedarf ist 100%, davon gehen 20% an PV und Wind zu Null Euro, 50% an Uran zu 3 Euro und 30% an Kohle zu 5 Euro.
        Frage: wie hoch ist der Börsenpreis für alle am ersten Zeitpunkt und am zweiten Zeitpunkt?

        Verstanden, Herr Diehl?

      • Hans Diehl sagte:

        Peter Jensen sagt:
        Herr Diehl, selbstverständlich hat auch der Preis für Steinkohle einen Einfluss auf die Börsenpreise, auch bei ihrem so beliebten M-O-Effekt.
        @ Herr Jensen
        Sie können es drehen und wenden wie Sie wollen, „ohne“ die EE, und den durch die ausgelösten Merit Order Effekt, würde Steinkohle kein Grenzkraftwerk. Da wären das die teuren Gaskraftwerke. Mit dem gegenwärtig günstigen Preis für Steinkohle bewirken die EE einen „Hyper MOE“ weil sie nicht nur Steinkohle zum Grenzkraftwerk machen, sondern auch durch den MOE von den billigen Kohlepreisen und Zertifikaten profitieren. Genau das ist doch der Grund warum die Börsenpreise in den letzten Jahren so gesunken sind.
        Beschäftigen Sie sich noch etwas mit den Kurveb hier:
        https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=merit+order

      • Peter Jensen sagte:

        Also Herr Diehl, jetzt mal ernsthaft…

        Mein Beispiel ist simpelste Mathematik! Und es enthält bereits die sog. EE. also auch den dadurch bedingten Preisrückgang! Den habe ich auch niemals bestritten. Wie oft soll ich das denn noch sagen?

        Mein Beispiel soll ihnen zeigen, dass auch der Steinkohlepreis zu einem Rückgang der Börsenpreise führt, nämlich immer dann, wenn ein gegebener Bedarf durch sog. EE, Uran und Kohle gedeckt werden kann (also ohne Gaskraftwerke) und in einer früheren Vergleichsperiode der Kohlepreis höher war. Dann deckt dieselbe Anzahl und Art von Kraftwerken den Bedarf, nur eben etwas günstiger, weil sich der Kohlepreis verringert hat. In meinem Beispiel kommen keine Gaskraftwerke vor!
        Jetzt verstanden?
        Mann, so schwer ist doch Mathe nicht!

  76. Hans Diehl sagte:

    Martin sagt:
    Herr Diehl weisst jetzt darauf hin, das sich die EVUs die Taschen vollstopfen, aber da reicht ein kurzer Blick in die Bilanzen um das zu wiederlegen. RWE macht 2013 zum ersten mal in der Unternehmensgeschichte Verluste.

    @Martin
    Sie müssen auch richtig in die Bilanzen blicken.
    Zitat:Der Energiekonzern RWE hat im vergangenen Jahr einen Nettoverlust von 2,8 Milliarden Euro verbucht, wie das Unternehmen mitteilte. Grund sind vor allem hohe Abschreibungen auf schlecht ausgelastete Kohle- und Gaskraftwerke.

    Grund sind Abschreibungen.

    Hier muss die Frage erlaubt sein, wie man mit weniger Umsatz mehr Gewinn machen kann.
    http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/a-642161.html
    Essen – Der Energiekonzern RWE hat im ersten Halbjahr bei leicht gesunkenem Umsatz einen Anstieg der Gewinne im Rahmen der Erwartungen verzeichnet. Der zweitgrößte deutsche Versorger bekräftigte zudem am Donnerstag die Prognose für das Gesamtjahr. Die Wirtschaftskrise machte sich vor allem in niedrigerem Absatz von Strom und Gas bemerkbar.

    Antworten
    • Rainer Jacob sagte:

      Hans Diehl, 7.8. 14:56

      Ähm, der verlinkte Artikel ist vom 13.8.2009

      Martin hatte aber Bilanzverluste von RWE in 2013 angesprochen.

      Antworten
      • Peter Jensen sagte:

        Das ist doch Herrn Diehl egal, von wann die Artikel sind. Für ihn steht doch fest, dass „Atomkonzerne“ uns ausbeuten und sich auf unsere Kosten die Taschen vollstopfen.

        Da muss man sich mit so lästigen Details wie Jahreszahlen doch nun wirklich nicht abgeben.

    • Peter Jensen sagte:

      Herr Diehl, ich muss sie jetzt mal loben. Auch wenn ich vieles für Unsinn halte, was sie schreiben, heben sie sich wohltuend von Kurt Lowinski ab. Sie geben wenigstens zu, wenn sie etwas nicht verstehen und versuchen meist, sachlich zu bleiben. Wie ich. Kurt gibt sich diese Mühe nicht.
      Nun zu ihrem Kommentar, denn in Sachen Bilanzierung bin ich Profi.
      Technische Anlagen werden mit ihren Anschaffungskosten in der Bilanz geführt. Über die Nutzungsdauer werden jährlich Abschreibungen für Abnutzung vorgenommen. Ein völlig normaler Vorgang bei jedem Unternehmen. Jedes Jahr, bei börsennotierten Unternehmen wie RWE auch jedes Quartal wird der Wertansatz der technischen Anlagen geprüft. Dafür werden die künftigen Cash-Flows herangezogen. Sind diese über die geplante Laufzeit mindestens so hoch wie der Wertansatz, dann bleibt es bei diesem Wert. Sind die künftigen Cash-Flows niedriger, ist die Anlage eben nicht mehr so viel wert, wie sie noch in der Bilanz steht. Dann muss der Wert nach unten korrigiert werden. Außerplanmäßige Abschreibungen nennt man das. Auch normal bei jedem Unternehmen. Da die RWE-Kraftwerke durch die gegenwärtige Lage künfitg nicht mehr die geplanten Cash-Flows erwirtschaften können, müssen sie abgeschrieben werden. Die Abschreibungen mindern den Gewinn. Sind sie hoch genug, gibt es einen Verlust. Das Ergebnis landet in der Bilanz. Daher der Begriff Bilanzverlust.
      Also ein völlig normaler Vorgang unter den derzeitigen Bedingungen. Und es besteht nach HGB die Pflicht für RWE, genauso zu handeln!
      Verstanden?

      Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Nun zu ihrer Frage, wie man bei weniger Umsatz mehr Gewinn machen kann. Das ist eigentlich ganz einfach. Wenn die Kosten nämlich noch weiter zurückgegangen sind als der Umsatz. Klar?
      Wenn im Vorjahr pflichtgemäß hohe Abschreibungen vorgenommen wurden, bleibt im Folgejahr ein niedrigerer Betrag zum Abschreiben übrig. Logisch. Daraus folgen dann auch niedrigere Abschreibungen. Abschreibungen sind Aufwand, mindern also das Ergebnis… Dazu hat RWE Tausende Stellen abgebaut. Leider. Das midert aber auch die Personalkosten.
      Wenn also der Umsatz z.B. um 5% zurückgehen, die Kosten aber um 10%, dann kann auch bei weniger Umsatz mehr Gewinn rauskommen.
      Beispiel:
      Im Jahr 1 haben sie 100 Euro Umsatz und 90 Euro Aufwand. Bleibt ein Gewinn von 10 Euro.
      Im Jahr 2 sinkt ihr Umsatz auf 95 Euro. Sie schaffen es aber, ihre Kosten auf 80 Euro zu senken.
      Bleibt ein Gewinn von 15 Euro. Mehr Gewinn bei weniger Umsatz.
      Bei RWE war der Fall, dass in „Jahr 1“ die Kosten höher waren als der Umsatz (wegen der hohen Abschreibungen). Also zB Umsatz von 100 Euro, Kosten von 110 Euro. Macht einen Verlust von 10 Euro.
      Wenn im Jahr 2 dann der Umsatz auf 95 sinkt und die Kosten auf 90 (weil die hohen Abschreibungen aus dem Vorjahr nicht wiederholt werden müssen), bleibt ein kleiner Gewinn von 5 Euro, trotz geringeren Umsatzes.

      Klar?

      Antworten
  77. Kurt Lowinski sagte:

    Und was ihre Ausführungen zur Lastverschiebung angeht: tut mit leid, aber es macht wenig Sinn, triviale technische Probleme zu diskutierten, wenn auf ihrer Seite der Ingenieurwissenschaftliche Hintergrund offensichtlich fehlt.

    Antworten
  78. Peter Jensen sagte:

    Kurt, konnten sie eigentlich schon klären, wie sie einen günstigen Preis nutzen wollen, wenn Millionen Hauhshalte genau dasselbe machen und der Preis durch Angebot und Nachfrage bestimmt wird?

    Oder sind sie noch am Nachdenken? Oder lassen sie die Frage einfach außen vor, weil sie das Problem gar nicht verstehen?

    Antworten
  79. Kurt Lowinski sagte:

    Okay, noch ein kleiner kostenloser Nachhilfekurs für Peter in Geschichte 🙂

    @Herr Jacob: Das beantwortet gleichermaßen auch ihre Frage:

    Die Sklaverei kam und ging.
    Gladiatorenkämpfe kamen und gingen.
    Dampfschiffe kamen und gingen.

    SmartPhones kamen, und werden totsicher irgendwann auch wieder gehen.
    Die Strombörse kam, und sie wird wieder verschwinden.
    Konventionelle Kraftwerke kamen, und sie werden totsicher (etwas schneller als die Handys) verschwinden.

    DAS ist der Gang der Geschichte und so wird sie sich auch in Zukunft fortsetzen. Aber es gab zu jeder Zeit vermessene Individuen, die sich mit neuem nicht anfreunden konnten und es deswegen verteufelten. Aber die Menschheit wurde von denen voran gebracht, die nach vorne geschaut und die Potentiale genutzt haben.

    Und ich gehe auch davon aus, das sich Solar und Wind in einigen Jahrhunderten wieder verabschieden werden, wenn es etwas besseres gibt. Aber vorher sind erst mal Kohle und Kernkraft dran, das Handtuch zu nehmen 😉

    Wenn sie offenen Auges durch die Welt gehen wird ihnen verblüffend schnell klar, dass es nur wenig gibt, was sich im Laufe der Zeit nicht verändert.

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Schöne Liste, die sie da aufgeschrieben haben, Kurt. Sie haben aber in ihrer Aufzählung etwas vergessen, was schon mal da war und abgeschafft wurde, weil es etwas besseres gab. Nämlich Windmühlen. Die gab es vor Jahrhunderten und mit Erfindung der Dampfmaschine wurden sie abgeschafft. Und vor allem das dahinter liegende Prinzip. Nämlich Energiegewinnung in Abhängigkeit von der Natur. In diesem Falle von Wind. Bei PV-Anlagen existiert dasselbe Prinzip: Energiegewinnung in Abhängigkeit von der Sonne. Es gab zwar vor Hunderten Jahren keine PV-Anlagen, aber das Prinzip ist überholt. Man kann heute Strom billiger permanent erzeugen, Kurt, und zwar zu jeder Zeit genauso viel wie man braucht. Sonne und Wind können das nicht bieten.
      Und wenn sie mit offenen Augen druch die Welt gehen würden, das heißt, ihre ideologischen Scheuklappen abnehmen würden, würden sie sehen, dass die wichtigen Länder dieser Welt auf Atom und Kohle setzen und nicht auf Wind und Sonne.
      Und dass sie der Ideologe hier sind und nicht ich oder wir, haben wir ja nun schon festgestellt. Denn wir sehen Energieversorgung als das, was es ist: sie soll Energie auf die effizienteste Weise liefern. Sie wollen die Welt retten und haben sich nun zufällig die Energiebranche ausgesucht. Vorher waren es schon mal die Wälder, andere suchen sich die Bekleidungsindustrie aus, wiederum andere suchen sich die Lebensmittelindustrie. Allen gleich ist, dass sie die Welt retten wollen. Und zwar aus ihrer jeweiligen kleinen Ecke der Welt. So funktionieren Ideologien.

      Antworten
    • Rainer Jacob sagte:

      Herr Lowinski,

      ————-
      Die Sklaverei kam und ging.
      Gladiatorenkämpfe kamen und gingen.
      Dampfschiffe kamen und gingen….
      ————

      Ich denke nicht, daß ich das unterschreiben würde.

      Sklaverei sieht heute m.E. heute nur anders aus, als etwa vor 100 oder 200 Jahren.

      Antworten
  80. Hans Diehl sagte:

    Peter Jensen sagt:
    Herr Diehl, ich muss sie jetzt mal loben. Auch wenn ich vieles für Unsinn halte, was sie schreiben,

    @ Herr Jensen
    Wenn Sie beurteilen können, was „Unsinn“ ist, müssten Sie das erst mal an Ihren Beiträgen „üben“

    Schauen Sie mal was Sie im Folgenden geschrieben haben.
    Und der M-O-Effekt ist auch nicht Kernpunkt der sog. “Energiewende”, wie sie immer wieder behaupten!
    Der M-O-Effekt findet sich in allen Commodity-Märkten, also bei gleichartigen Massenprodukten und fast vollständiger Transparenz. Der M-O-Effekt ist nun wirklich keine Besonderheit der Strombörse oder der sog. “Energiewende”. Diesen Effekt gibt es auch ohne sog. “Energiewende” und die sog. “Energiewende” gab es auch schon 10 Jahre vor der Pflicht, diesen Zufallsstrom über die Börse zu vermarkten. Zitat Ende.

    Warum soll der MOE bei der Energiewende nicht „Kernpunkt“ sein können, nur weil es den anderswo auch schon immer gab.
    Kernpunkt bei der Energiewende ist er deshalb, weil er da „Zwingend“ wirksam ist. Während bei der Energiewende die EE auf der linken seite der MOE Kurve vorrangig Druck machen und die Konventionellen rechts „zwingend“ verdrängen. haben Sie bei Commody-Märkten selbst die Entscheidung, was nicht oder was für Sie in Frage kommt.
    Auf den MOE bei der Energiewende bezogen, bedeutet das, dass die EE, im Hinblick auf die Energiewende zwingend bestimmen welche konventionellen Kraftwerke nicht mehr gebraucht werden.
    Fazit: Das EEG ist der Auslöser, und der MOE ist der Kernpunkt des darauf folgenden Prozesses.
    Ich denke Ihr Problem, liegt in der Tatsache, dass Sie die Energiewende nicht als zwingend betrachten.
    Wenn Sie meine Beiträge verstehen wollen, müssen Sie aber von der Realität ausgehen..

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Herr Diehl, was soll diese unsinnige Wortspielerei mit dem „Unsinn“?
      Wenn ich etwas als „Unsinn“ erachte, ist das meine subjektive Einschätzung. Ich werde wohl kaum in eigenen Beiträgen etwas schreiben, was ich als Unsinn erachte. Wie sie das dann beurteilen, ist wieder ihre subjektive Sache.

      So, zum Thema:

      Der M-O-Effekt funktioniert auch ohne sog. Energiewende und sie können ihre sog. Energiewende auch ohne M-O-Effekt durchführen. Streichen sie aber die Zwangsabnahme und die garantierte Vergütung, dann klappt die sog. Energiewende nicht.
      Deswegen ist nicht der M-O-Effekt Kernpunkt der sog. Energiewende, sondern Zwangsabnahme und garantierte Vergütung. Ist simple Logik!

      Antworten
  81. Peter Jensen sagte:

    Strom ist Strom. Ob sie das dämlich finden oder nicht.

    Sind sie eigentlich schon mal etwas rumgekommen auf unserem Planeten? Oder einfach nur in unserem Land? Dann würden sie sehen, dass wir zB in Deutschland mit Atom- und Kohlekraftwerken in einem der saubersten Länder der Welt leben. Was sie da an Horrormärchen verbreiten, kann kein normal denkender Mensch nachvollziehen. Und Stromerzeugung mit Windmühlen und PV-Anlagen ist schon deshalb schädlicher für die Umwelt, weil man für eine kWh viel mehr Beton, Stahl, Glas, Kupfer usw braucht als bei Atom- oder Kohlekraftwerken. Also lassen sie uns doch endlich in Ruhe mit ihren lächerlichen Schauergeschichten vom bösen Atom und dreckiger Kohle. Gehen sie mal raus und schauen sich um auf „unserem Planeten“, der ihnen angeblich so am Herzen liegt. Und mit Kinderarbeit sonstwo hat das überhaupt nichts zu tun! Also lenken sie auch nicht mit lächerlichen Vergleichen ab. Es geht um Stromproduktion in Deutschland. Und da wird gar kein Planet zerstört! Was für ein Unsinn, den sie da erzählen!
    Strom ist Strom. Und je günstiger er produziert wird, umso besser für uns alle. So einfach ist das.

    Antworten
  82. Peter Jensen sagte:

    Strom ist Strom. Ob sie das dämlich finden oder nicht. Sind sie eigentlich schon mal etwas rumgekommen auf unserem Planeten? Oder einfach nur in unserem Land? Dann würden sie sehen, dass wir zB in Deutschland mit Atom- und Kohlekraftwerken in einem der saubersten Länder der Welt leben. Was sie da an Horrormärchen verbreiten, kann kein normal denkender Mensch nachvollziehen. Und Stromerzeugung mit Windmühlen und PV-Anlagen ist schon deshalb schädlicher für die Umwelt, weil man für eine kWh viel mehr Beton, Stahl, Glas, Kupfer usw braucht als bei Atom- oder Kohlekraftwerken. Also lassen sie uns doch endlich in Ruhe mit ihren lächerlichen Schauergeschichten vom bösen Atom und dreckiger Kohle. Gehen sie mal raus und schauen sich um auf “unserem Planeten”, der ihnen angeblich so am Herzen liegt. Und mit Kinderarbeit sonstwo hat das überhaupt nichts zu tun! Also lenken sie auch nicht mit lächerlichen Vergleichen ab. Es geht um Stromproduktion in Deutschland. Und da wird gar kein Planet zerstört! Was für ein Unsinn, den sie da erzählen! Strom ist Strom. Und je günstiger er produziert wird, umso besser für uns alle. So einfach ist das.

    Antworten
  83. Peter Jensen sagte:

    Strom ist Strom. Ob sie das dämlich finden oder nicht.
    Sind sie eigentlich schon mal etwas rumgekommen auf unserem Planeten? Oder einfach nur in unserem Land? Dann würden sie sehen, dass wir zB in Deutschland mit Atom- und Kohlekraftwerken in einem der saubersten Länder der Welt leben. Was sie da an Horrormärchen verbreiten, kann kein normal denkender Mensch nachvollziehen.
    Und Stromerzeugung mit Windmühlen und PV-Anlagen ist schon deshalb schädlicher für die Umwelt, weil man für eine kWh viel mehr Beton, Stahl, Glas, Kupfer usw braucht als bei Atom- oder Kohlekraftwerken. Also lassen sie uns doch endlich in Ruhe mit ihren lächerlichen Schauergeschichten vom bösen Atom und dreckiger Kohle. Gehen sie mal raus und schauen sich um auf “unserem Planeten”, der ihnen angeblich so am Herzen liegt.
    Und mit Kinderarbeit sonstwo hat das überhaupt nichts zu tun! Also lenken sie auch nicht mit lächerlichen Vergleichen ab. Es geht um Stromproduktion in Deutschland. Und da wird gar kein Planet zerstört! Was für ein Unsinn, den sie da erzählen! Strom ist Strom. Und je günstiger er produziert wird, umso besser für uns alle. So einfach ist das.

    Antworten
  84. Rainer Jacob sagte:

    Kurt Lowinski,

    ————-
    Was soll denn diese dämliche Feststellung? “Strom ist Strom”…
    ————-

    Sie ist mMn nicht dämlicher als die Aussage: „Die Sonne schickt keine Rechnung.“ Auf einem solchen Niveau muß man ja mit Leuten ihrer Richtung auch diskutieren.

    ————
    Strom ist NICHT gleich Strom – denn produziert in konventionellen Kraftwerken oder Kernkraftwerken versaut er unseren Planeten bei seiner Herstellung. Erneuerbar erzeugter Strom tut das nicht.
    ————

    Das sehe ich als reine Behauptung ihrerseits an – auf jeden Fall in dieser von Ihnen vorgetragenen schwarz-weiss Malerei.

    Antworten
  85. Hans Diehl sagte:

    Da würde ich doch lieber einige Windräder entsorgen

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/atomkraftwerk-lubmin-rueckbau-abriss-und-entsorgung-eines-akw-a-969790.html
    Größere Pannen gab es bislang nicht, und dennoch: „3,2 Milliarden Euro sollte der Rückbau anfangs kosten, inzwischen kalkulieren wir mit 4,2 Milliarden Euro“, sagt Philipp. Das liegt auch daran, dass es länger dauert als geplant. Ursprünglich sollte bereits 2008 alles an radioaktivem Material entfernt sein, später setzte man sich das Jahr 2015 zum Ziel. Doch auch das wird wohl nicht zu schaffen sein, die Reaktorgebäude seien derzeit erst zu 70 bis 80 Prozent geleert, sagt Philipp.
    In Lubmin wird deutlich, vor welch gigantischer Aufgabe das künftige Ex-Atomstromland Deutschland steht: Seit dem Fukushima-Schock 2011 sind acht weitere Kernkraftwerke außer Betrieb, acht laufen noch, aber spätestens 2022 geht das letzte vom Netz. Danach muss alles abgerissen und der Atommüll sicher gelagert werden. Mit rund einer Milliarde Euro am Kosten pro Meiler wird derzeit kalkuliert.
    Nicht vollständig planbar
    Doch die Zweifel wachsen, dass die Betreiberkonzerne diese Mammutaufgabe bewältigen können. Umso mehr, seit der SPIEGEL den Plan von E.on, RWE und EnBW aufdeckte, ihr ganzes Atomgeschäft mitsamt den Kostenrisiken an den Bund zu übergeben. Die Regierung will nun darüber mit den Betreibern verhandeln. In die von den Konzernen angedachte „Bad Bank“ für Atomkraftwerke sollen auch ihre Rückstellungen eingebracht werden, die die Konzerne für den Abriss ihrer Reaktoren und die Lagerung des Atommülls bilden mussten. Zählt man die Rückstellungen des vierten Betreibers Vattenfalls dazu, beläuft sich die Summe für deutsche Meiler auf rund 36 Milliarden Euro.
    Die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, dass selbst diese Summe nicht reicht: Erstens muss davon auch die Lagerung des Atommülls bezahlt werden – derzeit weiß aber noch niemand, wo das deutsche Endlager einmal stehen und wie teuer es wird. Und zweitens ist der Abbau eines Atomkraftwerks eine unfassbar aufwendige und nicht vollständig planbare Angelegenheit.
    Was das konkret bedeutet, macht das Beispiel Lubmin deutlich. Die Hinterlassenschaft des AKW kann in drei Kategorien eingeteilt werden:
    Erststens hoch radioaktiver Atommüll, vor allem die Brennelemente selbst, die in speziellen Behältern, Castoren genannt, in einem unzugänglichen Teil des Zwischenlagers stehen und irgendwann einmal in das deutsche Endlager kommen sollen. Etwa 580 Tonnen davon fallen in Lubmin an.
    Zweitens schwach und mittel radioaktiver Atommüll, rund zehntausend Tonnen, der im Zwischenlager darauf wartet, in dem dafür bestimmten Schacht Konrad in Niedersachsen endgelagert zu werden – doch vor dem Jahr 2020 ist damit nicht zu rechnen.
    Drittens eine riesige Menge an radioaktiv belasteten Bauteilen, rund 99 Prozent des Materials fällt in diese Kategorie. Es wird vor Ort so lange zerlegt und dekontaminiert, bis es das Gelände als handelsüblicher Schrott oder Wertstoff verlassen kann. Dafür muss es wiederum in kleine Gitterboxen passen, 1,20 Meter lang, 80 Zentimeter breit, einen knappen Meter hoch. Mehr Platz ist nicht in dem Strahlenmessgerät, das jede Gitterbox durchlaufen muss, um die Freigabe zu erhalten.

    Antworten
      • Peter Jensen sagte:

        Das war die Antwort auf den ersten Satz.

        Zum Thema Rückbau hab ich ihnen schon so viel bei EIKE erklärt. Hier im Blog müsste auch schon was zu lesen sein. Da muss ich nichts mehr zu sagen. Wenn sie es bisher nicht verstanden haben, werden sie es auch künftig nicht verstehen.

        Nicht mein Problem!

  86. Martin sagte:

    Energiedichte hat nur sekundär etwas mit Flächenverbrauch zu tun, wenn sie nichteinmal die grundlegenden Begriffe beherrschen, befürchte ich, daß jede weitere Diskussion mit ihnen Zwecklos ist.
    …. Die Energie muss nämlich auch noch gesammelt werden, und das kostet, genau, Energie 😉

    Antworten
  87. Peter Jensen sagte:

    Kurt, können sie eigentlich ihre seltsamen Behauptungen auch mal beweisen? Flächenverbrauch soll also bei Windkraft minimal sein?

    Na schau’n wir mal.

    Ein 1000 MW-AKW produziert im Jahr etwa 8 Mrd. kWh.
    Um diese Leistung (theoretisch rechnerisch) durch WKA zu ersetzen, benötigt man bei 2.000 h Windverfügbarkeit etwa 667 Enercon E-112 mit einer Nennleistung von 6 MW.

    Flächenbedarf für eine Enercon E-112 ist bei einem Rotordurchmesser von 114 m etwa 0,5 qkm. Bei einem Rotordurchmesser von 128 m beträgt der Flächenbedarf einer WKA etwa 0,7 qkm.

    Bei 667 dieser WKA kommen wir also auf eine Fläche von etwa 347 qkm (bei 114m Rotordurchmesser) und auf etwa 437 qkm (bei 128m Rotordurchmesser). Berlin hat etwa eine Fläche von 892 qkm.

    Das alles, um ein AKW mit 1000 MW zu ersetzen. Dieses AKW steht übrigens auf einer Fläche von etwa 0,5 qkm!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! 0,5qkm zu 347/437qkm!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Soviel zur Behauptung von Kurt, der Flächenverbrauch bei WKA wäre minimal. Wie gesagt, wir haben gerade 1 AKW ersetzt.

    Und natürlich reicht das nicht aus, denn die produzierte Energiemenge verteilt sich nicht wie bei einem AKW schön gleichmäßig auf’s Jahr, sondern sie wird insgesamt von allen WKAs irgendwann im Jahr produziert. Das AKW liefert jeden Tag kontinuierlich und gleichmäßig etwa 21,9 Mio kWh. Die WKAs stehen jedoch bei Windstille auch still und wenn zuviel Wind weht, werden sie auch abgeschaltet. Also brauchen wir für diese Zeit doch noch unser AKW (was dann aber nicht mehr so günstig produzieren kann) oder aber noch mehr WKA im Land verteilt, verbunden mit der Hoffnung, dass irgendwo immer soviel Wind weht, dass am Tag etwa 21,9 Mio kWh zusammenkommen. Für diese im Land verteilten WKAs bräuchten wir dann natürlich Hunderte oder Tausende km Leitungen und extrem aufwändige Regelungstechnik. Von den Kosten mal ganz abgesehen.

    Noch Fragen, Kurt? 😀

    Antworten
  88. Hans Diehl sagte:

    Peter Jensen sagt:
    Für diese im Land verteilten WKAs bräuchten wir dann natürlich Hunderte oder Tausende km Leitungen und extrem aufwändige Regelungstechnik. Von den Kosten mal ganz abgesehen.

    @Herr Jensen.
    Was erzählen Sie denn da schon wieder. Die Leitungen brauchen wir doch nur, wenn die WKA nicht übers Land verteilt sind.

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Achso. Springstrom, oder was? 😀

      Oder steht etwa neben jeder WKA künftig direkt ein Verbraucher?

      Also wenn sie nicht mehr zu meinem Kommentar beizutragen haben als diesen Witz, dann kann er ja so falsch nicht gewesen sein. Wie gesagt: 0,5 qkm zu 347/437 qkm.

      Antworten
  89. Hans Diehl sagte:

    Peter Jensen sagt:
    Achso. Springstrom, oder was? 
    Oder steht etwa neben jeder WKA künftig direkt ein Verbraucher?

    Nein, aber eine Menge E-Autos die nachts in den Garagen aufgeladen werden. Die Leitungen brauchen wir allenfalls für die AKW,s weil die nicht flexibel genug sind.
    Was glauben Sie warum Seehofer den Umfang der Trassen auf den Prüfstand stellen , und lieber ein Gaskraftwerk bauen will.
    Sie müssen etwas über den Tellerrand blicken.

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Das muss aber ein tiefer Teller gewesen sein, über dessen Rand sie schauen wollen. Denn beim Erklimmen des Randes scheint ihnen die Kraft ausgegangen zu sein, so dass es zum einfachen Nachdenken nicht mehr gereicht hat. 😀

      Was hat die Energieversorgung in einem bestimmten Gebiet mit nachts aufladenden E-Autos zu tun?

      Ich hab sie für intelligenter gehalten, aber ihnen kann man wirklich jeden Stuss erzählen! 😀

      E-Autos, die nachts in der Garage geladen werden, sollen also das Problem lösen, wenn ich tagsüber irgendwo Strom brauche und die produzierenden WKA weiter entfernt stehen? Denn leider weht ja nicht immer genau da Wind, wo ich gerade Strom brauche.

      Es ging ja auch um das Thema, wieviele WKA ich brauche, um ein 1.000 MW-AKW zu ersetzen. Zur Erinnerung, es waren 667, verteilt auf etwa 400 qkm.
      Wenn ich also in Thüringen gerade 1000 MWh brauche, müssen von den 667 WKA mindestens 167 mit einer Nennleistung von 6 MW laufen. Diese 167 werden nicht immer zufällig in der Nähe stehen. Also brauche ich Leitungen. Ich brauche sowieso Leitungen, denn jede einzelne WKA muss ja ans Netz angeschlossen werden, egal, ob gerade Wind weht oder nicht.
      Also was sollen da ihre E-Autos, die nachts irgendwo Strom aufladen?
      Was machen ihre E-Autos eigentlich nachts, wenn kein Wind weht? Wer lädt die dann? Die geliebten flexiblen Gaskraftwerke von Herr Lowinski? Haben sie, Herr Diehl, nicht letztens hier darauf aufmerksam gemacht, dass Putin unsere Preise erhöhen will? Wir kriegen doch Gas von Putin, oder? Wo bleibt ihre preiswerte sog. „Energiewende“, wenn Putin die Preise erhöht oder das Gas ganz abstellt?
      Und was machen sie in den Städten? Kriegt dann jede Wohnung in einem Mietshaus eine Ladestation vor der Tür? Oder gehört zu ihrem „Energiewende-Plan“ etwa, dass jeder Haushalt eine Garage und ein E-Auto geschenkt bekommt? Tolle neue Energiezeiten! 😀

      Wirklich, ich hatte sie für intelligenter gehalten.

      Antworten
      • Hans Diehl sagte:

        Peter Jensen sagt:
        Oder steht etwa neben jeder WKA künftig direkt ein Verbraucher?

        @ Herr Jensen
        Sie merken offensichtlich selbst nicht was Sie hier schreiben.
        Wenn Sie fragen, ob da künftig neben jeder WKA ein Verbraucher steht, gehe ich davon aus das Sie meinen, um den möglicherweise im Überfluss anfallenden Strom abzunehmen, oder??
        Was ist dann falsch, wenn ich sage, da werden nachts in den Garagen die E-Autos aufgeladen.

        Tags über muss man sich da keine Gedanken machen, da gibt es genug Verbraucher.

        Sie wollten wahrscheinlich sagen, steht neben jedem Verbraucher ein WKA, wie ich Ihrer Reaktion entnehme.

        Dann bitte erst mal eindeutig formulieren , bevor Sie andere für blöd halten.

      • Peter Jensen sagte:

        Herr Diehl, sie fahren schon wieder den Forentroll-Mechanismus. Das beleidigt schon wieder die Leser.

        Sie verdrehen wieder meine Worte und auch die Tatsachen.

        Es herrscht tagsüber kein Mangel an Verbrauchern (hab ich auch nie gesagt), es herrscht ein Mangel an Wind. DAS ist das Problem! Es gibt nicht genug Wind, um damit ausreichend Strom zu produzieren.

        Und den Unterschied zwischen „an jeder WKA steht ein Verbraucher“ und „an jedem Verbraucher steht eine WKA“ müssen sie mal erklären. Und ich meine nicht die unterschiedliche Wortstellung.

        Ach nee, lassen sie es. Ist ja eh wieder nur eine Forentroll-Spielerei von ihnen.

        Ich drücke mich sehr deutlich aus! Sie müssen nur richtig lesen und vor allem verstehen wollen.

        Aber sie können mir noch beantworten, was ich nachts mit E-Autos in einer Garage soll, wenn ich tagsüber Strom aus WKA brauche. Was soll das? Es ging um den Ersatz eines AKW durch WKA. Und wenn ich tagsüber Strom brauche, was soll dann der Käse mit den Garagen und den E-Autos nachts?

        Übrigens, ein sehr richtiges Wort steht doch in ihrem Kommentar. Überflussproduktion. Überfluss kommt von überflüssig. Genau das ist Strom aus WKA. Überflüssig. Braucht kein Mensch!

    • Peter Jensen sagte:

      Zitat Diehl:

      „Die Leitungen brauchen wir allenfalls für die AKW,s weil die nicht flexibel genug sind.“

      Achso, falls ein Ingenieur mal ein extrem flexibles AKW erfindet, braucht das dann keine Leitungen mehr? Also doch Springstrom?

      Herr Diehl, bitte etwas mehr Ernsthaftigkeit! Sie beleidigen den Leser mit solchen Kommentaren!

      Antworten
      • Hans.Diehl sagte:

        Peter Jensen sagt:
        Achso, falls ein Ingenieur mal ein extrem flexibles AKW erfindet, braucht das dann keine Leitungen mehr? Also doch Springstrom?
        Herr Diehl, bitte etwas mehr Ernsthaftigkeit! Sie beleidigen den Leser mit solchen Kommentaren!

        @ Herr Jensen
        Hatten Sie den nicht von „Tausenden“ Kilometern geschrieben?? Bitte nicht so reißerich, das mögen die Mitleser hier sicher auch nicht.

      • Peter Jensen sagte:

        Na Herr Diehl, drücken sie sich wieder um die wahren Probleme rum, indem sie vermeintlich lustige Sprüche machen?

        Erstens hab ich von „Hunderten oder Tausenden km“ gesprochen und nicht nur von „Tausenden“ und zweitens müssten bei 667 WKA pro 1 GW-Kraftwerk schon ein paar Kilometer zusammenkommen. Und da sie ja nicht nur ein AKW ersetzen wollen, sondern ein paar mehr, kommen auch ein paar mehr WKA zusammen. Also 667 mal 5 oder 6 oder so. Na, Herr Diehl, da diese paar Tausend WKA ja angeschlossen werden müssen, kommen also wohl doch ein paar tausend Kilometer zusammen, ganz unreißerisch.

        Und dann noch die Kabel zu den Millionen Garagen, in denen nachts E-Autos aufgeladen werden sollen. Wo bleiben eigentlich ihre Antworten auf meine Nachfragen zu ihren E-Autos und Garagen? Das wäre doch mal interessant.

  90. Hans Diehl sagte:

    Wenn von Zehntausend Windrädern mal eins brennt, versucht man bei EIKE krampfhaft nach Todesfällen zu suchen, die die Anzahl bei AKW Unfällen übersteigen.

    http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/tiefe-kratzer-am-sauberstrom-image-feuer-und-tod-die-verschwiegenen-gefahren-der-windenergie/
    http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/tiefe-kratzer-am-sauberstrom-image-feuer-und-tod-die-verschwiegenen-gefahren-der-windenergie/

    Herr Jensen, hat mit dem folgenden Kommentar seine Freunde klugerweise davor gewarnt, sich der Lächerlichkeit preiszugeben.

    Zitat:
    Ich muss Herrn Tim Horch recht geben. Der Fokus der Kritik an WKA sollte nicht darauf liegen, dass dort Unfälle passieren können. Die gibt es bei jeder Art von technischen Anlagen, auch in AKW und Kohlekraftwerken.
    Es handelt es sich dabei ganz offensichtlich auch nicht um ein Massenphänomen und auch nicht um eine Besonderheit von WKA. Sehr gut erkannt, Herr Jensen

    Fairerweise, will ich eine weitere Passage seines Kommentars bringen, damit nicht der Eindruck entsteht, er würde gerade vom Saulus zum Paulus

    Zitat:
    Der Schaden, den die WKA und die EE-Religion anrichtet, liegt sicher nicht in ein paar abgebrannten WKA. Die funktionierenden WKA und der Zubau (gleiches gilt auch für PV) richten den Schaden an. Der eigentliche Schaden liegt in der Verschwdnung von volkswirtschaftlichen Ressourcen

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Hans Diehl, das ist mal wieder eine völlige Fehlinformation von ihnen. EIKE versucht überhaupt nicht, krampfhaft irgendwelche Todesopfer zu suchen, die die Anzahl der Todesopfer durch AKW übersteigen! EIKE hat einen Artikel veröfffentlicht, indem mit dem Mythos der sauberen Energiegewinnung durch WKA gehörig aufgeräumt wird. Mich hat ausschließlich die reißerische Schlagzeile gestört und zwar deshalb, weil reißerische Schlagzeilen doch besser weiter von den Grünen und den EE-Fans geschrieben werden sollten. Zum Beispiel: Sonne und Wind schicken keine Rechnung oder Millionenfacher Tod und Millionen Jahre Umweltverwüstung durch AKW oder Atomhölle Fukushima oder AKW töten usw… Die Liste ließe sich endlos fortsetzen.
      Der Autor hat danach geschrieben, dass er lediglich beabsichtigt hat, mal im gleichen Stil zu antworten. Kann man machen, ist persönlich nicht mein Stil und auch nicht nötig. Denn der eigentliche Schaden entsteht durch die Zehntausenden WKA die laufen und nicht die paar, die irgendwo abbrennen.

      Im übrigen können sie in verschiedenen Statistiken einwandfrei nachlesen, dass die Atomkraft in Bezug auf die produzierte Menge Energie und damit in Bezug auf den Wohlstand der Länder der Welt viel weniger Opfer gefordert hat als alle anderen Energieerzeugungsarten. Auch viel weniger als WKA. Und danach muss man nicht krampfhaft suchen, wie sie hier wieder behaupten.

      Und Saulus und Paulus lassen sie doch besser in der Kirche oder bei der Reiligion der EE-Freunde. In der richtigen Energiewirtschaft braucht man solche Vergleiche nicht.

      Antworten
  91. Martin sagte:

    Herr Lowinski,

    alleine mit ihrem letzten Posting haben sie sich für eine weitere Diskussion vollkommen disqualifiziert.
    Leider sind es, von MINT Fächern vollkommen unbedarfte wie sie, die hier solche Allgemeinplätze von sich geben dürfen wie „Energiedichte spielt keine Rolle“
    Die spielt nämlich spätestens beim einsammeln der Energie eine Rolle, und deshalb ist sind die „Erneuerbaren“ auch nicht sauberer als konventionelle, übersteigt der Aufwand des einsammelns erheblich die Vorteile der Brennstofflosen Energieproduktion.
    Oder um es für sie auf ein verständliches Beispiel zu bringen.
    Wenn ich 10 Mal soviel Beton benötige, um die Windmühlen zu bauen, die ein Kraftwerk ersetzen, dann habe ich im laufenden Betrieb weniger Belastung der Umwelt, die ist aber mit einer wesentlich höheren Anfangsbelastung erkauft worden.
    Und nein, auch Windmühlen halten nicht ewig.
    Sie müssen schon die Systemkosten vergleichen…

    Antworten
    • Hans Diehl sagte:

      Martin sagt:
      Die spielt nämlich spätestens beim einsammeln der Energie eine Rolle, und deshalb ist sind die “Erneuerbaren” auch nicht sauberer als konventionelle, übersteigt der Aufwand des einsammelns erheblich die Vorteile der Brennstofflosen Energieproduktion.

      @ Martin
      Die Vorteile der „Brennstofflosen“ können gar nicht überstiegen werden. Sie müssen nur über den Tellerand blicken sprich, bis ans Ende der fossilen Brennstoffen, und schon haben Sie das Ergebnis. Warum den so kompliziert, wenn es auch einfacher geht.

      Antworten
      • Peter Jensen sagte:

        Herr Diehl sieht das Ende der fossilen Brennstoffe. Wann ist es denn soweit?

  92. Hans Diehl sagte:

    Peter Jensen sagt:
    Wo bleiben eigentlich ihre Antworten auf meine Nachfragen zu ihren E-Autos und Garagen? Das wäre doch mal interessant.

    @ Herr Jensen
    Haben Sie denn das Folgende 09 08. 20.34 Uhr nicht gelesen.

    Zitat:@ Herr Jensen
    Sie merken offensichtlich selbst nicht was Sie hier schreiben.
    Wenn Sie fragen, ob da künftig neben jeder WKA ein Verbraucher steht, gehe ich davon aus das Sie meinen, um den möglicherweise im Überfluss anfallenden Strom abzunehmen, oder??
    Was ist dann falsch, wenn ich sage, da werden nachts in den Garagen die E-Autos aufgeladen.
    Tags über muss man sich da keine Gedanken machen, da gibt es genug Verbraucher.
    Sie wollten wahrscheinlich sagen, steht neben jedem Verbraucher ein WKA, wie ich Ihrer Reaktion entnehme.
    Dann bitte erst mal eindeutig formulieren , bevor Sie andere für blöd halten.

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      H. Diehl sagt:

      „Wenn Sie fragen, ob da künftig neben jeder WKA ein Verbraucher steht, gehe ich davon aus das Sie meinen, um den möglicherweise im Überfluss anfallenden Strom abzunehmen, oder??“

      Nein, so meinte ich das nicht. Und so kann man meinen Kommentar auch nur verstehen, wenn man ihn absichtlich fehlinterpretiert. Es ging um die Leitungen, mit denen man 667 WKA ans Netz anschließt. Daraufhin haben sie behauptet, man bräuchte für die im Land verteilten WKA keine Leitungen. Daraufhin dann meine Frage, ob dann wohl neben jeder WKA ein Verbraucher steht (weshalb man keine Leitungen bräuchte, wie sie ja behauptet haben).
      Von im Überfluss produzierten Strom war gar keine Rede. Den produziert jede WKA sowieso, wenn sie Strom produziert. Dann ist er völlig überflüssig. 😀

      Antworten
  93. Martin sagte:

    Werden jetzt meine Kommentare hier nicht mehr veröffentlicht?
    Schwaches Bild, SMA…
    Mal im Ernst, so ein ideologisch verbrämtes Kindergartengeschwurbel wie „Energiedichte spielt keine Rolle“
    bei dem sich jeder E-Techniker oder Physiker vor lachen unter den Tisch schmeißt, das ist in Ordnung, meine Kommentare aber nicht?

    ….Sie können zensieren, lobbyieren und noch so oft so etwas veröffentlichen, die Energiewende ist an den physikalischen und ökonomischen Realitäten gescheitert.

    Antworten
  94. Hans Diehl sagte:

    Peter Jensen sagt:
    Und den Unterschied zwischen “an jeder WKA steht ein Verbraucher” und “an jedem Verbraucher steht eine WKA” müssen sie mal erklären. Und ich meine nicht die unterschiedliche Wortstellung.

    @ Herr Jensen.
    Ich dachte Sie kennen die Zappelstrom Umgangssprache..

    Hier die Erklärung:
    An jeder WKA steht ein Verbraucher bedeutet, die „WKA“ hat Priorität, und der Verbraucher dient als Puffer.

    An jedem Verbraucher steht eine WKA bedeutet der „Verbraucher“ hat Priorität, und die WKA muss auf den Verbraucher ausgelegt sein.

    Wenn Sie schreiben,
    Zitat:
    Oder steht etwa neben jeder WKA künftig direkt ein Verbraucher? ( 09. August 0.46 Uhr ) Zitat Ende.

    Muss ich davon ausgehen, dass Sie von dem Strom reden, den ein WKA produziert, aber „gerade“ nicht gebraucht wird.

    Deshalb mein Vorschlag mit den E-Autos die nachts damit geladen werden können.
    Mit anderen Worten den „Überflüssigen“ Strom sinnvoll und preisgünstig verwenden.

    An Ihrer Reaktion habe ich gemerkt, dass Sie die zweite Variante meinen.

    Sie sehen, in der „Zappelstromszene“ muss man schon genau formulieren wenn man sich verständlich machen will.

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Na dake für diese hilfreichen Infos. Ich wusste ja schon, dass die EE- und Öko-Szene ihre eigene, sehr schwer verständliche Sprache hat. Wieder was gelernt. Ob uns diese linguistischen Feinheiten irgendwie weiterbringen, bezweifle ich allerdings.

      Herr Diehl: es ging in dem Ausgangskommentar um die Leitungen, mit denen 667 WKA, die über 400 qkm verteilt sind, ans Netz angeschlossen werden müssen. Sie haben behauptet, man bräuchte diese Leitungen nur, wenn die WKA NICHT übers Land verteilt wären. (wie soll man 667 WKA bauen, ohne sie über’s Land zu verteilen?)
      Daraufhin meine Frage, ob also demnächst neben jeder WKA ein Verbraucher steht. Denn dann könnte man, mit einem kleinen Umspannwerk die WKA direkt an den Verbraucher anschließen und spart sich den Anschluss ans Verteilnetz. Darauf sagen sie dann: nein, da steht kein Verbraucher, sondern eine Garage, in der man nachts E-Autos auflädt.
      Was das mit dem Verbrauch am Tag zu tun hat und wer ihre E-Autos nachts bei Windstille laden soll, haben sie immer noch nicht beantwortet.
      Sie probieren gerade die Forentroll-Verwirrungstakti, oder? 😀
      Mit jedem Kommentar beginnen sie ein neues Thema.

      Antworten
      • Hans Diehl sagte:

        Herr Jensen.
        Sie haben zwar gute Ansätze gezeigt, haben meine Antwort allerdings immer noch nicht verstanden.
        Führn Sie sie sich noch einige mal zu Gemüte, dann kommen Sie dahinter.

      • Rainer Jacob sagte:

        Herr Diehl schreibt:

        ————
        Herr Jensen. Sie haben zwar gute Ansätze gezeigt, haben meine Antwort allerdings immer noch nicht verstanden. Führn Sie sie sich noch einige mal zu Gemüte, dann kommen Sie dahinter.
        ————

        Drücken Sie sich doch verständlich aus. Und bringen Sie den Sachverhalt auf den Punkt!

      • Peter Jensen sagte:

        Herr Diehl, beantworten sie doch einfach die simple Frage:

        Was haben E-Autos, die nachts in einer Garage laden, mit den Leitungen zu tun, die man braucht, um 667 WKA, verteilt über 400 qkm, ans Netz anzuschließen?

        Und dürfen die Leute später in ihrer E-Auto-Fantasie auch mit dem E-Auto fahren, oder müssen sie das immer in der Garage am Netz lassen. Als Speicher und Stromgeber?
        Die Vision stelle ich mir lustig vor. Millionen E-Autos fahren auf der Straße und dann erscheint ein Hinweis im Display, dass man doch bitte rechts ranfahren soll zum nächsten Netzanschluss. Es wird gerade Strom gebraucht. Und wenn man weiterfährt, gibt’s ne Geldstrafe.
        Oder man geht morgens aus dem Haus, will mit seinem E-Auto zur Arbeit fahren, aber die „intelligente Software“ legt fest, dass das Auto gerade stehen bleiben muss, da es Strom liefern soll.
        Das wäre was für Mr. Bean. 😀

        Also Herr Diehl, beantowrten sie einfach meine einfache Frage vom Anfang. Wenn sie sich weiter mit ihren Ausflüchten begnügen, kann man davon ausgehen, dass sie selbst nciht so genau wissen, was sie da gemeint haben.

    • Rainer Jacob sagte:

      Herr Diehl, Sie schreiben

      ———–
      An jedem Verbraucher steht eine WKA bedeutet der „Verbraucher“ hat Priorität, und die WKA muss auf den Verbraucher ausgelegt sein.
      ———–

      Können Sie das mal bitte erläutern, wie ich mir das vorzustellen habe. Bläst an einer solchen WKA der Wind nach dem Wunsch des Verbrauchers?

      Antworten
      • Hans Diehl sagte:

        Peter Jensen sagt:
        Herr Diehl, beantworten sie doch einfach die simple Frage:
        Was haben E-Autos, die nachts in einer Garage laden, mit den Leitungen zu tun, die man braucht, um 667 WKA, verteilt über 400 qkm, ans Netz anzuschließen?

        @ Herr Jensen, wie oft muss ich Ihnen denn noch sagen, dass die Autos nur in Folge einer undeutlichen Aussage von Ihnen ins Spiel gekommen sind. Habe ich Ihnen aber schon erklärt.

      • Peter Jensen sagte:

        Herr Diehl, sie haben überhaupt nichts erklärt! Sie haben Verwirrung gestiftet. An meiner Aussage war nicht uneindeutig. Die E-Autos haben sie ins Spiel gebracht.

        Ich: 667 WKA müssen ans Netz angeschlossen werden, um ein AKW zu ersetzen. Die WKA sind auf 400 qkm verteilt. Dazu braucht man Leitungen.
        Sie: Man braucht die Leitungen nur, wenn die nicht verteilt sind.
        ???????????????????????????????
        Ich: Wieso, gibt’s jetzt Springstrom? (Also Stromübertragung ohne Leitungen). Oder steht neben jeder WKA ein Verbraucher (den man direkt an die WKA anschließt)?
        Sie: Nein, aber E-Autos. die man nachts auflädt.

        ??????????????????????????????????????????????????????

        Was soll das?

        Und ob immer nachts Wind weht, hab ich sie auch noch gefragt. Brauchen sie aber nicht zu beantworten, wenn ihnen das zu peinlich ist. Die Antwort weiß schon jedes Kind.

    • Rainer Jacob sagte:

      Herr Diehl,
      und Folgendes möchten Sie mir doch bitte auch erklären:

      —————
      An jeder WKA steht ein Verbraucher bedeutet, die „WKA“ hat Priorität, und der Verbraucher dient als Puffer.
      —————

      Wie kann der Verbraucher als Puffer dienen??? Also in meinem Haushalt wird KEINE el. Energie zwischen gespeichert. Ich ignoriere mal Handy und Laptop – sie können ohnehin nicht zurückspeisen und sind dafür auch garnicht vorgesehen.

      Also: WIE KANN EIN VERBRAUCHER ALS PUFFER DIENEN?
      Wollen Sie den Haushalten auferlegen eine bestimmte Menge el. Energie zu speichern und sich dafür etwa eine vielleicht 5kWh Lithium-Batterie zuzulegen nebst notwendiger Elektronik?

      Antworten
      • Hans Diehl sagte:

        Rainer Jacob sagt:
        Also: WIE KANN EIN VERBRAUCHER ALS PUFFER DIENEN? Wollen Sie den Haushalten auferlegen eine bestimmte Menge el. Energie zu speichern und sich dafür etwa eine vielleicht 5kWh Lithium-Batterie zuzulegen nebst notwendiger Elektronik?

        @ Rainer Jacob.
        Gut, für jemand der sich nicht so auskennt hätte ich Abnehmer schreiben sollen. Tatsächlich sind die E- Autos – um die geht es ja hier – aber auch Puffer.

        http://www.photovoltaik.eu/Pilotprojekt-E-Autos-als-Stromspeicher,QUlEPTU4NjQyNSZNSUQ9MzAwMjE.html
        16.04.2014 15:10 –
        In Berlin befinden sich 20 Elektroautos in einem einjährigen Flottenversuch. Diese E-Mobile können sowohl Strom laden, als auch Energie wieder zurück ins Stromnetz liefern – mittels intelligenter Ladetechnik und Software. Zukünftig könnten viele Elektrofahrzeuge gemeinsam einen Großspeicher bilden.

  95. Hans Diehl sagte:

    Peter Jensen sagt
    Hätten wir heute dasselbe System wie damals, würden sich die Differenzkosten, also die EEG-Umlage aus dem Unterschied zwischen den EEG-Vergütungszahlungen und den durchschnittlichen Strombeschaffungskosten ergeben. Und mehr sog. Ökostrom würde sich auch im alten System preissenkend auf die durchschnittlichen Beschaffungskosten auswirken. Dazu kommt noch der Preisverfall der schwachsinnigen CO2-Zertifikate und der Preisverfall von Steinkohle. Auch die haben zu sinkenden Börsenpreisen geführt und nicht nur der überflüssige sog. Öko-Strom.

    @ Herr Jensen
    Sie brauchen nicht zu viele Worte, für die Mitleser die nicht so mit der Sache vertraut sind geht’s auch einfacher.
    Ursprünglich sollten die „Mehrkosten“ die bei den Versorgern wegen der EE Vergütung anfallen auf die Verbraucher umgelegt werden. Auf der folgenden Grafik zu sehen bis 2010.
    http://www.photovoltaikbuero.de/Portals/0/Auszahlung%20versus%20EEG-Umlage-Grafik%20Eva_1.jpg

    Ab 2010 sind es die Differenzkosten, die von den Verbrauchern bezahlt werden.
    Die Verbraucher zahlen also nicht nur für Mehrkosten, sondern auch noch für die günstigen Beschaffungskosten.
    Auf der Grafik ab 2010 zu sehen.

    http://www.heise.de/tp/news/Solar-Deckel-bringt-nichts-2114709.html?view=zoom;zoom=1
    Bei all dem muss man sich immer vor Augen halten, wie die EEG-Umlage zustande kommt. Sie spiegelt keineswegs die realen Mehrkosten der erneuerbaren Energieträger wieder, sondern ergibt sich vor allem aus der Differenz zwischen den bezahlten Vergütungen und den Preisen, die die Übertragungsnetzbetreiber an der Börse für den grünen Strom erzielen. Dabei haben sie allerdings keine Motivation, einen besonders hohen Preis zu erzielen, da sie die Differenz ja auf jeden Fall von den Privatkunden und kleinen Gewerbebetrieben erstattet bekommen.

    Die Politik hats auch schon gemerkt, hier.
    http://www.goeppel.de/neuigkeiten/nachricht/article/342/warum-steigt.html?PHPSESSID=f06598d959d64b81a9245da15781348e
    MdB Josef Göppel fordert deshalb,  die Senkung der Strompreise an der Börse Leipzig durch die erneuerbaren Energien bei der Festsetzung der EEG-Umlage künftig dagegen zu rechnen

    Oder hier:
    http://www.ulrich-kelber.de/medien/doks/20130701_Beschluss-20130613-Waelzung-EEG-gesamt.pdf

    Göppel fordert nichts anderes als eine Merit Order Bereinigung der Umlage.

    Sind natürlich in den Augen von Herrn Jennsen alle Lobbyisten die das fordern.

    Herr Jensen, ich denke ich muss Ihnen nicht erklären, dass Differenzkosten keine Mehrkosten sind, oder ???

    Antworten
    • Rainer Jacob sagte:

      Herr Diehl, sie schreiben u.A.

      ————-
      …die Übertragungsnetzbetreiber… Dabei haben sie allerdings keine Motivation, einen besonders hohen Preis zu erzielen,….
      ————-

      Was für eine Motivation die ÜNB haben ist doch völlig wurscht für den erzielten Preis. Der bildet sich doch nach MOE, wie Sie uns immer so schön erklären – Unabhängig von der Motivationslage der ÜNB.

      Ich nehme allerdings zur Kenntnis, daß ihrer Meinung nach EE-Strom am Spotmarkt der Börse unzutreffend bewertet wird.
      Das sehe ich allerdings mitnichten so – und finde darüber hinaus ihre Sichtweise unverschämt. Der wird da schon am Spotmarkt der Börse – als Graustrom verstanden – zutreffendend bewertet. WO wollten Sie denn den volatilen EE-Strom bewerten lassen??
      Daß es sich der Herkunft nach um Grünstrom handelt, der je nach Sichtweise einen Mehrwert hat, ist an DIESER Stelle nicht zu berücksichtigen. Der Mehrwert – sei er nun real oder bloss eingebildet – findet doch monetär seinen Niederschlag in der EEG-Umlage.

      Antworten
      • Hans Diehl sagte:

        Rainer Jacob sagt:
        Ich nehme allerdings zur Kenntnis, dass ihrer Meinung nach EE-Strom am Spotmarkt der Börse unzutreffend bewertet wird.
        Das sehe ich allerdings mitnichten so – und finde darüber hinaus ihre Sichtweise unverschämt. Der wird da schon am Spotmarkt der Börse – als Graustrom verstanden – zutreffendend bewertet. WO wollten Sie denn den volatilen EE-Strom bewerten lassen??
        Daß es sich der Herkunft nach um Grünstrom handelt, der je nach Sichtweise einen Mehrwert hat, ist an DIESER Stelle nicht zu berücksichtigen. Der Mehrwert – sei er nun real oder bloss eingebildet – findet doch monetär seinen Niederschlag in der EEG-Umlage.

        @ Herr Jacob.
        Der EE Strom wird an der Börse deshalb unzutreffend bewertet, weil er gegenüber dem Graustrom benachteiligt wird.
        Es ist richtig, dass an der Börse nur noch Graustrom gehandelt wird. Während aber der neue Mix auf der Handelsebene aufgewertet wird, bleibt der darin enthaltene EE Anteil – wenn es darum geht die Umlage zu ermitteln – auf dem niedrigen Börsenpreis sitzen. Mit anderen Worten im Handel ist der EE Strom viel mehr Wert, als bei der Ermittlung der Differenzkosten, sprich Umlage. Die unprivilegierten Endverbraucher sind die Dummen.
        Der Mehrwert findet monetär in der Umlage nur zu Gunsten der Konventionellen statt.

      • Rainer Jacob sagte:

        Herr Diehl, ihre Antwort

        ——————
        @ Herr Jacob. Der EE Strom wird an der Börse deshalb unzutreffend bewertet, weil er gegenüber dem Graustrom benachteiligt wird. Es ist richtig, dass an der Börse nur noch Graustrom gehandelt wird. Während aber der neue Mix auf der Handelsebene aufgewertet wird, bleibt der darin enthaltene EE Anteil – wenn es darum geht die Umlage zu ermitteln – auf dem niedrigen Börsenpreis sitzen. Mit anderen Worten im Handel ist der EE Strom viel mehr Wert, als bei der Ermittlung der Differenzkosten, sprich Umlage. Die unprivilegierten Endverbraucher sind die Dummen. Der Mehrwert findet monetär in der Umlage nur zu Gunsten der Konventionellen statt.
        ———–

        nehme ich mal zur Kenntnis. Ob sie mich überzeugt? puh… Der Preis für eine kWh Haushaltstrom ist doch sowieso das Ergebnis einer Mischkalkulation. Und beim day-ahead-Handel, was soll da noch großartig hinterher gehandelt werden?

      • Hans Diehl sagte:

        Rainer Jacob sagt:
        nehme ich mal zur Kenntnis. Ob sie mich überzeugt? puh… Der Preis für eine kWh Haushaltstrom ist doch sowieso das Ergebnis einer Mischkalkulation. Und beim day-ahead-Handel, was soll da noch großartig hinterher gehandelt werden? –

        @ Herr Jacob
        Da soll nichts mehr gehandelt werden. Lediglich der im Mix enthaltenen EE Strom, soll mit diesem Preis auch bei der Differenz Betrachtung für die Umlage behandelt werden. Da dient nämlich der wesentlich niedrigere Börsenpreis, und treibt die Verbraucher belastende Umlage in die Höhe.

      • Peter Jensen sagte:

        Wieso ist EE-Strom höherwertig? Wo? An Welcher Stelle? Und wo wird er unrechtmäßig behandelt?

        Er geht mit 0 ct/kWh an die Börse und wird dort durch den Strommix auf 4 bis 5 ct/kWh aufgewertet. Die 4 bis 5 ct/kWh gehen in die Berechnung der Differenzkosten ein.

        Sie wollen, dass der wahre Wert des EE-Stroms in die Differenzkosten eingeht? Nun, der beträgt 0 ct/kWh.
        Die EE-Betreiber erhalten also genau 0 ct/kWh für ihren Strom. Somit würde sich die EEG-Umlage um diesen Betrag erhöhen.

        Es ist genau andersrum, als sie sagen. Der wertlose EE-Strom wird durch die Mischung mit werthaltigem Strom aufgewertet. Und der M-O-effekt ist keine Erfindung von bösen EE-Gegnern, um die sog. Energiewende zu behindern, sondern Standard an allen Commodity-Börsen.

        Was sie wollen, ist wahrscheinlich eine separate Börse für EE-Strom, an welcher dieser gehandelt wird, am besten zum festgelegten Preis, am besten in Höhe der EEG-Vergütung. Aber wozu brauchen wir da eine Börse?
        Nun, dann können wir wieder zum alten System zurück. Da wird der Strom den EVUs zu diesen Kosten verkauft. Die ziehen ihre eigenen Beschaffungskosten (oder den durchschnittlichen Börsenpreis) ab und heraus kommt: é voila die EEG-Umlage.

        Wie sie es auch drehen und wenden wollen: der Anstieg der EEG-Umlage hat seine Ursachen im System des EEG und nicht in irgendwelchen Störstrategien von EE-Gegnern! Was sie da behaupten, ist Propaganda!

        Merkel, Altmairs Vorgänger (schon wieder seinen Namen vergessen) und alle anderen damaligen Politiker sind keine Gegner der sog. Energiewende. Die tun alles, damit es irgendwie läuft. Und weil sie erkannt haben, wie teuer das wird, tun sie nun alles, um die Kosten irgendwie zu begrenzen. Das klappt aber nicht, solange die Zwangsvergütung nicht abgeschafft wird.

      • Rainer Jacob sagte:

        Herr Jensen,

        wenn ich denn den Herrn Diehl richtig verstehe meint er, daß für die Haushaltsstromversorger die durch die Zwangsabnahme des EE-Stroms vermiedenen eigenen Erzeugungskosten/Bezugskosten HÖHER sind als der an der Börse erzielte Preis für den EE-Strom.

      • Hans Diehl sagte:

        Peter Jensen sagt
        Wieso ist EE-Strom höherwertig? Wo? An Welcher Stelle? Und wo wird er unrechtmäßig behandelt?
        Er geht mit 0 ct/kWh an die Börse und wird dort durch den Strommix auf 4 bis 5 ct/kWh aufgewertet. Die 4 bis 5 ct/kWh gehen in die Berechnung der Differenzkosten ein.
        @ Herr Jensen
        Wer sagt denn, dass der EE Strom höherwertig ist. Er soll mit dem gleichen Wert behandelt werden wie der gesamte Mix.
        Oder kommt der EE Strom beim Kunden mit „Nulll“ oder 4 bis 5 Cent an. Bezahlen muss der Kunde aber die Differenz ab 4 bis 5, mit der Umlage.
        Peter Jensen sagt:
        Und der M-O-effekt ist keine Erfindung von bösen EE-Gegnern, um die sog. Energiewende zu behindern, sondern Standard an allen Commodity-Börsen.
        @ Herr Jensen
        Wo haben Sie das denn gelesen?? Bei mir jedenfalls nicht, ich sage der MOE ist der „Kernpunkt“ des gesamten Energiewende Prozesses. MOE gab schon immer und in vielen Bereichen.
        Peter Jensen sagt:
        Wie sie es auch drehen und wenden wollen: der Anstieg der EEG-Umlage hat seine Ursachen im System des EEG und nicht in irgendwelchen Störstrategien von EE-Gegnern! Was sie da behaupten, ist Propaganda!
        @Herr Jensen
        Eben nicht, wie Daten und Fakten beweisen.
        http://www.photovoltaikbuero.de/Portals/0/Auszahlung%20versus%20EEG-Umlage-Grafik%20Eva_1.jpg

        https://www.youtube.com/watch?v=dgtJg0GBCjU

        Peter Jensen sagt:
        Merkel, Altmairs Vorgänger (schon wieder seinen Namen vergessen) und alle anderen damaligen Politiker sind keine Gegner der sog. Energiewende. Die tun alles, damit es irgendwie läuft. Und weil sie erkannt haben, wie teuer das wird, tun sie nun alles, um die Kosten irgendwie zu begrenzen. Das klappt aber nicht, solange die Zwangsvergütung nicht abgeschafft wird.

        @ Herr Jensen
        Natürlich sind die das nicht, aber deren Berater. Schauen Sie mal wo die herkommen.

        http://de.wikipedia.org/wiki/Externe_Mitarbeiter_in_deutschen_Bundesministerien
        Einer breiteren Öffentlichkeit wurden Personalaustauschprogramme, und die Mitarbeit Externer in Bundesministerien, durch das Fernsehmagazin Monitor am 19. Oktober 2006 bekannt. Der Beitrag wurde anmoderiert mit den Worten:
        „Lobbyisten versuchen, die Politik zu beeinflussen, um ihrem Arbeitgeber Vorteile zu verschaffen. Dazu sprechen sie auch in Ministerien vor. Manche Lobbyisten haben das gar nicht mehr nötig – sie sind nämlich schon da. Ja, richtig, das ist neu: Lobbyisten haben in unseren Ministerien mittlerweile eigene Büros – Tür an Tür mit Regierungsbeamten und […] mit eigener Durchwahl, und schreiben an Gesetzen mit. Bezahlt werden sie von ihren Unternehmen. Leihbeamte – gut für die Wirtschaft, schlecht für Bürger. […]“
        In dem Bericht wird als Beispiel geschildert, dass ein Mitarbeiter der Flughafenbetreibergesellschaft Fraport AG einen Gesetzentwurf über weitreichenden Lärmschutz im Sinne seines Arbeitgebers verwässert haben soll.

      • Peter Jensen sagte:

        „…wenn ich denn den Herrn Diehl richtig verstehe meint er, daß für die Haushaltsstromversorger die durch die Zwangsabnahme des EE-Stroms vermiedenen eigenen Erzeugungskosten/Bezugskosten HÖHER sind als der an der Börse erzielte Preis für den EE-Strom.“

        Moment, das muss ich mir auf der Zunge zergehen lassen…

        Das kann er so nicht gemeint haben, denn die EVU müssen ja nun nicht mehr den sog. EE-Strom zwangsabnehmen. Der wird ja jetzt über die Börse verkauft.

        Also Herr Diehl, wie haben sie es denn gemeint? Herr Jacob und ich verstehen sie nicht?

        Übrigens, hier sehen sie mal, wie sich die Befreiungen der energieintensiven Unternehmen in den letzten Jahren entwickelt hat. Ach deshalb steigt die EEG-Umlage für nichtprivilegierte Letztverbraucher, wie wir Haushaltskunden und die KMUs im Amtsdeutsch heißen.

        http://www.ise.fraunhofer.de/de/downloads/pdf-files/data-nivc-/kurzstudie-zur-historischen-entwicklung-der-eeg-umlage.pdf

        Auf Seite 7 finden sie die schöne Grafik. Kommt übrigens vom EE-Lobbyinstitut Fraunhofer.ISE Manchmal machen die auch schöne Grafiken.

      • Peter Jensen sagte:

        H. Diehl sagt: „…Oder kommt der EE Strom beim Kunden mit „Nulll“ oder 4 bis 5 Cent an. Bezahlen muss der Kunde aber die Differenz ab 4 bis 5, mit der Umlage.

        Natürlich, weil es so im Gesetz steht! Worüber streiten wir hier überhaupt. So wie sie das gerade schreiben, soll der Kunde also die Differenz von 0 Euro an bezahlen? Dann wird es ja noch teurer!
        Die Kosten entstehen durch die EEG-Vergütung an die Betreiber. Ein Teil davon wird über die Börse eingespielt. Der Rest wird auf die Verbraucher umgelegt, abzgl. der Befreiungen für die Industrie. Da immer mehr EE-Strom erzeugt wird, es aber auch immer mehr Befreiungen gibt, vermindert sich die Menge, auf die der Rest der Kosten verteilt werden kann. Dazu kommt noch die Marktprämie und die Managementprämie. Deswegen steigt die EEG-Umlage stärker als die Vergütungszahlungen. Ganz einfach. Was sie da von Handelsebene und höherwertig und ungerecht behandelt faseln, ist Unsinn! Das passiert nur in ihrer Phantasie!
        Aber wenn wir schon mal bei ihren Spielchen sind: Atomstrom wird demnach auch benachteiligt. Denn der senkt ja auch über den M-O-Effekt die Preise. Der Kunde muss aber den höheren Börsenpreis bezahlen.
        H. Diehl sagt: „…ich sage der MOE ist der „Kernpunkt“ des gesamten Energiewende Prozesses. …“
        FALSCH! Kernpunkte der sog. Energiewende sind Zwangsabnahme und Zwangsvergütung! Ohne dieses funktioniert es nicht.
        H. Diehl sagt mit Verweis auf eine Grafik: „Eben nicht, wie Daten und Fakten beweisen.“
        Diese Grafik nennt die Ursachen: Vor allem Ausweitung der Industrieprivilegien machen sich da bemerkbar. Wenn weniger Verbraucher die Umlage zahlen müssen, wird sie eben für jeden teurer. Außerdem gab es in 2009 einen drastischen Rückgang des Stromverbrauchs bei gleichzeitigem Boom bei PV-Anlagen. Beides wirkt sich erhöhend auf die Umlage aus. Mehr EE-Strom, weniger Verteilungsbasis.
        Und dass immer mehr EE-Strom in den Folgejahren den Preis drückt, wissen wir jetzt bereits. So ist das System!

      • Rainer Jacob sagte:

        Herr Diehl, Sie schreiben

        ————–
        @ Herr Jacob Da soll nichts mehr gehandelt werden. Lediglich der im Mix enthaltenen EE Strom, soll mit diesem Preis auch bei der Differenz Betrachtung für die Umlage behandelt werden. Da dient nämlich der wesentlich niedrigere Börsenpreis, und treibt die Verbraucher belastende Umlage in die Höhe.
        …Lediglich der im Mix enthaltenen EE Strom, soll mit diesem Preis…
        ————–

        Was meinen Sie mit „diesem Preis“? Mit WELCHEM Preis? Meinen Sie den HaushaltsstromNETTOpreis? – evtl. abzügl. Vertriebskosten

      • Peter Jensen sagte:

        Ich weiß nicht, wie oft ich ihnen das noch erklären soll?
        Früher hat der VNB die EEG-Vergütung an den EE-Betreiber bezahlt. Er hat den Strom an den ÜNB weitergeleitet und die Kosten erstattet bekommen. Der ÜNB hat den Strom mit aufwendiger Regeltechnik zu einem Band veredelt und den EVUs in Rechnung gestellt. Und zwar in Höhe der EEG-Vergütung, die vorher der EE-Betreiber erhalten hat zzgl. der Regelenergiekosten. Das EVU hat diesen Betrag bezahlt und stellt die Differenz zu seinen eigentlichen Beschaffungskosten (denn anstelle des EE-Stroms hätte das EVU die Strommenge anders beschaffen können, und zwar billiger) den Endverbrauchern in Rechnung. Als EEG-Umlage. Nicht sofort, sondern erst nach Abrechnung des ganzen Kreislaufs jeden September dann im nächsten Jahr. Die alternativen Beschaffungskosten haben die EVUs damals aus dem Börsenpreis abgeleitet (§ 54 Abs. 2 EEG a.F.), um den Wettbewerbern nicht ihre Kalkulation offenzulegen.
        Heute bezahlt der VNB den EE-Betreiber mit EEG-Vergütung, leitet den Strom an den ÜNB weiter, erhält dort die EEG-Vergütung zurück, der ÜNB verkauft den Strom an der Börse. Dort erhält er einen Teil der Ausgaben zurück, den Rest stellt er dem EVU in Rechnung (§ 37 Abs. 3 EEG n.F.). Diesen Rest kann das EVU dann seinen Kunden als EEG-Umlage in Rechnung stellen. Im nächsten Jahr nach Abrechnung des ganzen Kreislaufs im September.
        Und da immer mehr EE-Strom an die Börse kommt, sinkt dort der Preis. Die Kostenobergrenze, also das, was wir insgesamt bezahlen müssen, ist aber die EEG-Vergütung, die sie seit 1992 von uns allen bekommen.
        Wo da irgendein Grünstrom anders behandelt wird als Graustrom, sehe ich nicht. Doch! Ich sehe, wo der Grünstrom anders behandelt wird. Er hat einen garantierten und überhöhten Preis, völlig unabhängig vom Bedarf und ohne sich irgendeinem Wettbewerb stellen zu müssen. Das ist eine Ungleichbehandlung.
        Aber zum Glück wird der Spuk bald vorbei sein.

      • Peter Jensen sagte:

        Und kommen sie mir doch nicht mit den Beratern, die jetzt die Gesetze in ihrem Sinne schreiben. Erstens ist das ein alter Hut und gilt wahrscheinlich für jedes Ministerium von Belang. Und zweitens ist das EEG ja wohl selbst der größte „Erfolg“ einer Lobbyorganisation in Deutschland. Schauen sie sich doch de „Berater“ der Bundesregierung an. Schellnhuber vom PIK, Kemfert vom DIW usw…

        Und wie erfolgreich die sind! Plötzlich ist es in Deutschland möglich, mitten in Naturschutzgebieten und Wäldern zu bauen. Windmühlen! Mit einem Platzbedarf größer als die Startbahn West. Was haben die damals für einen „Terror“ gemacht, im wahrsten Sinne des Wortes!

        Also kommen sie mir nicht mit irgendwelchen Beratern, die heimlich das EEG und die sog. Energiewende ausgehebelt haben.

        Wenn die das gewollt hätten, hätten sie die Zwangsabnahme und Zwangsvergütung abgeschafft, denn die sind die Kernpunkte des EEG, ohne die die ganze grüne Party niemals funktioniert hätte. Doch leider bezahlt hier nicht der die Musik, der sie bestellt hat, so wie es auf einer Party üblich ist. Herr Asbeck lässt grüßen!

    • Peter Jensen sagte:

      H. Diehl sagt: „Herr Jensen, ich denke ich muss Ihnen nicht erklären, dass Differenzkosten keine Mehrkosten sind, oder ??? “

      Das sind zwei Begriffe für denselben Sachverhalt. Es ist der Unterschied zwischen dem Preis der sog. EE gemäß den Vergütungssätzen des EEG und den Beschaffungskosten am Markt.
      Die Mehrkosten fielen früher bei den EVU an, weil sie den gesamten Strom abnemen, also beschaffen mussten. Die Mehrkosten waren der Teil, der die „normalen Beschaffungskosten“ überstiegen hat.
      Nun hat man dieses Wort ersetzt. Es sind nun Differenzkosten. Diese fallen jetzt nicht mehr bei den EVU an, sondern bei den ÜNB. Diese stellen nämlich jetzt den EVU NICHT mehr den gesamten EE-Strom in Rechnung (und zwar in Höhe der EEG-Vergütung, den der ÜNB vorher an den VNB und der an den EE-Betreiber gezahlt hat)… nein, er stellt den EVU nur noch die Differenz in Rechnung zu dem, was der ÜNB an der Börse, also am Markt erzielt hat. Und das ist auch der Beschaffungsmarkt.
      Also vorher Differenz zum Beschaffungsmarkt, jetzt Differenz zum Beschaffungsmarkt.
      Es sind jetzt nicht mehr die Mehrkosten bei der Strombeschaffung der EVU, sondern die Differenzkosten der ÜNB beim Verkauf des Stroms.
      Und haben sie uns nicht immer wieder gesagt, die Börsenpreise wären Maßstab für alle anderen Stromgeschäfte?
      Nun, dann würde sich auch im alten System der Börsenpreis verringern, denn physisch wurden die EE-Strommengen auch im alten System über die Börse verkauft.
      Wie würde sich das wohl auf den Preis auswirken?

      Antworten
  96. Hans Diehl sagte:

    Peter Jensen sagt
    Hätten wir heute dasselbe System wie damals, würden sich die Differenzkosten, also die EEG-Umlage aus dem Unterschied zwischen den EEG-Vergütungszahlungen und den durchschnittlichen Strombeschaffungskosten ergeben. Und mehr sog. Ökostrom würde sich auch im alten System preissenkend auf die durchschnittlichen Beschaffungskosten auswirken. Dazu kommt noch der Preisverfall der schwachsinnigen CO2-Zertifikate und der Preisverfall von Steinkohle. Auch die haben zu sinkenden Börsenpreisen geführt und nicht nur der überflüssige sog. Öko-Strom.

    @ Herr Jensen
    Sie brauchen nicht zu viele Worte, für die Mitleser die nicht so mit der Sache vertraut sind geht’s auch einfacher.
    Ursprünglich sollten die „Mehrkosten“ die bei den Versorgern wegen der EE Vergütung anfallen auf die Verbraucher umgelegt werden. Auf der folgenden Grafik zu sehen, wie das bis 2010. funktioniert hat.
    http://www.photovoltaikbuero.de/Portals/0/Auszahlung%20versus%20EEG-Umlage-Grafik%20Eva_1.jpg
    Ab 2010 sind es die Differenzkosten, die von den Verbrauchern bezahlt werden.
    Die Verbraucher zahlen also nicht nur für Mehrkosten, sondern auch noch für die günstigen Beschaffungskosten.
    Auf der Grafik ab 2010 zu sehen.

    Hier eine Beschreibung der Situation
    http://www.heise.de/tp/news/Solar-Deckel-bringt-nichts-2114709.html?view=zoom;zoom=1
    Bei all dem muss man sich immer vor Augen halten, wie die EEG-Umlage zustande kommt. Sie spiegelt keineswegs die realen Mehrkosten der erneuerbaren Energieträger wieder, sondern ergibt sich vor allem aus der Differenz zwischen den bezahlten Vergütungen und den Preisen, die die Übertragungsnetzbetreiber an der Börse für den grünen Strom erzielen. Dabei haben sie allerdings keine Motivation, einen besonders hohen Preis zu erzielen, da sie die Differenz ja auf jeden Fall von den Privatkunden und kleinen Gewerbebetrieben erstattet bekommen.
    Die Politik hats auch schon gemerkt, hier.
    http://www.goeppel.de/neuigkeiten/nachricht/article/342/warum-steigt.html?PHPSESSID

    Antworten
  97. Hans Diehl sagte:

    Neues vom Strom aus AKW

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/atomkraft-report-sieht-fuer-kernkraft-sinkende-globale-bedeutung-a-984713.html

    Seit 2002 ist die Zahl der in Betrieb befindlichen Atomreaktoren auf der Welt laut dem Bericht um 50 auf 388 gesunken. Weitere 45 klassifizieren die Forscher als „Langzeit-Ausfälle“, davon 43 in Japan. So bezeichnen sie Kraftwerke, die noch nicht offiziell vom Netz genommen wurden, aber seit mindestens 18 Monaten keinen Strom mehr eingespeist haben.
    Seit 1996 ist der Anteil, den Kernkraftwerke zur gesamten Weltstromproduktion beitragen, von 17,6 auf 10,8 Prozent zurückgegangen. Dabei beziehen sie sich auf Zahlen der Internationalen Atomenergiebehörde. Die Nuklear-Katastrophe von Fukushima hat die Abkehr vom Atomstrom dabei vielleicht beschleunigt, aber keineswegs ausgelöst: Schon Anfang 2011, als das Unglück in dem japanischen Reaktor das Vertrauen in die Sicherheit von Atomkraftwerken auf der ganzen Welt erschütterte, war der Anteil auf rund 13 Prozent gesunken.
    China produziert zehnmal so viel Ökostrom wie Atomstrom
    Und ob die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt jemals eine Atomnation wird, ist mehr als fraglich: Gemessen an absoluten Zahlen ist China zwar der fünftgrößte Atomstromerzeuger der Welt, an der Gesamtproduktion des Landes macht Kernkraft einen Anteil von gerade zwei Prozent aus.Erneuerbare Energien machen dagegen bereits mehr als 20 Prozent des Stroms in China aus.
    Die Gründe für den Niedergang der Atomindustrie seien vor allem wirtschaftlich, argumentieren die Forscher. Atomkraft lohne sich einfach nicht mehr: Pro installierter Kilowattstunde habe sich der Preis neuer Reaktoren im vergangenen Jahrzehnt verachtfacht. Bei Projekten wie dem britischen Atomkraftwerk Hinkley explodierten deshalb bereits die geschätzten Baukosten.

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Ach ja, Herr Mycle Schneider mit seinen Meinungsäußerungen. 😀

      Naja, kann man ja haben so eine Meinung. Die Fakten sind sicher auch größtenteils richtig. Nur nicht vollständig.
      Es gibt nämlich auch andere Meinungen und Fakten.
      Ende 2012 befanden sich 68 KKW-Anlagen in 14 Ländern in Bau, weitere 110 KKW befinden sich in der Planungs- und Genehmigungsphase.

      Quelle: http://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Energie/Downloads/Energiestudie_2013.pdf;jsessionid=644BBD48179E11C7E3B7411733DFD816.1_cid324?__blob=publicationFile&v=5

      Das kommt von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe.
      Die Studie ist auch im Hinblick auf das kurz „bevorstehende Ende“ der fossilen Rohstoffe interessant, an das sie ja auch glauben, Herr Diehl. Und die BGR ist mit seinen Prognosen immer eher etwas zurückhaltend. Wenn man dann noch die Prognosen bzgl. Erdöl (der einzigen „Engpass-Energiequelle) der letzten 40 Jahre mit der tatsächlichen Entwicklung vergleicht, kann man eigentlich auch da nicht mehr von einem nahen Engpass reden.

      Immer mehrere Quellen einholen, Herr Diehl. Okay, wenn man dann mehrere Quellen hat, muss man einer letztlich glauben. Und da scheint mir die BGR glaubhafter als Herr Mycle Schneider. Und meine eigenen empirischen Kenntnisse auch (also vor allem in Bezug auf Erdöl).

      Antworten
      • Hans Diehl sagte:

        Peter Jensen sagt:
        Das kommt von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. Die Studie ist auch im Hinblick auf das kurz “bevorstehende Ende” der fossilen Rohstoffe interessant, an das sie ja auch glauben, Herr Diehl.

        @Herr Jensen
        Wo Sie doch bei Anderen so großen Wert auf den Diskussionsstil legen.
        Welchen meiner Äußerungen entnehmen Sie, dass ich an ein „kurz“ bevorstehendes Ende der fossilen Rohstoffe glaube??
        Ich glaube, dass die fossilen Rohstoffe nicht unendlich sind, mache mir deshalb diesbezügliche Gedanken, im Gegensatz zu Ihnen, der über ein „Nach mir die Sintflut“ denken nicht hinaus kommt.

      • Peter Jensen sagte:

        H. Diehl sagt: „…Die Vorteile der „Brennstofflosen“ können gar nicht überstiegen werden. Sie müssen nur über den Tellerand blicken sprich, bis ans Ende der fossilen Brennstoffen, und schon haben Sie das Ergebnis. Warum den so kompliziert, wenn es auch einfacher geht.“

        Das haben sie am 9. August gesagt. Meine Frage, wann denn das Ende kommt, haben sie nicht beantwortet. Und da ich davon ausgehe, dass wir hier über relevante Probleme diskutieren und sie die sog. EE so vehement vorantreiben wollen, muss das Ende ja nah sein.
        Denn über Probleme in 300 oder 400 Jahren (Kohle) oder in Bezug auf Uran in ein paar Tausend Jahren müssen wir heute nun wirklich nicht reden.
        Unsere direkt nachfolgenden Generationen werden sich sehr wundern, wieviel Geld wir in die Lösung vermeintlicher Probleme der weiten Zulunft gesteckt haben, wo wir uns doch besser um die heutigen Probleme kümmern sollten, denn um die müssten sich dann nicht unsere Kinder und Enkel kümmern. Und das wären so etwa die nächsten 50 Jahre!
        Stattdessen hinterlassen sie den Kindern die Schulden ihrer Öko-Träumereien und ne Menge Sondermüll und Schrott, den die dann entsorgen dürfen. Ohne davon einen Nutzen gehabt zu haben, denn unsere heutigen Probleme haben wir ja damit nicht gelöst. Wir, also sie, haben sich lieber damit befasst, ob es in Hundert Jahren evtl. 1 Grad wärmer wird. Im Durchschnitt (denn das ist ja die nächste Hilfskrücke, die den EE-Fans als Begründung dient). Ach Moment, die Schätzungen der „Wissenschaftler“ in diesem Bereich gehen ja von 1 bis 4 Grad aus. Wow, 400% Spanne der Schätzungen? Können wir uns da was von aussuchen?
        Blöd nur, dass sich die Natur nicht mal an die Prognose von 1 Grad wärmer hält, was nebenbei gesagt völlig Wurscht wäre.
        Also zurück zum Thema: wann sind denn nun die fossilen Rohstoffe alle, weshalb wir so sehr die sog. EE einführen müssen (und dabei noch mehr Ressourcen verbrauchen als vorher)?
        Und was ist eigentlich mit den E-Autos in der Nacht? 😀

  98. Hans Diehl sagte:

    Peter Jensen sagt:
    Also zurück zum Thema: wann sind denn nun die fossilen Rohstoffe alle.
    @ Herr Jensen
    Nicht bevor wir ein alternatives Versorgungssystem aufgebaut haben.

    Peter Jensen sagt.
    Und was ist eigentlich mit den E-Autos in der Nacht? –
    @ Herr Jensen
    Mit den E-Autos das habe ich Ihnen ja schon einige mal erklärt. Ist nicht mein Problem wenn Sie es nicht kapiert haben.

    Eine Frage die tatsächlich noch offen steht, ist die Folgende.
    Q Herr Jensen
    Der Begriff Mitnahmeeffekt stammt nicht von mir.
    Wie würden Sie es denn nennen, wenn ein AKW, das für sagen wir 3 Cent produziert mit 8 Cent bezahlt wird, nur weil für die letzten noch benötigten Kwh ein Gaskraftwerk mit 8 Cent zum Einsatz kommt.
    Na und, wie würden Sie es denn nennen, wenn nicht „Mitnahmeeffekt“ ???

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      H.Diehl sagt: @ Herr Jensen Nicht bevor wir ein alternatives Versorgungssystem aufgebaut haben.

      Ah ja, Herr Diehl, das ist echt mal ne präzise Angabe, auf deren Basis man ein noch mehrere Jahrzehnte funktionierendes und günstige Energie lieferndes Energieversorgungssystem schon mal gegen die Wand fahren kann. Danke für diese Antwort. Kurz gesagt: sie haben keine Ahnung!
      Wie auch bei der zweiten Frage, bei der sie natürlich noch nirgends erklärt haben, was E-Autos, die nachts in Garagen geladen werden sollen, mit dem Ersatz eines 1 GW-KKW durch WKA zu tun haben? Na egal, ich will sie nicht unnötig in Bedrängnis bringen und frage nicht weiter. Sie haben wahrscheinlich selbst keine Antwort drauf.
      Und dann fragen sie noch: Wie würden Sie es denn nennen, wenn ein AKW, das für sagen wir 3 Cent produziert mit 8 Cent bezahlt wird, nur weil für die letzten noch benötigten Kwh ein Gaskraftwerk mit 8 Cent zum Einsatz kommt. Na und, wie würden Sie es denn nennen, wenn nicht „Mitnahmeeffekt“ ??? –

      Das habe ich ihnen allerdings schon beantwortet. Übersehen? Aber ich wiederhole es nochmal für sie: der Fachmann nennt das völlig unideologisch und völlig zutreffend „Erwirtschaften von Deckungsbeitrag“. Ein sehr wichtiger Punkt in Unternehmen. Brauchen sich aber EE-Betreiber nicht drum kümmern.
      Wie hoch war nochmal ihr „Mitnahmeeffekt“? Denn Deckungsbeitrag passt bei ihnen nicht. 52 ct/kWh? Soviel kriegen sie immerhin von mir. Oder haben es mal bekommen. Na egal, ich gönn es ihnen. Ist ja bald vorbei.

      Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Herr Diehl, hier können sie mal lesen, wie sich eine Gemeinde in R-P Gedanken über Chancen und Risiken eines „kommunalen Windparks“ im Gemeindewald macht. Ganz undogmatisch und unideologisch.
      Es dürfte interessant für sie sein.

      http://propfaelzerwald.de/wp-content/uploads/2014/02/Kommunale-Windparks_W-a-B_1-020.pdf

      Am Ende bleiben eigentlich nur alle Risiken bei Aussicht von minimalen Erträgen.
      Wird dieser Windpark doch gebaut, dann nur aus politischen (ideologischen) Gründen ohne Rücksicht auf den gesunden Menschenverstand!
      Man stelle sich mal vor, ein konventioneller Kraftwerksbetreiber möchte auf einem Berg in einem Wald ein Kraftwerk bauen. Undenkbar! Aber bei Windrädern wird drüber nachgedacht!

      Antworten
      • Hans Diehl sagte:

        @ Herr Jensen, das ist gelebte Demokratie. Im Gensatz zum EIKE Forum kommen da auch Minderheiten zu Wort.

        http://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-Mehrheit-fuer-Energiewende-_arid,874928.html
        Berlin. Trotz hoher Strompreise steht eine deutliche Mehrheit der Deutschen hinter der Energiewende und dem Atomausstieg bis zum Jahr 2022. Nach einer Umfrage des Allensbach-Instituts liegt die Zustimmung der Bürger zur Energiewende stabil bei 70 Prozent. Nur 15 Prozent halten demnach den eingeschlagenen Weg für falsch. Gerade einmal 22 Prozent der Bürger fürchten Engpässe bei der Energieversorgung, 18 Prozent halten Stromausfälle für denkbar.

      • Peter Jensen sagte:

        Herr Diehl, machen sie sich nicht lächerlich. Sie haben monatelang auf EIKE gepostet und sind während andauerndem Wiederholen derselben Themen gesperrt worden.
        Bei EIKE schreiben seit Jahren Befürworter der sog. Energiewende und auch Anhänger der sog. Treibhaustheorie.
        Da findet seit Jahren eine Diskussion auf fachlichem, manchmal auch persönlichen Niveau statt. Das lässt sich eben nicht vermeiden. Soll ich ihnen die Namen derjenigen alle aufzählen, die bei EIKE als „Minderheit“ seit Jahren posten.
        Also spielen sie sich nicht als Verfechter der Demokratie auf, nur weil sie in einem Blog aus bestimmten Gründen gesperrt wurden.

        Und wa sihre Umfragen angeht: in Nordkorea sind auch sicher 90% der Menschen überzeugt, dass sie auf dem richtigen Weg sind. In allen anderen sozialistischen Ländern war es ähnlich. Vor 60 Jahren in Deutschland auch. Und warum? Die Leute wussten es nicht besser. Hinterher ist man immer schlauer. Und Klima und Energiepolitik sind nun mal kein leichtes Thema. Und wenn dann „gutmeinende Umweltschützer“ behaupten, „Atom ist böse“ und „Energieunternehmen saugen uns aus“ und „Die Sonne schickt keine Rechnung“ und „CO2 verbrennt die Welt“, dann fallen solche Plattheiten eben auf fruchtbaren Boden. Denn wer macht sich schon die Mühe, sich mit solchen Themen eingehend zu befassen. Die meisten Menschen mögen eben nun mal „einfache Wahrheiten“, ob sie wahr sind oder nicht. Aber dafür gibt es ja EIKE, wo man auch anderer Meinung sein kann als die, die in den Mainstrem-Medien verbreitet wird. Auch das ist gelebte Demokratie! Verdrehen sie mal bitte nciht die Tatsachen! Zur Zeit sind „wir“ in der Minderheit!
        Noch. 😀

  99. Hans Diehl sagte:

    Peter Jensen sagt:
    Das habe ich ihnen allerdings schon beantwortet. Übersehen? Aber ich wiederhole es nochmal für sie: der Fachmann nennt das völlig unideologisch und völlig zutreffend “Erwirtschaften von Deckungsbeitrag”. Ein sehr wichtiger Punkt in Unternehmen. Brauchen sich aber EE-Betreiber nicht drum kümmern. Wie hoch war nochmal ihr “Mitnahmeeffekt”? Denn Deckungsbeitrag passt bei ihnen nicht. 52 ct/kWh? Soviel kriegen sie immerhin von mir. Oder haben es mal bekommen. Na egal, ich gönn es ihnen. Ist ja bald vorbei. –

    @Herr Jensen
    Nennt man die AKW im Volksmund nicht Gelddruckmaschinen.
    Da verplasst mein Deckungsbeitrag für eine Zukunftsinvestition.
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/alte-atomkraftwerke-die-gelddruckmaschinen-1.808263
    Die Gelddruckmaschinen
    Billig, vor allem für die Konzerne: Abgeschriebene Meiler bringen den Betreibern schöne Gewinne von etwa einer Million Euro pro Tag – wenn es keine Probleme gibt wie im Fall Krümmel.

    Auf etwa eine Million Euro Gewinn schätzt Lutz Mez von der Forschungsstelle für Umweltpolitik der Freien Universität Berlin den Gewinn, den ein abgeschriebener Meiler abwirft – pro Tag. http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/alte-atomkraftwerke-die-gelddruckmaschinen-1.808263

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Aha, daher weht der Wind bei ihnen. Wusste ich es doch. Linke Politpropaganda. 😀

      „Nennt man die AKW im Volksmund nicht Gelddruckmaschinen.
      Da verplasst mein Deckungsbeitrag für eine Zukunftsinvestition.

      Billig, vor allem für die Konzerne: Abgeschriebene Meiler bringen den Betreibern schöne Gewinne von etwa einer Million Euro pro Tag – wenn es keine Probleme gibt wie im Fall Krümmel.

      Auf etwa eine Million Euro Gewinn schätzt Lutz Mez von der Forschungsstelle für Umweltpolitik der Freien Universität Berlin den Gewinn, den ein abgeschriebener Meiler abwirft – pro Tag. “

      Sie stört also, dass Energieversorger Gewinn machen? Und da sie keine Ahnung von Bilanzierung haben, denken sie nun sicher auch, da wandern jeden Tag 1 Mio Cash in die Taschen der Vorstände. So geht doch ihre politische Ideologie, oder?
      Aus den Gewinnen werden Kredite abbezahlt und Investitionen getätigt. Und der Rückbau der KKW wird auch aus diesen Gewinnen bezahlt. Aus den Gewinnen werden auch Steuern und Dividenden gezahlt (die Ruhrgebietskommunen weinen heute diesen Geldern hinterher).

      Und dass abgeschriebene Anlagen eben mehr Gewinn machen als nicht abgeschriebene ist ein völlig normaler Vorgang in jedem Unternehmen. Da gibt es gar nichts zu kritisieren. Außer, man hat ein politisches Weltbild wie sie und meint, diese Gewinne stünden denen gar nicht zu und die würden uns damit nur abzocken. Blöd nur, dass wir trotzdem früher niedrigere Strompreise hatten als heute. Oder haben sie früher unter dem Joch ihres Versorgers gelitten und hat der ihnen staatlich garantiert 6 ct/kWh aus der Tasche gezogen? Nein, nein, Herr Diehl: das ist, was sie gerade machen. Sie und alle anderen EE-Betreiber.
      Was haben sie eigentlich mit ihren Gewinnen gemacht? Welche Investitionen in die Infrastruktur haben sie durchgeführt? Keine! Und auch die Banken und Hersteller nicht, die den Kaufpreis und die Zinsen für die Anlage bekommen haben. Also hören sie auf mit ihren Beschimpfungen!

      Antworten
  100. Hans Diehl sagte:

    Rainer Jacob sagt:

    Was meinen Sie mit “diesem Preis”? Mit WELCHEM Preis? Meinen Sie den HaushaltsstromNETTOpreis? – evtl. abzügl. Vertriebskosten –

    @ Herr Jacob
    Ursprünglich sollte die Umlage mal die „Mehrkosten“ darstellen, die beim Versorger anfallen, weil er die Vergütungen zahlen muss. Mehrkosten fallen ihm doch erst ab dem Preis auf der Handelsebene an, und nicht vom Börsenpreis aus, oder??

    In der Politik ist man ja auch schon drauf gekommen, nur werden das wieder bestimmte Leute zu verhindern wissen.
    Schauen Sie mal hier:
    http://www.ulrich-kelber.de/medien/doks/20130701_Beschluss-20130613-Waelzung-EEG-gesamt.pdf
    Wir wollen den Hauptgrund für das Steigen der EEG-Umlage in den letzten vier
    Jahren (mehr als vervierfacht, obwohl Vergütung sich nur verdoppelte) beseitigen,
    nämlich die steigenden Differenzkosten gerade bei Bestandsanlagen. Derzeit wird der
    EEG-Strom mit Vorlauf von nur einem Tag von den Übertragungsnetzbetreibern an
    der Börse völlig unter Wert veräußert. In diesem System sind erneuerbare und
    konventionelle Erzeugung nicht integriert, sie laufen sogar gegeneinander, mit hohen
    volkswirtschaftlichen Kosten. Die SPD ist daher entschlossen, bis 2014 ein neues
    Modell für die Vermarktung des schon EEG-geförderten Stroms einzuführen. Einen
    Vorschlag stellen wir dabei als Anlage zur Diskussion und bitten um Kommentare und
    Stellungnahmen.

    Die bisherige Wälzung anhand der EEG-Umlage wird größtenteils aufgegeben und geht in die
    Verantwortung der Stromvertriebe über. Differenzkosten sind damit künftig Bestandteil der
    Strompreiskalkulation auf der Handelsebene und differieren je nach Geschäftsmodell und
    -erfolg.
    Und immer wieder diese Grafik, die das verdeutlicht.
    http://www.photovoltaikbuero.de/Portals/0/Auszahlung%20versus%20EEG-Umlage-Grafik%20Eva_1.jpg

    Antworten
    • Rainer Jacob sagte:

      Herr Diehl, sie wiederholen sich. Und das endlos.

      Wird die vermeintliche Aussage einer Grafik dadurch richtiger daß Sie die Grafik 50x posten? Und mit ihrer Antwort:“….Mehrkosten fallen ihm doch erst ab dem Preis auf der Handelsebene an…“ produzieren Sie doch nur eine Tautologie und verweigern faktisch eine Antwort. Aber ich greife mal ihre Tautologie auf. Was meinen Sie mit Handelsebene? Meinen Sie doch den HaushaltsNETTOstrompreis evtl. abzüglich Vertriebskosten?

      Nun zu ihrer Grafik von Tina Ternus, die Sie zig Mal gepostet haben. Herr Jensen hat in seinem Post 11.8. 13:22 eine Studie des Fraunhofer Instituts verlinkt:

      http://www.ise.fraunhofer.de/de/downloads/pdf-files/data-nivc-/kurzstudie-zur-historischen-entwicklung-der-eeg-umlage.pdf#sthash.53FhTHnE.dpuf

      Dort finden Sie auf Seite 2 fast diesselbe Grafik: Abbildung 1. Und auf Seite 12 finden Sie die Abbildung 12 in der Industrieprivilegien, Nachholung und Liquiditätsreserve rausgerechnet sind. Und voilà – die rechnerische EEG-Kurve läuft schön parallel. Weiterhin finden Sie auf den Seiten 13u14 Ausführungen über den EEG-Wälzungsmechanismus und über die Gründe die zu einer Änderung desselben geführt haben.

      Fazit für mich: Tina Ternus und ihre Mitstreiterin haben mit ihrer Grafik nur ihrer Unwissenheit Ausdruck verliehen – heisse Luft produziert und billige Stimmung.

      Antworten
      • Peter Jensen sagte:

        Mensch Herr Jacob,

        Danke für den Hinweis auf die Abb. auf Seite 12 der von mir verlinkten Studie. Bis dahin bin ich beim Lesen gar nicht gekommen. Mir hatte zur Abschätzung der Beträge schon die Grafik davor gereicht.

      • Rainer Jacob sagte:

        Herr Diehl, für Sie

        eine sprachliche Präzisierung/Korrektur um einer möglichen Konfusion durch meine unklare Ausdrucksweise entgegen zu wirken.

        Mit HaushaltsNETTOStrompreis meine ich nicht den Brutto-Preis abzüglich Mehrwersteuer. Sondern ich meine das, was in dem folgenden Diagram mit Strombeschaffung/Vertrieb bezeichnet ist. Also im Fall von 123energie die 28,44% des Bruttopreises.
        http://www.123energie.de/strompreisverteilung.htm

    • Rainer Jacob sagte:

      Herr Diehl,

      „…Mehrkosten fallen ihm doch erst ab dem Preis auf der Handelsebene an, und nicht vom Börsenpreis aus, oder??“

      Ich habe Sie doch darauf hingewiesen, daß der Preis für eine kWh Haushaltsstrom das Ergebnis einer Mischkalkulation ist. Da sind ggf. frühzeitig eingekaufte kWh dabei, da sind day-ahead eingekaufte kWh dabei. Da sind billige kWh dabei und da sind teure kWh dabei. Siehe auch Beschaffungsstrategie.

      Antworten
      • Peter Jensen sagte:

        Herr Jacob, das mit der sog. „Handelsebene“ wird Herr Diehl nicht näher erläutern können. Er hat das sicher mal irgendwo gelesen und er hat sich gefreut, eine vermeintliche Erklärung gefunden zu haben. Aber dass das eine sinnfreie und ideologische Formulierung ist, versteht er nicht.
        Er ist viel zu sehr in seinen planwirtschaftlichen Strukturen verfangen, dass irgendeine Institution eien Preis festlegt auf einem Niveau, dass wohl für alle angemessen sein müsste.
        So denkt er!
        Genauso meint er ja noch, wenn die EEG-Umlage durch niedrige Börsenpreise steigt, würden dadurch die Gesamtkosten des Systems EEG steigen! Und schiebt damit der Börse die Schuld an steigender EEG-Umlage in die Schuhe! Falsch! Die Gesamtkosten werden durch die Vergütungszahlungen laut Gesetz, ganz am Anfang der Kette festgelegt. Börsenpreis und EEG-Umlage sind nur die beiden Komponenten, bei denen die Kosten wieder eingespielt werden. Steigt oder fällt die eine, dann fällt oder steigt die andere.
        Jetzt lass es mal passieren, dass im nächsten Jahr durch ungünstige Wetterverhältnisse das Angebot an EE-Strom zu Spitzenzeiten rückläufig ist. Dann sinkt wahrscheinlich die EEG-Umlage. Herr Diehl wird dann der erste sein, der den Rückgang als Erfolg des Systems bejubelt. So nach dem Motto: „seht ihr, wir haben es ja gesagt, es wird irgendwann billiger werden.“ Dass es nur am Wetter liegt, wird er nicht sagen. Steigt dann im nächsten Jahr wieder die EEG-Umlage weil das Wetter besser war, dann sind wieder die bösen EEG-Gegner Schuld.
        So einfach sieht seine Welt aus! 😀

    • Peter Jensen sagte:

      Herr Diehl, bei EIKE wären sie jetzt wieder rausgeflogen.

      Herr Jacob und ich haben sie wiederholt gebeten, zu erklären, was sie mit „Handelsebene“ meinen. Sie erklären es nicht und schreiben immer wieder denselben unverständlichen Satz.

      Welche Handelsebene meinen sie?

      DIE BÖRSE IST DIE HANDELSEBENE! DORT WIRD STROM GEHANDELT!

      Welchen Preis die EVU ihren Kunden auf die Rechnung schreiben, ist deren Angelengenheit und hat mit dem durchlaufenden Posten EEG-Vergütung nichts zu tun!
      Da können sie ihre Grafik noch tausendmal posten. Sie zeigt eh nur den unterschiedlichen prozentualen Verlauf von Vergütung und Umlage. Da werden eh unterschiedliche Mengengerüste und Ausgangsgröße miteinander verglichen.
      Kurzer Ausflug in die Prozentrechnung?
      Wenn ich von 100 auf 110 gehe, ist das ein Anstieg von absolut 10 und prozentual 10%
      Wenn ich von 10 auf 12 gehe, ist der absolute Anstieg nur 2, aber der prozentuale 20%

      Der eine Wert steigt prozentual mehr obwohl er absolut weniger steigt.

      Also ohne Erklärung sagt diese Grafik gar nichts! Und die Erklärung hab ich ihnen geliefert. Und das Fraunhofer ISE auch. Es wird mehr Vergütung auf weniger Leute umgelegt. Deswegen steigen beide Beträge (Vergütung und Umlage) unterschiedlich stark an.

      Mann, Herr Diehl, das ist Prozentrechnung. 5. Klasse? Oder 6. Klasse?

      Haben sie das erst noch oder ist das schon so lange her?

      Antworten
  101. Hans Diehl sagte:

    Peter Jensen sagt:
    Die Kosten entstehen durch die EEG-Vergütung an die Betreiber. Ein Teil davon wird über die Börse eingespielt. Der Rest wird auf die Verbraucher umgelegt,

    @ Herr Jensen
    Sie haben vergessen, dass der l der eingespielte Teil falsch bewertet wird, weil der EE Strom durch den Merit Order Effekt die Börsenpreise vorher gesenkt hat. Und genau diese Preisminderung bei den Beschaffungskosten, ist gegenwärtig in der Umlage nicht berücksichtigt. Wenn das der Fall wäre, würde der Börsenpreis bedingte Anstieg der Umlage Überkompensiert.
    Jetzt muss ich Sie leider wieder mit der bekannten Studie konfrontieren, wo das bestätigt wird.
    Und kommen Sie mir jetzt nicht wieder mit Lobbyisten und dergleichen, das sind Zahlen und Fakten, an denen kein Weg vorbei geht.. Wenn die Umlage Merit Order bereinigt wäre, würde die Umlagenkurve auf der folgenden Grafik so weiter laufen wie bis 2009. Für jeden unbefangenen Mitleser klar ersichtlich.
    http://www.photovoltaikbuero.de/Portals/0/Auszahlung%20versus%20EEG-Umlage-Grafik%20Eva_1.jpg

    Führen Sie sich mal ganz ideologiefrei die Studie zu Gemüt.
    http://www.agora-energiewende.de/themen/die-energiewende/detailansicht/article/zusammenhang-von-stromboersenpreisen-und-endkundenpreisen/
    Bei einer Betrachtung des Zusammenhangs von Börsenpreis, EEG-Umlage und Endkundenpreis konnte gezeigt werden, dass ein fallender Börsenpreis zwar eine höhere EEG-Umlage bewirkt. Allerdings sinken dabei auch die Beschaffungskosten – zumindest mit einem durch die Beschaffungsstrategie bedingten zeitlichen Versatz. Sofern die Energieversorger die gesunkenen Beschaffungspreise an die Endkunden weitergeben, kann der Kostenrückgang bei der Beschaffung den börsenpreisbedingten Anstieg der EEG-Umlage überkompensieren. Zitat Ende.

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Herr Diehl, sie werden das Thema nie begreifen, da sie und auch die Agora mit völlig falschen Annahmen an die Sache herangehen. Sie vermischen Markt mit Planwirtschaft, Marktpreise mit Dumpingpreisen und Ideologie mit Realität.
      Der durchschnittliche Börsenpreis entsteht aus 35.040 Viertelstundenpreisen pro Jahr. Wahrscheinlich wird genau dieser Preis so etwa 1000 mal erreicht werden. Und wahrscheinlich gibt es Hunderte EVU, die niemals zu genau diesem Preis einkaufen. Es ist ein Durchschnitt!!! Kein Versorger kauft das ganze Jahr zu diesem Preis ein. Aber jedes EVU muss die volle EEG-Umlage an den ÜNB abführen. Sie würden mit dem Versuch, per staatlichem Dekret gesunkene Börsenpreise von der EEG-Umlage abzuziehen ein weiteres bürokratisches Monster schaffen und per Gesetz noch mehr Verluste bei den Versorgern produzieren.
      Sie unterstellen einfach, dass der durchschnittliche Rückgang von Börsenpreisen auch genau 1:1 zu einem Rückgang der Beschaffungskosten aller EVU in genau dieser Höhe führt! MIT VERLAUB: DAS IST UNSINN!
      Nochmal: es herrscht auf der Vertriebsseite ein gnadenloser Wettbewerb, bei dem übrigens auch Wettbewerber mitspielen, die staatlich massiv gepampert werden. Z.B. ihre EWS oder Lichtblick, die für ihre Stromerzeugung und Einspeisung die EEG-Vergütung bekommen und gar kein Wettbewerbsrisiko haben. Denn sie werden ihre Produkte staatlich garantiert los.
      Wenn da Spielraum für Preissenkungen wäre, würde es diese geben.
      Ich hab ne andere Idee. Warum senkt man nicht die EEG-Vergütung um den Rückgang der Börsenpreise? Dann würde die EEG-Umlage auch sinken. Denn der Börsenpreis zeigt ja den Wert des EE-Stroms.
      Und von welchem Preisniveau wollen sie denn bei der „M-O-Bereinigung“ der EEG-Umlage ausgehen? Vom Durchschnittspreis des letzten Jahres? Welcher ist denn der richtige Börsenpreis?

      Sie malen sich da ein theoretisches Bild vom Strommarkt zusammen, was in der Realität nicht existiert!

      Antworten
      • Rainer Jacob sagte:

        „Ich hab ne andere Idee. Warum senkt man nicht die EEG-Vergütung um den Rückgang der Börsenpreise? Dann würde die EEG-Umlage auch sinken. Denn der Börsenpreis zeigt ja den Wert des EE-Stroms.“

        Richtig, ihre Idee, Herr Jensen! Dann werden nämlich die EE-Einspeiser merken, wie UNVERSCHÄMT ihr Ansinnen ist, die konventionellen Versorger mögen doch ihre Preise um die Börsenpreissenkung vermindern.

      • Hans Diehl sagte:

        Herr Jensen sagt
        Herr Diehl, sie werden das Thema nie begreifen, da sie und auch die Agora mit völlig falschen Annahmen an die Sache herangehen. Sie vermischen Markt mit Planwirtschaft, Marktpreise mit Dumpingpreisen und Ideologie mit Realität.
        Der durchschnittliche Börsenpreis entsteht aus 35.040 Viertelstundenpreisen pro Jahr. Wahrscheinlich wird genau dieser Preis so etwa 1000 mal erreicht werden. Und wahrscheinlich gibt es Hunderte EVU, die niemals zu genau diesem Preis einkaufen. Es ist ein Durchschnitt!!! Kein Versorger kauft das ganze Jahr zu diesem Preis ein.

        @ Herr Jensen
        Warum sollte denn auch nur einer zu genau diesem Durchschnittspreis einkaufen. Das Gegenteil ist der Fall. Wenn einer sein Geschäftsmodell so gestaltet, dass er immer dann einkauft, wenn der Viertelstunden Preis unter dem Durchschnittspreis liegt, macht er das lukrative Geschäft, auf Kosten der Verbraucher, die zahlen das über eine höhere Umlage.
        Wird doch schon so praktiziert. Schauen Sie mal hier: http://idblog.hdm-stuttgart.de/strompreis/category/rechercheergebnisse/
        Diese zwei Artikel beantworteten sehr gut unsere Frage, wer eigentlich an der Strombörse einkauft. Denn es wurde immer nur von Versorgungsunternehmen, Stromhändlern, industriellen Großkunden und Banken gesprochen. Nun wissen wir dazu gehören auch die Stadtwerke und Unternehmen, wie E.ON, RWE usw. Es gibt also keinen Zwischenhändler mehr. Der Grund dafür, dass Unternehmen wie RWE auch an der Börse einkaufen, obwohl sie selbst rund 30 Kraftwerke besitzen und somit eigentlich genug Strom prouzieren, ist einfach. Es gibt Tage, da ist der Strompreis an der Börse so günstig, dass eine Eigenproduktion viel teurer wäre. Daher werden dann die Kraftwerke gedrosselt und lieber günstig eingekauft.
        Zitat Ende
        Deshalb geht doch auch der Trend vom Terminmarkt an den Spotmarkt
        Hier: http://www.iwr.de/news.php?id=22065
        Sie merken ich begreife das Thema mehr als Sie wahrhaben wollen oder Ihnen lieb ist.

      • Peter Jensen sagte:

        Herr Diehl, es ist mir so ziemlich egal, ob sie das Thema verstehen oder nicht. Mir wäre sogar lieber, sie würden es besser verstehen.
        Sie vermischen hier wieder Tatsachen mit persönlichen Annahmen.
        Tatsache ist – und das hat auch niemand bestritten und ist auch wirklich keine große Überraschung, wie der von ihnen zitierte Artikel Glauben machen will – dass auch Stadtwerke und RWE & Co. an der Börse einkaufen.
        Annahme von ihnen ist nun, dass einer von denen sein Geschäftsmodell so gestalten könnte, dass er immer genau dann einkauft, wenn der Preis niedrig ist. Erstens reichen die am Spotmarkt gehandelten Strommengen gar nicht aus, um ausschließlich ein solches Geschäftsmodell zu fahren. Zweitens kann kein Marktteilnehmer immer genau dann kaufen, wenn der Preis niedrig ist, denn der Preis ergibt sich im Augenblick des Handels, aus dem von ihnen hier schon mehrfach beschriebenen M-O-Effekt.
        Dann zu RWE & Co. und den angeblich nicht existierenden Zwischenhändlern. Erstens betrifft auch das nur wieder einen Teil der Marktteilnehmer. Viele Marktteilnehmer sind ausschließlich Händler, die keine eigenen Kraftwerke haben.
        Zweitens: sie Handelsabteilungen und Vertriebsabteilungen der Energieversorger sind organisatorisch voneinander getrennt. Jede Abteilung für sich ist ein sog. Profit-Center. Das bedeutet, es gibt zwischen Handel und Vertrieb einen hausinternen „Übergabepreis“. Der ist nicht permanent gleich dem aktuellen Börsenpreis. Der Handel muss zusehen, dass er beim Einkauf unter dem Übrgabepreis bleibt, der Vertrieb muss zusehen, dass er seinen Strom über dem Übergabepreis verkaufen kann. Es findet also doch indirekt auch bei dieser Variante ein Zwischenhandel statt.
        Wir können jetzt gern noch mehr ins Detail gehen, das führt aber zu nichts. Ich habe ihnen die Erklärung gegeben, warum die Umlage prozentual anders ansteigt als die Vergütungszahlungen. Ich habe ihnen auch erklärt, dass die Umlage mit den Beschaffungskosten der EVU nichts zu tun hat. Mehr geht nicht.

      • Peter Jensen sagte:

        Herr Diehl, sie sagen:

        „Warum sollte denn auch nur einer zu genau diesem Durchschnittspreis einkaufen.“

        Nun, genau DAS wäre die Voraussetzung, damit die Stromkosten der Endverbraucher um den Betrag sinken, wie die Börsenpreise sinken. Das wollen sie doch immer. Das ist absurd.
        Noch absurder ist ihre Idee, die EEG-Umlage um diesen Rückgang zu senken. Wer bitte soll dann die Differenz zwischen der Vergütung und der verminderten Umlage bezahlen? Verzichten sie dann auf den Betrag? Oder bleibt der beim EVU hängen?
        Ein Beispiel, bei dem ich den zeitlichen Versatz zwischen Vergütung und daraus resultierender Umlage mal außen vor lasse. Über zwei Jahre betrachtet kommt genau das raus, was ich ihnen jetzt schreibe: Sie produzieren heute EE-Strom und kriegen dafür 100 Euro vom VNB. Der kriegt das Geld vom ÜNB. An der Börse bekommt der ÜNB aber nur 20 Euro dafür. Die 80 Euro gehen in die Umlage.
        Wenn nun der Börsenpreis im nächsten Jahr um 10 Euro gefallen ist, dann soll also nach ihrem Vorschlag die Umlage um 10 Euro sinken?
        Nun, spielen wir das mal durch. Der VNB zahlt ihnen wieder 100 Euro. Der ÜNB zahlt an den VNB 100 Euro. An der Börse bekommt der ÜNB jetzt nur noch 10 Euro, weil die Preise gesunken sind. Die Umlage wäre 90, damit der ÜNB seine 100 Euro wiederbekommt. Sie wollen nun aber die Umlage um 10 senken. Dann kriegt der ÜNB also nur 10 von der Börse und 80 aus der Umlage. Macht im Ergebnis 90 Euro, während sie am Anfang der Kette nachwievor 100 Euro bekommen haben.

        Was soll der Unsinn?

        Hören sie auf, diesen nicht existierenden Zusammenhang zwischen EEG-Umlage und Beschaffungskosten der EVU/Strompreis der Endverbaucher herzustellen. Die EEG-Vergütung ist ein durchlaufender Posten für alle, der wieder reinkommen muss. Nur für sie ist es Gewinn. Überhöhter Gewinn! Der die Kosten treibt. Also spielen sie hier nicht den Rächer der Verbraucher. Sie verursachen die Kosten! Niemand anderes!

    • Peter Jensen sagte:

      Sie können natürlich in Grafiken Börsenpreise, EEG-Umlage und Endkundenpreise miteinander vergleichen. Genauso gut könnten sie aber auch Apfel- und Birnenpreise vergleichen und den Rückgang der Apfelpreise auch für Birnen fordern. Denn genau das machen sie damit: sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Entweder aus Unkenntnis oder aus ideologischer Überzeugung. Ich vermute beides: ihre ideologische Überzeugung sagt ihnen: „ja aber das muss man doch…“ und „da sollte doch…“ und „warum kann denn nicht…“ usw. Und ihre Unkenntnis führt dann zu solchen Grafiken wie bei Agora.
      Die EEG-Umlage hat nicht den Zweck, irgendwelche Börsenpreise oder Beschaffungskosten der Versorger auszugleichen. Sie hat EINZIG UND ALLEIN den Zweck., die Kosten für die EEG-Vergütung wieder einzuspielen. Und wenn sie die EEG-Umlage „um den M-O-Effekt „bereinigen“, dann fehlt das Geld im System, denn sie und alle anderen EE-Betreiber haben vorher schon den vollen Satz der jeweiligen EEG-Vergütung erhalten. Sie bekommen doch völlig unabhängig von irgendeinem Börsenpreis ihre volle EEG-Vergütung. Die zahlt ihnen der Netzbetreiber. Der kriegt es vom ÜNB wieder, der holt es sich vom EVU und das holt es sich vom Endverbraucher. Wenn sie die EEG-Umlage kürzen, dann fehlt das Geld am Anfang, um allen EE-Betreibern ihre volle Vergütung zu bezahlen.
      Der Zusammenhang, den Agora zwischen den drei Parametern herstellt, existiert nicht!
      Und ich habe ihnen schon ein paar Mal mehrere Gründe für den Anstieg der Umlage genannt. Zum einen die Befreiungen der energieintensiven Unternehmen. Das macht vom Umlagenanstieg 2013 auf 2014 schon mal 30 ct aus. Dazu kommt die Management- und Marktprämie und auch der Rückgang des Steinkohlepreises. Dazu kommt der Zuwachs an Strom aus sog. EE.
      Unterstellen wir mal die Richtigkeit folgender Grafik, dann beruhen 21% des Anstiegs der EE-Umlage auf dem Rückgang des Börsenpreises.

      http://www.wie-energiesparen.info/fakten-wissen/eeg-umlage-bestandteile-prognosen-ab-2014/

      Antworten
      • Hans Diehl sagte:

        Peter Jensen sagt:
        Sie können natürlich in Grafiken Börsenpreise, EEG-Umlage und Endkundenpreise miteinander vergleichen. Genauso gut könnten sie aber auch Apfel- und Birnenpreise vergleichen und den Rückgang der Apfelpreise auch für Birnen fordern. Denn genau das machen sie damit: sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Entweder aus Unkenntnis oder aus ideologischer Überzeugung. Ich vermute beides: ihre ideologische Überzeugung sagt ihnen: “ja aber das muss man doch…” und “da sollte doch…” und “warum kann denn nicht…” usw.

        @ Herr Jensen
        Wie so denn „Ich“.
        Ist Ihnen denn nicht aufgefallen, dass ich hier nur zitiere. Richtig müssten Sie doch schreiben, all die Studien, Untersuchungen, und sonstigen Veröffentlichungen, stammen von „Ahnungslosen“.
        Das allerdings würde ihren Beiträgen einen Allwissenden Oberlehrer Nimbus verleihen – wie Sie es bei EIKE gewohnt sind – den Sie aber bei den Mitlesern hier vernebeln wollen, in dem Sie Ihren Unmut wegen der Konfrontation mit der Realität auf „einen“ Ahnungslosen nämlich den Hans Diehl lenken wollen. Nein Herr Jensen so geht das nicht.
        Für alle Mitleser, die sich mit der Realität näher vertraut machen wollen, googelt mal unter EEG Umlage oder Paradoxon der EEG Umlage.
        Hier einige Hinweise von Unzähligen.

        http://www.sfv.de/artikel/wind-_und_solarstrom_senken_den_strompreis_der_merit-order_effekt.htm

        http://www.photovoltaikbuero.de/Portals/0/Auszahlung%20versus%20EEG-Umlage-Grafik%20Eva_1.jpg

        http://www.ise.fraunhofer.de/de/downloads/pdf-files/data-nivc-/kurzstudie-zur-historischen-entwicklung-der-eeg-umlage.pdf

        http://www.iwr.de/news.php?id=20809

        http://www.iwr.de/news.php?id=20809

        http://www.ulrich-kelber.de/medien/doks/20130701_Beschluss-20130613-Waelzung-EEG-gesamt.pdf

        Peter Jensen sagt:.
        Die EEG-Umlage hat nicht den Zweck, irgendwelche Börsenpreise oder Beschaffungskosten der Versorger auszugleichen. Sie hat EINZIG UND ALLEIN den Zweck., die Kosten für die EEG-Vergütung wieder einzuspielen. Und wenn sie die EEG-Umlage “um den M-O-Effekt “bereinigen”, dann fehlt das Geld im System, denn sie und alle anderen EE-Betreiber haben vorher schon den vollen Satz der jeweiligen EEG-Vergütung erhalten.

        @ Herr Jensen
        Ursprünglich war schon im Stromeinspeisegestz – dem EEG Vorgänger – vorgesehen, dass die „Mehrkosten“ die, wegen der Vergütungszahlungen bei den Versorgern anfallen, auf den Strompreis umgelegt werden dürfen. War auch für jeden logisch. Jetzt sind es die Differenzkosten, zu einem von den EE selbst immer mehr nach unten gedrückten Börsenpreises.
        Bei den „Mehrkosten“, sprich der vollen Vergütung, welche die EE Betreiber bekommen haben, müssen die niedrigeren Beschaffungskosten gegen gerechnet werden, mit anderen Worten Merit Order bereinigt werden. Diese niedrigen Beschaffungskosten haben sie nämlich für sich schon eingespielt, kommt ihnen nur nicht zugute , weil dann ja nicht mehr die Verluste für den konventionellen Strom über die Umlage eingespielt würden. Für die sinkt doch auch der Börsenpreis. Oder????
        Das fordern, doch auch einige Politiker die da durchblicken. z.B. der hier:
        http://www.goeppel.de/neuigkeiten/nachricht/article/342/warum-steigt.html?PHPSESSID=f06598d959d64b81a9245da15781348e
        MdB Josef Göppel fordert deshalb,  die Senkung der Strompreise an der Börse Leipzig durch die erneuerbaren Energien bei der Festsetzung der EEG-Umlage künftig dagegen zu rechnen. Zitat Ende.

        Oder der hier: http://www.ulrich-kelber.de/medien/doks/20130701_Beschluss-20130613-Waelzung-EEG-gesamt.pdf
        Alles Ahnungslose oder was.

        Peter Jensen sagt:
        Unterstellen wir mal die Richtigkeit folgender Grafik, dann beruhen 21% des Anstiegs der EE-Umlage auf dem Rückgang des Börsenpreises.
        http://www.wie-energiesparen.info/fakten-wissen/eeg-umlage-bestandteile-prognosen-ab-2014/

        Na also Herr Jensen. dann hätten wir gegenwärtig eine Merit Order bereinigte Umlage von 4,93 Cent. Was anderes sagt doch die Agora Studie auch nicht.
        Haben Sie irgend einem Beitrag von mir entnommen, dass ich der Meinung bin die gesamte Umlage könnte entfallen.??

        Allerdings bleibt da noch ein zweiter Punkt aus Ihrem Link.

        Zitat: Der Wert der Umlage setzt sich nicht allein aus den reinen Förderkosten für Erneuerbare Energien zusammen, er ergibt sich vielmehr aus den Förderkosten und verschiedenen Fremdkosten. Zitat Ende.
        Das kritisiert der Bund der Energieverbraucher schon seit Jahren.
        Fazit: Wenn die Umlage nur das beinhalten würde für das sie gedacht ist, wäre die kein Thema.

      • Peter Jensen sagte:

        Herr Diehl, lassen sie bitte diesen Formalien-Quatsch, ob sie etwas meinen oder ob die von ihnen zitierten Leute etwas meinen. Wenn sie etwas zustimmend zitieren, dann müssen sie sich das auch als ihre Meinung zurechnen lassen. Oder ist das gar nicht ihre Meinung? Was ist dann ihre Meinung? Also lassen sie diese Spielereien, sie lenken nur ab!

        Mal davon abgesehen, dass sie wieder etwas zitieren, was niemand bestreitet, nämlich dass sinkende Börsenpreise den Betrag, der als EEG-Umlage zu verteilen ist, erhöhen, haben alle die von ihnen zitierten Leute und Organisationen eines gemeinsam: die sind direkte oder indirekt Interessenvertreter der EE-Branche, die alle nur nach Möglichkeiten suchen, den EE-bedingten Anstieg der Stromkosten anderen Leuten in die Schuhe zu schieben. Das Fraunhofer-ISE macht da eine bemerkenswerte Ausnahme. Erstaunlich genug.
        Sie posten hier wieder zum hundertsten Male Links zum M-O-Effekt, den kein Mensch bestreitet!
        Ihr Fehler ist, dass sie versuchen, einen Zusammenhang herzustellen zwischen der EEG-Umlage, die nur die Kosten des EE-Systems wieder einspielen soll und den Beschaffungskosten der EVUs.
        Ihre simple Logik: die Börsenpreise fallen, also fallen auch die Beschaffungskosten der EVUs, also muss der Strompreis sinken oder die EEG-Umlage gesenkt werden ist schlicht naiv und falsch!
        Es bedarf viel detaillierten Nachdenkens über dieses System, um diese Behauptung zu widerlegen. Das habe ich mehrfach getan. Die meisten Menschen können das nicht leisten. Deswegen glauben die ihre einfache und falsche Logik, die sie konstruieren.
        Nochmal: es entstehen Kosten zu Hundert Prozent bei der Produktion von EE-Strom. Diese Kosten werden über Börsenerlöse und die EEG-Umlage wieder reingeholt. Sinkt der Börsenpreis, ist die Umlage höher und umgekehrt. Aber es steigen niemals die Gesamtkosten der EE durch sinkende Börsenpreise. Das wollen sie und die Interessenvertreter der EE uns aber weis machen! absichtlich oder unwissentlich.Ich tippe auf Ersteres.

      • Peter Jensen sagte:

        Herr Diehl, nur weil Agora etwas als „Fremdkosten“ bezeichnet, bedeutet das nicht, dass das auch Fremdkosten sind.

        Liquiditätspuffer, Markt- und Managementprämie und die Privilegierung der energieintensiven Unternehmen sind keine „Fremdkosten“. Es sind Kosten des Systems „EEG“.

        Und die 21% M-O-Effekt, die Agora da behauptet, habe ich ihnen vorgehalten, um zu zeigen, dass das maximal die „Einsparung“ wäre. In vielen anderen Beiträgen habe ich ihnen aber erklärt, dass diese „Einsparung“ nur in ihrem Wunschdenken funktioniert. In der Fraunhofer-ISE-Präsentation finden sie den Grund für den unterschiedlichen prozentualen Anstieg von Umlage und Vergütungszahlungen.

        Sie gehen immer wieder davon aus, dass die Börsenpreise sinken und die EVU dann genau diesen Rückgang an die Kunden weiterleiten sollen. Das ist aber nicht möglich. Schon gar nicht in einem Markt, in dem Dumpinganbieter wie Wind- ud Solarenergie die Preise drücken!
        Und eine Senkung der EEG-Umlage um den Betrag des Börsenpreisrückganges ist auch nicht möglich, weil sie, Herr Diehl, nämlich nachwievor 100% ihrer Vergütung bekommen. Und die muss wieder eingespielt werden im System.

        Wir können diese Diskussion hier auch gern beenden. Sie stellen immer wieder die gleichen Behauptungen auf, ich widerlege ihnen ihre Meinung. Alle Argumente sind mehrfach ausgetauscht. Sie suchen einfach einen Schuldigen für den Kostenanstieg, den die EE verursachen. Suchen sie bei sich selbst bzw im EEG unter den Paragraphen 16 ff. Dort finden sie die Ursache des Kostenanstiegs. Nämlich die garantierte EEG-Vergütung!

      • Peter Jensen sagte:

        H. diehl sagt:

        „Bei den „Mehrkosten“, sprich der vollen Vergütung, welche die EE Betreiber bekommen haben, müssen die niedrigeren Beschaffungskosten gegen gerechnet werden, mit anderen Worten Merit Order bereinigt werden. Diese niedrigen Beschaffungskosten haben sie nämlich für sich schon eingespielt, kommt ihnen nur nicht zugute , weil dann ja nicht mehr die Verluste für den konventionellen Strom über die Umlage eingespielt würden. Für die sinkt doch auch der Börsenpreis. Oder????“

        Falsch! Die Vergütungen haben nichts mit den Beschaffungskosten zu tun! Da muss gar nichts gegengerechnet oder bereinigt werden. Sie bekommen doch die volle Vergütung, oder? Wird da irgendetwas gegengerechnet? Nein, sie kriegen den vollen Satz. Und der wird weitergereicht über VNB, ÜNB, EVU an mich zB.

        Da sind die Beschaffungspreise der EVU überhaupt nicht im Spiel! An keiner Stelle. Sie haben damit nichts zu tun! Die Beschaffungskosten jedes EVU sinken nicht so wie die durchschnittlichen Börsenpreise. Das konstruieren sie nur in das System hinein! So simpel ist die Realität nicht. Vielleicht bei Agora, aber nicht in den EVU.
        Und die EEG-Umlage können sie schon mal gar nict reduzieren, weil dann das Geld fehlt, um ihre Vergütungszahlung wieder auszugleichen. Das habe ich ihnen oben schon vorgerechnet. Das ist wiederum ganz simpel!

        Und üben sie mal Prozentrechnung! Sie werden da erstaunliche Sachen feststellen. Hab ich ihne auch schon erklärt Die Vergütungen können auf demselben Betrag bleiben und die EEG-Umlage steigt trotzdem. Zum Beispiel einfach deswegen, weil mehr privilegierte Letztverbraucher da sind und die Umlage dann auf weniger Leute umgelegt werden muss. Verstehen sie das, Herr Diehl?

      • Peter Jensen sagte:

        Was ihren Ulrich Kleiber angeht oder wie der heißt: ich brauche doch nur den ersten Satz lesen, dann weiß ich, was das soll. Es ist ein politisches Statement, kein technisches. Die ganze Sprache des Pamphlets zielt darauf ab, anderen die Schuld für den Kostenanstieg der sog. EE zu geben. Und wenn ich dann noch lese, was der Ideologe alles mit unserem Strommarkt vor hat… wahrscheinlich behauptet er auch noch irgendwo, es wäre kostenneutral zu machen. 😀

        Also Politiker sind wirklich der beste Beweis, dass es in Deutschland wirklich jeder zu etwas bringen kann. 😀

        Denken sie, Herr Diehl, eigentlich auch mal über diesen Stuss nach, der da geschrieben steht oder kopieren sie das bloss?

    • Peter Jensen sagte:

      Und auch diese Begründung des Anstiegs der EEG-Umlage ist eine ideologische. Denn die Kostenobergrenze der EEG-Umlage wird festgelegt durch die gezahlten Vergütungen. Das sind 100% der Kosten. Und die müssen wieder eingespielt werden. Ein Teil kommt über die Börse und der Rest über die Umlage. Dass die Börsenpreise mit zunehmendem EE-Stromangebot fallen, ist ein selbstverständlicher Vorgang. Dann muss rechnerisch zwangsläufig die Umlage steigen. Deswegen steigen aber nicht die Gesamtkosten, denn die entstehen bei der Vergütung der EE-Anlagenbetreiber durch die Netzbetreiber. Ganz am Anfang der Kette. Jetzt gerade in diesem Augenblick, wenn irgendwo Wind weht oder Sonne scheint, entstehen die Kosten, die über Börsenpreis und EEG-Umlage wieder reingeholt werden müssen.
      Das hat mit dem Endkundenpreis überhaupt nichts zu tun! Die EEG-Umlage ist ein durchlaufender Posten für VNB, ÜNB und EVU. Da kann keiner irgendeinen Gewinn aus niedrigeren Beschaffungskosten ausgleichen. Der einzige, der damit Gewinn macht, sind sie und die anderen EE-Betreiber.
      Deswegen ist es ja so unglaublich, dass sie als Kostenverursacher von allen anderen, die die Kosten zahlen müssen, verlangen, diese Kosten zu senken. Das geht nur mit Ideologie und Unkenntnis.

      Antworten
      • Hans Diehl sagte:

        Peter Jensen sagt:
        Und auch diese Begründung des Anstiegs der EEG-Umlage ist eine ideologische. Denn die Kostenobergrenze der EEG-Umlage wird festgelegt durch die gezahlten Vergütungen.

        @ Herr Jensen
        Wenn das so ist, warum steigt dann die Umlage um 70%, wenn die Vergütungen nur um 30% steigen.
        Hier im Video ab Minute 3.30

      • Peter Jensen sagte:

        Mann Herr Diehl, haben sie es immer noch nicht verstanden?

        Weil die Bemessungsgrundlage durch die Privilegierungen sinkt, die Management- und MArktprämie on top kommt und die Liquiditätsreserve „eingebaut“ wurde. Es wird mehr Geld auf gleiche oder weniger kWh verteilt. Das ist simple Logik.

        Die Vergütungen steigen durch Zubau, durch „Management-und Marktprämie“ und durch höhere Stromproduktion bei entsprechendem Wetter. Das sind die 3 Komponenten, weshalb die Vergütung steigen kann.
        Die Umlage ergibt sich, wenn man von den Vergütungen die Erlöse an der Strombörse abzieht. Das ist der rechnerische Betrag, der umgelegt werden muss. Und nun wird dieser Betrag auf die nichtprivilegierten Letztverbraucher umgelegt. Und wenn deren Menge jedes Jahr geringer wird, zB weil sich die privilegierten Letztverbraucher erhöht haben oder weil der Gesamtstromverbrauch sinkt, während die Vergütungen steigen, dann erhöht sich eben die Umlage für die, die sie noch zahlen müssen.

        Es macht doch einen Unterschied, ob ich 100 Euro auf 10 Leute oder auf 9 Leute verteilen muss.
        Wenn die Vergütungen im ersten Jahr 100 Euro betragen und auf 10 Leute verteilt wurden, muss jeder 10 Euro zahlen.
        Wenn im zweiten Jahr die Vergütungen ebenfalls 100 betragen, aber einer von den 10 Leuten nicht mehr die Umlage zahlen muss, dann muss ich eben 100 Euro auf 9 Leute verteilen. Also zahlt dann jeder 10, 11 Euro.
        Die Vergütungssumme ist dabei gar nicht angestiegen, die Umlage aber um mehr als 10%.
        Verstehen sie das?
        Die „Markt- und Managementprämie“ wirkt sich deshalb erhöhend aus, weil sie auf dieselbe Menge kWh aufgeschlagen wird. Dafür kommen ja keine kWh hinzu. Ebenso wie die neue offshore-Haftungsumlage ab 2014.
        Der Börsenpreis bestimmt nur den Teil, der von den Gesamtkosten auf die Endverbraucher umgelegt werden muss.

        Die Beschaffungskosten der EVU spielen in diesem Prozess überhaupt keine Rolle! Sie haben mit der EEG-Umlage nichts zu tun. Nur der Börsenverkaufspreis des ÜNB ist wichtig.

      • Hans Diehl sagte:

        Peter Jensen sagt:
        Mann Herr Diehl, haben sie es immer noch nicht verstanden?
        Weil die Bemessungsgrundlage durch die Privilegierungen sinkt, die Management- und MArktprämie on top kommt und die Liquiditätsreserve “eingebaut” wurde. Es wird mehr Geld auf gleiche oder weniger kWh verteilt. Das ist simple Logik.
        @ Herr Jensen
        Ich habe sehr wohl verstanden, wills aber nicht verstehen
        Genau da fängt nämlich die Ungerechtigkeit schon an
        Was hat das denn alles mit den reinen Vergütungen zu tun. Das habe ich schon nach der Veröffentlichung des Referentenentwurf 2009 zur EEG Novelle kritisiert, dass auf der Ausgabenseite des EEG Konto alles Mögliche rein gepackt wurde, nur um eine spektakuläre Umlage zu konstruieren. Da hätten die am liebsten noch Kosten für einen Aufenthaltsraum der Putzfrau geltend gemacht, die das Büro reinigt in dem die Daten zur Umlagenermittlung erfasst werden. Ich habe das damals mit Interesse verfolgt, und in einem anderen Forum saubere Lobbyarbeit genannt.
        Gedanken an, in diesem Zusammenhang vermiedene Kosten, wurden damals peinlichst unter drückt.

      • Peter Jensen sagte:

        Achso, sie bekommen etwa noch mehr als die gesetzliche Vergütung?

        Was wurde denn auf der Ausgabenseite draufgepackt, damit man eine hohe EEG-Umlage erzeugen kann?

        Ganz konkret bitte Herr Diehl. Reinigungskosten für die Putzfrau stehen jedenfalls nicht im Gesetz. Im Gesetz stehen Vergütungssätze pro kWh. Mehr nicht.

        Und verstehe ich ihre Logik richtig: die Markt- und Managementprämie wurde nicht eingeführt, um den Betreibern noch zusätzliche Einnahmen zu garantieren, sondern um die EEG-Umlage „künstlich“ aufzublähen? Na fein, weg mit dieser Prämie. Dass sinken die Kosten etwas.

        Und sie fragen ernsthaft, was der Liquiditätspuffer mit den Vergütungen zu tun hat? Im Ernst? Und ich dachte, sie hätten wirklich verstanden, wie das System funktioniert. Also auch den zeitlichen Versatz zwischen den tatsächlichen Ausgaben und den nachträglichen Einnahmen und den Prognosen, die mit der EEG-Umlage zwangsläufig vrbunden sind. Aber sie haben sich offensichtlich ausschließlich mit dem M-O-Effekt beschäftigt.
        Wenn ich 1000 kWh EE-Strom für’s nächste Jahr prognostiziere und damit die EEG-Umlage berechne, dann sind die Einnahmen im näcsten Jahr aus der EEG-Umlage niedriger, wenn plötzlich 1100 oder 1200 kWh produziert werden. Ich bekomme Einnahmen für 1000, habe aber Ausgaben für 1200.
        Deswegen der Liquiditätspuffer für künftige Fehlprognosen.
        Übrigens gab es in 2013 noch ein kräftige Nachholung, wei Frau Merkel in 2012 noch beschlossen hat, dass die EEG-Umlage nicht wesentlich höher sein darf als 2011. Leider war der Zubau und die EE-Produktion in 2012 dann höher als „prognostiziert“. Dieses Minus musste 2013 ausgeglichen werden. Auch deshalb stieg die Umlage stärker als die laufenden Zahlungen.

  102. Hans Diehl sagte:

    Und noch eine Lobbyisten Meldung. Wo die nur die Zahlen und Fakten hernehmen ???
    Studie widerlegt Comeback-Phantasien Kernkraft verendet an grüner Konkurrenz

    Fücks kann sich mit seiner Behauptung auf eine ganze Flut an Zahlen aus dem Bericht berufen. Schon 2011 sank die Menge an Energie, die von Atomkraftwerken erzeugt wurde, demnach um 4 Prozent. 2012 nahm sie um weitere 7 Prozent ab und lag bei 2346 Terawatt-Stunden. Der Anteil am weltweiten Strommix liegt nunmehr bei 10 Prozent.

    Der „World Nuclear Industry Status Report 2013“ setzt nun genau hier an. Atomkraft rechnet sich künftig einfach nicht, so das Fazit. Noch vor zehn Jahren schätzten Experten die Kosten für den Bau der neuesten Atomreaktorgeneration durch vereinfachte Designs auf 1000 US-Dollar pro Kilowattstunde Leistungsfähigkeit. Eine grobe Fehlkalkulation. Heute ist von 7000 US-Dollar die Rede. Boell-Stiftungs-Vorstand Fücks spricht von Kosten für neue Atomkraftwerke, die „durch die Decke“ gehen. Erneuerbare Energien hält er schlicht für wirtschaftlicher.

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Herr Diehl, ich bitte sie! Dass der Anteil an KKW-Strom zurückgeht, ist ja wohl eine rechnerische Selbstverständlichkeit, wenn masenhaft sog. EE-Strom produziert und vorrangig abgenommen wird. Oder glauben sie, es wird irgendwo schnell ein KKW gebaut, nur damit die Quote wieder stimmt? Und wenn dann noch 8 KKW in Deutschland über Nacht abgeschaltet werden, wirkt sich das wohl auch irgendwie aus. Und wenn dann Steinkohle auch noch spottbillig ist, muss der Anteil der KKW zwangsläufig zurückgehen. Das ist ja wohl kein statischer Zusatnd, sondern ein Prozess. Schauen wir mal, wenn so nach und nach die Förderung der sog. EE weltweit ausläuft, wie sich dann die Verhältnisse verschieben.
      Und wenn derzeit in vielen Ländern sehr viele KKW gebaut und geplant werden, dann können die wohl alle nicht rechnen oder sind, unabhängig von der politischen Ausrichtung in den Ländern alle ideologisch unterwandert von der KKW-Lobby?
      Naja, sie können ja gern Momentaufnahmen für ihre Anti-KKW-Propaganda nutzen. Beim Klima wird es ja auch so gemacht. Kennen wir ja schon. Und auch dort wird ja gern mit Durchschnittswerten gerechnet, wie auch bei den sog. EE. Die Methoden der Ideologen ähneln sich. Immer wird mit unbrauchbaren Werten etwas schön gerechnet. 😀

      Antworten
    • Martin sagte:

      Herr Diehl,
      ihr Kommentar zur sinkenden Stromerzeugung von AKWs zeigt exemplarisch ihre ideologische Verblendung.
      In der Diskussion ging es rein darum, das aus physikalischen und den daraus resultierenden ökonomischen Sachzwängen einen „Energiewende“, die ja eigentlich nur eine Stromwende ist, nicht funktionieren kann.
      Dafür müssen sie sich nur einmal die von ihnen so geschätzten Agora Datensätze ansehen, es wird entweder zuviel oder zuwenig eingespeist, und es gibt keine realistischen Speichermöglichkeiten.
      Ob sie dann den zwingend notwendigen 2. fossilen Kraftwerkspark aus AKWs vorhalten, oder aus Braun oder Steinkohlekraftwerken ist eine Nebelgranate, die rein von der Misere der „Erneuerbaren“, insbesondere der PV Technik ablenken soll.

      Antworten
  103. Martin sagte:

    Wenn ich schon lese „Energiedichte spielt keine Rolle“, dann erübrigt sich auch jede weitere Diskussion.
    Noch mehr fachliche Disqualifikation kann man nur schwerlich unter Beweis stellen, dem Herrn Lowinksi ist das aber noch nichtmal peinlich 😉

    Antworten
  104. Hans Diehl sagte:

    eter Jensen sagt.

    Sie vermischen hier wieder Tatsachen mit persönlichen Annahmen. Tatsache ist – und das hat auch niemand bestritten und ist auch wirklich keine große Überraschung, wie der von ihnen zitierte Artikel Glauben machen will – dass auch Stadtwerke und RWE & Co. an der Börse einkaufen. Annahme von ihnen ist nun, dass einer von denen sein Geschäftsmodell so gestalten könnte, dass er immer genau dann einkauft, wenn der Preis niedrig ist. Erstens reichen die am Spotmarkt gehandelten Strommengen gar nicht aus, um ausschließlich ein solches Geschäftsmodell zu fahren.

    @ Herr Jensen
    Das sind keine persönliche Annahmen, sondern praktizierte Tatsachen.
    Die neuen Geschäftsmodelle entstehen ja nicht dadurch, dass die ihren gesamten Strom am der Börse ( Spotmarkt ) kaufen müssen.
    Die bedienen ihre Langzeitverträge am Terminmarkt immer dann mit zukaufen am Spotmarkt, wenn der Preis dort unter dem der Langzeitverträge liegt. Das soll immer öfter der Fall sein. Besonders an Wochenenden, wenn negative Preise entstehen, bekommt man da noch Geld dazu wenn man den Strom abnimmt. Sie wissen doch selbst, dass die Konventionellen so unflexibel sind, um auf Wind und Sonne zu reagieren.

    Hier können Sie den Trend zu den neuen Geschäftsmodellen sehen.

    http://www.iwr.de/news.php?id=22065

    Leipzig, Münster – An der Energiebörse European Energy Exchange (EEX) in Leipzig geht man für den Strombereich davon aus, dass der Kurzfristhandel immer mehr an Bedeutung gewinnt. Gleichzeitig nimmt das Handelsvolumen für Termingeschäfte mit Strom ab. Wie Peter Reitz, Vorstandvorsitzender der EEX, im Interview mit der „Zeitung für kommunale Wirtschaft“ erklärte, gebe es seit Fukushima große Unsicherheiten am Markt, welche die Teilnehmer zu großer Vorsicht bei langfristigen Positionen veranlasse. In Zahlen ausgerückt haben sich die Volumina am Spotmarkt, an dem die EEX über die European Power Exchange (EPEX) beteiligt ist, im ersten Halbjahr 2012 gegenüber dem Vorjahr um 11 Prozent auf 171 Mrd. Kilowattstunden (kWh) erhöht. Am Terminmarkt ist die umgesetzte Menge hingegen um 22 Prozent auf 481 Mrd. kWh eingebrochen. Einen Hauptgrund für diese Verschiebung sieht Reitz im wachsenden Anteil von Strom aus den schwankenden regenerativen Energiequellen Wind und Sonne, wodurch ein kurzfristigerer Handel an Relevanz gewinnt. Zitat Ende
    Wer die „Schnäppchen“ geschickt aus nutzt und an seine Kunden weiter gibt, zu denen müssen Sie wechseln.

    Peter Jensen sagt:
    Zweitens kann kein Marktteilnehmer immer genau dann kaufen, wenn der Preis niedrig ist, denn der Preis ergibt sich im Augenblick des Handels, aus dem von ihnen hier schon mehrfach beschriebenen M-O-Effekt.

    @Herr Jensen
    Warum kann ein Marktteilnehmer nicht im Viertelstunden Takt an der Börse Strom kaufen

    Peter Jensen sagt.

    Sie vermischen hier wieder Tatsachen mit persönlichen Annahmen. Tatsache ist – und das hat auch niemand bestritten und ist auch wirklich keine große Überraschung, wie der von ihnen zitierte Artikel Glauben machen will – dass auch Stadtwerke und RWE & Co. an der Börse einkaufen. Annahme von ihnen ist nun, dass einer von denen sein Geschäftsmodell so gestalten könnte, dass er immer genau dann einkauft, wenn der Preis niedrig ist. Erstens reichen die am Spotmarkt gehandelten Strommengen gar nicht aus, um ausschließlich ein solches Geschäftsmodell zu fahren.

    @ Herr Jensen
    Das sind keine persönliche Annahmen, sondern praktizierte Tatsachen.
    Die neuen Geschäftsmodelle entstehen ja nicht dadurch, dass die ihren gesamten Strom am der Börse ( Spotmarkt ) kaufen müssen.
    Die bedienen ihre Langzeitverträge am Terminmarkt immer dann mit zukaufen am Spotmarkt, wenn der Preis dort unter dem der Langzeitverträge liegt. Das soll immer öfter der Fall sein. Besonders an Wochenenden, wenn negative Preise entstehen, bekommt man da noch Geld dazu wenn man den Strom abnimmt. Sie wissen doch selbst, dass die Konventionellen so unflexibel sind, um auf Wind und Sonne zu reagieren.

    Hier können Sie den Trend zu den neuen Geschäftsmodellen sehen.

    http://www.iwr.de/news.php?id=22065

    Leipzig, Münster – An der Energiebörse European Energy Exchange (EEX) in Leipzig geht man für den Strombereich davon aus, dass der Kurzfristhandel immer mehr an Bedeutung gewinnt. Gleichzeitig nimmt das Handelsvolumen für Termingeschäfte mit Strom ab. Wie Peter Reitz, Vorstandvorsitzender der EEX, im Interview mit der „Zeitung für kommunale Wirtschaft“ erklärte, gebe es seit Fukushima große Unsicherheiten am Markt, welche die Teilnehmer zu großer Vorsicht bei langfristigen Positionen veranlasse. In Zahlen ausgerückt haben sich die Volumina am Spotmarkt, an dem die EEX über die European Power Exchange (EPEX) beteiligt ist, im ersten Halbjahr 2012 gegenüber dem Vorjahr um 11 Prozent auf 171 Mrd. Kilowattstunden (kWh) erhöht. Am Terminmarkt ist die umgesetzte Menge hingegen um 22 Prozent auf 481 Mrd. kWh eingebrochen. Einen Hauptgrund für diese Verschiebung sieht Reitz im wachsenden Anteil von Strom aus den schwankenden regenerativen Energiequellen Wind und Sonne, wodurch ein kurzfristigerer Handel an Relevanz gewinnt. Zitat Ende
    Wer die „Schnäppchen“ geschickt aus nutzt und an seine Kunden weiter gibt, zu denen müssen Sie wechseln.

    Peter Jensen sagt:
    Zweitens kann kein Marktteilnehmer immer genau dann kaufen, wenn der Preis niedrig ist, denn der Preis ergibt sich im Augenblick des Handels, aus dem von ihnen hier schon mehrfach beschriebenen M-O-Effekt.

    @Herr Jensen
    Warum kann ein Marktteilnehmer nicht im Viertelstunden Takt an der Börse Strom kaufen

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Herr Diehl, sie müssen richtig lesen, was ich schreibe!

      Ich habe nicht geschrieben, dass kein Marktteilnehmer nicht jede Viertelstunde an der Börse Strom kaufen kann, wie sie behaupten!
      Ich habe geschrieben, dass kein Marktteilnehmer immer genau dann kaufen kann, wenn der Preis niedrig ist. Ich habe es ihnen auch begründet.
      Erstens reichen die Strommengen dafür nicht aus.
      Zweitens entsteht der Preis erst im Moment des Handels.
      Der Preis ist mittags niedrig, wenn die PV-Anlagen einspeisen.
      Abends sind die Preise höher. Da kann man dann eben nicht zum niedrigen Mittagspreis einkaufen.
      Viele Stadtwerke kaufen überhaupt gar nicht an der Börse!
      Und es ist auch falsch, dass die Lieferanten ihre Mengen entweder am Terminmarkt oer am Spotmarkt besorgen. Die haben langfristige bilaterale Verträge mit Erzeugern. Und zwar zu Vollkosten. Im Gegensatz zur Börse, wo nur Grenzkosten wichtig ist.
      Am Terminmarkt werden Geschäfte vor allem abgesichert, am Spotmarkt Differenzmengen gehandelt.
      Wahrscheinlich kein einziger Marktteilnehmer hat sein Stromportfolio zum durchschnittlichen Börsenpreis gekauft/verkauft.
      Aber das wäre Voraussetzung für eine Reduzierung der Stromkosten ggü Endkunden. Denn sie wollen doch den Rückgang zwischen zwei Vergleichsperioden von den Stromkosten abziehen.
      Dafür müssten aber die Versorger genau dieselben durchschnittlichen Beschaffungskosten haben. Haben sie aber nicht.
      Und von der EEG-Umlage können sie den Preisrückgang auch nicht abziehen. Hab ich ihnen vorgerechnet. Da fehlt dann Geld im System. Geld, welches sie vorher zu 10% bekommen haben!

      Wie schon gesagt, ich finde es ziemlich dreist, von anderen zu verlangen, dass die die Kosten, wleche sie, Herr Diehl verursachen, einsparen sollen.

      Antworten
  105. Hans Diehl sagte:

    Peter Jensen sagt:

    Herr Diehl, lassen sie bitte diesen Formalien-Quatsch, ob sie etwas meinen oder ob die von ihnen zitierten Leute etwas meinen. Wenn sie etwas zustimmend zitieren, dann müssen sie sich das auch als ihre Meinung zurechnen lassen. Oder ist das gar nicht ihre Meinung? Was ist dann ihre Meinung? Also lassen sie diese Spielereien, sie lenken nur ab! –

    @ Herr Jensen
    Es ist schon ein Unterschied, ob Sie hier einen „Einzelnen“ oder eine ganze Reihe von sog. Experten als Ahnungslos bezeichnen. Zu mal ich mich ja als „Hobbyist“ in Sachen Energiewende geoutet habe, und Sie sofort Respekt einflößend erwidert haben, dass ich mit einem Profi im Ring stehen würde. Ich denke mal es ist doch klar ersichtlich wer da auf einen „Einzelnen“ Ahnungslosen ablenken will. Natürlich ist das meine Meinung, aber unter vielen Anderen.

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Sie verdrehen wieder meine Worte!

      Bei EIKE habe ich ihnen damals geschrieben, dass sie dort „mit Profis im Ring stehen“. Jeder auf seinem Gebiet. Mein Profigebiet ist BWL, Bilanzierung und Recht. Als Profi der Energiewirtschaft hab ich mich nicht bezeichnet. Ich habe beruflich ab und zu damit zu tun, ansonsten interessiert mich das auch nur hobbymäßig.
      Aber der Unterschied zu ihnen und den anderen EE-Interessenvertretern ist, dass ich weder zur EE-Branche noch zur konv. Branche gehöre. Mich interessiert einfach nur die beste, effektivste und ineffizienteste Energieversorgung.
      Und der gesellschaftliche Hintergrund der sog. Energiewende. Und sämtliche Gründe, die von wem auch immer für die sog. Energiewende ins Spiel gebracht werden, sind bei näherer Betrachtung falsch und ebenfalls Ideologie.
      Ich fand die Idee auch mal interessant, „quasi kostenlose“ Energie aus Wind und Sonne irgendwie zu nutzen. Aber nur mal kurz nachgerechnet merkt man, dass das eben nicht kostenlos ist. Ganz im Gegenteil. Es kostet viel mehr!
      Und da für mich alle Begründungen für die sog. Energiewende falsch sind, gibt es auch keinen Grund, eine preiswerte Energieversorgung durch eine teure zu ersetzen.

      Man sieht ja hier an unserer Diskussion auch ihren ideologischen Ansatz! Während für jeden normalen Menschen klar verständlich ist, dass die Kosten der Vergütung, die am Anfang entstehen – und zwar bei ihnen auf ihrem Konto sichtbar – irgendwie wieder eingespielt werden müssen. Sie und die Freunde von Agora und IWR und Greenpeace und BUND und BEE und wie sie alle heißen, versuchen ständig diesen Fakt zu vernebeln und diese Kosten anderen in die Schuhe zu schieben. Unglaublich übrigens, wieviele Interessengruppen auf diesem Gebiet inzwischen aktiv sind!

      Dabei steht es sogar im Gesetz, wo die Kosten entstehen. §§ 16 ff. EEG. Stichwort Vergütung. Und sie kassieren dreist eine mehrfache Vergütung des tatsächlichen Preises und verlangen von anderen, diese Kosten wieder einzusparen.

      Geht’s noch?

      Antworten
  106. Hans Diehl sagte:

    Peter Jensen sagt:
    Was wurde denn auf der Ausgabenseite draufgepackt, damit man eine hohe EEG-Umlage erzeugen kann?
    Ganz konkret bitte Herr Diehl. Reinigungskosten für die Putzfrau stehen jedenfalls nicht im Gesetz. Im Gesetz stehen Vergütungssätze pro kWh. Mehr nicht.
    Q Herr Jensen
    Herr Jensen, warum denn schon wieder so aufgeregt. Erlebe ich bei Vertretern der konventionellen Seite öfter wenn man der Realität näher kommt.
    Nun ganz konkret: Auf das EEG Konto gehört auf der Ausgaben Seite lediglich die Vergütung, so lange auf der Einnahmen Seite nicht auch die verminderten Ausgaben geltend gemacht werden.
    Uns die wurden schon 2007 mit einer Untersuchung über 8760 Jahresstunden ermittelt, und eshen wie folgt aushttp://www.sfv.de/artikel/wind-_und_solarstrom_senken_den_strompreis_der_merit-order_effekt.htm
    Quantifizierung der Einsparungen
    Für jede Stunde des Jahres ergeben sich andere Angebote und Nachfrageverhältnisse, unterschiedliche Börsenpreise und unterschiedliche Entlastungen durch die Einspeisung von Wind- und Solarstrom.
    Zur endgültigen Beurteilung, wie stark Wind- und Solarstrom den Strompreis entlasten, ist deshalb eine Untersuchung aller 8760 Stunden des Jahres erforderlich. Eine Untersuchung des IfnE (Ingenieurbüro für neue Energien) vom November 2007 im Auftrag des Bundesumweltministeriums ergab eine Senkung des Großhandelspreises durch alle Erneuerbaren Energien für das Jahr 2006 mit einem Volumen von bis zu 5 Mrd. Euro. Zieht man davon die gesamte Einspeisevergütung nach EEG für den Windstrom und alle anderen Erneuerbaren Energien ab, so ergibt sich immer noch eine Netto-Ersparnis von ca. 2 Mrd Euro. Zitat Ende.

    Antworten
    • Hans Diehl sagte:

      Fortsetzung:

      Das müssen sich ideologiefreie Mitleser mal auf der Zunge zergehen lassen. Die Vergütungen wurden kompensiert, und 2 Milliarden waren noch übrig.
      Dass dieser Merit Order Effekt gegenwärtig nicht mehr so hoch ist, kommt daher, dass die teuersten konventionellen Kraftwerke weniger zum Einsatz kommen. Wo weniger zu verdrängen ist, ist auch weniger einzusparen.
      Wäre aber interessant, was eine aktuelle Untersuchung über 8760 Stunden ergeben würde.

      Der Bund der Energieverbraucher kritisiert schon seit Jahren die Aufblähung der EEG Umlage.
      Siehe hier:
      http://www.energieverbraucher.de/de/EEG-Archiv-2012__3070/NewsDetail__14335/
      Der Bund der Energieverbraucher e.V. kritisiert, dass die EEG-Umlage um das Doppelte unnötig aufgebläht ist: Durch die Befreiung der stromintensiven Industrie ist die EEG-Umlage um rund 0,8 Ct/kWh höher. Der Bund der Energieverbraucher e.V. hat hiergegen Beschwerde in Brüssel eingereicht. Aufgrund der Überzahlungen der Vorjahre ergibt sich ein negativer Nachholfaktor von 0,2 Ct/kWh. Die unzulässige und ungerechtfertigte Liquiditätsprämie erhöht die Umlage um weitere 0,1 Ct/kWh. Und die Börsenvermarktung des EEG-Stroms senkt alle Strompreise um etwa 0,6 Ct/kWh. Unter dem Strich mindert dieser Betrag die Belastung durch das EEG.
      Wäre die EEG-Umlage von all diesem Ballast befreit, so betrüge sie bei gleicher Förderhöhe für Erneuerbare nur rund 1,8 Ct/kWh, wäre also nur halb so hoch wie derzeit. Mitnahmeeffekte durch die zu üppige Marktprämie und fragwürdige Bonuszahlungen sind dabei noch gar nicht berücksichtigt.
      Übrigens, wenn Sie es nicht gemerkt haben, die Putzfrau war Ironie.

      Antworten
      • Peter Jensen sagte:

        Schlicht FALSCH! Das ist Propaganda!

        Der Liquiditätspuffer basiert auf zu niedrigen Prognosen der Vergangenheit und einer künftigen Prognose! Daran ist nichts unzulässig. Es werden nämlich Zinskosten vermieden. ÜNB sind schließlich keine Bank! Sich hinterher hinzustellen und zu sagen, die Prognose war aber falsch, das ist Betrug am Kunden, die EEG-Umlage wird künstlich aufgebläht usw… ist ideologische Propaganda.
        Die ÜNB haben wirklich andere Sorgen, als sinnlos Geld auf dem EEG-Konto zu horten!
        Und genauso könnte ich jetzt sagen, die Prognosen in den früheren Jahren wurden absichtlich zu niedrig bewertet, um die EEG-Umlage niedrig zu halten und den Endkunden die wahren Kosten der EE zu verschleiern.
        Und die gesunkenen Beschaffungskosten haben mit den Ausgaben für die EEG-Vergütung nichts zu tun.
        Schauen sie sich die Fraunhofer-ISE-Grafik an. Da sehen, dass die EEG-Umlage nicht künstlich aufgbläht ist.

        http://www.ise.fraunhofer.de/de/downloads/pdf-files/data-nivc-/kurzstudie-zur-historischen-entwicklung-der-eeg-umlage.pdf

        Dort steht auf Seite 12: EEG-Umlage abzgl. Nachholung, Liquiditätspuffer und Befreiungen. Und da steigt die EEG-Umlage genauso wie die Vergütungen. Alles richtig! Und die drei genannten Komponenten sind keine systemfremden Kosten! Es sind EEG-Kosten!

        Und was sie sich da auf der Zunge zergehen lassen wollen, ist unzulässige rechnerische Vermischung von verschiedenen Sachverhalten. Die EEG-Vergütungen werden eben nicht durch niedrige Strompreise kompensiert. Sie werden zu 100% an sie und andere EE-Betreiber ausgezahlt! Völlig unabhängig von Strompreisen.
        Wie erfolgreich war eigentlich der Lobbyverein mit seiner Beschwerde?

      • Peter Jensen sagte:

        Was ihre Ironie angeht: da sehen sie mal, was ich ihnen alles zutraue, nach dem, was sie hier schon so verbreitet haben.

        Aber gut, Ironie verwendet man ja eigentlich, um etwas im Spaß zu sagen, was so gar nicht gemeint war. Mit einem lustigen Beispiel. Hier also ihre Putzfrau.

        Wenn das also Ironie war, dann meinten sie das gar nicht so mit den „Fremdkosten“ und dann sind wir uns also einig, dass die Ausgabenseite des EEG-Kontos keine Fremdkosten enthält. Fein. 😀

      • Peter Jensen sagte:

        Herr Diehl!

        Hatten wir in 2009 ggü 2008 einen erheblichen Rückgang des Stromverbrauchs in Deutschland?
        Hatten wir gleichzeitig einen Zuwachs an EE-Produktion?
        Gilt das gleiche für 2011 und 2012?
        Folgt daraus zwangsläufig, dass die erhöhten Vergütungsausgaben auf weniger nicht privilegierte Letztverbrauche rumgelegt werden muss, was automatisch zu einem höheren prozentualen Anstieg der EEg-Umlage führt als der prozentuale Anstieg der Vergütungen?

        Diese Fragen können sie alle nicht mit NEIN beantworten. Und da haben sie ihre erste Erklärung, warum die EEG-Umlage prozentual stärker gestiegen ist.

        Weiter:
        haben wir seit 2011 einen starken Zuwachs bei den Befreiungen der energieintensiven Industrien?
        Folgt daraus und aus den den oben genannten Punkten auch, dass die gestiegenen Vergütungen auf weniger nicht privilegierte Letztverbraucher umgelegt werden können? Folgt daraus,dass die Umlage prozentual stärker steigen MUSS als die Vergütungen?

        Auch diese Fragen können sie nicht mit NEIN beanworten.
        Da haben sie die nächste Erklärung für den ungleichen Anstieg!

        Weiter: ist es richtig, dass es in 2013 eine starke Nachholung wegen zu niedriger Prognose in 2012 gab?
        Beruht diese Nachholung auf Vergütungszahlungen, die in 2012 geleistet wurden, aber nicht in der EEG-Umlage berücksichtigt waren?
        Führt diese Nachholung zu einer Erhöhung der EEG-Umlage in 2013, ohne dass dem ein Zuwachs an Vergütung in 2013 ggü steht (denn den Zuwachs gab es schon 2012)?
        Führt dies zwangsläufig zu einem stärkeren prozentualen Anstieg der EEG-Umlage in 2013 als die Vergütungen in 2013?

        Auch das können sie nicht mit NEIN beantworten!

        Da haben sie die nächste Erklärung für den unterschiedlichen Anstieg!

        Das sind Fakten aus der Realität und simple Mathematik! Nichts davon ist systemfremd!
        Ihre Verrechnung von Börsenpreisrückgängen mit EEG-Umlage oder Strompreisen sind Phantasie. Ideologisches Wunschdenken! Um von den Kosten der EE abzulenken!

      • Peter Jensen sagte:

        Okay, spitzfindig wie sie sind, können sie eine Frage mit NEIN beantworten. Der Rückgang des Stromverbrauchs in Deutschland war in 2011 und 2012 nicht so erheblich wie in 2009.
        Dennoch gab es einen Rückgang, was den beschriebenen Effekt auslöst. In 2013 gab es übrigens ebenfalls einen Rückgang des Stromverbrauchs. Und zwar auf den niedrigsten Wert seit 2003, ausgenommen das Krisenjahr 2009.
        Und in 2014 setzt dieser Trend sich fort. Und alles bei steigenden EE-Produktionszahlungen.

        Daraus folgt: mehr Vergütungen/kWh EE – weniger kWh zum Verteilen der Vergütungen- bedeutet stärkerer Anstieg der Umlage je kWh.

        Aber jetzt sollten sie es doch endlich haben! Bitte, Herr Diehl! Es ist wirklich nicht schwer!

    • Peter Jensen sagte:

      Herr Diehl, ihre Vermutungen über meinen Erregungszustand sind erstens falsch und tun zweitens gar nichts zur Sache. Und nah an der Realität sind sie mit ihren Kosten für die Putzfrau auch nicht. Und Vertreter der konventionellen Seite bin ich auch nicht, wie ich ihnen vorhin mitgeteilt habe. Weder besitze ich ein Kohle-, Gas- oder Kernkraftwerk, halte keine Anteile an irgendwelchen Energieversorgern und arbeite auch nicht in der Branche. Ich bin für preiswerte, effektive und effiziente Stromversorgung. Das können eben die konv. besser. Falls Wind und Sonne das irgendwann mal besser können, dann bin ich im Handumdrehen ein Befürworter von Wind- und Solarenergie. Zur Zeit ist das bei Einsatz von kühlem Sachverstand nun wirklich nicht möglich.
      Nun zum Thema:
      Auf der Ausgabenseiten stehen die Vergütungen! Auch wenn sie etwas anderes unterstellen wollen.
      Nachholung aus dem Vorjahr sind Vergütungen des Vorjahres, die nicht über die EEG-Umlage reingekommen sind.
      Liquiditätspuffer dient künftigen Vergütungen, um Finanzierungskosten zu sparen.
      „Management- und Marktprämie“ sind Vergütungen!
      Also bitte konkret: was steht auf der Ausgabenseite, was keine Vergütungen sind? Ihre Putzfrau jedenfalls nicht.
      Auf der Einnahmenseite stehen die Erlöse aus dem Börsenverkauf und die EEG-Umlage, die wir alle dank ihnen monatlich mit unserer Stromrechnung zahlen.
      Die Beschaffungskosten der EVU stehen nicht auf der Einnahmenseite. Die gehören da nicht hin. Es sind ja auch Kosten. Und es gibt keinen logischen Grund, warum man den gesunkenen Börsenstrompreis und damit evtl. gesunkene Beschaffungskosten der EVU von der EEG-Umlage abziehen soll. Dieser Zusammehang wird von ihnen künstlich hergestellt. Er existiert in der Praxis nicht.
      Genauso könnte man fordern, dass der Rückgang der Butterpreise von der EEG-Umlage abgezogen werden muss, denn Butter wird ja mit Energie hergestellt und die Energiekosten sind an der Börse gesunken.

      Antworten
      • Peter Jensen sagte:

        Warum wollen sie auf der Einnahmenseite „verminderte Ausgaben“ abziehen? Was soll der Unsinn? Einnahmen sind Einnahmen, Ausgaben sind Ausgaben.
        Die Einnahmen kommen von de Börse und den mtl. EEG-Zahlungen der Verbraucher und müssen genau die vorherigen Ausgaben, nämlich die zu 100% gezahlte Vergütng decken. Die Einnahmenseite ist NICHT die Beschaffungsseite der EVUs. Die Einnahmenseite des EEG-Kontos sind Börsenerlöse und lfd. Umlage. Wenn sie da was kürzen, fehlt es auf der Ausgabenseite.
        Und dann müssten sie aber auf der Ausgabenseite auch die „verminderten Einnahmen“ abziehen. Denn wenn sie die EEG-Umlage in einem Jahr kürzen, fehlt das Geld auf dem EEG-Konto, da sie nachwievor 100% der Vergütung bekommen. Also müssen dann folgerichtig die Vergütungen im Folgejahr auch gekürzt werden.

        Okay, fein, können sie so machen. Aber was soll das bringen außer zusätzlicher Kosten?

        Merken sie nicht, welchen wirtschaftlichen Unsinn sie da schreiben?

        Ausgaben sind die Vergütungen und die Einnahmen müssen die Ausgaben zu 100% decken. Kürzen sie da was, fehlt es im System und auf dem EEG-Konto. Dann zahlen wir das als Verbraucher am Ende doch wieder, denn weder VNB noch ÜNB und EVU werden auf diesen Kosten sitzen bleiben.

    • Rainer Jacob sagte:

      Herr Diehl, Sie schreiben:
      „warum denn […] so aufgeregt. Erlebe ich bei Vertretern der konventionellen Seite öfter wenn man der Realität näher kommt.“

      Herr Diehl, Sie erleben das nicht, weil Sie irgendwelchen Leuten mit der Realität näher kommen. Sondern Sie erleben das, weil es so unheimlich Spass macht, sich mit Leuten auseinander zu setzen, die offensichtlich mit den Grundrechenarten, der Prozentrechnug und dem Dreisatz überfordert sind. 😉

      Antworten
  107. Hans Diehl sagte:

    Herr Jensen
    Jetzt mal ganz langsam zum mitschreiben.
    Das A und O bei der EEG Kostenfrage sind gegenwärtig die EE Vergütungen, und die Börsenerlöse für den EE Strom.
    Das wird über das EEG Konto per Saldo abgewickelt.
    Dabei werden auf der Ausgabenseite die von Ihnen genannten „Nebenkosten“ wie z.B die Millionen für das Liquiditätskonto geltend gemacht, während auf der Einnahmen Seite die „Nebenkosten“ wie z.B. die vermiedenen Kosten – 2006 waren es 5 Milliarden die die EE laut der Untersuchung über 8760 Stunden eingespart hatten – .nicht berücksichtigt.werden.
    Meine Frage an den BWLer, sind vermiedene Kosten nicht auch Einnahmen??

    Ich habe Verständnis dafür wenn Sie sagen, die Übertragungsnetz Betreiber sind keine Bank, die brauchen das Geld für das Liquiditätskonto.

    Warum gilt das Gleiche nicht auch für die EE in dem man sagt:
    Die EE müssen doch nicht umsonst arbeiten, die brauchen das Geld, dass sie sich verdient haben in dem sie die Großhandelspreise gesenkt haben.

    Jetzt kommen Sie mir bitte nicht mit einer Einbindung in betriebswirtschaftliche Betrachtungen, die das unmöglich machen. Wir sind im Energiewendeprozess, jeder hat,s gewusst, manche haben es nicht ernst genommen, und laufen jetzt der Entwicklung hinter her, oder versuchen zu bremsen.
    Dafür kann man aber nicht die EE bestrafen, in dem man ihnen alles was da jetzt an Kosten
    anfällt zuschiebt.. Die EE gehen genau den Weg, der ihnen per Gesetz verordnet wurde, und zwar sehr zielstrebig, deshalb müssen sie ja auch von denen, die Ihre Felle davon schwimmen sehen, bekämpft oder ausgebremst werden.

    Übrigens die „verminderten“ Ausgaben die Sie als Unsinn bezeichnet haben, sollen natürlich „Vermiedene“ Ausgaben sein.

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Das A und O der Kostenfrage des EEG sind die EEG-Vergütungen. Da fangen die Kosten an. Sie bekommen zB 100 Euro für ihren produzierten Strom. Die 100 Euro zahlt ihnen der VNB. Der holt sich die 100 Euro vom ÜNB. Der will die 100 Euro auch wieder haben. Also verkauft er den Strom an der Börse. Dort bekommt er einen Teil der 100 Euro, sagen wir 20 Euro, den Rest, 80 Euro, kriegt er über die EEG-Umlage. Und zwar von den EVU. Und auch die wollen die 80 Euro wieder haben. Deswegen landen die auf unserer Stromrechnung.
      Die Beschaffungskosten der EVU sind in diesem System NICHT beteiligt. Und es ist auch falsch, die gesunkenen Börsenkosten gegen irgendwas gegenzurechnen. Das werden die EVU schon machen, wenn dazu Spielraum ist. Der ist aber nicht da, bei dem Wettbewerb, der um Endkunden herrscht. Die EVU fahren massiv Verluste ein wegen ihrer nicht ausgelasteten Kraftwerke. Die EVU sind nämlcih auch auf der Angebotsseite dabei.
      Und es ist ja nun nicht so, als wären die gesunkenen Börsenpreise ein „Verdienst“ der sog. EE. Weil sie vielleicht günstiger Strom herstellen können oder so! NEIN! Die EE sorgen nur deshalb für sinkende Börsenpreise, weil sie mit Dumpingkosten bevorzugt an der Börse untergebracht werden. Das ist Dumping! Verkauf unter Kosten. Und die Kosten sind die EEG-Vergütungen.
      Da können sie tausend mal was von Verrechnen faseln.
      Ihre Meinung ist ja, – ich glaube ich habe das jetzt verstanden – dass die EVU durch die gesunkenen Börsenpreise mehr Gewinn machen würden und diese Gewinne müssten die EVU nun auf das EEG-Konto zahlen, damit die Umlage am Ende kleiner wird. Denn schließlich hätten ja die sog. EE für die geringeren Beschaffungskosten gesorgt.
      Aber nur durch Dumping! Alle anderen Erzeuger müssen an der Börse zu Grenzkosten verkaufen. Die müssen ihr Geld erwirtschaften! Sie nicht. Sie bekommen es per Gesetz.
      Und deswegen ist es so dreist, dass sie hier mit den Ärmeln rauschen, die Hand aufhalten und von anderen verlangen, diese Kosten zu verschleiern!

      Antworten
      • Hans Diehl sagte:

        Herr Jensen holen Sie nicht so weit aus, Was Sie da schreiben ist genau das was ich vermutet habe, Sie lenken nur ab.
        Schauen Sie lieber mal was ich geschrieben habe
        Zitat:
        Ich habe Verständnis dafür wenn Sie sagen, die Übertragungsnetz Betreiber sind keine Bank, die brauchen das Geld für das Liquiditätskonto.
        Warum gilt das Gleiche nicht auch für die EE in dem man sagt:
        Die EE müssen doch nicht umsonst arbeiten, die brauchen das Geld, dass sie sich verdient haben in dem sie die Großhandelspreise gesenkt haben. Zitat Ende

        Warum soll unberücksichtigt bleiben, wenn die EE durch den Merit Order Effekt 2006 5 Milliarden eingespart haben und derzeit immer hin noch 21% wie Sie selbst gepostet haben.
        Die Frage an den BWLer sind „Vermiedene“ Kosten , nicht auch Einnahmen, für denjenigen der sie vermieden hat??
        Sie wollen offensichtlich die vermiedenen Kosten in einer Grauzone untergehen lassen, damit diejenigen die die Zeit verschlafen haben, noch so lange wie möglich weiter wursteln können.
        Was Sie bei Ihren Betrachtungen immer wieder vergessen. Wir sind in einem Prozess der Energiewende heißt. Da bleibt nicht alles wie es war, sonst würde es nicht „Wende“ heißen.. Sie wollen das alles beim Alten belassen, und die Kosten den EE zuschieben

      • Peter Jensen sagte:

        Herr Diehl, mal schön langsam! Jetzt werden sie wirklich unverschämt!
        Zitat: „Die EE müssen doch nicht umsonst arbeiten, die brauchen das Geld, dass sie sich verdient haben in dem sie die Großhandelspreise gesenkt haben.“
        Was ist denn das für ein Unsinn? Die EE arbeiten doch nicht umsonst! Ganz im Gegenteil! Sie kriegen mehr, als ihnen zusteht! Sie bekommen ihre Vergütung ganz am Anfang, zu 100%. Gemäß §§ 16 ff. EEG! Kriegen sie den Hals nicht voll? Was wollen sie denn noch? Sie kriegen viel mehr als der Strom wert ist und wollen dann irgendwo noch mehr haben?
        Und sie haben die Großhandelspreise nicht durch eigenes Verdienst gesenkt! Das habe ich ihnen schon ins Stammbuch geschrieben! Sie kommen per Dumping und gesetzlich geschützt zu 0 Euro Kosten an die Börse!
        Sie tun gar nichts dafür, dass die Börsenpreise fallen. Sie sorgen nur dafür, dass die anderen Kraftwerksbetreiber nicht mehr ausreichend Geld für ihre Kraftwerke bekommen und Verluste machen, während sie ihr überhöhtes „Honorar“ schon längst eingesackt haben! Und dafür wollen sie auch noch gefeiert werden!
        Unverschämter geht es kaum noch!
        Ich denke gerade, sie wollen mich provozieren, damit ich irgendwelche Schimpfwörter auspacke und hier gesperrt werde. Deswegen halte ich mich jetzt mal weiter zurück!
        Sie sind echt ein… denken sie sich ihren Teil!
        Lesen sie meine Fragen und wenn sie eine davon mit JA beantworten können, dann können wir weiterreden.
        Im übrigen ergibt ihr Satz, den ich zitiert habe, nicht mal Sinn, wenn die sog. EE wirklich durch effektivere Stromerzeugung die Preise gesenkt hätten.
        Und ihr letzter Satz auch! Erstens bleibt nicht alles beim alten, sondern entwickelt sich auch ohne die sog. EE weiter, und zwar viel besser! Und die Kosten dafür tragen die, die investieren und Risiko eingehen und Verbesserungen in der Energiewirtschaft hervorbringen.
        Dafür brauchen wir Sonne und Wind gar nicht! Und warten sie mal ab, ihr Wende-Prozess ist nicht unumkehrbar. Er wird an der Realität scheitern!

    • Peter Jensen sagte:

      Und dann werden sie doch mal konkret. Was wollen sie wie verrechnen?

      Den Rückgang der Börsenpreise von einem Energiewirtschaftsjahr zum anderen mit dem Strompreis jedes einzelnen EVU? Oder mit der EEG-Umlage?

      Und was ist mit meinen konkreten Fragen zur unterschiedlichen prozentualen Steigerung der Vergütungen und der Umlage, die ich ihnen gestellt habe. Können sie eine der Fragen mit NEIN beantworten?
      Wenn nicht, dann ist geklärt, weshalb die EEG-Umlage stärker steigt als die Vergütungssumme.

      Antworten
    • Rainer Jacob sagte:

      Herr Diehl schreibt:

      Ich habe Verständnis dafür wenn Sie sagen, die Übertragungsnetz Betreiber sind keine Bank, die brauchen das Geld für das Liquiditätskonto.
      Warum gilt das Gleiche nicht auch für die EE in dem man sagt: Die EE müssen doch nicht umsonst arbeiten, die brauchen das Geld, dass sie sich verdient haben in dem sie die Großhandelspreise gesenkt haben.

      —————-

      Hä?? – was ist das denn für ein Quark, den Sie schreiben? Was wollen Sie denn wem gleich setzen? Sehen Sie die EE in der Position einer Bank?

      “ Die EE müssen doch nicht umsonst arbeiten“

      Das tun Sie doch auch nicht. Sie erhalten dafür eine Vergütung, die festgelegt ist und die erheblich höher ist, als für Strom auf der Erzeugerstufe sonst üblicherweise gezahlt wird.

      „die brauchen das Geld, dass sie sich verdient haben in dem sie die Großhandelspreise gesenkt haben“

      Die EE ´verdienen´ sich nicht das Geld, indem sie Großhandelspreise senken, sondern sie ´verdienen´ sich das Geld, indem sie Strom ins Netz einspeisen.

      Antworten
    • Rainer Jacob sagte:

      Herr Diehl, sie haben geschrieben:

      „Ich habe Verständnis dafür wenn Sie sagen, die Übertragungsnetz Betreiber sind keine Bank, die brauchen das Geld für das Liquiditätskonto.“

      In der Studie des Fraunhofer Instituts ist nicht die Rede von einem LiquiditätsKONTO, sondern von einer LiquiditätsRESERVE. Dazu heisst es in der Studie auf S.10 „Diese Liquiditätsreserve dient der Reduzierung des unterjährigen Kreditbedarfs im Rahmen des EEG und senkt damit die anfallenden Zinskosten innerhalb des EEG.“ Bei negativem Kontostand des EE-Konto müssen sich nämlich die ÜNB das Geld leihen, um es an die EE-Einspeiser auszuzahlen.

      Antworten
  108. Hans Diehl sagte:

    Peter Jensen sagt:

    Und was ist mit meinen konkreten Fragen zur unterschiedlichen prozentualen Steigerung der Vergütungen und der Umlage, die ich ihnen gestellt habe. Können sie eine der Fragen mit NEIN beantworten? Wenn nicht, dann ist geklärt, weshalb die EEG-Umlage stärker steigt als die Vergütungssumm –

    @Herr Jensen
    Da haben Sie was falsch verstanden.
    Ich haben mich bekanntlich auf dieses Video ab Min. 3.30 bezogen. Bezogen.
    https://www.youtube.com/watch?v=dgtJg0GBCjU

    Da wurde deutlich gemacht, dass der Ausbau – der ja damals im Mittelpunkt der Kostenfrage stand – gar nicht Schuld an der Steigerung der Umlage sein kann.
    Das was Sie da ins Spiel bringen bestätigt nur die Feststellung im Video.

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Herr Diehl, nun ist Schluss mit ihren Spielchen.

      Jedes mal, wenn ich einen link von ihnen öffne, kommt wieder die Mischung aus Fakten, Fehlinterpretationen und persönlichen Annahmen. Alles schön ideologisch aufbereitet, dass immer irgendjemand anders an den Kosten der EE Schuld sei, als die EE selbst.

      Und als Höhepunkt sind sie wirklich noch so frech und behaupten, die EE würden umsonst „arbeiten“.

      Ich habe ihnen Fakten präsentiert. Die können sie nachprüfen und mit einfachen mathematischen Mitteln auch nachrechnen. Da habe ich nichts hinzugefügt, nichts interpretiert oder irgendwelche Annahmen getroffen.
      Ich habe ihnen den Weg der Kosten der EE von der Entstehung über die Weiterleitung bis zur Bezahlung aufgeschrieben. Da ist nichts hinzugefügt und nichts interpretiert.

      Sie kommen aber immer wieder mit ihren persönlichen Annahmen oder denen der EE-Lobbyisten und vermischen Dinge, die nichts miteinander zu tun haben! Und Fragen beantworten sie nicht, weil sie es nicht können!

      Es ist jetzt in über 300 Kommentaren wirklich alles mehrfach gesagt. Sie können gern weiter ihre Propaganda betreiben. Es wird dadurch nicht wahrer!

      Sie dürfen dann außerdem jetzt noch gern den üblichen Forentroll-Spruch bringen, dass mir nun wohl angeblich die Argumente ausgegangen wären (dieser Spruch wäre angesichts der Anzahl der Kommentare nur lächerlich für sie selbst) und dann schreiben sie was sie wollen.

      Mir können sie eh nichts erklären, denn ich falle auf ihre plumpe Propaganda nicht rein. Und falls hier überhaupt noch irgendwer mitliest, kann der sich sein eigenes Urteil bilden.
      Und verlassen sie sich mal nicht zu sehr auf die Gesetze. Es wäre nicht das erste Mal, dass Gesetze geänert werden.
      Und wir werden es beide noch erleben, dass die sog. Energiewende an den Realitäten scheitern wird. Kein Gesetz der Welt kann die Physik und die Ökonomie überlisten. Jedenfalls nicht auf Dauer.

      Wusste schon Clinton: it’s the economy, stupid.

      Viel Spaß noch!

      Antworten
  109. Hans Diehl sagte:

    Peter Jensen sagt:
    Herr Diehl, mal schön langsam! Jetzt werden sie wirklich unverschämt! Zitat: “Die EE müssen doch nicht umsonst arbeiten, die brauchen das Geld, dass sie sich verdient haben in dem sie die Großhandelspreise gesenkt haben.” Was ist denn das für ein Unsinn? Die EE arbeiten doch nicht umsonst! Ganz im Gegenteil! Sie kriegen mehr, als ihnen zusteht!

    @Herr Jensen
    Ja eben, weil sie mehr bekommen als ihnen nach Ihrer Meinung zusteht, machen sie sich ja nützlich, in dem sie die Börsenpreise senken. Leider nur für andere. Ihnen selbst werden ja die „Vermiedenen“ Kosten vorenthalten

    Peter Jensen sagt:
    Was wollen sie denn noch? Sie kriegen viel mehr als der Strom wert ist und wollen dann irgendwo noch mehr haben?

    @ Herr Jensen
    Nein die EE selbst wollen nicht noch mehr. Im Gegenteil, die wollen nur das, was sie an Kosten einsparen- 2006 waren es 5 Milliarden gegenwärtig noch 21% der Umlage.- gut geschrieben haben

    Peter Jensen sagt:
    Und sie haben die Großhandelspreise nicht durch eigenes Verdienst gesenkt! Das habe ich ihnen schon ins Stammbuch geschrieben! Sie kommen per Dumping und gesetzlich geschützt zu 0 Euro Kosten an die Börse!

    @Herr Jensen
    Wann kapieren Sie eigentlich, dass wir gerade eine gesetzlich beschlossene Energiewende umsetzen, wo die EE nur schwer aufhaltsam ihren Weg gehen. Sie müssen mal eine Weile ihre BWL Brille abnehmen.

    Peter Jensen sagt:
    Sie tun gar nichts dafür, dass die Börsenpreise fallen. Sie sorgen nur dafür, dass die anderen Kraftwerksbetreiber nicht mehr ausreichend Geld für ihre Kraftwerke bekommen und Verluste machen

    @ Herr Jensen
    Das ist nicht die Schuld der EE, die erfüllen nur ihre gesetzlichen Vorgaben. Die Energiewende ist ja nicht über Nacht gekommen, wenn die Gegenseite die Zeit verschlafen hat, können Sie nicht die EE verantwortlich machen. Sollte ein BWLer aber wissen.

    Peter Jensen sagt:
    Und dafür wollen sie auch noch gefeiert werden! Unverschämter geht es kaum noch! Ich denke gerade, sie wollen

    Antworten
    • Hans Diehl sagte:

      Fortsetzung:
      Peter Jensen sagt:
      Und dafür wollen sie auch noch gefeiert werden! Unverschämter geht es kaum noch! Ich denke gerade, sie wollen mich provozieren, damit ich irgendwelche Schimpfwörter auspacke und hier gesperrt werde.

      @Herr Jensen
      Nein, dass möchte ich nicht. Ich versuche lediglich das, was Sie hier gegen das EEG verbreiten etwas in rechte Licht zu rücken.

      Peter Jensen sagt
      Deswegen halte ich mich jetzt mal weiter zurück! Sie sind echt ein… denken sie sich ihren Teil!

      @ Herr Jensen
      Ich denke ein hartnäckiger Diskussionspartner, den Sie so hier noch nicht gewöhnt waren, wenn ich die Diskussionen
      zurückverfolge.

      Antworten
      • Peter Jensen sagte:

        Sie begeben sich schon wieder in den Bereich persönlicher Vermutungen und Annahmen. Da kann ich nicht viel beitragen. Sorry, Herr Diehl.

  110. Kurt Lowinski sagte:

    Peter Jensen schreibt:
    „Es ist jetzt in über 300 Kommentaren wirklich alles mehrfach gesagt. Sie können gern weiter ihre Propaganda betreiben. Es wird dadurch nicht wahrer!“

    Herr Jensen,

    der einzige, der hier billige Propaganda betreibt, sind SIE. Das sehen alle hier – nur ihnen scheint dieses Licht nicht aufzugehen, was man jetzt in mehreren hundert Kommentaren ihrerseits eindrucksvoll nachlesen kann.

    Sie müssen noch lernen, dass nicht unbedingt derjenige Recht hat, der mit aller Gewalt das letzte Wort haben will. Ihre Ausdauer zeigt lediglich, dass sie ein ganz besonderes Interesse an der Verbreitung ihrer „Ideologie der alten Energiewirtschaft“ haben. Und dass dieses Interesse beruflicher Natur ist, haben Sie ja bereits selbst bei EIKE zugegeben:
    http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/spon-s-logbuch-der-bekloppten-und-bescheuerten/#comment_63

    Aber ich kann Herrn Diehl nur zustimmen: Schauen Sie über ihren Tellerrand.

    Zur Motivation hier noch ein sehr schöner Artikel von Volker Quaschning: „Wir brauchen keine Energiewende – wir brauchen eine Energierevolution“
    Das was sie heute an erneuerbaren Energien sehen ist erst der Anfang!
    http://www.volker-quaschning.de/artikel/2014-08-Energierevolution/index.php

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Ach, Kurt ist auch wieder da. Guten Morgen. 😀

      Und gleich wieder eine ganze Liga unter Herrn Diehl. Herr Diehl kennt sich wenigstens tlws. aus. Na egal…

      Was sie gemeinsam mit Herrn Diehl haben ist, dass sie sich mehr für ihren persönlichen Annahmen und Vermutungen interessieren als für die Fakten, die ich ihnen mitteile und von denen sie keinen einzigen widerlegen können.

      Sie interessiert dabei vor allem mein beruflicher Hintergrund. Nun, ihr EIKE-Zitat und ihre Annahme über meine berufliche Tätigkeit zeigt nur, dass ihnen die Vorstellungskraft und die Kenntnis darüber fehlt, wieviele Leute an der Testierung der EEG-Zertifikate beteiligt sind. Auch welche, die gar nicht bei den Energiefirmen arbeiten.

      Sie können es mir glauben oder nicht: mein Job hat zu 95% außerhalb der Energiebranche zu tun. Und die 5% sind Zufall. Das könnte auch jemand anderes machen, der meinen Job hat.

      So, nun raten sie mal fleißig und machen weiter mit ihren persönlichen Vermutungen. Das ist nicht mein Gebiet. Ich halte mich an Fakten. Wenn sie dazu was zu sagen haben, antworte ich ihnen evtl. sogar.

      Ansonsten viel Spaß bei der Revolution. Passen sie auf, dass sie da nicht unter die Räder kommen. Sowas passiert regelmäßig bei Revolutionen. 😀

      Antworten
      • Hans Diehl sagte:

        Peter Jensen sagt.
        Sie können es mir glauben oder nicht: mein Job hat zu 95% außerhalb der Energiebranche zu tun. Und die 5% sind Zufall. Das könnte auch jemand anderes machen, der meinen Job hat –

        @Herr Jensen
        Die 5% sind nun mal zu wenig um bei diesem komplexen Prozess Energiewende voll durchzublicken, wie Sie zeitweise hier den Anschein erwecken wollen, wenn Sie andere als ahnungslos bezeichnen.

      • Peter Jensen sagte:

        😀

        Herr Diehl, in den Bereich der persönlichen Annahmen und Vermutungen folge ich ihnen nicht. Da sind sie echt qualifizierter. Ich bleibe in der Realität, da kenn ich mich besser aus.

        Energiewende rückwärts – so steht’s in der Überschrift. Stammt nicht von mir. 😀

      • Hans Diehl sagte:

        Peter Jensen sagt.
        Herr Diehl, in den Bereich der persönlichen Annahmen und Vermutungen folge ich ihnen nicht. Da sind sie echt qualifizierter. Ich bleibe in der Realität, da kenn ich mich besser aus.

        @Herr Jensen.
        Na ja, Sie haben mich schon mal Dummkopf hier genannt. So unpersönlich ist das auch nicht.
        Hat mich nur deshalb nicht berührt, weil ich so wieso nicht alles glaube was Sie r schreiben.

      • Peter Jensen sagte:

        Herr Diehl, sie sollen mir auch nichts glauben, sie sollen es nachprüfen.

        Wenn sie immer nur glauben, dann kommt sowas raus wie ihre persönlichen Vermutungen.

        Und Dummkopf habe ich sie in Bezug auf KKW genannt. Das kommt daher, weil sie auch dort nur glauben.

        Allgemein kann ich natürlich bestätigen, dass sie kein Dummkopf sind. Sie kennen sich z.B. gut mit dem M-O-Effekt aus und die Copy-Paste-Funktion beherrschen sie auch sehr gut! 😀

        Also offiziell: Herr Diehl ist im Allgemeinen KEIN Dummkopf. In Bezug auf KKW erscheint er mir aber so. Das ist aber nur meine persönliche Meinung.
        Ja, manchmal begebe auch ich mich in den Bereich der persönlichen Vermutungen. Manchmal lösen die Kommentare von Herrn Diehl eben diesen Reflex bei mir aus. 😀
        Ansonsten kümmere ich mich um die Fakten, auf die Herr Diehl aber ständig nur mit persönlichen Vermutungen antwortet.

        Energiewende rückwärts war übrigens der Titel dieses Beitrags. 😀

      • Kurt Lowinski sagte:

        Peter Jensen schreibt: „Was sie gemeinsam mit Herrn Diehl haben ist, dass sie sich mehr für ihren persönlichen Annahmen und Vermutungen interessieren als für die Fakten, die ich ihnen mitteile und von denen sie keinen einzigen widerlegen können.“

        Ihre vermeintlichen „Fakten“ sind hier allesamt widerlegt. Dass Sie wieder darauf beharren, macht diese Annahmen nicht richtiger.

      • Peter Jensen sagte:

        Kurt schreibt wieder mit… ein untrüglicher Beweis, dass der fachliche Teil der Diskussion vorbei ist und der polemische Teil beginnt. 😀

        Den Kommentar müssen sie mir mal zeigen, wo Herr Diehl (denn sie, Kurt, nehmen ja an den fachlichen Diskussionen nicht teil) widerlegt hat, dass 2009, 2011, 2012, 2013 der Stromverbrauch in Deutschland rückläufig war, dass gleichzeitig die Menge an sog. EE angestiegen ist, ebenso die Menge der privilegierten Letztverbraucher, dass in 2013 eine Liquiditätsreserve eingeführt wurde und dass sich allein diese drei Komponenten rein rechnerisch so auswirken, dass die Umlage stärker steigen MUSS als die Vergütungen.
        Oder zeigen sie mir den Kommentar, wo Herr Diehl widerlegt hat, dass sich die Kosten der EE-Alagen und deren Weiterverteilung direkt aus den §§ 16 EEG ergeben und dass da von Beschaffungskosten der EVU keine Rede ist. Diesen Zusammenhang stellt Herr Diehl nur aufgrund persönlicher Annahmen und Vermutungen her.

        Ich hoffe sie wissen, was das alles heißt, was ich da geschrieben habe.

        Nun los, fleißig suchen, Kurt, denn bisher steht nur eine leere Behauptung von ihnen hier. Naja, nicht nur eine… 😀

    • Hans Diehl sagte:

      Danke Herr Lowinski für den Link.
      Dachte ich mir schon, wer so mit Schaum vorm Mund, und Realitäts fern das alte System verteidigt, muss mit den Konventionellen im Bunde sein.

      Antworten
      • Peter Jensen sagte:

        Und das sagt einer mit einer PV-Anlage auf dem Dach. 😀

        Naja, wenn es ihnen beiden irgendwie weiterhilft, persönliche Vermutungen über meinen Beruf anzustellen, machen sie nur. Ich kümmer mich inzwischen weiter um die Fakten und beobachte den Zerfall der sog. „Energiewende“.

        Übrigens, in unseren mehr als 300 Kommentaren ist ja das eigentliche Thema dieses Beitrags hier irgendwie nebensächlich geworden. Denn der Rückzug geht ja schon los. Steht sogar in der Überschrift.

        Aber Genossen, weiter kämpfen und nicht von der Realität beeinflussen lassen! 😀

        Herr Diehl, so rein aus Interesse: haben sie schon mal auf ihr Konto geschaut und nachgerechnet, wieviel Kosten sie uns im letzten halben Jahr beschert haben mit ihrer Zufallsstromanlage auf dem Dach?

      • Hans Diehl sagte:

        Peter Jensen sagt
        Herr Diehl, so rein aus Interesse: haben sie schon mal auf ihr Konto geschaut und nachgerechnet, wieviel Kosten sie uns im letzten halben Jahr beschert haben mit ihrer Zufallsstromanlage auf dem Dach?

        @ Nein, Herr Jensen ich beschäftige mich lieber mit größeren Summen , und bin auf dem Laufenden, was ich mit meinem bescheidenen Beitrag jährlich – auch für Sie – einspare. Sie könnten ja mal recherchieren wo „Ihr“ Geld hin fließt
        Leider muss ich jetzt zum X.male wiederholen, um es Ihnen deutlich zu machen. 2006 waren es 5 Milliarden und gegenwärtig sind es 21% der Umlage.

        https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=Merit+Order+Wind+und+sonne+sfv

        Zur endgültigen Beurteilung, wie stark Wind- und Solarstrom den Strompreis entlasten, ist deshalb eine Untersuchung aller 8760 Stunden des Jahres erforderlich. Eine Untersuchung des IfnE (Ingenieurbüro für neue Energien) vom November 2007 im Auftrag des Bundesumweltministeriums ergab eine Senkung des Großhandelspreises durch alle Erneuerbaren Energien für das Jahr 2006 mit einem Volumen von bis zu 5 Mrd. Euro. Zieht man davon die gesamte Einspeisevergütung nach EEG für den Windstrom und alle anderen Erneuerbaren Energien ab, so ergibt sich immer noch eine Netto-Ersparnis von ca. 2 Mrd Euro.

        Übrigens, ich will nicht provozieren, wie Sie an anderer Stelle geschrieben haben, ich reagiere nur

      • Peter Jensen sagte:

        Auch beim 101. Mal wird ihre persönliche Vernmutung nicht wahr, Herr Diehl.

        Wo mein Geld hinfliesst, steht in den §§ 16 ff. EEG.

        Ansonsten verweise ich mal auf viele Beiträge von mir hier im Forum, wo ich ihnen den Weg der Kosten von der Entstehung bis zur Rückholung beschrieben habe. Es wird ihnen schwer fallen, diesen Weg, der im Gesetz steht, zu widerlegen.

        Alles andere was sie dazu sagen, sind persönliche Vermutungen, die falsch sind. Dazu äußere ich mich nicht mehr. 😀

      • Kurt Lowinski sagte:

        Peter Jensen schreibt: „Auch beim 101. Mal wird ihre persönliche Vernmutung nicht wahr, Herr Diehl“

        Herr Jensen, auch beim 1001. Mal wird ihre persönliche Meinung nicht zur allein gültigen Wahrheit. Herr Diehl hat ihnen mehrfach nachgewiesen, dass zu den Vergütungszahlungen an die Anlagenbetreiber noch weitere Kostenfaktoren hinzukommen, die die EEG Umlage hoch treiben – zum Beispiel der Kostensenkungseffekt in Kombination mit dem Differenzkostenansatz. Dass sie dies ein ums andere Mal verleugnen oder ignorieren ist ihr Problem.

    • Martin sagte:

      Herr Lowinski,

      die einzigen beiden, die hier Propaganda betreiben sind sie und Herr Diehl.
      Auf kein einziges Argument finden sie eine vernünftige Erwiederung, außer durch externe Links belegte nachweislich falsche Behauptungen ist von ihnen noch nichts konstruktives oder nur diskussionswürdiges gekommen.
      Und fachlich stellen sie sich mit Behauptungen wie „Energiedichte ist nicht relevant“ so weit jenseits von jeglicher Qualikifakation, das eine Diskussion mit ihnen vollkkommen Zwecklos ist, ihnen fehlt schlicht die Kompetenz.
      Das die Energiewende bereits gescheitert ist, kann jeder so er den will sehen, die Gründe dafür sind ebenfalls wiederholt hier gepostet worden.
      Gehen sie doch mal darauf ein, anstatt Personen vorzuwerfen, sie wären mit den EVUs wirtschaftlich verbunden…

      Antworten
      • Kurt Lowinski sagte:

        Lieber Martin,

        „Auf kein einziges Argument finden sie eine vernünftige Erwiederung, außer durch externe Links“
        Genau – externe, gut recherchierte Links deren Inhalt die Tatsachen darstellt, die Sie und Herr Jensen ignorieren. Warum soll ich oder Herr Diehl die Argumentation noch mal neu aufrollen, wenn die Fakten doch in den Beiträgen genau nieder gelegt sind.

        „nachweislich falsche Behauptungen“
        Das ist ein Wunschtraum von Ihnen. Die Beiträge zeigen die Fakten, die von Ihnen ignoriert werden.

        „Und fachlich stellen sie sich mit Behauptungen wie “Energiedichte ist nicht relevant” so weit jenseits von jeglicher Qualikifakation“

        Ganz im Gegenteil – ihre Weigerung, auch Lösungen mit geringer Energiedichte zu akzeptieren, disqualifiziert Sie für eine Diskussion. Für sie gibt es keine Alternative zum aktuellen Kraftwerkspark. DAS ist engstirnig und verhindert eine Diskussion über die notwendigen Alternativen. Auch ihnen rufe ich zu: Kommen sie aus ihrem Loch der Vergangenheit und schauen Sie über den Tellerrand in die Zukunft!

        „Das die Energiewende bereits gescheitert ist, kann jeder so er den will sehen“

        Ganz im Gegenteil – sie hat gerade erst begonnen, was durch stetig zurück gehende Erzeugungsmengen des konventionellen Kraftwerksparks belegbar ist 🙂

      • Peter Jensen sagte:

        Während Herr Diehl sich nur im Bereich der persönlichen Annahmen und Vermutungen befindet, betritt Kurt ohne Umwege den Bereich der Lügen! 😀

        Herr Diehl, ich habe sogar etwas Mitleid mit ihnen. Ihre Ansätze sind ja meist nicht ganz falsch, sie packen dann nur persönliche Annahmen hinzu, die aus dem Wunsch geboren sind, die sog. EE müssen doch aber irgendeinen Vorteil haben. Sie stellen richtig den M-O-Effekt dar, beschreiben fast richtig die Ausgabenseite des EEG-Kontos usw… sie geben sich also Mühe. Und dann kommt jemand wie Kurt und pflichtet ihnen bei! Also ich würde mir die Zustimmung verbitten, einfach deswegen, weil Kurt es gar nicht beurteilen kann. 😀
        Eine der grundlegend falschen persönlichen Annahmen ist, dass durch staatliches Dumping reduzierte Börsenpreise einen positiven volkswirtschaftlichen Effekt hätten. Deswegen picken sie sich diesen Teilbereich des Energiemarktes raus, reißen ihn aus dem Gesamtzusammenhang und vergessen oder verschweigen, dass diese Entwicklung an anderer Stelle Kosten verursacht. Diese Kosten entstehen nur durch staatlich garantiertes Dumping. Wären die sog. EE aus sich heraus effektiver und günstiger, dann würden diese Kosten nicht entstehen. Es würde keine EEG-Vergütung anfallen, sondern die sog. EE wären zu Marktpreisen profitabel. Sicher würden auch unrentable konventionelle Kraftwerke entstehen, aber es wäre ein volkswirtschaftlicher Vorteil, da die Energieerzeugung insgesamt billiger wäre. Aber so zahlen wir vorneweg zwischen 10 und 52 ct/ kWh.
        Ihre zweite falsche Annahme ist, dass der vermeintliche (tatsächlich nicht vorhandene) volkswirtschaftliche Vorteil im System der EEG-Umlage irgendwo verrechnet werden müsste. Dies gibt aber weder das Gesetz her, noch macht es Sinn.

        So, jetzt wurde es doch wieder etwas fachlich. Ich vermute, dass sich Kurt dazu nicht äußern kann. 😀

  111. Kurt Lowinski sagte:

    Peter Jensen schreibt: „Kurt schreibt wieder mit… ein untrüglicher Beweis, dass der fachliche Teil der Diskussion vorbei ist und der polemische Teil beginnt.“
    Herr Jensen, mit der Polemik beginnen Sie 😉 Sachlich zu bleiben scheint ihnen ausgesprochen schwer zu fallen. Nicht verwunderlich ob der fehlenden Argumente…

    „Den Kommentar müssen sie mir mal zeigen, wo Herr Diehl (denn sie, Kurt, nehmen ja an den fachlichen Diskussionen nicht teil) widerlegt hat, dass 2009, 2011, 2012, 2013 der Stromverbrauch in Deutschland rückläufig war, dass gleichzeitig die Menge an sog. EE angestiegen ist, ebenso die Menge der privilegierten Letztverbraucher, dass in 2013 eine Liquiditätsreserve eingeführt wurde und dass sich allein diese drei Komponenten rein rechnerisch so auswirken, dass die Umlage stärker steigen MUSS als die Vergütungen.“
    Wichtig ist, was sie (absichtlich?) verschweigen: Durch den Merit-Order-Effekt entfernen die Erneuerbaren teure Kraftwerke, die vorher zum Strommix gehörten. Diese Preisersparnis führt über den Mechanismus der Differenzkosten zu einer Erhöhung der Umlage, da die erneuerbaren völlig unter Wert verkauft werden. Das zeigt, dass die Berechnung des Wertes von Strom auf basis von Grenzkosten in einem heutigen System völliger Nonsens ist. Daher ist eine Novellierung des Strommarktes auch dringend erforderlich.

    So – nun gehen Sie mal auf diese Argumentation, statt Halbwahrheiten zu kolportieren und Fakten zu unterschlagen…

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Kurt lügt schon wieder. 😀

      Ich habe nirgends verschwiegen, dass die sog. EE durch den M-O-Effekt teure Kraftwerke verdrängen. Ich habe Herrn Diehl ausdrücklich mehrfach dafür gelobt, dass er diesen Effekt richtig beschrieben hat. Und hätten sie den EIKE-link, den sie vorhin anlässlich ihres heiteren Beruferatens gepostet haben, richtig gelesen, dann hätten sie dort genau dieselbe Aussage von mir gefunden. Da steht von mir persönlich geschrieben, dass die niedrigeren Börsenpreise die EEG-Umlage erhöhen.
      Soweit zu ihrer Lüge!

      Und nun zu dem, was sie verschweigen: sie verschweigen, dass die Verdrängung von teureren Kraftwerken durch noch teurere Kraftwerke bezahlt wird (denn der EE-Strom ksotet zwischen 8 und 52 ct/kWh) und dass diese Verdrängung durch staatliches Dumping geschieht. Daraus kann niemals ein volkswirtschaftlicher Vorteil entstehen. Dadurch entstehen an anderer Stelle Kosten. Deswegen machen fast alle Stadtwerke Verluste! Und das verschweigen sie!
      Wenn Preise durch Dumping sinken, kann kein volksiwrtschaftlicher Vorteil entstehen. Auch wenn es so im Gesetz steht. Deswegen ist ja das Gesetz auch Käse.
      Und nun noch etwas zur Unlogik ihrer Beiträge:
      Sie loben zunächst, dass die sog. EE durch den M-O-Effekt teure KW verdrängen, um dieses System dann gleich im nächsten Satz zu kritisieren. Lesen sie nochmal, wenn sie es nicht glauben. 😀

      Wollen sie etwa mit ihren tatsächlichen Kosten an die Börse oder in den Markt? Viel Spaß! 😀
      Weil das erst recht nicht funktioniert, gibt es Zwangsvergütung und Zwangsabnahme.

      Sie sehen, ich verschweige gar nichts. Sie aber. Und obendrauf lügen sie noch.

      Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Und die Fakten, die sie da kursiv reinkopiert haben, haben sie auch nicht widerlegt. Herr Diehl auch nicht.
      Stattdessen lügen und verschweigen sie. 😀

      Kurt, sie tun ihren EE-Freunden hier wirklich keinen Gefallen mit ihrem Diskussionsstil!

      Antworten
  112. Hans Diehl sagte:

    Peter Jensen sagt:
    Und dann werden sie doch mal konkret. Was wollen sie wie verrechnen?
    Den Rückgang der Börsenpreise von einem Energiewirtschaftsjahr zum anderen mit dem Strompreis jedes einzelnen EVU? Oder mit der EEG-Umlage?

    @Herr Jensen.
    Mit der EEG Umlage natürlich, denn die ist doch die von den Kritikern genutzte Angriffsfläche.
    Jetzt konstruiere ich Ihnen mal ein Beispiel, mit dem ich bei einem BWLer offene Türen einrennen müsste.

    Die „nicht so ganz billige“ Unternehmensberatung McKinsey bekommt den Auftrag, ein in die Jahre gekommenes Unternehmen r “nachhaltig“ umzurüsten. Dabei werden Maßnahmen getroffen, die in verschiedenen Bereichen zu Einsparungen führen . So was wird denen gut bezahlt, obwohl diese Einsparungen in dem Unternehmen an verschiedenen Stellen zu finanziellen Abstrichen führen.

    Jetzt übertrage ich das Beispiel mal auf die Erneuerbaren, die EE,gleich Mckinsey.
    Die „nicht so ganz billigen“ EE bekommen per Gesetz den Auftrag, bei dem Unternehmen Energieversorgung, im Rahmen einer angestrebten Energiewende, eine bestimmte Rolle zu übernehmen. Diese Rolle führt dazu, dass ihr eingreifen in den Handel, zu Einsparungen führen, in Form von niedrigen Großhandelspreisen. Das führt wie im obigen Beispiel, an verschiedenen anderen Stellen des Unternehmen zu finanziellen Abstrichen, wegen der gesenkten Börsenpreise..
    Während Mckinsey, für die Einsparungen gut bezahlt wird, bekommen die EE nichts. Im Gegenteil die werden noch diskreditiert des wegen, weil die gesenkten Großhandelspreise die Umlage erhöhen, für die sie Verantwortlich gemacht werden.
    Deshalb muss alljährlich bei der Ermittlung der Umlage zumindest der Merit Order Effekt berücksichtigt werden.
    Mit anderen Worten die Umlage muss MOE bereinigt werden.

    Bitte beachten Sie beide Einsparungen verursachen an anderen Stellen finanzielle Abstriche

    Zum Verständnis für Jacob und Martin, das will ich zum Ausdruck bringen wenn ich sage, die EE arbeiten umsonst.

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Herr Diehl, sie wollen uns doch jetzt veralbern, oder?

      Wie kommen sie denn darauf, dass die EE keine Vergütung bekommen? Hallo? Sie sind der erste, der die Vergütung bekommt! Jeden Monat! Gesetzlich garantiert! §§ 16 ff. EEG! DAS ist ihre Vergütung.

      Okay, ich nehm das mal als Spaß von ihnen. 😀

      Nun zu ihrem Vergleich: Danke dafür. Mit ihnen kann man ja manchmal reden, im Gegensatz zu Kurt.

      Der Vergleich hinkt: Unsere Energieversorung vor der sog. Energiewende war nicht alt und in die Jahre gekommen. Das wird nur behauptet. Deutschland hatte das beste und stabilste und fast preiswerteste Energieversorgungssystem der Welt und war weltweit Vorbild. Unser Know-how in Kraftwerks- und Netztechnik war weltweit gefragt. Da stimmt also schon wieder ihre persönliche Annahme nicht.
      Und wenn McKinsey bei mir mit einer Technologie ankommen würde, deren Grundprinzip (nämlich Stromproduktion in Abhängigkeit von der Natur im Zusammenhang mit nicht vorhandenen Speichermöglichkeiten) längst überholt wurde bzw. nicht realisierbar ist, dann würden die keinen Auftrag bei mir kriegen.

      Aber ansonsten kommt bei McKinsey meist nach 2 bis 3 Jahren ein Erfolg rum.
      Die Kosten durch Umstrukturierung entstehen da meist sofort in den ersten 2 Jahren und danach rentiert sich das hoffentlich (manchmal auch nicht, aber so ist das eben).

      Wir sind jetzt hier im 14. Jahr! Die Hersteller der „neuen“ alten Technologie sind fast alle pleite! Die Hersteller der bis dahin up-to-date-Technik machen auch Verluste. Das Endprodukt ist teurer, es werden mehr Rohstoffe benötigt (anhand von 667 WKA für ein KKW hab ich ihnen das schon vorgerechnet), die Infrastruktur wird anfälliger und die Ziele des Gesetzes werden auch nicht erreicht.

      Dafür werden wir vertröstet auf die Zeit in 20 oder 25 Jahren, wo dann alte EE-Anlagen kostenlosen Strom produzieren sollen. Herr Diehl, sehen sie die Untauglichkeit ihres Vergleichs? 😀

      Antworten
      • Hans Diehl sagte:

        Peter Jensen sagt:
        Wie kommen sie denn darauf, dass die EE keine Vergütung bekommen? Hallo? Sie sind der erste, der die Vergütung bekommt! Jeden Monat! Gesetzlich garantiert! §§ 16 ff. EEG! DAS ist ihre Vergütung.
        Okay, ich nehm das mal als Spaß von ihnen. 
        @Herr Jensen
        Woooo sagt denn jemand,dass die EE keine Vergütung bekommen.
        Was glauben Sie denn warum ich die „nicht so ganz Billigen“ bei beiden Beispielen in Anführungszeichen gesetzt habe.
        Natürlich werden die Vergütet, und sogar ganz fürstlich, was Sie bestimmt von mir gerne zur Kenntnis nehmen.
        Was ich zum Ausdruck bringen will ist, dass die außer Strom erzeugen, noch was Zusätzliches für ihre fürstliche Vergütung tun, nämlich im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags, Kosten einsparen in Form von niedrigen Börsenpreisen.
        Also kein Spaß.

        Peter Jensen sagt:
        Nun zu ihrem Vergleich: Danke dafür. Mit ihnen kann man ja manchmal reden, im Gegensatz zu Kurt.
        Der Vergleich hinkt: Unsere Energieversorgung vor der sog. Energiewende war nicht alt und in die Jahre gekommen. Das wird nur behauptet. Deutschland hatte das beste und stabilste und fast preiswerteste Energieversorgungssystem der Welt und war weltweit Vorbild. Unser Know-how in Kraftwerks- und Netztechnik war weltweit gefragt. Da stimmt also schon wieder ihre persönliche Annahme nicht.
        Und wenn McKinsey bei mir mit einer Technologie ankommen würde, deren Grundprinzip (nämlich Stromproduktion in Abhängigkeit von der Natur im Zusammenhang mit nicht vorhandenen Speichermöglichkeiten) längst überholt wurde bzw. nicht realisierbar ist, dann würden die keinen Auftrag bei mir kriegen.

        @Gut Herr Jensen, das mag ja alles sein. Bei meinem Vergleich mit McKinsey, spielt meine persönliche Annahme überhaupt keine Rolle. Es geht ausschließlich, und alleine um die Tatsache, dass die EE den Auftrag bekommen haben.
        Und nun machen die das Gleiche was McKinsey macht und werden dafür bestraft, sprich höher Umlage, Wo für McKinsey „nicht bestraft“ wird.
        Fürstlich belohnt schreibe ich absichtlich nicht, sonst sagen Sie wieder die EE werden doch auch schon belohnt. Aber ich hoffe Sie erkennen auf was ich hinaus will.

        Peter Jensen sagt:
        Wir sind jetzt hier im 14. Jahr! Die Hersteller der “neuen” alten Technologie sind fast alle pleite! Die Hersteller der bis dahin up-to-date-Technik machen auch Verluste. Das Endprodukt ist teurer, es werden mehr Rohstoffe benötigt (anhand von 667 WKA für ein KKW hab ich ihnen das schon vorgerechnet), die Infrastruktur wird anfälliger und die Ziele des Gesetzes werden auch nicht erreicht.
        Dafür werden wir vertröstet auf die Zeit in 20 oder 25 Jahren, wo dann alte EE-Anlagen kostenlosen Strom produzieren sollen. Herr Diehl, sehen sie die Untauglichkeit ihres Vergleichs? 
        @ Herr Jensen
        Sie haben meinen Vergleich zu sehr auseinander betrachtet.
        Bei meinem Vergleich geht es einzig und alleine, um die Tatsache, dass die EE für etwas bestraft werden wo für McKensey fürstlich belohnt wird.

      • Peter Jensen sagte:

        Herr Diehl, ihre Vergütung bekommen sie schon mit der Einspeisevergütung.

        Sie sagen in ihrem Beispiel: McKinsey bekommt sein Honorar für Maßnahmen, die zu Einsparungen führen.

        Sie als EE-Einspeiser bekommen auch ihr Honorar für (angebliche) Maßnahmen, die zu Einsparungen führen.

        § 1 EEG nennt als Zweck u.a. Senkung der volkswirtschaftlichen Kosten im Bereich der Elektrizitätsversorgung. Im Beck-Kommentar zum EEG wird dazu ausgeführt:
        Zitat: „Zielbestimmung nach § 1 EEG ist es daneben, die volkswirtschaftlichen Kosten im Bereich der Elektrizitätsversorgung zu senken. Erreicht wird dies einerseits durch die soeben erwähnten finanziellen Anreize für die Erweiterung Erneuerbarer Energien wie insb. die Einspeisevergütungsregelungen. Dies dient der weiteren Errichtung von Anlagen, welche wiederum zusätzliche Stromerzeugungskapazitäten mit sich bringen. Dementsprechend erhöht sich das Angebot am Markt, wodurch es zu einer generellen Absenkung der Strompreise kommt. Die Folge ist eine finanzielle Entlastung der Volkswirtschaft. “

        Sie sehen, sie bekommen ihre Vergütung für die Errichtung von EE-Anlagen. Sinkende Strompreise sind der daraus folgende Zweck. Das ist kein Zusatznutzen, es ist der gewollte Zweck!
        Soweit die Theorie.
        Da nun aber aus verschiedenen Gründen, welche ich ihnen versucht habe, zu erläutern, die Senkung der Börsenstrompreise gerade nicht zu einer Entlastung der Kosten der Elektrizitätsversorgung führt, hat das Gesetz eigentlich seinen Zweck verfehlt.
        Denn die Senkung der Börsenpreise ist eben nur ein kleiner Teilaspekt. Damit einher gehen viel höhere andere Kosten. Es wird ja nicht billiger!
        Die Kosten der Elektrizitätsversorgung steigen ja.

      • Hans Diehl sagte:

        Peter Jensen sagt
        Herr Diehl, ihre Vergütung bekommen sie schon mit der Einspeisevergütung.
        Sie sagen in ihrem Beispiel: McKinsey bekommt sein Honorar für Maßnahmen, die zu Einsparungen führen.
        Sie als EE-Einspeiser bekommen auch ihr Honorar für (angebliche) Maßnahmen, die zu Einsparungen führen.

        @ Herr Jensen
        Der Vergleich mit McKensey beginnt doch erst bei den Preis senkenden maßnahmen, nämlich da wo EE die Börsenpreise senken, und da werden die EE bestraft, weil die Umlage erhöht wird durch die Preissenkung.
        Sie können es drehen oder beginnen wo Sie wollen, die EE werden bestraft weil sie die Börsenpreise senken.

      • Peter Jensen sagte:

        😀
        Ich verstehe sie nicht! McKinsey bekommt sein Honorar, um irgendwelche kostensenkenden Maßnahmen umzusetzen.
        Sie bekommen ihr Honorar, um irgendwelche kostensenkenden Maßnahmen umzusetzen. Das wäre hier die Senkung der Börsenpreise.
        Ich sehe da ihr Problem nicht.
        Ich sehe aber ein anderes Problem. Wenn McKinsey beauftragt wird, dann bezahle ich das Honorar und ich spare danach was ein.
        Bei den sog. EE spart man am Ende aber nichts. Ich zahle ihr Honorar und am Ende ist trotzdem alles teurer. Eigentlich müsste ich mein Geld zurück bekommen! 😀
        McKinseys Honorar muss vom „Auftraggeber“ im operativen Geschäft erwirtschaftet werden.
        Ihr „EE-Honorar“ muss auch im operativen Geschäft erwirtschaftet werden. Das passiert über Börsenerlöse und die EEG-Umlage. Da wird niemand bestraft. Ich weiß nicht, was sie da meinen. Sie bekommen ihr Honorar für die Senkung der Börsenpreise. Wenn die dann fallen, können sie doch nicht nochmal ein „Honorar“ bekommen. Warum denn? Wir haben doch alle schon bezahlt. Und am Ende ist es nicht mal billiger, denn aus verschiedenen Gründen ist die Senkung der Börsenpreise eben nicht mit einer Senkung der Haushaltsstrompreise verbunden. Es hat miteinander kaum zu tun! Hab ich ihnen doch alles schon erklärt. 😀
        Und nochmal meine durchaus berechtigte Frage: wer soll denn die Reduzierung der EEG-Umlage um den Betrag des Rückgangs der Börsenpreise, also 1,5 ct in ihrem Beispiel, bezahlen? Die EVU? Der ÜNB? Der VNB? Die Stromhändler? Irgendwer muss es doch bezahlen!
        Ich hab mir vorhin mal die heutigen Intraday-Preisnotierungen an der EPEX Spot angesehen.
        Ich weiß nicht mehr, welche Stunde es war, aber maximaler Preis lag irgendwo bei 23 EUR/MWh, minimaler Preis bei 18,xx EUR/MWh. Der gewichtete Durchschnittspreis lag bei 21,xx oder so.
        Wem wollen sie jetzt einen Rückgang in Rechnung stellen? Dem, der fpr 23 oder dem, der für 18 gekauft hat? Und welchen Rückgang? Ggü 1 Jahr/1 Monat/ 1 Tag?
        Sie haben da persönliche Annahmen, die leider falsch sind. 😀

      • Hans Diehl sagte:

        Peter Jensen sagt:
        Ich verstehe sie nicht! McKinsey bekommt sein Honorar, um irgendwelche kostensenkenden Maßnahmen umzusetzen. Sie bekommen ihr Honorar, um irgendwelche kostensenkenden Maßnahmen umzusetzen. Das wäre hier die Senkung der Börsenpreise. Ich sehe da ihr Problem nicht.

        @Herr Jensen

        Das Problem ist, dass die EE für die Kostensenkung bestraft werden. Sie wissen doch, dass die Umlage deswegen steigt, wegen der sie dann als Preistreiber an den Pranger gestellt werden.

      • Peter Jensen sagte:

        Herr Diehl! 😀

        NICHT DIE EEG-UMLAGE IST DER PREISTREIBER! Die EEG-Vergütung ist der Preistreiber. Die EEG-Umlage ist nur ein Teil des Prozesses, um die Kosten wieder zurückzuholen.

        Die Kosten steigen nicht, wenn die EEG-Umlage steigt. Die Kosten sind schon vorher gestiegen. Die Umlage ist nur eine Teilmenge der Kosten.

        Die EEG-Vergütung hat die Börsenpreise gesenkt. Fein! Aufgabe erfüllt. Nun muss die Vergütung wieder eingespielt werden.

        Wenn sich der M-O-Effekt tatsächlich insgesamt preismindernd im System auswirken würde, bräuchte man auch gar keine Bereinigung der Umlage. Denn dann würden sie ihr Geld bekommen, über die Börse und die Umlage würde es zurückfließen und darüberhinaus würden alle von niedrigeren Preisen profitieren. Es ist aber nicht so. Denn viele müssen die 1,5 ct M-O-Effekt dafür nutzen, ihre Verluste auszugleichen, die die sog. EE durch staatliches Dumping hervorgerufen haben. Grenzkosten Null – was für ein Irrsinn! Und da spielt es keine Rolle, ob es im Gesetz steht. Deswegen ist das Gesetz ja auch Mist und gehört abgeschafft! Es ist ein planwirtschaftliches Instrument und kann nur ineffizient sein und zusätzliche Kosten verursachen. Das haben alle planwirtschaftlichen Systeme, egal wo auf der Welt und in welcher Ausprägung, eindrucksvoll gezeigt. Und so ist es auch hier. Sobald der Staat Preise festlegt, wird es teurer. Der Wettbewerb wird ausgeschaltet oder zumindest behindert.

        Ich fasse zusammen: sie meinen, die EEG-Umlage „bestraft“ die sog. EE. Sie meinen, die Senkung der Börsenpreise ist ein Vorteil, der leider irgendwo versickert. Und der M-O-Effekt muss mit der Umlage verrechnet werden.
        Ich meine: die Senkung der Börsenpreise ist kein Vorteil, weil er nicht durch effizientes Wrtschaften entstanden ist, sondern durch Dumping, durch künstliche Eingriffe. Die M-O-Bereinigung wäre falsch!

        Sie werden mich nicht überzeugen, ich werde sie nicht überzeugen. Alle Argumente sind ausgetauscht. Wir können es doch dabei belassen.

        Gute Nacht!

      • Hans Diehl sagte:

        eter Jensen sagt:
        NICHT DIE EEG-UMLAGE IST DER PREISTREIBER! Die EEG-Vergütung ist der Preistreiber. Die EEG-Umlage ist nur ein Teil des Prozesses, um die Kosten wieder zurückzuholen.

        @ Herr Jensen
        Sagt doch auch niemand. Genau lesen was ich schreibe:“ Die EEG Umlage ist die Angriffsfläche mit der die EE als Preistreiber an den Pranger gestellt werden“ Deshalb muss die MOE bereinigt werden

        Peter Jensen
        Ich fasse zusammen: sie meinen, die EEG-Umlage “bestraft” die sog. EE. Sie meinen, die Senkung der Börsenpreise ist ein Vorteil, der leider irgendwo versickert. Und der M-O-Effekt muss mit der Umlage verrechnet werden.
        Ich meine: die Senkung der Börsenpreise ist kein Vorteil, weil er nicht durch effizientes Wrtschaften entstanden ist, sondern durch Dumping, durch künstliche Eingriffe. Die M-O-Bereinigung wäre falsch!
        @Herr Jensen
        Es wird nichts mit Ihnen, so lange Sie nicht einsehen wollen, dass die Energiewende eine beschlossene Sache ist.

      • Peter Jensen sagte:

        Herr Diehl, nur weil ein paar Leute behaupten, die EEG-Umlage selbst wäre der Kostentreiber, muss sie also gesenkt werden, obwohl es gar nicht stimmt. Na das ist tolle Parteitagslogik! 😀

        Die EEG-Umlage ist der direkt und unmittelbar sichtbare Teil der EEG-Kosten. Die Börsenpreise liest ja nun nicht jeder ständig.
        Aßerdem steigt die EEG-Umlage auch ohne M-O-Effekt. Durch weiteren Zubau, durch Ausweitung der Privilegien, durch die „Managementprämie“ und seit diesem Jahr nun auch durch die off-shore-Haftungsumlage.

        Übrigens vergessen sie bei ihrem Vergleich des Börsenpreis mit und ohne EE, das die Strommenge EE, dies den Börsenpreis um evtl. 1,5 ct senkt, vorher mit 10 bis 52 ct bezahlt wurde. Also ohne die EE wäre der Börsenpreis evtl. um 1,5 ct teurer, dafür wäre dieselbe Strommenge aus konventionellen KW um 10 bis 52 ct billiger. Die Differenz ist die Verteuerung der Energiekosten und landet am Ende in der Umlage.
        Und dass die sog. Energiewende beschlossen ist, heißt gar nichts. Auf diese Politiker würde ich mich nicht verlassen. Man kann genauso gut beschließen, dass die sog. Energiewende nun wieder zu Ende ist. Wegen Undurchführbarkeit und zu hoher Kosten.
        Man kann ja mal einen Fehler machen. Wenn man draus lernt und den Fehler beseitigt, ist es ja okay. Augen zu und durch – bis zum bitteren Ende ist jedenfalls keine Alternative. Der Anfang ist ja gemacht. Deswegen heißt der Titel dieses Beitrags: EEG-Reform bedeutet Energiewende rückwärts.

    • Peter Jensen sagte:

      Aber unabhängig von ihem Beispiel: lassen sie uns das mal durchspielen, wenn sie gesunkene Börsenpreise mit der EEG-Umlage verrechnen wollen. Ich nehme einfache Zahlen zum besseren Verständnis und lasse auch den zeitlichen Versatz zwischen Vergütung und Umlage außer acht:

      Sie speisen heute Strom aus ihrer PV-Anlage ein und erhalten dafür 100 Euro. Die bekommen sie von ihrem Verteil-Netzbetreiber (VNB). Das EEG-Konto ist mit 100 im Soll.
      Der Strom verschwindet sofort im Netz.
      Der VNB „leitet“ diesen Strom buchhalterisch weiter an den Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) und erhält dafür 100 Euro.
      Der ÜNB verkauft den Strom an der Börse. Tatsächlich hat er ihn schon irgendwann zwischen gestern 15 Uhr und heute bis eine Dreiviertelstunden vor ihrer Einspeisung verkauft. Und zwar auf Basis der Prognose ihres VNB. Richtig soweit? Ich denke, da sind wir uns einig.
      Der ÜNB hat beim Verkauf ihrer Strommenge 20 Euro bekommen. Diese 20 wandern auf die Einnahmenseite des EEG-Kontos. Also hat das Konto eigentlich mit +20 gestartet, dann kam ihre Vergütung und das Konto liegt jetzt mit 80 im Soll.
      Woher bekommt nun der ÜNB diese 80 Euro? Vom EVU. Und der ÜNB zahlt diese 80 Euro auf’s EEG-Konto ein und das Konto ist ausgeglichen.
      Und das EVU darf sich diese 80 Euro vom Letztverbraucher wiederholen. Über die EEG-Umlage. Durch den zeitlichen Unterschied zwischen ihrer Vergütung und der Ermittlung der EEG-Umlage fürs nächste Jahr ist es in der Realität etwas komplizierter, aber für unser Beispiel reicht diese Tiefe.
      Soweit klar!
      Bis hierhin sind die Beschaffungskosten der EVU überhaupt nicht im Spiel.
      Nun kommen sie und meinen, die niedrigen Beschaffungskosten senken die Kosten des EVU und diese Kostensenkung müsste man weiterreichen über eine Reduzierung der EEG-Umlage.
      Der ÜNB stellt jetzt fest: tatsächlich, durch die Einspeisung von Herrn Diehl und die Verdrängung eines teuren Kraftwerks durch den M-O-Effekt ist der Börsenpreis ggü… ja ggü was eigentlich?

      Antworten
      • Peter Jensen sagte:

        … egal. Nehmen wir den gleichen Tag des Vorjahres oder des Vormonats oder eine Vergleichsperiode… der Börsenpreis sei um 10 Euro gesunken.
        Nun soll also die EEG-Umlage (wir erinnern uns, sie lag bei 80 Euro) um 10 Euro gesenkt werden. Sie beträgt dann also nur noch 70 Euro. Das EVU zahlt also an den ÜNB nur noch 70 statt 80 Euro. Nun hat der ÜNB aber 100 Euro ausgegeben und 20 an der Börse eingenommen. Wenn er jetzt nur 70 aus der Umlage bekommt erhält er nur 90. Damit wäre das EEG-Konto aber mit 10 im Minus.
        Richtig?
        Nun meinen sie, das EVU hätte ja profitiert von den 10 Euro Ersparnis bei den Börsenpreisen. also kann es ja aus seiner eigenen Tasche quasi diese 10 Euro auf’s EEG-Konto zahlen.
        So ist doch ihr Ansatz, oder?

        Und genau DAS funktioniert nicht!
        Kein einziges EVU in Deutschland wird genau 10 Euro Ersparnis mit seinem Stromportfolio haben. Erstens kaufen nicht alle EVU an der Börse. Zweitens kaufen nicht alle immer genau zum Durchschnittspreis. Und selbst wenn, die EVU, sofern sie noch eigene Kraftwerke haben, haben Kosten durch die Unrentabilität ihrer Kraftwerke. Denn die bringen keinen Ertrag mehr, solange sie Herr Diehl ins Netz einspeisen. Die EVU müssen aber weiter Personal, Abschreibungen, Zinsen usw. erwirtschaften.
        Und diese Kosten sind höher als die Einsparung.
        Drittens werden nur 20 bis 25 % des Stroms in Deutschland über die Börse gehandelt. Der Rest läuft über bilaterale Verträge. Und die gehen zu Vollkosten!!!
        Der Ausgangspreis in so einem Vertrag mag der Börsenpreis sein. Aber das ist nur ein Preisbestabdteil. Haben sie solche Verträge schon mal gesehen? Da liegt eine Preisformel dahinter. Börsenpreis plus Aufschläge für fixe Kosten. Und kein Kraftwerk wird unter Kosten langfristig an ein EVU liefern. Nur in besonderen Ausnahmefällen. Deswegen sind 80 % der Beschaffungskosten für die EVU höher als der Börsenpreis.
        Vertsehen sie, warum ihr Gedankengang nicht funktioniert?

      • Peter Jensen sagte:

        Und aus meinem Beispiel müssten sie auch sehen, dass nicht die EEG-Umlage die Gesamtkosten erhöht, so wie sie es immer unterstellen wollen. Die EEG-Umlage ist nur der Teil der Gesamtkosten, der nicht über die Börse eingespielt wurde. Die EEG-Umlage ist (für sie leider) der offensichtlich für jedermann sichtbare Teil der Geamtkosten. Die Gesamtkosten aber werden am Anfang generiert, wenn sie ihren Strom einspeisen. Und zwar in Höhe der EEG-Vergütung gem. §§ 16 ff. EEG.
        Wenn die Börsenpreise mal wieder steigen, dann sinkt der „sichtbare“ Kostenanteil, nämlich die EEG-Umlage. Dafür steigen aber sofort die Beschaffungskosten. Nun fragen sie zu Recht, wenn vorher die Beschaffungskosten der EVU durch sinkende Börsenpreise nciht gesunken sind, dann steigen wohl auch jetzt nicht die Beschaffunsgkosten bei steigenden Preisen.
        Fast richtig. Den größten Teil der Gewinne und Verluste machen an der Börse die Händler! Für die EVU bedeutet es, dass sie zwar tlws. höhere Beschaffungskosten haben, aber sie erzielen auch wieder mehr Einnahmen, weil sie für ihre Kraftwerke ja auch wieder mehr Geld verdienen.

        Konnte ich mich verständlcih ausdrücken, Herr Diehl? Völlig unideologisch! 😀

        Denn es gibts fast nichts auf der Welt, das ich hassen könnte, außer Ideologien! Denn die richten IMMER Schaden an.

      • Hans Diehl sagte:

        @Peter Jensen sagt
        Aber unabhängig von ihem Beispiel: lassen sie uns das mal durchspielen, wenn sie gesunkene Börsenpreise mit der EEG-Umlage verrechnen wollen. Ich nehme einfache Zahlen zum besseren Verständnis und lasse auch den zeitlichen Versatz zwischen Vergütung und Umlage außer acht:
        Sie speisen heute Strom aus ihrer PV-Anlage ein und erhalten dafür 100 Euro. Die bekommen sie von ihrem Verteil-Netzbetreiber (VNB). Das EEG-Konto ist mit 100 im Soll.
        Der Strom verschwindet sofort im Netz.
        Der VNB “leitet” diesen Strom buchhalterisch weiter an den Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) und erhält dafür 100 Euro.
        Der ÜNB verkauft den Strom an der Börse. Tatsächlich hat er ihn schon irgendwann zwischen gestern 15 Uhr und heute bis eine Dreiviertelstunden vor ihrer Einspeisung verkauft. Und zwar auf Basis der Prognose ihres VNB. Richtig soweit? Ich denke, da sind wir uns einig.
        Der ÜNB hat beim Verkauf ihrer Strommenge 20 Euro bekommen. Diese 20 wandern auf die Einnahmenseite des EEG-Kontos. Also hat das Konto eigentlich mit +20 gestartet, dann kam ihre Vergütung und das Konto liegt jetzt mit 80 im Soll.
        Woher bekommt nun der ÜNB diese 80 Euro? Vom EVU. Und der ÜNB zahlt diese 80 Euro auf’s EEG-Konto ein und das Konto ist ausgeglichen.
        Und das EVU darf sich diese 80 Euro vom Letztverbraucher wiederholen. Über die EEG-Umlage. Durch den zeitlichen Unterschied zwischen ihrer Vergütung und der Ermittlung der EEG-Umlage fürs nächste Jahr ist es in der Realität etwas komplizierter, aber für unser Beispiel reicht diese Tiefe.
        Soweit klar!
        Herr Jensen
        Ihre fiktiven Zahlen sind mir etwas zu spektakulär.
        Nehmen wir mal einigermaßen aktuelle Zahlen.
        Momentan liegt die durchschnittliche Vergütung bei 13,x und der durchschnittliche Börsenpreis bei
        4 Cent pro Kwh

        Ich bekomme also 13,x Cent Vergütung, ( Ausgabe EEG Konto ) und dafür gehen 4 Cent aufs EEG Konto durch den Verkauf an der Börse ein. Somit ist das EEG Konto erst mal 9,x im Soll, was umgelegt auf den Stromverbrauch aller nicht privilegierter Endverbraucher die Umlage gäbe.

        Jetzt sind aber die 4 Cent schon das Ergebnis, das meine 13,x Cent durch den Merit Order Effekt bewirkt haben. Ohne den Einfluss meiner 13,x Cent wären das etwa 5,5 Cent die da auf dem EEG Konto eingingen, und die Umlage wäre Merit Order bereinigt.

        Dafür habe ich ein Dokument, das zeigt mit fiktiven Zahlen den Börsenpreis mit und und ohne EE Einfluss
        Siehe hier:
        http://www.photovoltaikforum.com/energiepolitik-energiewende-f90/merit-order-und-das-maerchen-vom-teueren-eeg-strom-t36937-s510.html

        Wie der relativ teure EE Strom die Börsenpreise senkt, kann man am folgenden Beispiel sehen.

        1) ohne EEG-Strom: Es werden in einer Mittagsstunde an der Börse 100 kWh zu je 0,25€/kWh gehandelt. Das macht eine Gesamtpreis von 25,00€
        2) mit EEG-Strom: Es werden 15 kWh nach EEG für durchschnittlich 0,30€/kWh eingespeist und an der Börse die restlichen 85kWh für nur noch 0,20€/kWh.
        Der EEG-Strom kostet 4,50€, der an der Börse 17,00€, macht zusammen 21,50€, also 3,50€ weniger als ohne EEG-Strom! Obwohl der doch teurer ist… 

      • Peter Jensen sagte:

        Herr Diehl, ich habe extra geschrieben: ich nehme einfache Zahlen zum besseren Verständnis. Es ging nicht um die Höhe, sondern um die Wirkung des Systems. Also bitte, ja…
        Zu ihrem Kommentar:

        Richtig, die Börsenpreise wurden durch die sog. EE über den M-O-Effekt gesenkt. Genau dafür kriegen sie ihre 13 ct. Genau dafür, dass der Börsenpreis von 5,5 auf 4 ct/kWh sinkt.

        Es ist nun aber ein Trugschluss zu glauben, diese Senkung wäre ein volkswirtschaftlicher Vorteil. Er ist es nicht, da wir ihre kWh sog. EE vorher schon mit 13 bezahlt haben. Außerdem entstehen dadurch Kosten, die diese Senkung von 1,5 ct weit übersteigen. Denn ein großer Teil des deutschen Kraftwerksparks hat keinerlei Einnahmen in den Spitzenzeiten. Bei weiterlaufenden Ausgaben.
        Da sehen sie mal, wie dumm die Politiker sind, die ein solches Gesetz machen und die glauben, eine staatlich angeordnete Preissenkung wäre gut für die Volkswirtschaft. Es könnte Sinn machen, wie bei Handy-Auslandstarifen, wenn alle Marktteilnehmer gleich betroffen sind. Es sind beim Strom aber nicht alle gleich betroffen. Manche kriegen ihr Geld außerhalb des Wettbewerbs.

        Und nebenbei, wer soll denn die Differenz von 1,5 ct zahlen?

      • Hans Diehl sagte:

        Peter Jensen sagt:
        Richtig, die Börsenpreise wurden durch die sog. EE über den M-O-Effekt gesenkt. Genau dafür kriegen sie ihre 13 ct. Genau dafür, dass der Börsenpreis von 5,5 auf 4 ct/kWh sinkt.
        Es ist nun aber ein Trugschluss zu glauben, diese Senkung wäre ein volkswirtschaftlicher Vorteil. Er ist es nicht, da wir ihre kWh sog. EE vorher schon mit 13 bezahlt haben.
        @Herr Jensen
        Jetzt verfallen Sie wieder in eine Volkswirtschaftliche Gesamtbetrachtung, darum geht es doch momentan gar nicht.
        Es geht um die Umlage, die 1,5 Cent geringer sein könnte wenn sie Merit Order bereinigt würde., und dadurch ein Stück aus der Schusslinie käme..
        Womit wir wieder bei der Agora Studie wären, die das bestätigt.
        Einen Volkswirtschaftlichen Vorteil, können Sie doch noch nicht auf halbem Wege beurteilen, das weiß ich ja als nicht VWLer, .
        Wenn Sie ein Haus bauen, haben Sie den wirtschaftlichen Vorteil doch auch erst wenn es fertig und bezahlt ist, und nicht nach jedem Bauabschnitt.

        Peter Jensen sagt:
        Außerdem entstehen dadurch Kosten, die diese Senkung von 1,5 ct weit übersteigen. Denn ein großer Teil des deutschen Kraftwerksparks hat keinerlei Einnahmen in den Spitzenzeiten. Bei weiterlaufenden Ausgaben.
        Da sehen sie mal, wie dumm die Politiker sind, die ein solches Gesetz machen und die glauben, eine staatlich angeordnete Preissenkung wäre gut für die Volkswirtschaft.

        @Herr Jensen
        Deswegen können Sie doch die EE nicht diskreditieren, die erfüllen das, was ihnen das Gesetz vorgibt.
        Es ist doch nicht die Schuld der EE wenn die Konventionellen alles nicht ernst genommen haben, und die Zeit verschlafen haben.
        Mit der Meinung stehe ich nicht alleine.
        http://www.fr-online.de/energie/rwe-und-co–die-energiewende-verschlafen,1473634,26466766.html
        Der Boom beim Ökostrom macht RWE und Co. zu schaffen. Selbst schuld: Die Konzerne haben wertvolle Zeit verstreichen lassen und steuern bis heute nur halbherzig um

        Peter Jensen sagt:
        Und nebenbei, wer soll denn die Differenz von 1,5 ct zahlen?

        @ Herr Jensen
        Die Frage müsste eigentlich lauten, wo fließen die 1,5 Cent hin, wenn sie nicht in Form einer geringeren Umlage an die Verbraucher weitergegeben werden. Manche Versorger geben sie ja, zumindest teilweise weiter

      • Peter Jensen sagte:

        😀 Herr Diehl, wer soll die 1,5 ct bezahlen? Irgendjemand muss es tun!
        Wenn sie die Umlage um den M-O-Effekt kürzen, bleibt einer von denen, die vorher ihr „Honorar“ voll bezahlt haben, auf den Kosten sitzen. Das hab ich ihnen vorgerechnet.
        Ihre Frage, wo die 1,5 ct hinfließen, ist müßig. Das verteilt sich auf alle Stromhändler. Sie müssten dann jedem Stromhändler immer die M-O-Differenz abziehen. Und die ist in jeder Viertelstunde anders. In einer Viertelstunde sind es mal 1,5 ct, in einer anderen sind es mal 2 ct, dann wieder nur 1 ct usw… Die Regelenergie müssten sie auch noch mit abrechnen. In diesen Viertelstunden haben dann aber auch zu keinem Zeitpunkt immer die gleichen Marktteilnehmer gehandelt.
        Und wenn sie das z.B. einem EVU mit eigenen Kraftwerken, welches auch an der Börse eingekauft hat, abziehen, dann bleibt das EVU auf den Mehrkosten seines nicht ausgelasteten Kraftwerks sitzen, den Vorteil muss es aber abgeben.
        Aber egal, selbst wenn man diesen ganzen Aufwand betreiben könnte und das alles aus- und abrechnen könnte: die EEG-Umlage ist keine Strafe! Sie kosten 13 ct und diese Kosten müssen wieder reinkommen.
        Um bei ihrem McKinsey-Beispiel zu bleiben: es wäre so, als ob mir McKinsey eine Ersparnis beim Einkauf verschafft hätte, ich stelle dann meinem Kunden eine Rechnung, in der natürlich die McKinsey-Kosten mit drin sind und der Kunde sagt dann: sie hatten eine Kostenersparnis. Sie kaufen jetzt günstiger ein, als früher, bevor McKinsey bei ihnen war. Ich kürze jetzt ihre Rechnung um die Kostenersparnis, die McKinsey gebracht hat. Was passiert dann? Sie bleiben auf den Kosten sitzen. Oder sie finden einen anderen Kunden, der das bezahlt.
        Bei ihrer „M-O-Bereinigung“ würde das EVU auf den Kosten sitzenbleiben.
        Niedrigere Börsenpreise heißt ja nicht nur niedrige Kosten, sondern auch niedrigere Einnahmen. Ihre Annahme ist zu einseitig!
        Und am Ende bleibt ihnen nur als Grund, dass es ja für uns alle irgendwie besser wäre. Sorry, da geht Ideologie los.

      • Hans Diehl sagte:

        Peter Jensen sagt:
        Herr Diehl, wer soll die 1,5 ct bezahlen? Irgendjemand muss es tun!
        Wenn sie die Umlage um den M-O-Effekt kürzen, bleibt einer von denen, die vorher ihr “Honorar” voll bezahlt haben, auf den Kosten sitzen. Das hab ich ihnen vorgerechnet.

        @Herr Jensen
        Auf welchen Kosten bleibt denn da einer sitzen?? Überlegen Sie mal. Es sind doch die durch die EE gesunkenen Beschaffungskosten auf denen sie sitzen bleiben, mit anderen Worten auf höheren Gewinnen, die von den Verbrauchern über eine höhere Umlage bezahlt werden.

        Lesen Sie sich diese Studie so lange durch bis Sie es kapiert haben, ich gebs jetzt auf.

        http://www.agora-energiewende.de/themen/die-energiewende/detailansicht/article/zusammenhang-von-stromboersenpreisen-und-endkundenpreisen/

        Bei einer Betrachtung des Zusammenhangs von Börsenpreis, EEG-Umlage und Endkundenpreis konnte gezeigt werden, dass ein fallender Börsenpreis zwar eine höhere EEG-Umlage bewirkt. Allerdings sinken dabei auch die Beschaffungskosten – zumindest mit einem durch die Beschaffungsstrategie bedingten zeitlichen Versatz. Sofern die Energieversorger die gesunkenen Beschaffungspreise an die Endkunden weitergeben, kann der Kostenrückgang bei der Beschaffung den börsenpreisbedingten Anstieg der EEG-Umlage überkompensieren.

      • Peter Jensen sagte:

        H. Diehl sagt:

        „Auf welchen Kosten bleibt denn da einer sitzen?? Überlegen Sie mal. Es sind doch die durch die EE gesunkenen Beschaffungskosten auf denen sie sitzen bleiben, mit anderen Worten auf höheren Gewinnen, die von den Verbrauchern über eine höhere Umlage bezahlt werden.“

        FALSCH! Ich schreib ihnen das so lange, bis sie es verstanden haben. Zum wiederholten Male jetzt:
        Sie kriegen 100 Euro vom VNB. Der kriegt die 100 Euro vom ÜNB. Der kriegt die 100 Euro aus zwei Quellen wieder: 40 Euro von der Börse, 60 Euro aus der EEG-Umlage. Die EEG-Umlage kriegt er vom EVU. Das EVU holt sich die 60 Euro vom Endkunden. SO LÄUFT DAS SYSTEM GEMÄß EEG!

        Wenn sie jetzt die Umlage kürzen, dann bekommt entweder das EVU oder der ÜNB oder der VNB weniger Geld als 100 Euro. Aber diese 100 Euro haben sie vorher bekommen.
        Die Beschaffunsgkosten haben mit diesem System NICHTS zu tun.

        Etwas ganz anderes ist es nun, ob die verringerten Börsenpreise durch die EVU weitergegeben werden.

        Und da machen sie ihre wesentlichen Denkfehler:
        Erstens ist der Rückgang der Beschaffungspreise kein Gewinn! Es wäre nur Gewinn, wenn sonst alle anderen Einnahmen und Kosten gleich bleiben. Das ist aber nicht so. Durch die Minderauslastung der EVU-eigenen Kraftwerke fehlen den EVU Einnahmen und durch den suboptimalen Betrieb ihrer Kraftwerke erhöhen sich die Kosten. Beides zusammen übersteigt die kleine Reduzierung der Börsenpreise.
        Zweitens kauft KEIN EVU sein Protfolio zu den verringerten Börsenpreisen. Denn an der Börse werden nur 25% der Strommengen Deutschlands gehandelt. Zu Grenzkosten!

        Wenn sie diese Fakten ignorieren und weiter darauf bestehen, dass der Rückgang der Börsenpreise Gewinn für die EVU bedeutet und dieser „Gewinn“ mit der EEG-Umlage oder den Haushaltsendpreisen verrechnet werden müsste, dann reden sie wider die Vernunft und die Realität.

        Sie müssen sich das irgendwann eingestehen: die EE senken nicht die Kosten der Energieversorgung, sie erhöhen sie. Da kommen sie nicht drum rum.

    • Peter Jensen sagte:

      Und wo wir gerade beim Verrechnen sind… 😀

      Ich zahle doch die EEG-Umlage auf die volle kWh. Richtig?

      Nun ist der Anteil der sog. EE in jeder kWh aber nur etwa 25%. Entsprechend dem Gesamtstrommix. Richtig?

      Das heißt, dass ich auch 75% meiner kWh mit einer Umlage belaste, obwohl diese 75% mit der Umlage gar nichts zu tun haben.

      Also um es ganz transparent zu machen und die Kosten der sog. EE richtig darzustellen, müsste meine Stromrechnung eigentlich in zwei Teile geteilt werden. Ein Teil ohne EEG-Umlage, der ist dann 6,24 ct/kWh zzgl. USt billiger und ein Teil mit EEG-Umlage zzgl. USt. Dann wären die Kosten transparent dargestellt. Denn schließlich bekommen die EEG-Umlage ja auch nur die EE-Betreiber.
      An den Gesamtkosten würde das nichts ändern, denn die 75% Atom- und Kohlestrom wären um die EEG-Umlage billiger, aber der 0,25%-Anteil der sog. EE wäre teurer!
      Na das wäre mal eine Kostentransparenz! 😀

      Sie und Kurt dürfen jetzt wieder mit den „nicht sichtbaren externen Kosten“ der fossilen kommen, die angeblich auch nicht auf der Stromrechnung stehen. Dann aber bitte nicht vergessen zu sagen, wo die Kosten denn dann zu finden sind. Ein einfacher Verweis auf das allgemeine Steueraufkommen reicht da aber nicht. Bitte den Haushaltstopf nennen, aus dem diese ominösen externen Kosten der fossilen bezahlt werden. Das müssten nämlich, wenn man die „Berechnungen“ der „Experten“ zugrundelegt, in 2012 gewaltige 40 Mrd. Euro gewesen sein. Immerhin 15% der damaligen Steuereinnahmen des Bundes! Puhhh! Solche Zahlen können nicht einfach irgendwo im Haushalt verschwinden. Die müssen irgendwo zu sehen sein. Es sei denn, die sind eingebildet. Persönliche Annahmen also. 😀

      Antworten
      • Hans Diehl sagte:

        @ Herr Jensen
        Die Umlage wäre dann aber höher, wenn die Vergütung nur auf die 25% umgelegt würde.
        Das bedeutet, dass die gesamte Vergütung über die 25% Grünstrom reingeholt würde.
        Die restlichen 75% Graustrom bleibt auf dem Börsenpreis sitzen, merken Sie was.

        Das kommt aber jetzt von Ihnen.

      • Peter Jensen sagte:

        Da haben sie recht, Herr Diehl, die Umlage wäre dann nicht 6,24 ct. Sie wäre höher. Viermal so hoch! Aber eben nur auf 1/4 der verbrauchten Strommenge.

        Aber die Gesamtkosten würden sich nicht ändern, da die EE-freien Strommengen ja unbelastet wären.

        Aber die Transparenz wäre besser. Darauf wollte ich hinaus.

      • Peter Jensen sagte:

        H. Diehl sagt: „Das bedeutet, dass die gesamte Vergütung über die 25% Grünstrom reingeholt würde. Die restlichen 75% Graustrom bleibt auf dem Börsenpreis sitzen, merken Sie was.“

        Was soll das denn heißen? Was soll ich da merken? Die EEG-Umlage, also der Teil, der nicht von der Börse kommt, müsste eigentlich auf 25% unserer Stromrechnung umgelegt werden.

        Dann kosten die 75% EE-freier Strom je kWh einfach mal etwa 24 ct weniger, während die kWh-„Öko-Strom“ etwa 24 ct teurer ist.

        Dann sieht jeder gläubige EE-Fan und auch jeder ahnungslose Bürger, der die sog. Energiewend efür etwas gutes hält, wie teuer die Öko-Party ist.

        Ich stelle mir da so einen schönen Hinweis vor:
        Lieber Stromkunde!
        Auf der ersten Seite sehen sie den Preis, der ihnen für den Verbrauch einer kWh Strom aus konventionellen Kraftwerken berechnet wurde. Dieser beträgt inkl. Steuern und Abgaben (etwa) 21 ct/kWh.
        Auf der zweiten Seite sehen sie den Preis, der ihnen für den Verbrauch einer kWh Strom aus sog. EE berechnet wurde. Dieser beträgt inkl. Steuern und Abgaben (etwa) 48 ct/kWh.

        So ungefähr müsste es aussehen. Rechnen sie von mir aus noch 1 oder 2 ct rauf und runter, es ändert nichts an der Aussage.

        Das wäre richtige Transparenz.
        Viele Bürger würden aufwachen!

  113. Kurt Lowinski sagte:

    *seufz* Der Peter hat es noch immer nicht gerafft…

    Peter schreibt: “Bei den sog. EE spart man am Ende aber nichts. Ich zahle ihr Honorar und am Ende ist trotzdem alles teurer.

    1) Konventioneller Strom wird von Jahr zu Jahr teurer und teuer, Strom aus erneuerbaren Energien dagegen wird von Jahr zu Jahr billiger

    2) Nach 20 Jahren bekommt keine der heute installierten Anlagen mehr irgendeine Förderung. Dann kann jede dieser Anlagen billiger liegen als es konventionelle Kraftwerke je könnten

    3) Strom aus erneuerbaren Energien ist in der Produktion sauber – ganz im Gegensatz zu dem mit erheblichen Emissionen erzeugten Strom aus konventionellen Kraftwerken

    4) Für die Rohstoff-Versorgung der erneuerbaren müssen keine Landstriche zerstört und Menschen umgesiedelt werden.

    5) Es fällt kein Müll an, den man mehrere zehntausend Jahre lang sicher weg sperren muss

    6) Jeder Bürger kann sich daran beteiligen – nicht nur ein paar wenige Großkonzerne

    Viele, viele gute Gründe, warum heute ein höherer Preis gerechtfertigt ist. Aber man muss schon über den Tellerrand blicken können (.

    Antworten
    • Martin sagte:

      Herr Lowiski,

      alle Behauptungen von ihnen sind falsch beziehungsweise irreführend.
      Aber gehen wir mal im einzelnen durch…
      1) Konventioneller Strom wird von Jahr zu Jahr teurer und teuer, Strom aus erneuerbaren Energien dagegen wird von Jahr zu Jahr billiger
      Strom kostet ab „Werk“ so vier bis sieben Cent, der Strompreis ist nach der Liberalisierung der Märkte beständig billiger geworden. Er wird deshalb seit 2000 teurer, weil die „Erneuerbaren“ jedes Jahr mehr Geld für ihren Strom erhalten, mittlerweile 24 Milliarden Euro. Steuern und Abgaben incl. EEG machen 52% vom Strompreis aus.

      2) Nach 20 Jahren bekommt keine der heute installierten Anlagen mehr irgendeine Förderung. Dann kann jede dieser Anlagen billiger liegen als es konventionelle Kraftwerke je könnten
      Und sind danach Pleite, wie von mir schon ausgeführt.
      WKAs sind nach diesem Zeitraum durch, wie jede großtechnische Anlage die solchen Belastungen ausgesetzt ist. Zudem kann die Anlage auch immer nur dann liefern, wenn Wind weht, das Notwendige Backup wird auch in 20 Jahren den Strom teurer als aus konventionellen Anlagen machen, selbst wenn die Anlagen abgeschrieben sind.
      PV erzeugt 1% Primärenergiebedarf, das ist eine so vernachlässigbare Menge an Energie, das es lächerlich ist da von „Ersparnissen“ zu reden.

      3) Strom aus erneuerbaren Energien ist in der Produktion sauber – ganz im Gegensatz zu dem mit erheblichen Emissionen erzeugten Strom aus konventionellen Kraftwerken
      Und in der „Installation“ „Dreckiger“ um mal in ihrem Jargon zu bleiben.
      Bedingt durch die miserable Energiedichte und die notwendigen Speicher oder Backupkraftwerke ist das System INSGESAMT umweltschädlicher als reine fossile Stromerzeugung.

      4) Für die Rohstoff-Versorgung der erneuerbaren müssen keine Landstriche zerstört und Menschen umgesiedelt werden.

      Für den Bau aber schon, insgesamt wird mehr Fläche zerstört und mehr Menschen umgesiedelt. Nur halt nicht hier, das wäre aber auch der einzige Vorteil.

      Antworten
    • Martin sagte:

      2 Teil:
      5) Es fällt kein Müll an, den man mehrere zehntausend Jahre lang sicher weg sperren muss

      Es fällt in unserer Gesellschaft andauernd Sondermüll an, der „weggesperrt“ werden muss, was meinen sie den, was mit den Quecksilberhaltigen Energiesparlampen passiert?
      Wie schlimm das ist können sie sich in Asse selber ansehen, das ist dort so furchtbar das sie das Lager sogar besichtigen können.
      Zudem könnte das Problem durch Transmutation gelöst werden, aber das wird von ihresgleichen ja abgelehnt, damit man nurja nicht das „Endlagerargument“ verliert.

      6) Jeder Bürger kann sich daran beteiligen – nicht nur ein paar wenige Großkonzerne
      Jeder Bürger mit einem Einfamilienhaus oder Geld. Der HartzIV wohl kaum, der zahlt aber sowohl die höheren Strompreise als auch die dadurch teurer gewordenen Produkte wie die Brötchen beim Bäcker mit. Wenn dass das Ziel der „Stromwende“ wäre, dann könnten wir billiger die „Großkonzerne“ kaufen, dann hätte wirklich jeder Bürger etwas davon. Wäre auch billiger, zweieinhalb der vier gehören uns schon 😉

      Wie sie sehen, jede Menge Argumente die bei genauer Betrachtung gegen die „Energiewende“ sprechen, man muss nur mal die ideologischen Scheuklappen ablegen.

      – See more at: http://www.sma-sunny.com/2014/07/11/eeg-reform-bedeutet-energiewende-rueckwaerts/?replytocom=59005#respond

      Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Ah, Kurt hat wieder geschrieben… schnell mal lesen… ach nee, lohnt nicht. Ist eh nur wieder ideologischer Käse. 😀

      Und als nächstes schreibt Kurt dann:

      „ätschebätsch, stimmt ja gar nicht. Jensen und Martin schreiben ja selber ideologischen Käse.“

      Das ist der Nachteil an unserer offenen Gesellschaft. Nur, wiel jeder was sagen darf, meint auch jeder, was sagen zu müssen. Obwohl er gar nichts zu sagen hat.

      Antworten
      • Kurt Lowinski sagte:

        Liebster Herr Jensen,

        Was wahr ist, muss auch gesagt werden.
        Wenn sie hier Ideologie und Propaganda für die konventionellen Energiequellen mit vollen Händen austeilen, werde ich doch wohl noch auf den Unsinn hinweisen dürfen. So wie auch sie ständig wieder ihre Argumentationsvorlagen auspacken und den immer gleichen Unsinn schreiben, ohne aus den Beiträgen ihrer Diskussionspartner auch nur das geringste zu lernen oder anzunehmen.

        Legen sie mal ihre Sturheit ab und wechseln sie in unser Jahrhundert der Energieerzeugung 😉

      • Peter Jensen sagte:

        „Liebster…“ ???

        Kurt, entwickeln sie da gerade homoerotische Gefühle für mich?

        Und ansonsten hab ich sie doch verstanden:

        Die Sonne schickt keine Rechnung!
        Atom ist böse!
        In 20 Jahren ist Strom kostenlos!
        Und nebenbei retten wir noch das Klima und verhindern Kriege um Rohstoffe!

        Und der Papst eröffnet im Herbst in Wuppertal eine Herrenboutique!

      • Kurt Lowinski sagte:

        Hallo Herr Jensen,

        Eine wunderschöne Grafik haben sie da gefunden. Ich bin jeden Tag bemüht, mich an die Anweisung “Don’t feed the troll“ zu halten, aber bei ihnen fällt mir das schwer und oft gelingt mir das in anbetracht des Unsinns, den sie schreiben, nicht 🙁

        Naja, ich werde weiterhin versuchen, den Troll nicht zu füttern.

        Btw: rasieren sollten sie sich mal 😉

  114. Peter Jensen sagte:

    Herr Diehl sagt:
    „Auf welchen Kosten bleibt denn da einer sitzen?? Überlegen Sie mal. Es sind doch die durch die EE gesunkenen Beschaffungskosten auf denen sie sitzen bleiben, mit anderen Worten auf höheren Gewinnen, die von den Verbrauchern über eine höhere Umlage bezahlt werden.“

    Zeigen sie mir mal die höheren Gewinne? Die 1,5 ct geringere Beschaffungskosten haben wir vorher mit 10 bis 52 ct bezahlt. Verstehen sie das nicht?

    Weiter sagt Herr Diehl (also Agora):
    „Bei einer Betrachtung des Zusammenhangs von Börsenpreis, EEG-Umlage und Endkundenpreis konnte gezeigt werden, dass ein fallender Börsenpreis zwar eine höhere EEG-Umlage bewirkt. Allerdings sinken dabei auch die Beschaffungskosten – zumindest mit einem durch die Beschaffungsstrategie bedingten zeitlichen Versatz. Sofern die Energieversorger die gesunkenen Beschaffungspreise an die Endkunden weitergeben, kann der Kostenrückgang bei der Beschaffung den börsenpreisbedingten Anstieg der EEG-Umlage überkompensieren.“

    Erstens steht da kompensieren und nicht kürzen. Sie können die EEG-Umlage nicht kürzen. Es ist eine Umlage für vorher entstandene Kosten. Wenn sie die Umlage kürzen, fehlt das Geld, um die Kosten zu bezahlen. Die Umlage muss so bleiben, wie sie berechnet ist. Um die vorher entstandenen Kosten zu bezahlen.In der Studie steht, dass die EVU die gesunkenen Börsenpreise im Rahmen ihres Strompreise an die Endkunden weitergeben. Das ist etwas anderes. Das setzt aber voraus, dass die EVU auch tatsächlich über ihr gesamtes Stromportfolio 1,5 ct Ersparnis hatten.
    Dies ist aber eine persönliche Vermutung von Agora und ihnen. Da können wir die Studie so lange lesen, wie wir wollen. Sie wird dadurch nicht wahrer. Es ist eine matehmatische Fleißarbeit. Mehr nicht.
    Die EVUs mit eigenen Kraftwerken haben höhere Kosten wegen ihrer unrentablen Kraftwerke. Deren kWh-Preis steigt.
    Außerdem haben wir schon einen extremen Wettbewerb um Endkunden. Da gibt es keinen Spielraum mehr für Preissenkungen.

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Außer, man heißt EWS oder Lichtblick oder so und bekommt für seinen erzeugten Strom fette Einspeisevergütung und muss durch das Grünstromprivileg weniger bis gar keine EEG-Umlage zahlen. oder man kauft billigen Wasserkraftstrom aus Norwegen.
      Da kann man schon mal eine angebliche „Einsparung“ an die Kunden weitergeben. Das ist aber nichts weiter als ein Marketing-Gag. tatsächlich wird da gar keine Einsparung weitergegeben. Denn diese Anbieter kaufen gar nicht an der Börse, Sie produzieren selbst und bekommen EEG-Vergütung oder kaufen billig im Ausland Wasserkraftstrom.
      Immerhin wurde jetzt in 2014 das „Grünstromprivileg“ abgeschafft. Energiewende rückwärts… Mutti und Sigi haben es jetzt erkannt und suchen nun nach dem politisch verträglichsten Weg, den Unsinn zu beenden.

      Antworten
    • Hans Diehl sagte:

      Peter Jensen sagt:
      Weiter sagt Herr Diehl (also Agora):
      “Bei einer Betrachtung des Zusammenhangs von Börsenpreis, EEG-Umlage und Endkundenpreis konnte gezeigt werden, dass ein fallender Börsenpreis zwar eine höhere EEG-Umlage bewirkt. Allerdings sinken dabei auch die Beschaffungskosten – zumindest mit einem durch die Beschaffungsstrategie bedingten zeitlichen Versatz. Sofern die Energieversorger die gesunkenen Beschaffungspreise an die Endkunden weitergeben, kann der Kostenrückgang bei der Beschaffung den börsenpreisbedingten Anstieg der EEG-Umlage überkompensieren.”
      Erstens steht da kompensieren und nicht kürzen. Sie können die EEG-Umlage nicht kürzen. Es ist eine Umlage für vorher entstandene Kosten. Wenn sie die Umlage kürzen, fehlt das Geld, um die Kosten zu bezahlen. Die Umlage muss so bleiben, wie sie berechnet ist. Um die vorher entstandenen Kosten zu bezahlen.In der Studie steht, dass die EVU die gesunkenen Börsenpreise im Rahmen ihres Strompreise an die Endkunden weitergeben. Das ist etwas anderes.

      @Herr Jensen
      Jetzt merke ich wo wir nicht zusammen kommen. Es ist zwar monetär das gleiche, aber Sie wollen die Umlage erhalten, um die Vergütungen damit zu bezahlen.
      Gut „wenn“ die EVU nun die gesunkenen Beschaffungskosten weitergeben, ist das in der Tat, auf dem Papier was anderes, als eine MOE Bereinigung der Umlage .Da haben Sie recht.
      Sie sehen, dass ich das „Wenn“ in Anführungszeichen gesetzt habe, und zwar deshalb, weil das sehr intransparent ist, und gegenwärtig verschiedentlich schon praktiziert wird, was in den Wettbewerbstarifen zum Ausdruck kommt.
      Die in der Studie erwähnten gesunkenen Beschaffungskosten oder Börsenpreise, wie Sie es nennen wollen, sind ja die 1,5 Cent Merit Order Effekt, den der EE Strom auslöst.
      Wenn nun alljährlich, wenn die Umlage für das kommende Jahr. ermittelt wird, dieser MOE – es werden nicht alle Jahre 1,5 Cent sein – der Umlage gleich abgezogen würden, wären zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Zum einen wäre gewährleistet, dass keiner von den niedrigen Beschaffungskosten was für sich behalten kann, und zum anderen hätten wir eine wesentlich geringere Umlage, was bedeuten würde, dass die EE etwas aus der Kostenschusslinie kämen.
      Dazu kommt noch, dass sinkende Börsenpreise künftig die Umlage nicht mehr erhöhen würden.
      Natürlich steht in der Studie nicht kürzen, denn die sprechen ja auch nicht von MOE bereinigen, das ist ja meine Version, sondern vom Überkompensieren des Umlagenanstiegs durch den MOE.
      Ich hoffe, Sie erkennen, an meinen Ausführungen, dass auch bei einer MOE bereinigten Umlage das Geld für die Vergütungen da ist

      Antworten
      • Peter Jensen sagte:

        Herr Diehl, es ist wirklich simpelste Mathematik! 😀

        Sie können die EEG-Umlage nicht senken, ohne dass das EEG-Konto ins Minus geht.
        Am Anfang werden 100 Euro an sie bezahlt. EEG ist mit 100 im Minus. 40 kommen von der Börse, also MÜSSEN nach Adam Riese 60 aus der Umlage kommen.
        Dass ohne den ganzen Spaß der Börsenpreis 50 gewesen wäre, spielt gar keine Rolle, denn ohne den ganzen EE-Spaß und ihre Vergütung iHv 100 Euro gäbe es auch kein EEG-Konto, welches auszugleichen wäre.

        Wenn sie die EEG-Umlage von 60 auf 50 senken, dann fehlen 10 Euro auf dem EEG-Konto. Entweder zahlen das die Netzbetreiber aus eigener Tasche, was die Netzentgelte erhöhen würde (zzgl. Finanzierungskosten, den Netzbetreiber sind keine Bank!) oder sie verpflichten die EVUs, den Betrag auf das EEG-Konto zu zahlen.
        Das kann man machen, aber damit wäre niemandem geholfen. Dann hätten die EVUs zwar 10 Euro weniger Beschaffungskosten (was aber in der Realität auch so nicht eintreten kann), dafür müssten sie diese 10 Euro aber gleich wieder auf’s EEG-Konto zahlen, damit das Minus, das sie mit ihrer Vergütung ausgelöst haben, gedeckt wird.
        EEG-Umlage, Beschaffungspreis und Endkundenstrompreis können sie nicht miteinander vergleichen, verrechnen oder sonstwas… Das sind unterschiedliche Zusammenhänge.
        Wenn sie den Strompreis verringern wollen, können sie das viel einfacher haben: sie richten ein staatliches Energieamt ein, welches den Strompreis festlegt. Dann müssen Kraftwerksbetreiber und EVUs zusehen, wie sie mit dem Preis klarkommen. So wie in der GKV. Und deswegen hat Deutschland auch eines der teuersten KV-Systeme der Welt!
        Sie können jedenfalls nicht kostenlos oder wenigstens günstiger Planwirtschaft mit Marktwirtschaft koppeln.
        Außerdem wurde jede kWh, die sie mit ihren EE etwas billiger gemacht haben, vorher mit 10 bis 52 ct bezahlt.
        Kurzum: wenn sie die Kosten senken wollen, müssen sie die EEG-Vergütung senken.

      • Hans Diehl sagte:

        Herr Jensen, Sie sind ein aktuelles Opfer an dem man erkennen kann, warum ich im PV Forum das EEG Konto als Nebelkerze bezeichne. Mit der EEG Novelle ab 2010 wurde den EE ein faules Ei ins Nest gelegt und mit dem EEG Konto alles vernebelt was da so ab geht. Zu sehen soll, und ist, für den normal Sterblichen nur, was Sie jetzt auch feststellen, „ Seht her so „wenig“ bekommen wir für den EEG Strom und so „viel“ müssen wir bezahlen“ . Wie die Einnahmen zu Stande kommen, soll im Nebel bleiben. Sieht man ja jetzt auch bei Ihnen wie Sie sich vom EEG Konto beeinflussen lassen wenn Sie den, Merit Order Effekt in die Umlage einordnen.wollen.
        Sicher ist Ihnen bekannt,dass diese Novelle auf Drängen der Übertragungs Netzbetreiber zu Stande gekommen ist. Wer da die Vorgaben geliefert hat muss ich Ihnen wohl nicht erklären.

        Es ist leider so, dass sich die Energiewende zu einem „Kalten Krieg“ zweier Systeme Entwickelt hat, wobei die EE nur schwer aufhaltsam nach vorn marschieren, und die Konventionellen so lange wie möglich noch die Stellung halten wollen. Unterstützt von den Medien, die mit Seiten großen Anzeigen von denen, Geschäfte machen, und nicht zu letzt von den „Amateurkämpfern“ wie Sie, und Ihre Genossen von EIKE. Ich hatte mal einen Vortrag. des ehemaligen MdB H.J.Fell besucht, der begann, in dem er eine Handvoll bekannte Zeitungen ins Publikum hielt, mit diesbezüglichen Anzeigen, und der Bemerkung, alles was man da über die EE lese müsse unter diesem Gesichtspunkt bewertet werden.

      • Peter Jensen sagte:

        Ich glaub, ich les nicht richtig. Die konventionellen kämpfen also im Verbund mit den Medien gegen die sog. EE… alles klar! 😀
        ich sag nur: „VoRWEggehen“ oder „Sagt mal EON, könnt ihr das?“
        Lauter grenzdebile Werbung der konventionellen in den Medien. Die Mitarbeiterzeitung von Vattenfall ist voll mit dem EE-Käse, das Foyer der Deutschlandzentrale sieht aus, als wäre man bei Lichtblick. Hinweis für den Kettenhund Kurt: ich arbeite auch nicht bei Vattenfall, sondern manchmal für die. Sogar im EE-Bereich. Deswegen weiß ich, welche Kosten das verursacht und wie die Belegschaft den Unsinn sieht.
        Stadtwerke werben mit „Öko-Strom“ (der gar nicht so Öko ist). Die Briefkästen in ganz Deutschland waren verstopft mit Prokon-Flyern. Greenpeace, BUND, PIK und wie die ganzen Lobbyorganisationen alle heißen können quasi in die Feder der links-grünen Mainstreammedien in Deutschland diktieren, ohne dass auch nur eine der Schwachsinns-Aussagen mal kritisch von einem Journalisten geprüft wird.
        Und da kommt Herr Diehl daher und meint, die EE würden in den Medien bekämpft. Oh Mann…! Das bisschen Kritik geht ja wohl im grünen Mainstream-Dauerfeuer unter! Außerdem haben wir ja wohl immer noch Meinungsfreiheit. Da darf man den Unsinn wohl auch kritisieren, bei EIKE zum Beispiel.
        Und ja, die EEG-Novelle wurde von den ÜNB unterstützt. Weil die den Zappelstrom aufwändig zu einem Band veredeln mussten, welches dann den EVU ins Portfolio gedrückt wurde. Sie verstehen zu wenig von der Materie um zu begreifen, welchen unglaublichen Aufwand das verursacht. Technisch und organisatorisch. Da ist der Verkauf über die Börse wirklich der einfachere Weg!
        Dass ihnen nicht passt, dass man die Realität der Kosten so relativ deutlich sieht, ist mir klar. Aber eigentlich müsste man es noch deutlicher machen. Eine getrennte Stromrechnung. 1/4 mit dem Hinweis, dass dieser Strom mit einer Umlage belegt ist, weil er vorher teuer bezahlt werden musste und 3/4 mit dem Hinweis: so billig könnte es sein ohneEE

      • Peter Jensen sagte:

        H. Diehl lügt:
        „Wie die Einnahmen zu Stande kommen, soll im Nebel bleiben.“
        Die Einnahmen kommen aus Börsenerlösen und der EEG-Umlage. Das steht klipp und klar im EEG-Konto. Für jedermann öffentlich zugänglich. Da wird gar nichts vernebelt. Genauso ist es nämlich!
        Wie kommen denn sonst die Einnahmen zustande?

        Dass die subventionierten EE mit Dumping-Null-Euro-Grenzkosten den Börsenpreis senken, ist ja wohl ne Binsenweisheit.
        Aber dadurch steigen keine Kosten, wie sie immer wieder dreist behaupten. Die Kosten entstehen am Anfang durch ihre EEG-Vergütung.
        Dass sie aus Gründen der Vernebelung der wahren Kosten gern die EEG-Umlage um einen ominösen Gewinn bei den Beschaffungskosten verringern wollen, ist mir auch klar.
        Ich halte mich jedenfalls bei meiner Beschreibung des EEG-Systems schlicht an das EEG. Sie fügen eine persönliche Meinung hinzu.
        Und ich ahbe ihnen mehrfach vorgerechnet, dass sie die Umlage nicht senken können, ohne dass das EEG-Konto ins Minus geht. Das war vorher so und das ist jetzt auch so.
        Die Kosten entstehen durch sie! Durch die überzogene EEG-Vergütung, die sie kriegen!

        Und dass an der Börse nur eta 20% des Stroms zu Grenzkosten gehandelt werden, lässt sie völlig unbeeindruckt, weil sie gar nicht verstehen, was das heißt.

        Grenzkosten sind kurzfristige variable Kosten. Also reine Produktionskosten. Deswegen ist der Spothandel auch nur für Restmengen (Mehr oder Minder) gedacht. Es gibt nur leider keinen besseren Weg, den teuren Zappelstrom irgendwie besser zu vermarkten. Wenn sie sich mit ihrem überflüssigen Produkt einen Abnehmer suchen müssten, wären sie nach nem halben Jahr pleite. So sieht es aus!
        Stattdessen sorgen sie für Verluste bei den konventionellen, und zwar nicht, weil sie besser wirtschaften und effektiver sind, nein, weil sie massiv subventioniert werden und mit Dumping in einen Markt gedrückt werden!
        Die EVU machen jetzt schon Verluste durch sie und sollen nun noch mithelfen, die Kosten zu verschleiern! Schon dreist!

      • Hans Diehl sagte:

        Peter Jensen sagt:
        Dass ihnen nicht passt, dass man die Realität der Kosten so relativ deutlich sieht, ist mir klar. Aber eigentlich müsste man es noch deutlicher machen. Eine getrennte Stromrechnung. 1/4 mit dem Hinweis, dass dieser Strom mit einer Umlage belegt ist, weil er vorher teuer bezahlt werden musste und 3/4 mit dem Hinweis: so billig könnte es sein ohneEE

        @Herr Jensen
        Das können Sie den konventionellen Produzenten aber nicht an tun. Da würde ja jeder sehen, was sie zu viel kassieren unter dem Deckmantel der EE.

      • Peter Jensen sagte:

        Genau, die konventionellen nehmen 21 ct für ihre kWh, die sog. EE nehmen 48 ct für ihre kWh.

        Und Herr Diehl sieht in diesen Zahlen, dass die konventionellen unter dem Deckmantel des EEG (mit dem sie gar nichts zu tun haben) zuviel verdienen.

        Also die argumentative Not muss wirklich groß sein, wenn man sowas schreibt. Da kann ja eigentlich auch Kurt wieder einsteigen. 😀

      • Hans Diehl sagte:

        Peter Jensen sagt:
        H. Diehl lügt: “Wie die Einnahmen zu Stande kommen, soll im Nebel bleiben.” Die Einnahmen kommen aus Börsenerlösen und der EEG-Umlage. Das steht klipp und klar im EEG-Konto. Für jedermann öffentlich zugänglich. Da wird gar nichts vernebelt. Genauso ist es nämlich! Wie kommen denn sonst die Einnahmen zustande? –

        @Herr Jensen
        Immer noch nicht kapiert.
        Iich dachte Sie wüssten, dass die Einnahmen für den EE Strom höher wären, wenn die EE nicht gezwungen würden diese Einnahmen selbst zu senken.

      • Hans Diehl sagte:

        Peter Jensen sagt:
        Genau, die konventionellen nehmen 21 ct für ihre kWh, die sog. EE nehmen 48 ct für ihre kWh.
        Und Herr Diehl sieht in diesen Zahlen, dass die konventionellen unter dem Deckmantel des EEG (mit dem sie gar nichts zu tun haben) zuviel verdienen.

        Herr Jensen
        Sie haben die Studie immer noch nicht verstanden, deshalb noch einmal
        Zitat: Auf der anderen Seite konnten Grundversorger selbst in Regionen mit hohem Wettbewerbsdruck  in den vergangenen vier Jahren ihre Erlöse für Vertriebskosten und Gewinn um bis zu 87 Prozent steigern. Zitat Ende

        Jetzt werfen Sie mal Ihre ganzen BWL Kenntnisse in die Waagschale, und überlegen Sie mal woher die 87% Steigerung kommen. Ich vermute mal, dass Ihnen die Antwort schwer fällt, deshalb eine kleine Hilfe von mir.

        Weil zu wenige Endverbraucher bereit sind , aus dem Grundtarif zu wechseln, machen die Konventionellen unter dem „Deckmantel“ der EE, lukrative Gewinne, in dem sie, die von den EE gesenkten Börsenpreise, ( Beschaffungskosten ) für sich behalten. Sprich Gewinne unter dem Deckmantel der EE, auf Kosten der Verbraucher.machen.

        Jetzt werden Sie wieder Verluste an anderen Stellen damit ausgleichen wollen, das ist aber eine ganz andere Baustelle, die mit dem versäumten Strukturwandel zu tun hat.

      • Peter Jensen sagte:

        Tja Herr Diehl, so ist das eben im Leben. Ich muss damit klarkommen, dass die Mehrheit der Leute keine Ahnung hat und deshalb meint, die sog. Energiewende wäre ne tolle Sache.
        Sie müssen auch damit klarkommen, dass diese Mehrheit der Leute keine Ahnung hat und meint, die EEG-Umlage wäre der Kostentreiber.
        Die Realität ist aber, dass weder die sog. Energiewende eine tolle Sache ist, noch ist die EEG-Umlage der Kostentreiber.

        Ich verstehe natürlich, dass sie höhere Börseneinnahmen für die EE rausschlagen wollen. Aber dabei geht es ihnen nicht um irgendeine Senkung der Gesamtkosten, sondern nur um eine optische Verringerung der EEG-Umlage, damit die Leute darüber nicht meckern. Die Gesamtkosten des Systems sind ihnen doch völlig egal. Und das ist der Unterschied zwischen einem Ideologen wie ihnen und jemandem wie mir.
        Ich schaue auf die Kosten, sie wollen eine Idee umsetzen unabhängig von den Kosten.

        Haben sie mein Rechenbeispiel für den EEG-Kreislauf mal nachgerechnet? Oder machen sie ein eigenes Beispiel! Viel einfacher geht es wirklich nicht. Wenn sie die EEG-Umlage um einen „imaginären Gewinn“ kürzen, fehlt das Geld auf dem EEG-Konto. Von mir aus kürzen sie die Umlage, aber dann müssen sie im Folgejahr auf einen Teil ihrer Vergütung verzichten. Das wäre mal ne Kostenentlastung durch sog. EE.

        Aber durch schädliches Dumping-Überangebot die Preise senken, damit an anderer Stelle höhere Kosten verursachen und dann noch den sichtbaren Teil der Kosten verschleiern wollen geht nicht.

        Verzichten sie auf ihre EEG-Vergütung, dann sinkt auch die EEG-Umlage. So einfach ist das.

      • Peter Jensen sagte:

        Herr Diehl, sie sind echt ein Spaßvogel. 😀

        Zitat aus ihrer Agora-Studie: „Dabei wurde eine deutliche Zweiteilung der Tariflandschaft im Endkundengeschäft ausgemacht. Bei den betrachteten Wettbewerbstarifen waren Vertriebskosten und Gewinn negativ. Sie fielen über den Betrachtungszeitraum von 2009 bis 2013 sogar, was zu Verlusten der Energieversorger bei der Belieferung von Neukunden mit Strom führt. Dies lässt auf einen hohen Wettbewerbsdruck bei der Neukundengewinnung schließen. “

        Also wenn die EVU ihre Grundversorgunstarife auch noch senken, dann kommen noch mehr Verluste zusammen. Da viele EVU kommunale Unternehmen sind, belastet das am Ende die Bürger. Entweder müssen sie zahlen, oder andere Leistungen werden gekürzt. Denn Steuererhöhungen sind bei der derzeitigen Höhe der Steuern und der Verschwendung durch die Politik kaum durchzusetzen.

        Eigentlich müsste man den Bürgern, die nachwievor Grundversorgungstarif zahlen einen Orden umhängen, denn sie sorgen mit ihren Zahlungen noch für Einnahmen bei den kommunalen Betrieben. 😀

        Also wenn die das machen, passiert folgendes: mehr Verluste! Mehr Belastungen für die Bürger und trotzdem kein einziger Cent gesunkene Kosten des Systems EEG. Weil Herr Diehl nämlich vorne immer noch zu 100% die Hand aufhält.

        Und was soll der Quatsch mit dem verschlafenen Strukturwandel, sie Schlaumeier? So kann nur einer reden, der keine Ahnung von den Strukturen und Kosten der Energieversorgung hat. So redet nur jemand, für den Energieversorgung so läuft: sinnlos Strom produzieren und dafür staatlich garantiert überhöhte Einnahmen bekommen. Genau so läuft doch die Stromerzeugung aus EE.

        Hätten die konventionellen Versorger auch alle auf Wind und PV gesetzt, wären die EEG-Kosten noch weiter gestiegen, die konventionellen Kraftwerke würden noch weniger Einnahmen haben und damit noch mehr Verluste.

      • Hans Diehl sagte:

        Jetzt lenken Sie mal nicht ab, und geben Sie endlich zu, dass die Konventionellen unter dem Deckmantel der EE Gewinne machen.

        Persönlich tut mir,s leid für Sie, dass Sie als Einziger unter so viel Ahnungslosen leben müssen.

      • Peter Jensen sagte:

        Jetzt wird es lächerlich, Herr Diehl.
        Auf diesem Niveau lass ich sie mal allein weitermachen. Propaganda-Sprüche können sie besser als ich, da hab ich keine Chance.

      • Peter Jensen sagte:

        So Herr Diehl, dann schauen wir uns doch mal die Agora/Energy Brainpool-Studie im Detail an. Übrigens eine ziemlich gute Arbeit, obwohl sie mangels verfügbarer Daten Annahmen treffen muss, die aber recht plausibel sind.

        Einen kleinen formalen Fehler hab ich gefunden, der aber nur ein Darstellungsfehler ist und nichts weiter zur Sache tut. Darüberhinaus liegt noch ein Denkfehler vor.

        Nun schauen wir mal, was die Studie im Detail zu ihrer Behauptung meint, die EVU würden sich unter dem Deckmantel des EEG bereichern.

        Zunächst mal steht auf Seite 15, dass etwa 16,8% der Endverbraucher ihren Versorger gewechselt haben. 83,2% bleiben bei ihrem Versorger. Aber auch von denen ist die Mehrheit bereits zu einem Wettbewerbstarif des lokalen Versorgers gewechselt. Diejenigen, die beim Grundversorger bleiben, sind dann wohl die, denen es ziemlich egal, was ihr Strom kostet, oder die aus verschiedenen Gründen dort einsortiert sind oder auch jene, die einfach zu blöd zum Wechseln sind. Schaut man sich das nachmittägliche TV-Programm an, gibt es von diesen Leuten eine Menge.
        Egal, die Aussage ist, dass die Mehrheit der Deutschen bereits einen Wettbewerbstarif nutzt.
        Was heißt das nun für die Versorger? Das wird auf Seite 20 erläutert. Dort steht, dass die EVU in ihren Wettbewerbstarifen in 2013 bis zu 311 Euro Verlust je Kunde machen. Weiter unten auf der Seite steht, dass die EVU im Grundtarif in 2013 bis zu 109 Euro Gewinn je Kunde machen.
        Auf Deutsch: die EVU machen mit mehr Kunden im Wettbewerbstarif höhere Verluste als sie mit weniger Kunden im Grundtarif Gewinn machen.
        Dazu kommt noch, was die Studienersteller vergessen haben, dass den EVU auch noch Einnahmen aus ihren eigenen Kraftwerken fehlen, während die Kosten für den suboptimalen Betrieb steigen. Diese Parameter finden sie aber nicht in den Endkundenpreisen, die die Studie untersucht hat.
        Aber auch ohne diese Parameter sieht jeder sofort, dass die EVU wohl kaum Gewinne unter dem Deckmantel des EEG machen. Oder?

  115. Hans Diehl sagte:

    Wichtigste Stromerzeugungsquelle

    http://www.iwr.de/news.php?e=x3314x&e=x3114x&id=26787

    Berlin – Anfang Juli hatte bereits eine erste Auswertung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) ergeben, dass die erneuerbaren Energien im ersten Halbjahr 2014 erstmals die wichtigste Strom-Erzeugungsquelle in Deutschland waren. Nun bestätigt der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) die Regenerativen als neue Nummer eins, auch wenn die Zahlen ein wenig variieren.

    Auch die BDEW-Zahlen sind vorläufig: Danach ist der Anteil der regenerativen Energien am Brutto-Inlandsstromverbrauch im ersten Halbjahr 2014 auf 28,5 Prozent gestiegen. Im ersten Halbjahr 2013 lag der Anteil der regenerativen Energien am Brutto-Inlandsstromverbrauch noch bei 24,6 Prozent. Nach den ISE-Zahlen lag der Anteil der Erneuerbaren bei 31 Prozent.

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Na fein, da wird’s ja demnächst noch teurer.

      Deutschland, Ruanda und Indien… tolle Liste.

      Und in den USA ist mehr als die Hälfte des sog. EE-Stroms aus Wasserkraft. Wasserkraft ist aber nun wirklich keine Erfindung der EE-Branche. Die gab es schon, bevor die ersten Öko-Phantasten das Licht der Welt erblickt haben. Ist für mich eher eine konventionelle Energiequelle. Also auf die EE-Fahne können sie sich das eigentlich nicht schreiben.
      Und solange es noch Subventionen abzugreifen gibt, wachsen eben auch Solar- und Windenergie. In Deutschland sieht die Sache anders aus: Rückgang des Zubaus bei PV in 2013 um 50% ggü 2012. Und in 2014 geht der Rückgang weiter. Ohne Subventions-Gehhilfen läuft die PV eben nicht.
      Die Überschrift heißt nicht umsonst: EEG-Reform bedeutet Energiewende rückwärts. Hoffen sie wirklich auf Ruanda und Indien?

      Antworten
      • Hans Diehl sagte:

        Peter Jensen sagt.
        Und in den USA ist mehr als die Hälfte des sog. EE-Stroms aus Wasserkraft. Wasserkraft ist aber nun wirklich keine Erfindung der EE-Branche.

        Auch hier sind Sie nicht ganz auf dem neuesten Stand
        Trotz des Rückgangs der Stromproduktion aus Wasserkraft konnte der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromproduktion insgesamt zunehmen.
        Den größten Zuwachs beim Anteil an der Stromproduktion konnte allerdings die solare Strahlungsenergie (Solarthermie und Photovoltaik) verbuchen: Insgesamt nahm hier die Produktion von 4,3 Mrd. kWh (2012) auf 9,3 Mrd. kWh (2013) um über 113 Prozent zu.

      • Peter Jensen sagte:

        Herr Diehl wirft wieder Nebelkerzen. Von lügen will ich nicht sprechen, obwohl es auch passen würde.

        Denn selbstverständlich bin ich auf dem neuesten Stand. Dass Wasserkraft die Hälfte der sog. EE-Erzeugung in den USA ausmacht, steht genau in der Meldung, die sie verlinkt haben. Und genau das habe ich geschrieben.
        Und solange noch Subventionen gezahlt werden, wird eben zugebaut bei PV und Wind. In Deutschland sieht man das Gegenteil. Wenn den Weltenretter die Rendite für ihr „gesamtgesellschaftliches Engagement“ nicht mehr reicht, dann ist die Rettung der Welt eben auch nicht mehr so wichtig. 😀

        Rückgang des Zubaus an PV in Deutschland von 2012 auf 2013 50%.

        Energiewende rückwärts.

  116. Hans Diehl sagte:

    Der Spuk scheint doch noch nicht zu Ende zu sein

    http://www.iwr.de/news.php?e=x3314x&id=26114
    Münster – Die USA haben im Jahr 2013 deutlich mehr Strom aus erneuerbaren Energien produziert als noch im Vorjahr. In den letzten beiden Jahrzehnten hat sich die Stromproduktion aus regenerativen Quellen in den Vereinigten Staaten nahezu vervierfach

    Antworten
  117. Hans Diehl sagte:

    Ruanda setzt auf Erneuerbare Energien
    Münster/Berlin – In Ruanda plant die Regierung derzeit den Aufbau neuer Stromerzeugungskapazitäten, um die Entwicklung des Landes voranzutreiben. Die installierte Leistung soll dabei mehr als vervierfacht werden. Zudem sollen mehr Menschen als vorher Strom beziehen können.http://www.iwr.de/news.php?e=x3314x&id=26883

    Indien: Macht Modi ernst? – 10 GW Windenergie-Zubau pro Jahr im Gespräch
    Münster/Neu Dehli – Nach dem Wahlsieg des neuen indischen Premierministers Modi kam in Indien Aufbruchsstimmung auf. Insbesondere die Unternehmen aus dem Wind- und Solarsektor erhoffen sich einen kräftigen Kapazitätsausbau. Nun werden erste Zahlen bekannt.

    Deutsche Finanzierung für den größten afrikanischen Windpark südlich der Sahara
    Köln – Die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft, kurz DEG, beteiligt sich am Bau eines Windparks im Nordosten Kenias. Bis 2017 sollen am Turkanasee 365 Windturbinen aufgestellt werden, um die Energieversorgung in Kenia zu verbessern.

    Enercon baut mit am größten Batteriespeicher Deutschlands
    Aurich / Feldheim – Der größte Batteriespeicher Deutschlands mit einer Kapazität von 6,5 Megawattstunden (MWh) wird derzeit in Brandenburg realisiert. Der Speicher soll Frequenzschwankungen im Übertragungsnetz stabilisieren. Mit von der Partie ist bei dem Projekt der Auricher Windenergieanlagen-Hersteller Enercon.

    Antworten
    • Rainer Jacob sagte:

      Enercon baut mit am größten Batteriespeicher Deutschlands Aurich / Feldheim – Der größte Batteriespeicher Deutschlands mit einer Kapazität von 6,5 Megawattstunden (MWh) wird derzeit in Brandenburg realisiert. Der Speicher soll Frequenzschwankungen im Übertragungsnetz stabilisieren.

      ———————————————–

      Was man nicht alles für den Betrieb von Windrädern braucht. SPEICHER zur Stabilisierung von Frequenzschwankungen. – Auf daß der Windstrompreis hoch werde! 😀

      Antworten
  118. Kurt Lowinski sagte:

    Hallo Herr Jensen,

    Sie schreiben:
    Die Sonne schickt keine Rechnung!
    Atom ist böse!
    In 20 Jahren ist Strom kostenlos!
    Und nebenbei retten wir noch das Klima und verhindern Kriege um Rohstoffe!

    Wow, Herr Jensen! So viel Einsicht hätte ich ihnen beim besten Willen nicht zugetraut! Ist doch immer wieder prima, wenn irgendwann der Groschen fällt. Besser spät als nie 🙂

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Sie haben noch die Herrenboutique des Papstes in Wuppertal vergessen, Kurt.

      Der Zentralrat der Betreiber von Atom- und Kohlekraftwerken ist empört!

      Antworten
  119. Hans Diehl sagte:

    Man muss eigentlich den notorischen EEG Gegnern dankbar sein, dass sie sich in einem Forum wie diesem hier, als Sparringpartner zur Verfügung stellen. Jeder Ideologie neutrale Mitleser, kann sich selbst sein Bild machen.

    In ihren Heimatforen, ist so was unmöglich, da ist man draußen wenn man beim Zweitenmal widersprochen hat.

    Antworten
    • Peter Jensen sagte:

      Und kaum hab ich Herrn Diehl geschrieben, was in der Studie eigentlich drin steht, die er hier mehrmals gepostet hat, ist ihm auch sein letzter vermeintlicher Trumpf abhanden gekommen und er fängt an mit belanglosen Allgemeinplätzen. Denn er war ja der Meinung, die EVU würden sich unter dem Deckmantel des EEG bereichern. Das soll angeblich in der Studie gestanden haben. Dass das gar nicht in der Studie drin stand, sondern das genaue Gegenteil, interessiert doch Herrn Diehl nicht. Mit ungefähr 70% ihrer Kunden machen die EVU Verluste und zwar im Schnitt 300 Euro pro Kunde, und mit ungefähr 30% machen sie Gewinn, und zwar etwa 100 Euro pro Kunde.
      Was da am Ende raus kommt, ist bestimmt kein Gewinn. Das kann sich jedes Kind in der 5. Klasse ausrechnen. Nur Herr Diehl schafft es nicht.

      Und Herr Diehl, etwas öfter als zweimal durften sie schon wiedersprechen bei EIKE. Am Ende waren es mehrere Monate. Oder sogar Jahre? Wollen sie die Namen der EEG-Befürworter und Klimawandel-Gläubigen, die bei EIKE seit Jahren zu Wort kommen, wissen?

      Aber irgendwann ist eben Schluss mit dem Unsinn! Denn bei EIKE sitzen Admins, die das unentgeltlich neben ihrem Hauptberuf machen. Und wenn die immer wieder denselben Quark lesen müssen, reicht denen das irgendwann.

      Also machen sie ruhig weiter hier, denn sie haben ja recht: der unvoreingenommene Leser macht sich schon sein Bild. 😀

      Antworten
      • Peter Jensen sagte:

        Schauen sie mal, Herr Diehl, die ältesten EInträge, die man auf Anhieb bei EIKE von ihnen findet, sind aus Sep 2013.

        http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/energiewende-wirkt-neues-aus-absurdistan-deutsche-stromkunden-sanieren-jetzt-auch-die-niederlande/

        http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/teure-windparks-im-meer/

        Und hier, das war ihr erster Kommentar bei EIKE (Nr. 214):

        http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/das-eeg-muss-ersatzlos-weg-wie-schafft-man-das-und-wer-kommt-fuer-schadensersatz-auf/

        Lassen sie mich kurz nachrechnen… das sind so etwa 10 Monate bis Juli 2014. Haben sie in dieser Zeit wirklich nur zweimal geantwortet? Natürlich nicht. Also machen sie sich nicht lächerlich und behaupten, sie wären bei EIKE nicht zu Wort gekommen.
        Interessant auch die Antworten der Admins und vieler anderer Kommentatoren bei EIKE auf ihre Kommentare.

      • Hans Diehl sagte:

        @Herr Jensen
        Sollte ich da was übersehen haben können Sie ja mal kopieren, wo Sie die 70 und 30% in der Studie gefunden haben.

        Ich orientiere mich an diesen 395 Millionen..
        Zitat:Würden bei den Grundversorgern die Vertriebskosten inklusive Gewinn des Jahres 2013 unter Berücksichtigung der Inflation auf den Zustand des Jahres 2009 reduziert, ließen sich für die Haushalte in der Grundversorgung Stromkosteneinsparungen von rund 395 Millionen Euro brutto pro Jahr realisieren. Zitat Ende

        Und wieder eine kleine Nachhilfe. Vor 2010 wurde die Umlage anders ermittelt, ab 2010 gehen die weniger Einnahmen z.B bei negativen Börsenpreisen über die Umlage voll zu Lasten der Verbraucher.. Wenn vor 2010 Konventionelle – warum auch immer – nicht ab geregelt wurden, war das ihr Problem, nach 2010 müssen die kein Interesse mehr am Ab regeln haben, geht ja alles über eine höhere Umlage an die Verbraucher. Nicht Ab regeln wird so gar noch belohnt, denn mit den niedrigen Börsenpreisen machen die noch Geschäfte ins Ausland. Schauen Sie mal hier:
        http://handelsbeeinflussend/unternehmen/industrie/hoher-ueberschuss-stromexporte-aus-deutschland-sind-der-renner/8010640.html
        Mit dem Stromhandel erzielte Deutschland im vergangenen Jahr einen Überschuss von 1,4 Milliarden Euro. Einfuhren von 2,3 Milliarden Euro standen Ausfuhren von 3,7 Milliarden Euro gegenüber. Zitat Ende.

        In der Öffentlichkeit heißt es dann EEG Strom wäre verschenkt worden, Volksverdummung pur, und Sie beteiligen sich daran.

        Wie lange brauchen Sie eigentlich noch, bis Sie merken, dass Sie hier nicht im EIKE Forum sind.

      • Peter Jensen sagte:

        Auf Seite 15 finden sie die Zahlen. Hab ich ihnen aber auch schon mal geschrieben. Rechnen müssen sie selbst. Hätten sie aber selbst auch schon rausfinden können, wenn sie die Studie mal im Detail gelesen hätten, anstatt nur das zu schreiben, was Agora daraus gemacht hat und was ihnen in den Kram passt.
        Und nachdem der „angebliche Gewinn“ der EVU nun doch nicht vorliegt, suchen sie sich eine neue Zahl. 😀
        395 Mio Einsparung bei den Grundversorgern. Wow! Klingt viel!
        Nun, rechnen wir mal: in 2013 waren 23,6 Mrd. Euro auf die Letztverbraucher umzulegen. Laut der Agora-Studie waren etwa 30% der Kunden in der Grundversorgung. Also entfiel auf diese Kunden ein Umlagebetrag von 23,6 Mrd. Euro * 30% = 7,08 Mrd. Euro.
        Dem stellt nun Herr Diehl 395 Mio Euro an Einsparpotential ggü. Da wären wir dann am Ende bei:
        7.080.000.000 Euro abzgl. 395.000.000 Euro = 6.685.000.000 Euro
        Nicht schlecht, die Ersparnis. 😀
        Wohlgemerkt, wir sind inzwischen nur noch bei den Grundversorgungstarifen angekommen, nachdem Herr Diehl tagelang behauptet hat, alle EVU würden sich auf Kosten der EE bereichern. Und wohlgemerkt, sind die Grundversorgungstarife die einzigen, bei denen die EVU noch Gewinne machen, nachdem sie in allen Wettbewerbstarifen Verluste machen.
        Und wohlgemerkt, dass die 395 Mio „Einsparung“ nach eigener Aussage der Studienersteller theoretisch unter der Annahme gleicher Vertriebskosten und Gewinnmargen wie in 2009 zustandekommen. Also ein mehrfach theoretisch ermittelter Betrag.
        Und wohlgemerkt vergisst die Studie die Mindereinnahmen der EVU durch verdrängte Kraftwerke bei gleichzeitig steigenden Kosten dafür und die Studie unterstellt auch, dass die „Gewinne“ seit 2009 ausschließlich durch gesunkene Börsenpreise entstanden sind. Anderweitige Einsparungen der EVU sind nicht berücksichtigt.
        Herr Diehl, nächste Zahl bitte!

      • Peter Jensen sagte:

        Da ist sie ja, die nächste Zahl von Herrn Diehl! Zuverlässig wie ein Atomkraftwerk. 😀

        So, nun also die Stromim- und -exporte.

        Herr Diehl, so langsam beschleicht mich das Gefühl, sie wollen eigentlich nur mein Wissen abgreifen. Sie werfen immer irgendwas in den Raum, was sie irgendwo gelesen haben und nicht verstehen und fragen dann solange, bis sie es verstanden haben. Dann kommt die nächste Frage… 😀

        Naja, egal. Zu den Stromim- und -exporten kann ich ihnen aber nun nichts sagen. Damit habe ich mich noch nicht eingehend befasst. Und im Gegensatz zu ihnen äußere ich mich nicht zu Dingen, die ich nicht verstehe.
        Aber ich bin mir sicher, wenn ich mich damit befassen würde, könnte ich ihnen auch da sagen, wie die Sache läuft. Mal sehen, wenn ich mal Zeit habe. 😀

        Aber wenn ich die Millardenbeträge lese, sind die nun im Energiemarkt auch eher vernachlässigbar. Allein die Zusaztzkosten für die sog. EE betrugen ja in 2013 etwa 23 Mrd. Puhh!

        Und den Gewinn beim Im- und Export hat auch nicht „Deutschland“ gemacht. Wir haben kein staatliches Energieamt. Den Gewinn haben Händler gemacht.

        Und was sollte eigentlich das heißen: „Wie lange brauchen Sie eigentlich noch, bis Sie merken, dass Sie hier nicht im EIKE Forum sind.“

        Oh Mann, Herr Diehl, ihre argumentative Not macht sie ja nicht mal erfinderisch! 😀

      • Martin sagte:

        Und wie ich ihnen erneut versichern kann, amüsiert er sich bestens 🙂

        Ganze 400 Millionen Einsparungen, und er meint wirklich, er hätte da was gefunden…

      • Hans Diehl sagte:

        eter Jensen sagt:
        Auf Seite 15 finden sie die Zahlen. Hab ich ihnen aber auch schon mal geschrieben. Rechnen müssen sie selbst.

        Herr Jensen.
        Wie Sie auf Seite 15 auf diese von Ihnen propagierte Zahlen kommen, wird Ihr Geheimnis bleiben. Deshalb soll ich auch selbst rechnen wie Sie schreiben. Sie scheinen allmählich mit Ihrem Latein am Ende zu sein.

        Peter Jensen sagt:
        Und nachdem der “angebliche Gewinn” der EVU nun doch nicht vorliegt, suchen sie sich eine neue Zahl. 
        395 Mio Einsparung bei den Grundversorgern. Wow! Klingt viel!

        @Herr Jensen
        Die 395 Millionen pro Jahr könnten bei den Haushalten eingespart werden, mit anderen Worten, wurden ihnen vorenthalten, weil die günstigen Beschaffungskosten von den Konventionellen selbst eingestrichen wurden

        Zitat:
        Würden bei den Grundversorgern die Vertriebskosten inklusive Gewinn des Jahres 2013 unter Berücksichtigung der Inflation auf den Zustand des Jahres 2009 reduziert, ließen sich für die Haushalte in der Grundversorgung Stromkosteneinsparungen von rund 395 Millionen Euro brutto pro Jahr realisieren.Zitat Ende

        Peter Jensen sagt:
        Nun, rechnen wir mal: in 2013 waren 23,6 Mrd. Euro auf die Letztverbraucher umzulegen. Laut der Agora-Studie waren etwa 30% der Kunden in der Grundversorgung. Also entfiel auf diese Kunden ein Umlagebetrag von 23,6 Mrd. Euro * 30% = 7,08 Mrd. Euro.

        Bevor „wir“ anfangen zu rechnen erklären Sie bitte erst mal wo sie die 23,6 Milliarden hergenommen haben.

        Auf dem EEG Konto hier: https://www.netztransparenz.de/de/file/2014-01-07_EEG-Konto_finanzieller-HoBA_2013_Dezember_gesamt.pdf

        kann ich diese Zahl bei größter Mühe nicht finden

        Übrigens, wenn die Entwicklung so weiter geht. wird Ihnen der „Giftpfeil“ mit den Horrormilliarden auch bald aus dem Köcher genommen,
        Schauen Sie mal hier:
        http://www.solarladen.de/news/2014/08/08/eeg-konto-weiterhin-mit-milliarden-%C3%BCberschuss
        Sicher wird sich da bis Jahresende noch was ändern, aber im Vergleich mit anderen Jahren, wird mit einem satten

      • Hans Diehl sagte:

        Fortsetzung:

        Überschuss gerechnet, was zwangsläufig zur Senkung der Umlage führt

        Fazit, für Mitleser, die sich nicht von dem Zahlengewirr des Herrn Jensen ablenken lassen wollen.

        Wenn die in der Studie dargestellten niedrigen Beschaffungskosten, mit der Umlage verrechnet würden, hätten wir eine um 1,3 bis 1,5 Cent niedrigere Umlage.

        Hier einer der wenigen Politiker die seit Jahren voll durchblicken.

        http://www.goeppel.de/neuigkeiten/nachricht/article/342/warum-steigt.html?PHPSESSID=f06598d959d64b81a9245da15781348e

        MdB Josef Göppel fordert deshalb,  die Senkung der Strompreise an der Börse Leipzig durch die erneuerbaren Energien bei der Festsetzung der EEG-Umlage künftig dagegen zu rechnen.
        Artikel vom: 26.10.2011 10:58

      • Peter Jensen sagte:

        Jetzt wollen sie also schon den Export-Import-Überschuss auf die EEG-Umlage anrechnen?

        Oh Mann…

      • Hans Diehl sagte:

        Da ich das nirgendwo gesagt habe, gehe ich davon aus, dass Sie so allmählich die Zusammenhänge erkennen.. Tatsächlich ist es doch so, dass der Exportüberschuss zwangsläufig entsteht, weil der Vorrang der EE missachtet wird, und einfach drauf los produziert wird. Wahrscheinlich ist es auch kostengünstiger am Netz zu bleiben und mit den niedrigen Börsenpreisen Auslandsgeschäfte zu machen. Der Verbraucher bezahlt ja mit der höheren Umlage. In der Öffentlichkeit kann man dann erzählen, dass .wir wieder Ökostrom ins Ausland verschenkt hätten. Denn nicht jeder weiß, dass es gar kein Ökostrom sein kann, bei unseren derzeit 26 oder 27% Das Verschenken haben Sie doch sicher auch in Ihrem Anti EEG Wortvokabular.

      • Rainer Jacob sagte:

        Herr Diehl, Sie schreiben:

        ————–
        Das Verschenken haben Sie doch sicher auch in Ihrem Anti EEG Wortvokabular.
        ————–

        Nun, wie würden SIE es denn nennen, wenn man jemandem seine Ware umsonst gibt? Und nicht nur umsonst gibt, sondern sogar noch Geld dazugibt, damit der Erwerber der Ware selbige abnimmt? Also ´Verschenken´ finde ich da fast eine blasse Bezeichnung. (Aber das ist ja nur die Situation bei negativen Börsenpreisen.)

        Und dann müssen Sie dabei bedenken, daß die konventionellen Kraftwerke damit ja auch Verluste machen. Also sich selber schaden. Warum tun die das? Ich hab´s. Die machen das, um die EEG-Umlage aufzublähen und um so die verhassten EE in der Öffentlichkeit zu diskreditieren. Die hassen die EE so sehr, daß sie sogar bereit sind, sich selbst zu schaden, nur um die EE diskreditieren zu können. 😀 Herr Diehl, stimmt´s?

      • Peter Jensen sagte:

        Irgendwann schaffen sie es noch, die Ölpreisentwicklung und die GEZ-Gebühr mit der EEG-Umlage verrechnen zu wollen. Erstaunlich, für wie blöd sie mich immer noch halten, nach allem, was sie hier von mir lernen konnten. 😀

        Was wollen sie uns eigentlich mitteilen?

        Deutschland ist seit 2002 Stromexporteur. In den Jahren 2006 bis 2011 verringerte sich der Ausfuhrsaldo, trotz erheblichen Zuwachses der sog. EE. Die sind also ganz offensichtlich nicht nur für den Überschuss verantowrtlich. Stromhandel mit dem Ausland hat auch etwas mit den dortigen Markt-Verhältnissen zu tun, auch wenn sie das aus ihrer engstirnigen deutschen EE-Sichtweise nicht glauben wollen.
        Und wenn sie sich zB mal 2012 anschauen:
        http://www.ise.fraunhofer.de/de/downloads/pdf-files/aktuelles/stromproduktion-aus-solar-und-windenergie-2012.pdf
        und dort auf den Seiten 16 und 18 mal die Zahlen vergeleichen, dann sehen sie, dass in 5 von 7 Monaten mehr Strom exportiert als durch Wind und Solar produziert wurden. Also sind die wohl kaum allein für den Überschuss verantwortlich.
        Und dann müssen sie sich mal entscheiden, was sie uns hier erzählen wollen. Entweder sind ja bei ihnen die deutschen EVU Schuld, die an der Börse günstig einkaufen und das nicht an ihre Kunden weitergeben (aber dann wandert der Strom nicht ins Ausland) oder aber, der EE-Strom wird exportiert (dann können wohl kaum die deutschen EVU Schuld haben). Dann profitieren ja unsere Nachbarn von den EE. Dann müssten die also die Differenz auf unser EEG-Konto zahlen. 😀

      • Peter Jensen sagte:

        Und Herr Diehl,
        woher wissen sie eigentlich, dass der Stromhandel mit dem Ausland komplett über die Börse läuft? Auf EPEX Spot handeln Deutschland, Frankreich, Österreich und Schweiz.
        Frankreich ist zB. großer Stromexporteur NACH Deutschland! Das heißt, WIR IMPORTIEREN von dort über die Börse.
        Niederlande, Dänemark, Polen und Tschechien handeln nicht an dieser Börse. Niederlande ist unser größter Abnehmer. Das heißt, wir exportieren AU?ERHALB der Börse.
        Sie können mal raten, warum. Im Ruhrgebiet und entlang der niederländischen Grenze stehen unsere großen Kohlekraftwerke. Eventuell verkaufen die außerhalb der Börse (OTC-Handel) an niederländische Abnehmer?
        Die grenzüberschreitenden Strommengen werden an den Kuppelstellen zu den Nachbarnetzen gemessen. Ob dieser Strom an der Börse gehandelt wurde, wissen sie gar nicht.
        Jetzt hab ich mich nur mal kurz mit dem Thema befasst… und schon wieder stellt sich die Sache nicht so dar, wie sie behaupten.
        Herr Diehl, nächste Zahl bitte. 😀

      • Hans Diehl sagte:

        Peter Jensen sagt:
        In den Jahren 2006 bis 2011 verringerte sich der Ausfuhrsaldo, trotz erheblichen Zuwachses der sog. EE. Die sind also ganz offensichtlich nicht nur für den Überschuss verantowrtlich.

        @ Herr Jensen
        Passt genau zu meinen Beobachtungen. Vor der EEG Novelle, 2010, waren die konventionellen Betreiber offensichtlich eher motiviert ihre Kraftwerke abzuregeln und den EE anzupassen. Da gingen negative Börsenpreise noch auf Ihr Konto
        Da gab es logischerweise weniger zu exportieren
        Ab 2010 der Einführung des EEG Konto, gehen niedrig und negative Börsenpreise, in Form von weniger Erlöse auf das EEG Konto. Mit der Folge dass die Umlage steigt, und letztendlich die Verbraucher für die negativen Preise bezahlen.
        Da ist das am Netz bleiben wesentlich Kosten günstiger, als ständig auf und ab zufahren. Zu mal man ja den billigen Überschuss noch lukrativ in Ausland verkaufen kann.

        Peter Jensen sagt:
        Stromhandel mit dem Ausland hat auch etwas mit den dortigen Markt-Verhältnissen zu tun, auch wenn sie das aus ihrer engstirnigen deutschen EE-Sichtweise nicht glauben wollen.
        Und wenn sie sich zB mal 2012 anschauen:
        http://www.ise.fraunhofer.de/de/downloads/pdf-files/aktuelles/stromproduktion-aus-solar-und-windenergie-2012.pdf
        und dort auf den Seiten 16 und 18 mal die Zahlen vergeleichen, dann sehen sie, dass in 5 von 7 Monaten mehr Strom exportiert als durch Wind und Solar produziert wurden. Also sind die wohl kaum allein für den Überschuss verantwortlich.

        @Herr Jensen
        Lesen Sie denn meine Beiträge nicht oder nicht richtig. Das sage ich doch schon seitenlang, dass es konventioneller Strom sein muss der exportiert wird, weil man nicht mehr unbedingt ab regeln muss seit der EEG Novelle.

        Peter Jensen sagt:
        Und dann müssen sie sich mal entscheiden, was sie uns hier erzählen wollen. Entweder sind ja bei ihnen die deutschen EVU Schuld, die an der Börse günstig einkaufen und das nicht an ihre Kunden weitergeben (aber dann wandert der Strom nicht ins Ausland) oder aber, der EE-Strom wird exportiert (dann können wohl kaum die deutschen EVU Schuld haben). Dann profitieren ja unsere Nachbarn von den EE. Dann müssten die also die Differenz auf unser EEG-Konto zahlen. 

        @Herr Jensen.
        Da ist noch politischer Handlungsbedarf. Gerechterweise müssten die den MOE auch berechnet bekommen.

        Peter Jensen sagt:
        Und Herr Diehl, woher wissen sie eigentlich, dass der Stromhandel mit dem Ausland komplett über die Börse läuft?

        @Herr Jensen
        Muss er doch nicht. Deshalb gilt trotzdem der Börsenpreis als Richtwert.

      • Peter Jensen sagte:

        Herr Diehl, warum können sie hier eigentlich mehr als 2000 Zeichen pro Kommentar schreiben? Sind sie hier etwa Admin? Na egal…
        Diehl sagt: „Passt genau zu meinen Beobachtungen. Vor der EEG Novelle, 2010, waren die konventionellen Betreiber offensichtlich eher motiviert ihre Kraftwerke abzuregeln und den EE anzupassen.“
        Ihre Beobachtungen haben sich bisher noch immer als falsch herausgestellt. Negative Börsenpreise, die übrigens erst seit 2009 an der Börse möglich sind, haben mehr Ursachen als die zufällige Einspeisung von Wind- oder Solarstrom. Diese verstärken das Problem natürlich. Aber wie vielfältig die Ursachen sein können, dürfen sie sich mal hier zu Gemüte führen:
        http://tinyurl.com/kltbmv4
        So einfach wie sie sich das vorstellen, ist es jedenfalls mal wieder nicht.
        Und am Ende reden sie über 1,4 Mrd Euro, die beim Stromexport auf verschiedene Weise und aus verschiedenen Gründen im In- und Ausland zustande kommen und behaupten einfach mal so, dass man diese Summe von der EEG-Umlage abziehen müsste.
        Das ist klassische ideologische Vereinfachung! Verbreitung von scheinbar einfachen Wahrheiten!
        Vorher waren sie noch der Meinung, alle EVU würden sich an denn EE bereichern. Dann waren es nur noch die Grundversorger und nun sind es die Stromexporte.

      • Peter Jensen sagte:

        Und dann kommen sie noch mit so absurden Formulierungen wie „einfach drauf los produziert“

        GENAU DAS ist es, was PV und WKA machen. Sobald die Sonne scheint oder Wind weht, wird einfach drauf los produziert. Völlig unabhängig vom Bedarf. Dass es im Gesetz steht, ändert an diesem Vorgang nichts!

        Und mal was zu ihren albernen Anmerkungen zur fehlenden Flexibilität der konv. KW. Wenn morgen im Gesetz stehen würde, dass Fahrräder Vorrang auf deutschen Straßen haben, dann würden sie den unweigerlich entstehenden Stau und die daraus entstehenden Kosten den Autos in die Schuhe schieben, weil die nicht so flexibel sind, einfach über die Fahrräder hinwegzufliegen.

        Man kann Kohle- und Atomkraftwerke nicht einfach mal so abschalten! An diese Gegebenheiten müssen sich die Zufallsproduzenten PV und WKA mal halten. Ihr beliebter AGORA-Verein äußert sich auch dazu:
        http://www.agora-energiewende.de/themen/strommarkt-versorgungssicherheit/detailansicht/article/negative-strompreise-werden-haeufiger/
        Im Endeffekt geben sie auch zu, dass es technische Gründe gibt und dass das, was sie fordern, eine Sache der Unmöglichkeit ist. Sie fordern Unmögliches! Typisch für Ideologien!
        Die Lösung für Agora ist auch interessant: EE müssten Systemdienstleistungen erbringen (fast unmöglich) und Verbraucher sollten ihr Verbrauchsverhalten ändern.
        Na klar, um untaugliche Technik in ein funktionierendes stabiles System zu integrieren, sollen wir unseren Verbrauch einschränken.
        Jedenfalls fordern sie nicht, dass Braunkohlekraftwerke an- und ausgeschaltet werden sollen. Übrigens, was glauben sie, wer dann diese höheren Kosten bezahlen muss. Sie meinen ja, das würde in den Büchern der Kraftwerksbetreiber landen. Ja, die gehen dann entweder pleite (noch mehr Kosten) oder lassen sich das von uns bezahlen!
        Egal wie, es wird teurer, sie Träumer!

      • Hans Diehl sagte:

        Peter Jensen sagt:
        Ihre Beobachtungen haben sich bisher noch immer als falsch herausgestellt. Negative Börsenpreise, die übrigens erst seit 2009 an der Börse möglich sind, haben mehr Ursachen als die zufällige Einspeisung von Wind- oder Solarstrom

        @ Herr Jensen
        Wirken aber seit 2010 zum Nachteil der EE.

        Peter Jensen sagt:
        Und am Ende reden sie über 1,4 Mrd Euro, die beim Stromexport auf verschiedene Weise und aus verschiedenen Gründen im In- und Ausland zustande kommen und behaupten einfach mal so, dass man diese Summe von der EEG-Umlage abziehen müsste

        @ Herr Jensen
        Wo habe ich das denn behauptet, das haben Sie doch ins Spiel gebracht.

        Peter Jensen sagt:
        Und dann kommen sie noch mit so absurden Formulierungen wie “einfach drauf los produziert”
        GENAU DAS ist es, was PV und WKA machen. Sobald die Sonne scheint oder Wind weht, wird einfach drauf los produziert. Völlig unabhängig vom Bedarf. Dass es im Gesetz steht, ändert an diesem Vorgang nichts!
        @Herr Jensen
        Und warum nicht. Sollen die ihre Vorrangigkeit auf geben, dass die Konventionellen so weiter machen können wie bis her.
        Ihre Betrachtungen leiden immer darunter, weil Sie sich nicht mit der Realität abfinden können.

    • Rainer Jacob sagte:

      Herr Diehl,

      daß Sie Leute finden, die ihre kruden Thesen stützen, muß nicht bedeuten, daß ihre bzw. deren Thesen stimmen. Woraus leiten Sie denn ab, daß Josef Göppel voll durchblickt? Doch nur daraus, daß seine Berwertung und seine Forderung mit der ihrigen übereinstimmt – nicht wahr.

      Ich habe in dem EIKE-Thread gelesen, der HIER Sie betreffend von Peter Jensen verlinkt wurde:

      http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/das-eeg-muss-ersatzlos-weg-wie-schafft-man-das-und-wer-kommt-fuer-schadensersatz-auf/#sthash.JzTMlYcp.dpuf

      Und er straft ihre Behauptung Lügen, wonach der Herr Heinzow zum Thema nichts beitrüge, nur als Pausenclown aufträte, der verkündet, daß der Herr Diehl ein Forentroll ist. Er hat Ihnen in jenem Thread mehrfach ausführlich geantwortet ohne Sie Forentroll oder derlei zu titulieren. Lesen Sie´s nach!

      Antworten
  120. Peter Jensen sagte:

    Den Überschuss beim grenzüberschreitenden Großhandel haben sie ins Spiel gebracht. Und da sie ja verzweifelt nach einem Weg suchen, wie sie irgendwie die EEG-Umlage senken können, war die logische Schlussfolgerung, dass sie den Exportüberschuss auch auf die EEG-Umlage anrechnen wollen. Oder war ihr Beitrag zu dem Thema nur rein informatorisch?

    Und ihren theroretisch ermittelten Betrag von 395 Mio Euro, den niemand in der Realität irgendwo sehen kann, können sie auch nicht auf die EEG-Umlage anrechnen. Denn dem steht ein Mehrfaches an Verlusten ggü. Das hatten wir nun aber schon ein paar Mal. Sie haben die Studie, aus der sie ihren „Gewinn“ ziehen, einfach nicht richtig gelesen.

    Und sie haben recht, mit der Realität, dass ein nutzloses und überteuertes Produkt gesetzlichen Vorrang hat, kann ich mich nur schwer anfreunden.
    Sie haben dagegen Probleme mit der Realität, dass „Öko-Strom“ ein nutzloses und überteuertes Produkt ist.
    Sie suchen verzweifelt nach irgendeinem Strohhalm, um die EEG-Umlage irgendwie senken zu können. Wenn ich aber für ein Produkt, dass nur 4 ct wert ist, 10 bis 52 ct bezahlen muss, kann das System nicht billiger werden. Egal, welche seltsamen Zusammenhänge sie konstruieren.
    Und wie schon gesagt: es standen schon so viele merkwürdige Dinge in Gesetzen, das kann man auch wieder ändern.
    Schon das neueste Umfrageergebnis gelesen? “

    Auch die Energiewende von Bund und Ländern findet laut der 50plus-Studie bei den Bürgern generationsübergreifend keine Akzeptanz. Nur jeder zehnte Deutsche ist demnach auf jeden Fall bereit, für die Umstellung auf erneuerbare Energien höhere Strompreise zu zahlen. 54 Prozent aller Befragten lehnten solche Kostensteigerungen durch mehr Öko-Energie ab.

    http://www.focus.de/magazin/kurzfassungen/focus-34-2014-deutsche-lehnen-rente-mit-67-ab-auch-energiewende-wird-nicht-akzeptiert_id_4064012.html

    Der Wind dreht sich. Energiewende rückwärts.

    Antworten
    • Martin sagte:

      Die kognitive Disonanz, die Herr Diehl hier an den Tag legt, ist übrigens typisch für tieflgläubige jeglicher Colouer.
      Alleine wenn er schreibt „Bei den Grundversorgertarifen“ oder „Bei der Produktion werden keine Rohstoffe verbraucht“, betreibt er mit eigenen Worten schon ein fürchterliches Cherrypicking, sprich er blended alle Fakten aus, die nicht in sein Weltbild passen wollen.
      Jeder normale Mensch würde sich bei dem Satz „Bei der Produktion“ die berechtigte Frage stellen, offensichtlich gibt es noch andere Faktoren, wie z.B. Bau, Instandhaltung, etc. offensichtlich fehlt in der Aufstellung etwas.
      Nicht so Herr Diehl, was nicht passt wird ignoriert, und auch auf Nachfrage nicht beantwortet.
      Dafür aber die nächste Sau durchs Dorf getrieben.
      Immerhin hat er mit einem Recht, sollte jemand unvoreingenommenes das hier lesen, wird er sich sehr leicht ein Bild machen können, wer rechnen kann und wer nicht.
      … Es ist übrigens bezeichnend, das niermand von SMA es zumindestens versucht, ihre Argument zu wiederlegen, aber die wissen schon warum.

      Antworten
      • Christian Höhle
        Christian Höhle sagte:

        Hallo Martin,

        Wir haben mit Herrn Jensen schon vor einiger Zeit alle Argumente ausgetauscht. Eine weitere Diskussion führt daher zu nichts.

        Wir beschäftigen uns lieber mit der Umsetzung der Energiewende, statt immer gleiche Positionen zu wiederholen.

        Nichtsdestotrotz lesen wir mit einer gewissen Belustigung mit 😉

        Sonnige Grüße,
        Christian Höhle

      • Martin sagte:

        Hallo Herr Höhle,

        mich würde ein Austausch von Argumenten mit ihnen aber ernsthaft interessieren.
        – Ich habe Geographie und Elektrotechnik mit Abschluss studiert, besitze also fachlich zumindestens eine vernünftige Grundausbildung.

        Also, wie wollen sie das Speicherproblem lösen?
        Erst wenn sie das in einer Grössenordnung von MeV kosteneffizient schaffen, kann die Stromwende gelingen, wie wollen sie das angehen?

        Wie stehen sie zu dem Vortrag von Prof. Sinn, „Energiewende ins Nichts“, der ihnen sicherlich bekannt ist, und den darin vorgelegten Fakten. Insbsondere, das Energie aus PV nichteinmal ein 1% des Primärenernergiebedarfs von Deutschland deckt, aber etwa 50% der EEG Umlage erhält.

        Und da sie hier amüsiert mitlesen, wie bewerten sie die Chancen eines Unternehmens wie SMA, nachdem mit dem Eigenstromprivileg auch der letzte Rettungsanker für die heimische Solarbranche nicht mehr vorhanden sein wird.

        Ich in gespannt auf ihre Antworten,

        Martin

      • Christian Höhle
        Christian Höhle sagte:

        Hallo Martin,

        zum Speicherproblem ein Vortrag meinerseits auf dem letzten PV Symposium zum Potential von Elektrofahrzeugen.
        http://energie.otti.de/photovoltaik_symposium_2014_Folien/32_Energiespeicher_H%C3%B6hle.pdf

        Den Unsinn von Herrn Sinns „Energiewende ins Nichts“ habe ich auf den Folien 2-5 in dem selben Vortrag widerlegt – die benötigte Speicherkapazität ist bei weitem nicht so hoch, wie dies von Herrn Sinn kolportiert wird.

        Natürlich wird es nicht allein bei Elektrofahrzeugen bleiben – schon heute könnten unsere Energiemanagement-Lösungen netzdienlich Verbraucher zuschalten, ohne dabei den Komfort des Nutzers einzuschränken. Dazu fehlen lediglich variable Strompreise, die ein entsprechendes Verhalten anreizen.

        Bzgl. Primärenernergiebedarf und Umlage vergleichen Sie Äpfel mit Birnen.
        Man kann einerseits den Anteil der EEG-Umlage für die Photovoltaik mit dem Anteil des EEG-Stromes vergleichen. Oder man kann den Anteil der Photovoltaik an den Stromkosten mit dem Anteil an der gesamten Stromerzeugung vergleichen. Vergleicht man zusammen gehörige Zahlen, dann sehen die Ergebnisse schon grundlegend anders aus.

        Das Eigenstromprivileg (Befreiung der Industrieunternehmen von der EEG Umlage) tangiert uns nicht besonders.
        Die Einforderung der EEG-Umlage auf selbst erzeugten Strom dagegen ist ein verzweifelter Schritt seitens Herrn Gabriel, den Ausbau der erneuerbaren Energien zu bremsen.
        Für einen Haushalt kostet Netzstrom aktuell ca. 29ct / kWh.

        PV-Strom für Anlagen <10kWp kostet ca. 12,69ct / kWh
        => 16,31ct/kWh Ersparnis

        PV-Strom für Anlagen >10kWp kostet ca. 12,34ct / kWh + 2,8ct Umlage
        => 13,86ct/kWh Ersparnis

        Die Ersparnis durch Eigenverbrauch wird dadurch nicht signifikant eingeschränkt.

        Sonnige Grüße,
        Christian

      • Peter Jensen sagte:

        Herr Höhle, ihre Präsentation sagt doch gar nichts aus! Es ist ein Sammelsurium aus Infos, die sich jeder aus dem Internet ziehen kann. So was bastele ich ihnen auch in kurzer Zeit in Powerpoint. Sie zählen einfach alle derzeit bekannten Speichermöglichkeiten auf. Ich hoffe, sie haben dem Publikum ihres Vortrags auch etwas über die immensen Wandlungsverluste und die Kosten der Speicherarten gesagt.
        Wenn sie beim „Reinspeichern“ 25% Energie verlieren und beim „Ausspseisen auch wieder, dann brauchen sie vorne nicht 100 % der später benötigten Energie, sondern 150%. Dazu braucht man aber auch 150% der Produktionskapazität, die sowieso schon mehrfach überdimensioniert ist und man bracuht vor allem auch die notwendige Energie zu „einspeichern“. Das heißt, es muss soviel Wind und Sonne vorhanden sein, dass man den Speicher auch vollkriegt. Doch genau DAS ist das Problem! Wir haben nicht genug Wind und Sonne. Und wenn die Speicher dann mal leer sind, dann müssen die am nächsten Tag wieder befüllt werden. Am nächsten Tag brauchen wir aber auch Strom für die laufende Versorgung! Das heißt, es muss wieder soviel Wind, Sonne und Produktionskapazität vorhanden sein, dass wir sowohl den laufenden Bedarf als auch den Speicherbedarf decken müssen.
        Ein normaler Mensch, der nicht in der Ideologie von Klimawandel, Rohstoffknappheit und „Energiewende“ verfangen ist, braucht da gar nicht erst anfangen zu rechnen. Da steuern wir schnell auf einen Strompreis von mehr als 50 ct/kWh zu. Erzeugungskosten! Da kriegen sie in ein paar Jahren mit ihren sog. EE genau das hin, was sie von den konventionellen Energien immer behauptet haben.
        Und dass sie sich in ihrer Präsentation ausgerechnet die Tage mit der höchsten Solar- und Windproduktion ausgesucht haben, fällt nur dem ahnungslosen Zuhörer nicht auf!
        Sie müssen aber unseren Strombedarf in jeder Minute an jedem Tag zu 100% decken können. Preiswert und stabil.
        Keine einzige Aussage dazu in ihrer Präsentation.
        Thema verfehlt!

      • Martin sagte:

        Hallo Herr Höhle,

        vielen Dank für den Link zur ihrer Präsentatition, ich werde allerdings ein paar Stunden benötigen, diese in Ruhe zu studieren.

        Eine Frage allerdings vorweg….
        Woher haben sie die Zahlen für den Speicherbedarf von Solar bzw. Windenergie.
        Sie geben da max. 8 TWh für PV und 10 TWh für Windkraft an, und geben als Quelle dafür „öffentliche Daten der Netzübertrager“ an.
        Wie ist die von ihnen zugrundeliegende Berechnungsgrundlage?

        Danke und Gruß,
        Martin

      • Martin sagte:

        Sehr geehrter Herr Höhle,

        ich habe mir jetzt die von ihnen angegebenen Seiten ihrer Präsentation angesehen.

        Sie haben erkannt, das für EE Speicher notwendig sind, immerhin, Herr Diehl würde das vermutlich vehement bestreiten.

        – Die von ihnen angegebene Speicherkapazität von ca. 8 TWh würde ausreichen, den PV Strom zu verstetigen, sprich ihn Grundlastfähig zu machen. Das entspricht im übrigen ziemlich genau dem Pumspeicherwerk Goldistahl.

        Wenn man von den Zahlen bei Agora Energiewende ausgeht für den 18.8 – 19.8. wo von 6:00 mit 0,2 GW PV Leistung bis in der Spitze gegen 13:00 ca 13 GW Leistung per PV erzeugt werden.
        Aber….
        Dabei gehen sie von der Voraussetzung aus, das sie den Speicher jeden Tag auch wieder füllen können.
        Wie sie selbst ihrer eigenen Grafik entnehmen können, beträgt der Speicherbedarf im Winter 2013 quasi Null. Da wurde über Monate! weniger Energie eingespeichert. Die von ihnen ausgelegte Speicherlösung ist nur dann ohne fossiles Backup funktionsfähig, wenn sie jeden Tag den Speicher auch wieder füllen können. Und aus ihrer eigenen Grafik geht hervor, das sie das monatelang nicht machen können.
        Damit müssen! sie zwingend den Speicher entsprechend grössser auslegen, wenn sie nicht auf fossile Kraftwerke zurückgreifen wollen.
        Sie benötigen also jetzt schon, nur für PV, 1 neues Pumpspeicherwerk der Größenordnung Goldisthal, um unter unrealistischen Bedingungen den gesamten! erzeugten PV Strom Grundlastfähig zu bekommen, haben dann aber Null Resevern für ungefähr 4 Monate im Jahr.

        Zu den von ihnen genannten „Speichermöglichkeiten“
        Quelle Wikipedia: Um 1 kWh elektrischer Energie zu erzeugen, müssen 0,8 kWh el. Energie und 1,6 kWh Gas aufgebracht werden. Damit benötigen sie 2,4 kWh Energie um 1 KWh Strom wieder zu erzeugen.
        Power to Gas Anlagen haben einen ähnlich schlechten Wirkungsgrad, davon abgesehen gibt es noch keine Anlage, die fluktuierende Strom in Wasserstoff umwandeln kann, die Anlagen sind alle für den Dauerbetrieb ausgelegt.

      • Martin sagte:

        Zu den von ihnen genannten RedoxFow Batterien…
        Da beträgt die Energiedichte ungefähr 70Wh/l.
        Um also die von ihnen benötigten 8 TWh Energie zu speichern, würde man 1000l für 70kWh benötigen, oder 100000l für 7000kWh was 7MWh entspricht oder 100000000l für ihre 7TWh an Energie.
        Das sind 100000 Tonnen! an Elektrolyten.
        Ich halte das für weder bezahlbar, noch für besonders Umweltfreundlich, da diese gewaltigen Mengen an Stoffen ja nicht vom Himmel fallen, und auch nicht endlos funktionieren.

      • Martin sagte:

        … wegen der Zeichenbegrenzung gestückelt…
        Auf die Kosten für diese Speicherung gehen sie im übrigen in keinster Weise ein, genausowenig wie auf den Wirkungsgrad solcher Systeme. Und sie vergleichen die Situation heute mit der Zielvorstellung 100% „Erneuerbare“, sie verwenden Daten von 27%, benutzen aber als Überschrift 100%, ich finde das irreführend.

        Zu ihrer Kritik an meinem „Primärenergiebedarf“ und dem von ihnen bemängeltem Vergleich von Äpfeln und Birnen.
        Entweder wir sprechen von einer „Energiewende“, dann müssen wir über den Primärenergieverbrauch sprechen den darum geht es ja, oder sie wünschen sich eine „Stromwende“, das betrifft dann aber nur ca 22% unseres Energiebedarfs. Wenn sie 80% nicht berücksichtigen, das aber dann „Energiewende“ nennen, halte ich das persönlich ebenfalls für irreführend.
        Ihr Geschäftsmodell zum Eigenverbrauch geht übrigens davon aus, das sie den kompletten Strom selber verwenden, das ist aber unrealistisch, oder nur mit Speichertechnologie zu erreichen.
        Wenn ich die Solarworld Webseite besuche, dann kostet dort eine kWh incl. staatlicher Förderung 21 Cent die kWh, wobei die Batterie nur für 5000 Ladezyklen ausgelegt ist, und nur 5kWh speichern kann.
        Das sie sich damit aus der Solidargemeinschaft der Stromkunden verabschieden, da sie ja weder Netzentgeld, immerhin 25% des Strompreises, sollte ihnen klar sein. Ebenfalls das sie sich ihre Kunden natürlich nicht vom Netz abklemmen, sprich wenn der Akku im Winter leer ist, sich wie selbstverständlich auf das fossile Backup verlassen, die Kosten dafür aber nur noch Anteilig bezahlen.

      • Christian Höhle
        Christian Höhle sagte:

        Die Argumente sind bereits ausgetauscht. Schauen Sie sich einfach die bisherigen Diskussionen mit Herrn Jensen an. Per Google Suche finden Sie sicher auch die entsprechenden Antworten auf Ihre fragen.

        Wie ich bereits sagte: Uns fehlt für diese Art von Diskussion schlicht die Zeit – wir müssen uns um die Umsetzung der Energiewende kümmern, damit der Anteil erneuerbarer Energien in Deutschland möglichst schnell wächst. Das sind wir den kommenden Generationen schuldig.

        Sonnige Grüße,
        Christian Höhle

      • Martin sagte:

        Hallo Herr Jacob,

        vielen Dank für die Korrektur, ein Pumpspeicherwerk kam mir auch sehr wenig vor, da habe ich mich heute Morgen glatt um eine Größenordnung vertan, das macht den Sachverhalt selbstverständlich noch wesentlich dramatischer, und entspricht auch der Zahl die ich im Kopf hatte.

        @Herrn Höhle,

        diese Argumente sind nicht ausgetauscht, sie haben schlicht keine vernüftigen Argumente, die ich ihnen nicht Anhand von einer simpler Dreisatzrechnung wiederlegen könnte.

        Sie können gerne weiter mit „Hochdruck“ an ihrer Stromwende arbeiten, aber solange sie gegen die Physik und die damit einhergehenden ökonomischen Realitäten arbeiten, befürchte ich wird das nichts werden.

        Da von ihnen da wohl nichts mehr kommt, betrachte ich mich aber mal als moralischer Gewinner unserer Diskussion 😉

      • Peter Jensen sagte:

        „Das sind wir den kommenden Generationen schuldig.“

        Willkommen im Esoterik-Paralleluniversum des Herrn Höhle. 😀

        Herr Höhle, Stand heute haben sie den kommenden Generationen erstmal ein paar kräftige Schulden aufgeladen.
        – mehrere Miiliarden für garantierte Einspeisevergütung für 20 Jahre, mind. bis zum Jahr 2035.
        – mehrere Milliarden für garantierte Vergütung für Eigenverbrauch für Anlagen, die bis 2012 in Betrieb genommen wurden auch für 20 Jahre, also mind. bis zum Jahr 2033
        – mehrere Milliarden für zusätzlichen Netzausbau
        – mehrere Milliarden für die Kosten der offshore-Windparks
        – Hunderte Millionen an verlorenen Subventionen
        – Hunderte Millionen für den Rückbau der alten WKA

        usw…

        Die kommenden Generationen werden erstmal ne Weile zu tun haben, diese Schulden abzuarbeiten. Und dann werden die sich wünschen, Herr Höhle hätte sich nicht so viele Gedanken um deren Wohl gemacht.

        Und ansonsten war mir klar, dass zu den technischen und finanziellen Details wieder mal nichts von Herrn Höhle kommt. Da er sich mit der Weltrettung befassen muss, hat er für so banale Dinge natürlich keine Zeit. 😀

      • Hans Diehl sagte:

        Martin sagt:
        Die kognitive Disonanz, die Herr Diehl hier an den Tag legt, ist übrigens typisch für tieflgläubige jeglicher Colouer.

        @ Martin
        Wenn hier jemand was als unangenehm empfindet, – um es mal nicht so geschwollen auszudrücken – sind es doch Sie und Ihre Energiewende „Leidensgenossen.“

    • Peter Jensen sagte:

      Herr Diehl, falls sie noch mitlesen…

      Jetzt dürfen sie sich nochmal ganz in Ruhe die Studie zu Gemüte führen, die ich ihnen gestern schon mal verlinkt habe.

      http://www.ewi.uni-koeln.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/Studien/Politik_und_Gesellschaft/2010/EWI_2010-02-03_Negative-Strompreise.pdf

      So, und da gehen sie mal auf Seite 45. Ab dort werden die Gründe für den Systemwechsel in 2010 und die Auswirkungen. Am Ende des Abschnitts dann auf Seite 46 werden sie dann lesen, dass es für die Preise und die EEG-Umlage so ziemlich wurscht ist, ob man das alte oder neue Wälzungssystem hat.
      Nun können sie nach der Lektüre behaupten, dies wäre eine Auftragsstudie für die EEG-Gegner oder die konv. KW-Betreiber.
      Sie können auch weiterhin ihre absurde Theorie vertreten, dass die politischen Durchpeitscher des EEG, umgeben und beraten von der größten Lobby Deutschlands, nämlich der Öko-Lobby, das EEG deswgen geändert haben, um die EE als Kostentreiber darzustellen, die sie ja in deren eigenen Augen überhaupt nicht sind.
      Können sie alles machen, aber die nüchterne und rationale Analyse der Wissenschaftler der Uni Köln ist für mich glaubhafter.

      Antworten
      • Hans Diehl sagte:

        @Herr Jensen
        Schauen Sie mal wer verantwortlich ist für die Studie.
        http://de.wikipedia.org/wiki/Marc_Oliver_Bettz%C3%BCge
        Getragen wird das EWI von der Universität zu Köln und dem Förderverein Gesellschaft zur Förderung des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität zu Köln e.V., dem mehr als 40 Organisationen, Verbände und Unternehmen angehören. Das EWI erhält finanzielle Mittel und Sachförderung von verschiedensten Seiten, unter anderem vom Land Nordrhein-Westfalen, von der Universität zu Köln sowie von den Unternehmen E.ON und RWE. Durch Forschungsprojekte und Gutachten werden weitere Gelder erwirtschaftet.[6]

        Durch Gutachten werden Gelder erwirtschaftet. Da haben Sie aber wieder einen los gelassen.
        Genau so peinlich wie der Herr Frodel hier:

        https://www.youtube.com/watch?v=a4pslA3NKvQ

      • Peter Jensen sagte:

        Und das sagt einer, der unreflektiert Artikel vom „Sonnenpapst Alt“, von „Agora-Energiewende“ und anderen Öko-Lobbyvertretern verlinkt.

        Herr Diehl, haben sie auch fachlich was beizutragen, oder wollen sie nur informatorisch darauf hinweisen, dass das energiewirtschaftliche Institut der Uni Köln u.a. auch Geld bekommt von EON und RWE, so wie JEDES Fachinstitut einer deutschen Uni Geld von fachnahen Unternehmen bekommt. Von wem soll es denn sonst GEld bekommen? Vom Goethe-Institut? Oder von ALDI?

        Sie machen nichts weiter, als den Uni-Wissenschaftlern Gefälligkeitsgutachten zu unterstellen. Ohne irgendeinen Beweis dafür vorzulegen. Sehr schlechter Stil! Ihre argumentative Not ist wirklich sehr groß!

      • Peter Jensen sagte:

        Auf solche ad-hominem-Vorwürfe gehe ich nicht mehr ein. Wühlen sie weiter im Dreck und kommen sie wieder, wenn sie Beweise für ihre Unterstellungen haben.

      • Hans Diehl sagte:

        @Herr Jensen
        Ich habe doch niemand was unterstellt, sondern lediglich darauf hingewiesen, dass RWE und EON
        das EWI finanziert. Bei einem Gutachten, das so eindeutig zu Gunsten der Konventionellen ausfällt, kann sich doch jeder selbst seine Gedanken machen. Oder wollen Sie das verbieten.

        Zu Gunsten der Konventionellen deshalb, weil seit 2010 die geringeren Börseneinnahmen, über eine höhere Umlage, von den Endverbrauchern wieder rein geholt werden können.

        Ich möchte doch nur ins rechte Licht rücken, wie Sie wissen.

        Übrigens sehe ich schon einen Unterschied, zwischen einem Link in dem die mehrheitlich beschlossene Energiewende befürwortet wird, oder einem in dem sie mit allen Mitteln bekämpft wird.

      • Peter Jensen sagte:

        Herr Diehl, sie haben offensichtlich auch diese Studie wieder nicht richtig gelesen. Und das was sie gelesen haben, haben sie entweder nicht verstanden oder es passt ihnen einfach nicht in den Kram. Und deswegen unterstellen sie den Studienerstellern ein Gefälligkeitsgutachten, denn keinen anderen Zweck hat ihr Hinweis auf die Finanzierung des EWI. Es wird im übrigen von mehr als 40 verschiedenen Unternehmen und Institutionen finanziert, von denen sehr viele im Öko-Neusprech ganz vorne mit dabei sind (sie brauchen sich ja nur mal die Webseiten der Unternehmen und Verbände ansehen
        Wenn sie sagen, dass sie ja nur mal auf die Finanzierung hinweisen wollten ohne irgendeine Unterstellung, ist das nur ein peinliches Herumwinden um ihre wirklichen Absichten. Denn das ein energiewirtschaftliches Institut einer Uni wohl auch von der Energiewirtschaft finanziert wird, versteht sich von selbst. Darauf muss man nicht extra hinweisen. Sie weisen aber darauf hin und unterstellen implizit eine Gefälligkeitsstudie. Soll ich mal die Studienersteller in diese Diskussion hier mit reinholen? Die werden ihnen was erzählen!
        Übrigens finanziert auch das Land NRW das EWI mit. Und NRW stürmt ja wohl vorneweg, wenn es darum geht, wer den „Energiewende“-Unsinn am schnellsten umsetzt.

        Und wenn sie die Studie mal richtig gelesen hätten, dann wäre ihnen aufgefallen, dass die absolut auf dem bestehenden gesetzlichen Rahmen aufsetzt und an keiner einzigen Stelle gegen die sog. EE polemisiert. Das behaupten sie einfach nur! Es findet sich aber nichts in der Studie, was ihre Behauptung stützt. Hätten sie die Studie gelesen, wüssten sie es. Naja, wahrscheinlich würden sie trotzdem behaupten, es wäre eine Anti-EEG-Studie. Schon aus Prinzip.

      • Hans Diehl sagte:

        @ Herr Jensen
        Ursprünglich haben Sie auf diese Studie hingewiesen mit der Bemerkung, auf Seite 46 sehe man den Grund der Änderung. Wohl wissend um das faule Ei, das den EE ab 2010 ins Nest gelegt wurd